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sunyammer1111

Dual was sonst...

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1

Monday, December 28th 2009, 3:48pm

Yamaha P-320, was kann er?

Hallo liebe Forenkollegen und Kolleginnen!

In welche Kategorie ist dieser Plattenspieler einzuordnen? Eher Einstiegsklasse oder schon was hochwertiges?

Lohnt es sich, den mal näher anzuschauen?

Gruß Jan
Ohja...in nächster Zeit werde ich wieder sehr viel Optimismus brauchen,
um nicht manchmal den Mut zu verlieren, für den ich so lange gekämpft habe...
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Dual 1219 mit Shure V15 Typ III; Dual CR1780 mit Dual CL730 und so einiges anderes...

2

Monday, December 28th 2009, 4:18pm

Yamaha P-320

Hier: klick ist einer abgelichtet ...
(2/3 runter scrollen)

lini

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3

Monday, December 28th 2009, 4:51pm

Jan: Durchaus Einstiegsklasse, aber eben die damalige (ca. Mitte 80er in dem Fall) - also schon recht brauchbar und nicht mit aktuellen Superwindigstspielzeugen a la Denon DP-29F & Co. zu vergleichen (eher schon etwa mit dem Denon DP-300F...). Ein Upgrade gegenüber Deinem aktuellen 455er Dual würde der Yamaha aber wohl nicht wirklich darstellen.

Grüße aus München!

Manfred / lini

4

Monday, December 28th 2009, 5:03pm

Ein Upgrade gegenüber Deinem aktuellen 455er Dual würde der Yamaha aber wohl nicht wirklich darstellen.
Das stimmt. Das Gerät war schon damals nicht für den ambitionierten Analoghörer gebaut. Man hatte halt noch Schallplatten. Deshalb wurde der neue "Turm" eben mit Geräten wie diesem ausgerüstet.
Viele Grüße

Jörg


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sunyammer1111

Dual was sonst...

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5

Monday, December 28th 2009, 5:25pm

RE: Yamaha P-320

Hier: klick ist einer abgelichtet ...
(2/3 runter scrollen)
Genau, das ist er. Bloß hat er ein schwarzes Chassis!

Der tut mir irgendwie Leid. Der steht da seit über 20Jahren unbenutzt. Ein neuer Riemen wurde vor 2 Jahren verbaut, weil der alte matschig war. Der Herr wollte "mal eben" ne alte Schallplatte vom Speicher hören, dabei ist der Riemen gerissen. :whistling:

Ich hab ihn mir mal kurz angehört. Der Klang war auffällig dumpf.

Was kann man da für Tonabnehmer verbauen? Standard Halbzoll?

Gibt es irgendwo technische Daten, oder ne Bedienungsanleitung im Netz?

Gruß Jan

Edith schiebt hinterher: Der Herr verharrt auf seinem tollen Plattenspieler. Naja, soll er die nächsten 20 Jahre vor sich hingammeln! :D
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6

Monday, December 28th 2009, 5:38pm

Der P320 hat leider nur einen T4P Anschluss. Da passen nur die entsprechenden Tonabnehmer. Ich weiß nicht was es da noch gibt. Früher gab es da schon gute wie z.B. das Ortofon TMC200 oder auch ein Shure 111 (oder so ähnlich). Eventuell gibt es da noch irgendwo Halbzoll Headshells, wenn nicht sogar eins dabei ist. Der Vorteil des Yamahas gegenüber anderen T4P Tonarmen war, dass man hier zumindest das Auflagegewicht und Antiskating einstellen konnte.
Viele Grüße

Jörg


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sunyammer1111

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7

Monday, December 28th 2009, 6:13pm

Mmh, deshalb hat er wahrscheinlich auch keine Langlöcher im Headshell.
Ohja...in nächster Zeit werde ich wieder sehr viel Optimismus brauchen,
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DirectDriven

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8

Monday, December 28th 2009, 6:42pm

Hallo!
Der P320 hat leider nur einen T4P Anschluss. Da passen nur die entsprechenden Tonabnehmer. Ich weiß nicht was es da noch gibt
Doch, die gibt es. Aber nicht in berauschender Auswahl...
Es gibt ein paar brauchbare von Audio Technica, Shure hat auch was wenn ich mich nicht irre.

