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Monday, October 17th 2011, 11:12pm

SMSL SA-50

Hallo,

hier möchte ich mal zu dem SMSL SA-50 einen Erfahrungs-Thread starten weil offensichtlich einige dieser Mini-Amps zu dem User dieses Forums unterwegs sind.



Ich habe mir vor einigen Wochen 2 Stk. dieser Mini-Amps aus China kommen lassen weil mich die max. Ausgangsleistung von 2x 50 Watt in so kleiner Bauform doch sehr gereizt hat.

Bestellt habe ich hier: http://myworld.ebay.de/forexmen China diy zone.

Im Schwarz: http://www.ebay.at/itm/Big-Power-SA-50-5…=item1c1dbb346a

Im Gold: http://www.ebay.at/itm/Big-Power-SA-50-5…=item1c1f291df2

In Silber: http://www.ebay.at/itm/Big-Power-SA-50-5…=item1c1dbb545d

Bei diesem Verkäufer hatte ich die letzten Jahre schon einiges bestellt und kann mich wirklich ohne Ausnahme nur lobend zu äußern. Die Kommunikation verlief immer schnell + reibungslos, die Lieferungen waren immer sehr sorgfältig verpackt und die Lieferzeit meist zwischen 1-3 Wochen. Dies Preisgestaltung selbst empfinde ich als überaus fair und preiswert, vor allem weil dieser Ebay-Verkäufer meist versandkostenfrei geliefert wird.

Doch nun wieder zum SMSL SA-50, hier mal eine Innen-Detailaufnahme.



Die Verarbeitungsqualität ist ausnahmslos ohne Fehl und Tadel, deutlich besser als zB. bei Muse. Ich denke auf den Bilder oben kann man das auch recht gut erkennen.

Aufmerksam wurde ich auf die SMSL-Geräte durch einen befreundeten Händler, der die Muse-Verstärker (überwiegend Muse M21EX) hier in Deutschland in seinem Ebay-Shop verkauft. Er hatte wirklich nichts als Ärger mit den Muse. Von 10 Geräten funktionierten in der Regel 2 Geräte überhaupt nicht oder fielen schon nach kurzer Zeit aus weil das Netzteil versagte. Die Lötungen waren wirklich unter aller Sau, dass konnte man nicht mehr als löten bezeichnen sondern nur noch als stümperhaftes gebabbe. Das lässt evtl. darauf schließen, dass es sich hier entweder um Kinderarbeit, Produktion mit schlechtem Werkzeug, oder schlicht um eine Hinterhof-Produktion handelt. Die Platine werden wohl extrem gefertigt weil die Fertigungsqualität annehmbar erschien. Erst beim Zusammenbau, dem anlöten der externen Verbindung wurde extrem gemurkst. Mein befreundeter Händler wollte irgendwann den Verkauf ganz stoppen weil er nur noch draufzahlte.

Daraufhin empfahl ihm der Verkäufer aus China ausdrücklich die Geräte von SMSL, die auch von Chinesen wegen der deutlich höheren Qualität selbst gekauft würden. Muse-Amps gehen wohl vorwiegend in den Export. Das sagt wohl alles aus..........

Allerdings wurde das mit dem Modellwechsel auf den Muse M21EX2 deutlich besser, Ausfälle sind jetzt recht selten zu verzeichnen und wahrscheinlich auf Fehlbedienung seitens des Nutzer zurück zuführen. Verbrannte Tripath-Chips gehen wohl ausschließlich auf Kurzschlüsse der Ausgänge zurück. Auch die Minus-Klemmen dürfen bei diesen Mini-Tamps absolut keinen Kontakt untereinander haben weil es sich um eine Brückenendstufe handelt. Die hohe Verarbeitungsqualität eines SMSL-Verstärkers erreicht aber kein Muse-Amp. Ausfälle gibt es eigentlich überhaupt nicht, es sei den der Benutzer verursacht einen Kurzschluss der LS-Ausgänge, was dann mit einem verbrannten Tripath-Chip quittiert wird. Die Brandspuren sprechen da meist eine deutliche Sprache.

