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1

Dienstag, 29. August 2006, 17:43

bezugsquelle spitzengelagerte rollen?

tach zusammen,
für mein anstehendes diy-projekt benötige ich spitzengelagerte rollen, die auf einer schiene/ achse fahren sollen. als eigentliches lager sollten m3/m4 gewindeschrauben mit einem "näpfchen" dienen. die rollen sollten ca. 1cm durchmesser haben.
wo gibt´s sowas oder was kann man entsprechend zweckentfremden? beim uhrmacher war ich schon, leider ohne erfolg.
danke für eure hilfe und viele grüße
jan

lenz

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2

Mittwoch, 30. August 2006, 13:51


Hallo Jan

?( ?( ?( ?( ?( ?( ?(

Aber wenn ich begriffen habe, was du meinst, werde ich mit Sicherheit etwas Adäquates aus meinem Fundus herauskramen können.

Gruß
Lenz
Gruß
Lenz

Heinz-Werner

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3

Mittwoch, 30. August 2006, 16:24

Moin Moin Jan.

Schaue mal unter Wolframcarbid-Kugeln.

Die Firmen, die solche Kugeln herstellen, haben auch jede Menge verschiedene gehärtete Stahlkugeln in verschiedensten Ausführungen.
Ansonsten unter den Lagerherstellern suchen:
FAG / SKF usw.

da, denke ich, wirst Du fündig werden.

G r u ß
Heinz-Werner

4

Donnerstag, 31. August 2006, 10:03

hallo zusammen
@heinz-werner,
bei diesen herstellern habe ich bereits angefragt und mir auch schon ein linearkugellager schicken lassen, daß bietet aber immer noch zuviel reibungswiderstand.
@lenz,
hier sind zwei bilder vom original, ich hoffe, die reichen aus, damit du im fundus kramen kannst. das ganze muß nicht unbedingt so gelöst sein, es sollten nur zwei lager auf einer achse sein, die bei linearer bewegung praktisch keinen widerstand bieten.






vielen dank für eure mühe und viele grüße
jan

_Frank_

Am liebsten sind mir die Menschen, deren Bekanntschaft mir erspart bleibt.

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5

Donnerstag, 31. August 2006, 10:12

Ganz einfach: die Lager heißen Körnerlager oder Kornsteinlager und die gibts bei "älteren" Uhrmachern, die noch selbst reparieren ... die Achse kannste aus einer Grammophonnadel mit Bohrmaschine und Nassschleifpapier selbst anspitzen und das Röllchen sollte es im Modellbau geben.
Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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Heinz-Werner

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6

Donnerstag, 31. August 2006, 11:33

Hallo Jan.

Frank hat das ja schon gepostet. Uhrmacher müßten noch solche Teile, Körnerlager und ebenfalls die Achsen haben.

Ich habe mal einen Tonarm zusammengestrickt (dazumal nach Scheu) und da ist die Achse von der Unruhefeder eines Wecker´s gekommen. Der Uhrmacher hatte da verschiedenste Versionen anzubieten.

G r u ß
Heinz-Werner

Lothar H.

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7

Donnerstag, 31. August 2006, 12:07

Zitat

Original von groovemaster
hallo zusammen
@heinz-werner,
bei diesen herstellern habe ich bereits angefragt und mir auch schon ein linearkugellager schicken lassen, daß bietet aber immer noch zuviel reibungswiderstand.
@lenz,
hier sind zwei bilder vom original, ich hoffe, die reichen aus, damit du im fundus kramen kannst. das ganze muß nicht unbedingt so gelöst sein, es sollten nur zwei lager auf einer achse sein, die bei linearer bewegung praktisch keinen widerstand bieten.






vielen dank für eure mühe und viele grüße


jan



Tach Jan,

anstelle der der V- förmigen Rolle könnte ich mir eine Scheibe mit einer Messerschneide vorstellen, die in einer V- förmigen Schiene abrollt .
Zur Verringerung des Rollwiederstandes, resp. Rollreibung!8o


Tüsss
Lothar
Hat der Blütenstiel ´nen Knick, war der Schmetterling zu dick!

lenz

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8

Donnerstag, 31. August 2006, 14:48


Hallo Jan

Oh ha!

Sieht ja fast aus, wie von nem RFT....1203.

Wenn du das vorhast, was ich annehme; ich arbeite just eben auch an einem solchen Projekt.
Allerdings würde ich für so eine Anwendung niemals ein solches Spitzenlager verwenden; die Belastungsrichtung ist einfach verquer!
Senkrecht ok, aber horizontal? :rolleyes:
Dann lieber, wenns denn sein muss, Miniaturkugellager
( stellen auch keine besonderen Ansprüche an die Materialqualität der Achse).

Versuchen würd ich es aber erstmal mit Iglidur-J Kunststofflagern. Gibt es ab Ø 2mm und laufen ebenso leicht wie die Kugellager (und gibts event. als kostenlose Muster). Werden dann aber zweckmäßigerweise in die Rolle eingepasst.

Ich bastel jedoch noch an einer völlig berührungslosen Version herum (aber ohne Luft !!)

Btw.:
Lothar möge mir verzeihen, aber es wird einen RX 5000
"verunziehren". :P

Saphir- oder Rubinlager hab ich leider nicht im Fundus, nur Messinglager, aber wie gesagt, die Belastung. ?(

Verräts du mir, von welchem Gerät die Aufnahmen stammen?

Gruß
Lenz
Gruß
Lenz

lenz

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9

Donnerstag, 31. August 2006, 14:53

Zitat

Original von groovemaster

...und mir auch schon ein linearkugellager schicken lassen, daß bietet aber immer noch zuviel reibungswiderstand.