Ein wirklich gutes T4P System ist m.E. nach nicht mehr zu haben (gab's überhaupt welche?).
Aber um "eben mal" ne Platte zu hären, reicht es wohl. Einfach mal in der Bucht "T4P" als Suchbegriff benutzen, die Anzahl der Artikel wird sich in Grenzen halten.

Ich hab vor Jahren mal einen Technics SL-B300 mit gebrochener Nadel aus der Bucht gefischt...für 15 Öcken :D .
Der tut heute mit Audio Technica System und neuem Riemen bei meinen Eltern. Um 1x im Jahr Weihnachtsplatten abzuspielen genügt er allemal.
Und gemessen an heutigen Plastikkisten ist das mit Sicherheit ein "Bolide"...

Grüße, Hagen

lini

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9

Monday, December 28th 2009, 8:32pm

Der P320 hat leider nur einen T4P Anschluss. (...)


Wenn ich mich recht entsinne, müsste der P320 genau wie der direkt angetriebene 520er serienmäßig sowohl mit Halbzoll- als auch T4P/P-Mount-Headshell gekommen sein. Der halbautomatische P220 hatte hingegen meines Wissens nur Erstere dabei - und einen normalen Single-Puck statt dem Kombi-Gnubbel, der auch als Klemme für Platten mit normalem LP-Loch benutzt werden konnte.

Jan: Halbzoll-Headshells müssen nicht immer Langlöcher haben. Halbzoll-Headshells mit Rundlöchern gab's zum Beispiel auch bei den Philips-Spielern der AFx77-Serie - allerdings gab's da noch 'ne Langloch-Variante zum Nachkaufen. Beim Yamaha-Headshell braucht's das nicht, denn der Montagebügel ist ein verschiebbares Einzelteil, das sich erst durch Verschraubung mit dem Tonabnehmer fest an den Rest der Headshell klemmt...

Grüße aus München!

Manfred / lini

Dualese

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10

Monday, December 28th 2009, 10:35pm

Ein wirklich gutes T4P System ist m.E. nach nicht mehr zu haben (gab's überhaupt welche?).
Aber um "eben mal" ne Platte zu hären, reicht es wohl.

Hallo Hagen :thumbup:

Gibt´s immer noch und sogar ein absolut Excellentes :

ORTOFON X1-MCP !
(Quelle : Öffentliche Web-Seite phonophono - Berlin)

Kenne das System nicht nur vom Einsatz in TECHNICS-Playern mit T4P Arm, sondern noch viel besser als ½"-Version, per T4P-Adapter "umgebaut" !
Macht sich besonders gut an den eher leichten & leichtgängigen Kardan-Tonarmen Armen älterer DUAL-Modelle wie dem 704 und/oder 721 und ist auch für den weit verbreiteten THORENS TP 16 MkIII (7,5 g Version mit TP63 Wechseltonarm) eine ausgezeichnete MC-Lösung.

Je nach Kette, Pre und Hörgeschmack, ist das System m.E. bis 300,- EUR konkurrenzfähig, spielt aber zumindestens in der nächsthöheren Klasse mit :rolleyes:

Ist sozusagen mein persönlicher System-Gehimtip ;)
Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese "alias" F J S
Titel sind Schall & Rauch... und "Rillen" ist keine Wurzel der Demokratie... :whistling:

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outis

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11

Monday, December 28th 2009, 10:40pm

sondern noch viel besser als ½"-Version
Wie wurde das erreicht? Worin bestehen die konstruktiven Änderungen, von denen in der AAA-Postille die Rede ist?

_Frank_

Endlich gefunden, was ich nie suchte ... Nakamichi Dragon CT

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12

Monday, December 28th 2009, 11:29pm

Ich finde diesen Yamaha sehr "primitiv" und nicht wirklich erhaltenswert, denn der verbaute Arm sieht (aus damaliger Sicht) zwar "wichtig" aus, kann aber vergleichsweise nicht viel. Außerdem ist das ja eine Konstruktion mit einem Vollkunststoffchassis, in dem der Arm komplett integriert ist, und die ganze Einheit stellt somit einen wunderbaren Resonanzkörper dar!