Also um es kurz zu machen: Wenn schon Tripath-Miniamp dann rate ich euch nach Möglichkeit ein SMSL-Gerät wählen. Der Preisunterschied ist nicht der Rede wert, falls überhaupt vorhanden.

So, jetzt bin ich leider schon wieder meilenweit vom eigentlichen Thread-Thema abgeschweift, aber ich denke das diese Insider-Info euch bei eurer Kaufentscheidung helfen kann.

Also zurück zum SMSL SA-50, bei diesem Gerät handelt es sich nicht um einen Tamp im eigentlichen Wortsinne weil im SMSL SA-50 kein Tripaht-Chip werkelt, sondern ein TDA-7492 von STMicroelectronics, der deutlich jüngerem Datums ist als die Jahre-alten Tripath-Chips. Nun bedeutet ein jüngere Produktionsdatum nicht unbedingt besseren Klang, aber meiner Meinung nach ist die Entwicklung in den letzten Jahren wohl nicht stehen geblieben. Tripath war seiner Zeit "damals" wohl weit voraus, aber ob das heute nach mehr als einem Jahrzehnt so ist, wage ich echt zu bezweifeln. Die NXP TDA-89xx Chips (Philips) und der IRS2092 von International Rectifier sprechen da zu mir jedenfalls eine deutliche Sprache. Aber ich will jetzt hier keinen Glaubenskrieg "Tripath gegen den Rest der Welt" entfachen, sondern einfach meinen Erfahrungen berichten.

Der TDA-7492 ist mit ca. 40 Watt bei 1 % Gesamtklirrfaktor an 4+8 Ohm um einiges leistungsfähiger als zB. der Tripath TA-2021B, der bei gleichen Verzerrungs-Niveau (1%) am 8 Ohm 9 Watt und an 4 Ohm 18 Watt leistet. Prinzipiell ist der TDA-7492 also nicht so laststabil weil die Leistung bei an 4+8 Ohm nahezu gleich bleibt, beim TA-2021B verdoppelt sie sich mit halbierter Last. Wenn man aber bedenkt, dass für die doppelte Lautstärke die 10-fache Ausgangsleistung erforderlich ist, dann dürfte der Leistungsunterschied eigentlich überhaupt nicht der Rede wert sein.

Gehörmäßig sieht, oder besser hört sich die Sache aber ganz anders an. Der SMSL SA-50 strotzt vor allem im Bassbereich scheinbar nur so vor Kraft. So einen druckvollen, abgrundtiefen Bass, der zudem auch noch extrem präzise ist, habe ich bisher noch niemals in so einer Qualität von einem anderen Mini-Amp gehört. Die Bass-Töne scheinen wie aus Granit gemeißelt zu sein, mit allen Ecken und Kanten und Schattierungen. Diese Qualität kenne ich so sonst nur von deutlich kräftigeren Class-D Verstärkern, wie den Hypex-Amps und dem IRS-2092 oder TDA-8950, mit Abstrichen auch den TK-2050 im Parallelmodus. Alle diese Verstärker haben zwischen 100-400 Watt Ausgangsleistung. Der SMSL SA-50 ist erste Mini-Amp der mit "großen" in dieser Disziplin tatsächlich mithalten kann, alleine das ist schon extrem beeindruckend wenn man die geringe Maße beachtet. Der SMSL SA-50 passt nämlich noch locker in eine Hand.

Aber auch der Mitteltonbereich klingt extrem natürlich und sauber. Hier kommt niemals ein Zweifel auf ob die Stimme, das Instrument, in Natura auch so klingen wird. Soll heißen, da verfärbt nichts, klingt weder zu soft, noch zu hart, ist grob- wie fein dynamisch richtig abgestuft, ist einfach perfekt. Einzig in den obersten Hohen wünsche ich mir manchmal etwas mehr Auflösung und Differenzierung. Das geht aber nicht so weit das es matt klingt oder Informationen verloren gehen. Aber da gibt es auch ein Lösung, dazu später mehr.