Ganz, ganz schlecht !
Läuft auch nicht ganz ruckfrei und ist bei ausreichender Stabilität immer schwergängiger als ein Rollenlager, wie gezeigt.
Gruß
Lenz

_Frank_

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10

Donnerstag, 31. August 2006, 14:53

Baut Ihr etwa einen Portalkran? 8)

Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


ssnɯ uǝɹöɥ ʞısnɯ ulǝƃöʌ ʇıɯ ɯıǝq ʇɥɔıu ɥɔı ssɐp 'ɥoɹɟ ɥɔı uıq sɐʍ

lenz

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11

Donnerstag, 31. August 2006, 14:56

Zitat

Original von _Frank_

Baut Ihr etwa einen Portalkran? 8)



Nein!!!!
Eine Abschussrampe für off topic Beiträge 8) :D :D :D
Gruß
Lenz

12

Donnerstag, 31. August 2006, 19:00

hallo zusammen,
erstmal danke für die zahlreichen antworten, da komm ich jetzt schon weiter.
@frank: was gebaut wird, wird natürlich nicht verraten um nicht wieder eine grundsatzdiskussion über die besten tonarmtypen loszutreten. :D
@lenz: die aufnahmen stammen von einem rational audio (was auch sonst - s. signatur :D ). das mit dem berührungslosen lager interessiert mich natürlich brennend, ich hab schon ein wenig mit magneten experimentiert, allerdings ohne erfolg. schreib doch mal was du vorhast.
@lothar: diese idee hatte ich auch schon, allerdings treten bei dieser variante wieder andere probleme auf, z. b. sollte der schlitten irgendeine haltefunktion haben, damit er beim verschieben mit der hand nicht aus der führung springt. allerdings muß der schlitten durch neigung die plattenunebenheiten ausgleichen. die kombination aus beidem läßt sich nach meinem bisherigen versuchsstand am besten mit einer achse und den v-förmigen rollen realisieren.
aber vielleicht fällt euch ja noch mehr ein.

vielen dank und viele grüße
jan

_Frank_

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13

Donnerstag, 31. August 2006, 19:58

Na ist doch klar was gebaut wird ... hat's von meinem Lieblingserbauer doch schon vor 30 Jahren gegeben und es hat auch damals schon nicht funktioniert ... *lächel*

Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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14

Donnerstag, 31. August 2006, 20:48

hallo frank,
hast du vielleicht noch mehr (bessere) bilder, wo man den arm auch sieht? wird da der teller unterm arm vorbei geschoben?
der trick, an dem konzept, das mir vorschwebt, ist das der tonarm rein mechanisch, also ohne irgendeine elektronische steuerung, vorwärtsbewegt wird. funktioniert sehr gut, bei meinen plattenspielern. allerdings glaube ich, man kann das ganze noch ein wenig perfektionieren und vor allem muß ich basteln.
viele grüße
jan

_Frank_

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15

Donnerstag, 31. August 2006, 20:56

Jepp, musste mal "Transcriber" von David Gammon alias Transcriptors in google eingeben ... der Glasdeckel sitzt aber nie präzise und das komplette Chassis unter der Nadel durchzuschieben, war schon etwas gewagt.

Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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16

Sonntag, 3. September 2006, 07:38

Hallo Jan, schau mal: schönste Bilder HIER. Hab' eben gesehen, dass der wieder online ist ...
Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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17

Sonntag, 3. September 2006, 18:55

hallo frank,
danke für den link und nochmal danke, daß du einen weiteren wunsch in mir geweckt hast, den ich mir nicht leisten kann ;( . aber der steht auf jeden fall auf der "must have"-liste ziemlich weit oben. funktioniert das prinzip richtig gut? hast du den schon mal gesehen/gehört?

viele grüße
jan

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18

Sonntag, 3. September 2006, 19:28

Ja, der funktioniert so "gut", dass einer ihn folgendermaßen umgebaut hat ...



... zu deutsch er funktioniert unmodifiziert sehr bescheiden: Mein Skeleton hat ja "nur" einen ähnlichen Glaskorpus und der scheppert schon beim normalen Ein- und Ausschalten via Kippschalter. Entsprechend kannste Dir vorstellen, wie genau die Führung im Resonanzboden-Glasdeckel funktioniert ... wenn man den Glaskasten nicht nur zusammensteckt, sondern fest verklebt, könnte es etwas besser werden, aber ... siehe Bild oben.
Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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19

Sonntag, 3. September 2006, 20:53

hallo frank,
na, wenn der mal nicht einstaubt... ja die tangentialtechnik hat schon ihre tücken...
wie gesagt, mir erscheint ein rein mechanisch geführter tangentialarm als die beste lösung (wie ich an meinen beiden schätzen feststellen kann), allerdings steht und fällt das ganze mit der gängigkeit des lagers, weshalb manche hersteller ja eine luftlagerung umgesetzt haben. ist mir aber schon wieder zu aufwändig.

ich halte euch jedenfalls über meine versuche auf dem laufenden, wenn ich jemals wieder zeit dafür habe.
viele grüße
jan

_Frank_

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20

Sonntag, 3. September 2006, 21:07

Ein Bekannter mit wunderbaren Plattenspielern hat auch einen (oder zwei) Tangentialarm(e) mit Luftlagerung, die er selbst verbessert hat ... sehr eindrucksvoll - mich würde an dem Tangential-Transcriber eher reizen, dass ich so langsam alle ausgefallenen Modelle der Fa. Transcriptors zusammensammle. *lächel*
Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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