Ich hatte so einen in meiner ersten Anlage und habe diesen noch bei meiner Schwester rumstehen - man hatte den damals tatsächlich, weil man ja noch Platten hatte - mehr aber auch nicht.

Ich würde heute für so ein Gerät keine 10,- ausgeben, d.h. es wirklich nicht wollen ... :sorry:

Nachtrag: eben mal in die Bucht geschaut und siehe da - die Preise bewegen sich zwischen 1,- und 25,- (wer den für 100,- gekauft hat, ist selbst schuld), was in diesem Fall auch etwa die Qualität dieses Drehers widerspiegelt.
Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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GandRalf

Auf den Hund gekommen.

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13

Monday, December 28th 2009, 11:55pm

Moin auch,

Quoted

Mmh, deshalb hat er wahrscheinlich auch keine Langlöcher im Headshell.


Wie schon oben erwähnt findet sich am Tonarm kein Langloch. Wenn aber das Headshell für die Halbzöller montiert ist, lässt sich nach dem Lockern der Schrauben das Joch auf dem Headshell verschieben.

Der Tonarm ist, wie oben schon erwähnt, nicht der Weisheit letzter Schluss. Er ist recht Mikrofonieanfällig. Das lässt sich aber durch eine Dämpfung des Rohres (z.B. Wickeltsechnik) in den Griff bekommen. Dadurch wird der Arm auch etwas schwerer, was dem Klang auch noch zu gute kommt.

Einem Einstiegs-Dual wird er dann durchaus mehr als gerecht. ;)
Gruß

GandRalf

Sollten Sie unter diesem Beitrag einen Bedankomaten finden, so habe ich vergessen -bzw. war zu faul- ihn abzuschalten.
Wenn Sie sich unbedingt bedanken wollen, so seien Sie frei dies zu tun. Wenn nicht, ignorieren Sie bitte diese Funktion.

_Frank_

Endlich gefunden, was ich nie suchte ... Nakamichi Dragon CT

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14

Tuesday, December 29th 2009, 12:09am

Einem Einstiegs-Dual wird er dann durchaus mehr als gerecht.

Mag sein, aber ist das den Aufwand tatsächlich wert - für einige Euro mehr bekommt man dann schon wieder wesentlich bessere Dreher ... oder bspw. relativ unbeliebte Quelle-Palladium oder -Universum Laufwerke aus den 70ern und 80ern spielen Klassen besser und kosten auch nicht mehr!
Immer locker bleiben ...

Grüsse
Frank


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GandRalf

Auf den Hund gekommen.

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15

Tuesday, December 29th 2009, 8:23am

Das habe ich nicht behauptet! ;)
Gruß

GandRalf

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Dualese

Durchleuchteter

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16

Tuesday, December 29th 2009, 9:02am

sondern noch viel besser als ½"-Version
Wie wurde das erreicht? Worin bestehen die konstruktiven Änderungen, von denen in der AAA-Postille die Rede ist?

Hallo Jochen,

dann will ich mal versuchen Deine Neugier zu stillen und da ich ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann, sage ich jetzt mal aus Vorsicht und ganz bewußt : m.W. = meines Wissens :thumbup:

Vielleicht hätte ich das im analog-Artikel anders formulieren sollen, denke aber ähnlich wie bei der Pflicht zu Quellenangaben mit meinem Hinweis :
Für meine Erkenntnisse erhebe ich weder einen Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf Reproduzierbarkeit, noch auf wissenschaftliche Korrektheit. Ich hoffe aber, meine ganz persönlichen Eindrücke können eine Hilfe sein.
evtl. Krititk bezgl. Wahrheitsgehalt Genüge getan zu haben !?