Ein weiteres Sahnestückchen dieses Verstärkers ist aber die Fähigkeit wie er die Klänge räumlich im Raum staffelt. Die Klangelemente, sei es eine Stimme, ein Instrument stehen einfach zum greifen realistisch im Raum. Der Klangstrukturen scheinen quasi im Raum zu schweben und sind völlig losgelöst von den Lautsprecher. Die Staffelung in der Breite (können fast alle Verstärker), aber speziell in der Tiefe (so weit in die Tiefe staffeln wenige Verstärker) und sogar die Höhenstaffelung (das können nur ganz wenige Verstärker) gehört zum besten was ich bisher gehört habe. Alleine diese seltene Eigenschaft, in dieser Perfektion, machen den SMSL SA-50 zu einem absoluten Ausnahme-Verstärker. Zumal in dieser Preisklasse, dass hätte ich vorher nie für möglich gehalten.

Die Fähigkeit den Aufnahmen, "Raum" zu geben, die präzisen Basswiedergabe, die natürlichen Mitten und Höhen, ergibt in der Summe ein Klangbild das extrem gut durch hörbar ist und trotzdem niemals unnatürlich oder gar technisch klingt. Die einzelnen Klangbereiche so perfekt unter einen Hut zu bringen, ohne das mit einem Nachteil in einem anderen Bereich zu erkaufen, definiert für mich persönlich eine ganze neue Klang-Liga bei den Mini-Amis. Alle anderen Tripath-Miniamps die ich bisher gehört habe sind ausnahmslos von dieser Perfektion meilenweit entfernt. Nicht einmal meine anderen "Großen Verstärker" können das in der Summe so gut, vielleicht in einzelnen Teilbereichen, aber eben nicht im allen Bereichen. Wenn ich dann noch den niedrigen Kaufpreis und die geringe physikalische Größe berücksichtige dann sieht die Sache noch besser für den SMSL SA-50 aus.

Ende Teil 1

2

Monday, October 17th 2011, 11:12pm

Teil 2

Am Samstag habe ich mein Meanwell SMPS-350 in ein Gehäuse gebaut und mal mit dem SMSL SA-50 betrieben. Bisher hatte ich immer nur den SMSL SA-50 mit dem mitgelieferten Beipack-SMPS gehört und hatte auch nicht das Bedürfnisse das da Handlungsbedarf bestand. Die Spannung habe ich auf genau 28 Volt eingestellt, was eigentlich 2 Volt über der Empfehlung (Electrical specifications) liegt. "Absolute maximum ratings" ist im Datenblatt mit 30Volt angegeben.

Einem Freund, der auch zwei von den Geräten besitzt, habe ich dazu folgendes geschrieben.

Heute habe ich den SMSL SA-50 mal mit dem Meanwell SMPS-350 verbunden und mit 28 Volt betrieben. Ich bin absolut sprachlos was da tatsächlich noch geht. Der Klanggewinn war eher ein Klang-Quantensprung. Alle Bereiche haben nochmal deutlich zugelegt. Auch der letzte evtl. noch zu bemängelte Punkt, nämlich der manchmal etwas zu zahme Hochtonbereich ist jetzt überhaupt kein Kritikpunkt mehr. Dieser Mini ist einfach nicht mehr zu beschreiben, dass muss man einfach selbst hören sonst glaubt man es einfach nicht.

Vorher war er ja schon recht gut, aber nun ist er wirklich ganzheitlich überragend und lässt meinen anderen Verstärker wohl keine Chance mehr im Bereich "Klangqualität". Quantität bieten andere Verstärker wie der TK-2050, TA3020, TDA8950, die Hypex-Module und die IRS-2092 zwar teils deutlich mehr, aber so "echt" spielt sonst keiner.




Auch wenn es etwas komisch aussieht, das das Netzteil deutlich größer und schwerer ist der eigentliche Verstärker, lohnt sich das klanglich auf jeden Fall. Ich hätte nicht gedacht, das das NT so einen großen Einfluss auf den Klang hat. In Zukunft ist der SMSL SA-50 jedenfalls, bis auf weiteres (bis ich was besseres finde) mein Hörverstärker weil er klanglich das obere Ende aller meiner Verstärker markiert.

Gruß

Michael

3

Monday, October 17th 2011, 11:26pm

Hallo,

ach noch was: Der SMSL SA-50 braucht einige Stunden Einspielzeit !!!!. Also nicht gleich entäuscht sein wenn er zum ersten Mal Töne von sich gibt. Bei mir wurde es mit jeden Tag besser, nach dem vierten Tag war ich nur noch total begeistert. Bin ich auch heute noch, absolut und uneingeschränkt.

:thumbsup:

Aber auch so dürfte er gleich die meisten Verstärker glatt an die Wand spielen.

Gruß

Michael

This post has been edited 1 times, last edit by "Saarmichel" (Oct 17th 2011, 11:28pm)


Carsten K

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4

Tuesday, October 18th 2011, 12:37am

Hallo Michael,

danke für die ausführlichen Beschreibungen. .
An anderer Stelle hast Du das T2-Board von Hifimediy empfohlen. Wie verhalten sich die beiden Verstärker im direkten Vergleich am Schaltnetzteil?

Evtl. könnte das Meanwell-Schaltnetzteil über Reichelt bestellt werden. Sonderanfragen werden dort nach meinen Erfahrungen gut aufgenommen.
http://such001.reichelt.de/index.html?;A…88328cdf8157e9f

Vorteil wäre kein Zoll und Garantie.

Gruß
Carsten

5

Tuesday, October 18th 2011, 7:12am

Von mir auch ein Danke.
Mein Favorit bei kleinen Schaltverstärkern ist bislang der Charlize mit 2020 gewesen, aber dein Beitrag macht echt neugierig

le´flu

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6

Tuesday, October 18th 2011, 8:15am

Moin Michael,
was ist denn das für ein GEhäuse in das dein Meanwell gekommen ist?

Gruss Ulf

doppelkopf0_1

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7

Tuesday, October 18th 2011, 9:21am

Tach Michael .

Mein SA 50 hängt seit ein paar Tagen am Netz und ich grins mir jedes mal einen , wenn man hört wie der Zwerg 4x 40er Bässe antreibt . :thumbup:
Beim nächsten Verstärkerrolling kommt er mal an meine Breitbänder aber bisher hat da nichts meine Röhre verdrängen können .
Eins versteh ich bei deinem Bericht aber nicht :

Quoted

Bisher hatte ich immer nur den SMSL SA-50 mit dem mitgelieferten Beipack-SMPS gehört und hatte auch nicht das Bedürfnisse das da Handlungsbedarf bestand. Die Spannung habe ich auf genau 28 Volt eingestellt, was eigentlich 2 Volt über der Empfehlung (Electrical specifications) liegt. "Absolute maximum ratings" ist im Datenblatt mit 30Volt angegeben.


Kann man das mitgelieferte Netzteil einstellen ? Wo ? Hab da nichts gesehen .

Und wo ist das Meanwell SMPS-350 her ? Bei Reichelt wirds wohl nicht geführt .
Gruß , Dirk.

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le´flu

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8

Tuesday, October 18th 2011, 9:23am

Hi Dirk,
ich denke, dass Michael die Meanwell als einstellbar meint und nicht das
Beipacknetzteil.
Welche Röhrenendstufe hat sich denn bei dir bisher gegen alle Mitstreiter
behaupten können?

Gruss Ulf

Cuauhtemoc1969

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9

Tuesday, October 18th 2011, 9:44am

Hola,

welche Stecker werden denn für die LS-Anschlüsse benötigt?

Saludos

Cuauhtemoc

doppelkopf0_1

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10

Tuesday, October 18th 2011, 10:34am

Quoted

welche Stecker werden denn für die LS-Anschlüsse benötigt?


Normale Bananenstecker , bei mir lagen welche bei .
Gruß , Dirk.