Meine Aussage(n) bezieht(en) sich ja vorrangig auf den Vergleich der ½" Bauserie X1/X3/X5-MC mit dem T4P-Pendant X1-MCP !
In meinem Fall spez. auf das "mittlere" X3-MC, ein System der 200,- Euro-Klasse das es heute nur noch als Restposten gibt und ansonsten auf 2 mind. ebenso wertige System-Klassiker, nämlich das ehemalige Ortofon Edel-T4P TMC 200 und das Ortofon MC20 Super.

ORTOFON X3-MC - FineLine Schliff (40x8µm) ...
ORTOFON TMC 200 - FineLine Schliff (40x8µm) ...
ORTOFON MC 20 Super - FG80 / Fritz Gyger Typ I (80x5µm) ...

Vergleichst Du die techn. Daten des X1-MC mit dem X1-MCP, dann fällt (eigentlich) kein Unterschied auf :huh:
"Seltsamerweise" ist beim X1-MCP ausgerechnet das Systemgewicht höher (6,0 statt 4,1g) und zwar durch ein im Systemkopf eingelegtes Plättchen aus Weichmetall. Natürlich ist auch die empfohlene Auflagekraft anders, aber die "nominellen" Werte für die dyn. Nadelnachgiebigkeit (Compliance) sind z.B. gleich !

Jeder der nun die Materie etwas besser kennt weiss, dass alle T4P-Systeme für Auflagekraft 1,25g... für Leicht-Tonarme (alleine durch Materialreduzierung)... und höhere Compliancewerte optimiert UND standardisiert sind. Die besagten Modifikationen liegen dabei i.d.R. beim Nadelträger, den Permanentmagneten und/oder den Spulen (Material, Materialdicke und/oder Anzahl Wicklungen).

Nunmal zum Thema : m.W. = meines Wissens !

Vor ca. 8 Jahren hatte ich einen GRUNDIG PS-7550 Tangentialplayer (!) in meiner Sammlung... einen geradezu genialen OEM-Bau von DUAL den kaum jemand kennt, hiess im Original CST100 ULM... zwar Plaste & Elaste Leichtbau ohne Ende, aber "funktionell" absolut Klasse, halt typisch DUAL ;)
Ausgestattet mit einem T4P-Stummeltonarm von nur 16,5 mm eff. Länge, einem ebenso einfachen wie genialen Tangential(Fein)mechanismus und einem T4P MM-System DUAL MMD345 mit eingeklebtem Nadelträger. Ersatz damals schon rar wie die Nuggets im Yukon-River, bin ich dann bei der vorsorglichen Suche nach möglichem T4P-Ersatz, mehr zufällig auf das Ortofon X1-MCP gestoßen.

PS-7550 Frontansicht 1
PS-7550 Frontansicht 2
PS-7550 Frontansicht 3
PS-7550 Bedien-Tasten
PS-7550 Tonarm & System

Da der Player als "Seiten-Abkömmling" aus der legendären ULM-Ehe zwischen DUAL & ORTOFON stammte, wegen einem gelegentlich in eBay "herumschwirrenden" System DUAL MMD 360 - Made by Ortofon - und der artverwandten OMP-Baureihe 20/30/40, habe ich eine entsprechende Anfrage gestartet. Der damalige deutsche Ortofon-Vertrieb SWS war ungeheuer servicebewußt, als Antwort bekam ich ein handschriftlich auf meine FAX-Anfrage gekritzeltes "...das von Ihnen beschriebene System ist uns nicht bekannt..." zurück.
Stinkend sauer habe ich daraufhin den damaligen Marketing-Chef Benny Nielsen bei ORTOFON in Ballerup/DK angeschrieben und bekam nach sage & schreibe nur 1½ Tagen Antwort vom mittlerweile pensionierten Entwicklungsleiter Per Windfeld persönlich... 8o
Typisch Dänisch bzw. Skandinavisch unkompliziert kam ein Anruf, parallel eine Kopie aus seinem Labor-Ordner, danach ein Rückruf meinerseits... war schon sehr interessant mal mit so einem "Papst" aus der Branche Kontakt zu haben, dieses Erlebnis hat meine Haltung zur Fa. ORTOFON zugegebenermaßen sehr nachhaltig geprägt, wenn auch Heute dort (wie überall) nur noch Marketing & Kommerz zählt.