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Carsten K

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11

Tuesday, October 18th 2011, 12:52pm

Ich habe bei Reichelt eine Anfrage gestellt, ob das Meanwell SMPS-350 Netzteil geliefert werden kann. Im Lieferprogramm steht das Netzteil jedenfalls nicht.
Gruß Carsten

12

Tuesday, October 18th 2011, 1:21pm

Hallo und ein freundliches Moin :) ,

ich bin neu hier im Forum und hoffe mein Beitrag und meine Fragen passen in diesen Thread.

Da ich mich nun seit Längerem nach einem neuen digitalen Verstärker für meine beiden Standboxen (MB Quart 1000) umsehe, habe ich nun schon in einigen Foren herumgelesen und bin von einem Verstärker zum anderen und wieder zurück gelangt und kann mich einfach nicht entscheiden für welchen Verstärker/Selbstbauverstärker ich mich nun entscheiden soll.

Anfangs habe ich auch mit dem SMSL SA-50 geliebäugelt, dann habe ich aber sehr viel positives über die IRS-2092, TK-2050, TDA-8950, Dayton DTA 100 und Hypex-Modelle gelesen. Hlly hat nun den TA-3020 rausgebracht, hat schon jemand erste Höreindrücke??

Nun lese ich wieder positives über den SMSL SA-50.

Vor kurzem habe ich mir den Lepai LP-2020A+ für eine kleine transportable Musikbox gekauft und diesen gegen meinen alten Denon PMA-980R (2x150Watt) antreten lassen. Auf dem Denon steht zwar "New Optimal Class A" drauf, aber in anderen Foren habe ich gelesen, dass es wohl nur ein "pseudo Class A" - Verstärker sein soll.

Anfangs fand ich den Lepai auch nicht schlecht, er hat irgendwie besser aufgelöst, aber irgendetwas fehlte. Als ich dann wieder den Denon angeschlossen hatte, viel mir auf, dass er gerade beim leisen hören viel mehr Dynamik aufweist und auch irgendwie voller klang. Deshalb war ich etwas vom Lepai enttäuscht :S . Später ist mir dann aufgefallen, dass ich die Loudness-Taste noch eingeschaltet hatte. Warum haben die Class D Verstärker keine Loudness-Schaltung? Brauchen die das normaler weise nicht? Aus meinem Vergleich würde ich's mir allerdings wünschen...

Aber nun zu meinen Fragen: ;)

Welcher ist denn nun der am bestklingende Class D Verstärker - welchen würdet ihr mir empfehlen? Topt der SA-50, mit entsprechenden Netzteil, nun alle anderen?!

Um den Klang besser an meine Hörgewohnheiten anzupassen würde ich gerne, wie bei meinem Denon, einen Klangregler (High, Mid, low) und eine Loudness-Schaltung mit einbauen und wenn ja, wo werden diese zwischengeschaltet?


Besten Gruß und vielen Dank schon einmal für euere Antworten

DreiZwo =)

PS: Die MB Quart sollen bei Zeiten und ausreichend Geld einem LS-Selbstbauprojekt ersetzt werden evtl. von Visaton...

This post has been edited 1 times, last edit by "DreiZwo" (Oct 18th 2011, 1:22pm)


murphy

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13

Tuesday, October 18th 2011, 6:51pm

Moin,

nachdem hier schon drei T-Amps stehen (zwei der ersten Sonic Impact, sowie ein Topping TP-20), habe ich mir eben auch einen SMSL SA-50 geordert.

Ich würde gerne die in Ehren ergraute CLASS-A Endstufe entlasten. Ausserdem sollen ins Wohnzimmer neue Lautsprecher, die gerne etwas mehr Leistung vertragen können.
Bin schon gespannt, ob der Kauf lohnt!

Gruß
Hansjürgen
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14

Tuesday, October 18th 2011, 7:03pm

Hallo, sehr informativer und ausführlicher Bericht von Saarmichel! :thumbup:

Mein Eindruck bisher:
Was Saarmichel gestern über den Forexman und über die Qualität des Gerätes schrieb kann ich bestätigen! Die Muse-Verstärker die ich in Händen hielt hatten alle ihre Macken, z.B. Potiachse defekt oder schleifende Drehknöpfe. Beim SMSL ist alles okay.
Klang: Nach 3-4 Std. klang der Amp gestern ziemlich höhenbetont und arg nervig, hat mir nicht gefallen. Als ich eben nach der Arbeit das "Ampchen" wieder eingeschaltet habe klang er schon softer und homogener.....ich tippe da auf das Schaltnetzteil, wahrscheinlich musste das erst eingebrannt werden. Zum ernsthaften hören komme ich erst am WE. Fazit bisher: Bestellt und versucht selbst, einen Fehler macht ihr bestimmt nicht!

Gruß Marc

doppelkopf0_1

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15

Tuesday, October 18th 2011, 7:06pm

Ich schalte meine Schaltverstärker nie aus .
Gruß , Dirk.

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raetsken

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16

Tuesday, October 18th 2011, 7:12pm

Moin

immer gut, wenn solche Sätze nicht von Schadenssachbearbeitern bei Versicherungen gelesen werden ;)

Jeder elektrische Verbraucher wird, wenn er voraussichtlich länger als ne Stunde nicht benutzt wird, abgeschaltet.
Geräte ohne 'harten' Netzschalter habe ich keine..

Nach den Bürokraten und Teilen der Juristerei wären die EVU's mein drittes Ziel, wenn ich mal ne guten Fee begegnete.
Keinen Cent mehr, als sein muss.

Marc, dann müssen wir die Tage mal einen ClassD-Vergleich starten..Gaincard, Skythe und deinen SMSL ;)
Gruss,

ole


“Never assume malice when stupidity will suffice.”
RJ Hanlon

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doppelkopf0_1

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17

Tuesday, October 18th 2011, 7:44pm

Quoted

mmer gut, wenn solche Sätze nicht von Schadenssachbearbeitern bei Versicherungen gelesen werden


Warum ?
Gruß , Dirk.

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raetsken

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18

Tuesday, October 18th 2011, 7:51pm

Moin

hypothetisch: Aufgrund eines nicht ausgeschalteten, defekten Amps fackelt deine Bude ab, während du am Baggersee liegst- wenn auch nur ein paar meiner empirisch gestützten Vorurteile gg die Versicherungsbranche stimmen, dann wird weder die Humbug-Mülleimer noch der Herr Ragu-Feng aus der Kowloon-Road für das Spässchen aufkommen.
Gruss,

ole


“Never assume malice when stupidity will suffice.”
RJ Hanlon


19

Tuesday, October 18th 2011, 8:36pm

Abend,

Quoted

aber bisher hat da nichts meine Röhre verdrängen können
das kenne ich auch nur so. Die Teile sind echt nicht schlecht-->Aber bei ner Röhre kann ich sofort in die Musik abtauchen.
Das gelingt mir mit T-Amps nochnicht so ganz. Schwer zu beschreiben, kann mann garnicht an Details festmachen.



Grüsse, Gunnar
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McMedomex

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20

Tuesday, October 18th 2011, 8:39pm

vielen Dank Michael für die Berichte !!!!

Einen Einfluss auf die Klangqualität durch die Netzgeräte hatte ich ja bei den kleinen schon beschrieben.
Also normale gute analoge linear Netzgeräte beschaffen, und die Klangwelt ist in Ordnung...

Auf geht es .....

lg DIeter
Das Bessere ist immer einfacher ...
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Fachleute wissen, dass es unmöglich ist, die Stimme über einen Draht zu führen.

Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

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otto

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21

Tuesday, October 18th 2011, 8:52pm

Abend,

Quoted

aber bisher hat da nichts meine Röhre verdrängen können
das kenne ich auch nur so. Die Teile sind echt nicht schlecht-->Aber bei ner Röhre kann ich sofort in die Musik abtauchen.
Das gelingt mir mit T-Amps nochnicht so ganz. Schwer zu beschreiben, kann mann garnicht an Details festmachen.



Grüsse, Gunnar


soviel ich weiß , steht ein hörtest an einem satohorn an und zwar von signalquelle bis zu den schaltverstärkern , also so neumodisches zeug

lg otto

MB300B

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22

Tuesday, October 18th 2011, 8:53pm

vielen Dank Michael für die Berichte !!!!