Bei den Telefonaten kam die Sprache auch auf das X1-MCP, da es das Einzige T4P-System als High-Output-MC auf dem Markt war/ist, insofern eine grosse Besonderheit & Ausnahme. Trotz seiner Auskunftsfreude & Hilfsbereitschaft, waren dem guten Per Windfeld natürlich keine Betriebsgeheimnisse zu entlocken, aber es kam schon heraus, das bestimmte konstruktive Eigenheiten zwar zu (fast) identischen techn. Daten und Messwerten, aber durchaus zu unterschiedlicher (Klang)Qualität führen können.

Nix genaues weiss ich also nicht... :S :D

ABER... mag ja sein, dass die nötigen T4P-Standards z.B. auch in der Produktion und Qualitätskontrolle - sozus. zwangsweise - einen besseren Standard bzw. engere Toleranzen nach sich ziehen. Von Produktions-Rückführung, Refurbished-Versionen, aussortierter B-Ware, oder geschweige vom "Shredder-Ausschuss" kann schließlich keine Firma leben, man erinnere sich an die Fa. AKG und Probleme dieser Art mit (eigentlich) phantastischen Systemen.

VIELLEICHT... wirkt sich ja auch das veränderte Gehäusegewicht günstig auf das Resonazverhalten aus und/oder das Weichmetallplättchen dient als positives Abschirmelement. Man denke mal an die ganzen Experimente beim bekannten DL-103 mit "Strippen" oder Austausch des Gehäuses, da geht´s doch exact um diesen Ansatz.

ODER... die typische Problematik bezgl. AZIMUTH bei allen MC-Systemen... durch ADJUST+ (Danke Chris & Co.) so richtig ins Bewußtsein zurückgerufen... resultierend daraus, dass die rel. "filigran" konstruierten Generatorblöcke (Nadelträger-Spulen/Permanentmagnet) fertig vorbereitet ins Gehäuse verbaut werden müssen. Da bekleckert sich selbst so mancher Edel-Hersteller nicht gerade mit Ruhm, aber man toleriert das stillschweigend und lässt den Kunden vor Ort beim Justieren die Suppe auslöffeln. Einheitliche, Hersteller unabhängige Basis-Standards wie bei T4P, würden das m.E. zumindestens nicht verschlechtern.

Allerdings war auch bei den X1-MCP Systemen die bisher durch meine Finger gegangen sind, bei Sichtkontrolle der Einfluss der natürlichen Erdkrümmung nicht immer gleich, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt :D
By the Way Miss Sophie... der Tipp für´s X1-MCP kam jedenfalls damals "...durch die Blume..." von Per Windfeld und hat sich bei mir in der Praxis bestätigt, ich kann dem wohlverdienten Pensionär da nur sagen : Mange Tak for Alt... :thumbup:

Versuche einfach bei Gelegenheit mal eines als Schnäppchen zu ergattern, dann zerlegst Du den T4P-Adapter in 2 Teile, beschleifst (so wie ich) mit 2 Brillen auf der Nase den Systemkörper und die Teile bis sie perfekt und spaltmaßfrei auf/zueinander passen und verklebst zum Schluß alle Einzelteile mit Cyanacrylat-Sekundenkleber zu einem...

...sehr stabilen ½"-System mit normaler Bauhöhe !

Und anschließend Probehören & bitte hier Berichten ;)

Hoffe mein Pamphlet ist ausreichend :on: um es hier stehen zu lassen !?
Habe den Text mal vorsorglich gesichert.

Hilsen fra den flade Rhinen-Jord...
Äääähemmm... :wacko:
Grüße vom flachen Niederrhein
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outis

Unregistered

17

Tuesday, December 29th 2009, 10:26am

Der edle Verfasser, er sei bedankt ob der intensiven Schilderung. :)

beschleifst (so wie ich) mit 2 Brillen auf der Nase den Systemkörper und die Teile

Den Teufel werde ich tun. :D :D

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