Einen Einfluss auf die Klangqualität durch die Netzgeräte hatte ich ja bei den kleinen schon beschrieben.
Also normale gute analoge linear Netzgeräte beschaffen, und die Klangwelt ist in Ordnung...

Auf geht es .....

lg DIeter


Hallo, vielleicht habt ihr dazu ein Link zum bestellen!? Danke.

Gruß Marc

der_yeti

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23

Wednesday, October 19th 2011, 1:10pm

Ich habe bei Reichelt eine Anfrage gestellt, ob das Meanwell SMPS-350 Netzteil geliefert werden kann
Das scheint eher das S-350-27 zu sein. Wobei ich mich frage, ob es Sinn macht 28V auf den Amp zu geben, wenn 24V dafür spezifiziert sind.
Viele Grüße,
Alex

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McMedomex

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24

Wednesday, October 19th 2011, 4:12pm

ihr wollt allen Erstens den AMP mit Schaltnetzteilen betreiben ?
- wo bin ich hier ? -

tach zusammen ....

- nein ich habe keinen Link zu 24v analog Netzteilen.
Selbst bauen mit zB Trafos für LED Ketten oder Halogenlampen.
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25

Wednesday, October 19th 2011, 5:54pm

Moin,



oder Reihenschaltung von zwei (baugleichen) 12-Volt-Batterien........




Grüsse, Gunnar
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n-tupel

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26

Wednesday, October 19th 2011, 6:08pm

Hallo Michael,

schöner ausführlicher Bericht; ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir auch einen SMSL Verstärker zuzulegen. Vom Muse M21EX warst Du allerdings auch mal richtig begeistert, und nun:

Quoted

Die Lötungen waren wirklich unter aller Sau, dass konnte man nicht mehr als löten bezeichnen sondern nur noch als stümperhaftes gebabbe.

Quoted

Allerdings wurde das mit dem Modellwechsel auf den Muse M21EX2 deutlich besser
Meine Erfahrung mit dem M21EX2 kann das nicht bestätigen, siehe hier .

Nach dem mies verarbeitetem Muse und dem guten aber etwas leistungsschwachen Sure steht nun also das dritte Schmuckkästchen ins Haus, dann reichts aber auch :!: :D :thumbsup: :D :!:

- Peter

MB300B

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27

Wednesday, October 19th 2011, 7:52pm

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28

Wednesday, October 19th 2011, 8:30pm

Hi Marc,

war so ne Idee :)

Otto nutzt glaube ich diese hier:

http://kl-audio.de/shop/themes/kategorie…180191&source=2

379,00 x2= ;(

Ich hab das Schalt-Netzteil hier liegen:

http://www.onlinecomponents.com/productf…x_2939425_3.pdf



Grüsse, Gunnar
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otto

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29

Wednesday, October 19th 2011, 8:53pm

Hi Marc,

war so ne Idee :)

Otto nutzt glaube ich diese hier:

http://kl-audio.de/shop/themes/kategorie…180191&source=2

379,00 x2= ;(


Grüsse, Gunnar



oder 100 € preiswerter 0,9 mOhm höher als die northstar (2,0) :

http://www.online-batterien.de/shop/Exid…t-Blei-Gel-Akku


mind. 300 € für einen accu ?? in dem kontext könnte dies bewertet werden:

mit dem einsatz von max.600 € für einen amp , an dementsprechenden lautsprecher - wenn es geht alles (kette) an accu
ist dieses konzept konkurrenzlos preiswert
lg otto

McMedomex

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30

Wednesday, October 19th 2011, 9:26pm

-
da macht man sich selbst ein NG -
Ringkerntrafo
17volt oder 2x 8 Volt 200Watt, Gleichrichter, dicke ELKO,s und gut ist.
Wechselspannung erhöht sich nach der Gleichrichtung um den Faktor 1,4
deswegen die komischen Voltzahlen.
Das Bessere ist immer einfacher ...
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