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Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß This post has been edited 1 times, last edit by "mvd" (Oct 26th 2012, 10:31pm)
Mit den vielen Übertragern sieht ja gut aus. An jeder Stelle wo du eine Impedanztransformation machst, verlierst du reichlich Verstärkung.
So wie das jetzt aussieht wird das nichts. Welche Verstärkung macht denn deine erste Stufe?
Das du in dem Entzerrernetzwerk mindesten 20
dB liegen lässt weisst du?
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß This post has been edited 1 times, last edit by "InSch" (Oct 27th 2012, 1:58pm)
Meintest du vermeindlich oder wirklich vermeidlich, beides nicht nett.vermeidlichen Supervorstufe
Dann brauchst du hinter dem Entzerrer noch 37, bzw. 43 dB. Du merkst das das in die falsche Richtung läuft?5,2mV x 75 / 2 = 195mV oder mit 1:13 Eingangsübertrager: 2,6 x 75 / 2 = 97,5mV
Das wäre doch schon gesund vor dem Entzerrer, oder?
, da bei diesen Signalpegeln die Röhre so gering ausgesteuert wird, dass Klirr eigentlich keine Rolle spielt.
das hatten Wir doch alles mal in dem Thread von Deiner vermeidlichen Supervorstufe durchgekaut
warum sollten Trioden immer besser sein als Pentoden,
warum Übertrager von Lundahl und nicht von XYZ u.s.w.
Bei Thomas Meyer müsstest Du doch eigentlich eine ordentlich ausentwickelte Phonostufe dieser Art finden, warum baust Du die nicht einfach nach?
Quoted
Dann brauchst du hinter dem Entzerrer noch 37, bzw. 43 dB. Du merkst das das in die falsche Richtung läuft?
Quoted
Die Summe der Millerkapazitäten beider D3a zuzüglich der Verdahtungskapazitäten wird durch den Eingangsübertrager fast 700-fach am Eingang erscheinen und bildet so mit der Ausgangsimpedanz des TA einen Tiefpass. Daher würde ich das Übersetzungsverhältnis eines Eingangsübertragers vor einer Triode nie höher als 1:10 wählen. Eine Pentode im Eingang wäre m.E. die bessere Wahl.
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß ...Bei der D3a als Triode muß man doch in etwa mit 200pF rechnen, oder? Das wären dann bei 1:13 etwa 72nF für 2 Röhren....
This post has been edited 2 times, last edit by "AndreasS" (Oct 28th 2012, 9:08am)
Bei einem Differenzverstärker liegen die Eingangskapazitäten in Serie und halbieren sich dadurch.Bei der D3a als Triode muß man doch in etwa mit 200pF rechnen, oder? Das wären dann bei 1:13 etwa 72nF für 2 Röhren.
...Bei einem Differenzverstärker liegen die Eingangskapazitäten in Serie und halbieren sich dadurch.
und was hat die Amplitude mit der Kapazität zu tun?Doch genauso halbiert sich auch die Signalspannung je Röhre
This post has been edited 1 times, last edit by "ultrafi" (Oct 28th 2012, 9:49am)
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß
Quoted
Und als Pentode würde ich die Röhre nur ungern schalten, dann müßte ich ja auf die Übertragerkopplung verzichten.
200pF / 2 = 100pF. Am Eingang des Übertragers bei 1:13 erscheinen also nur 100pF x13 x13 = 17nF und nicht wie gestern gerechnet 72nF.
Zum Beispiel mit der E810F an Zwischenübertrager LL1660/36mA 4,5:1 gefolgt vom 600R LCR Netzwerk. 600R Abschlußwiderstand hinter dem Netzwerk. Dient gleichzeitig als Gitterableitwiderstand der Folgestufe z.B. D3a Triode. Die Pentodenstufe macht ca. 40dB, gemessen hinter dem Übertrager.
Quoted
... bei (optimistischen) 200 pF pro Röhre (kurze Verdrahtung vorausgesetzt) ergibt die Reihenschaltung 100 pF. Doch diese 100 pF sieht der Übertrager zwischen den "heißen" Enden der Sekundärwicklung, die von Wicklungsende zu Wicklungsende 26 mal mehr Windungen hat als die Primärwicklung, folglich ca. 68 nF (100 pF * 26 * 26).
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß Die Übertrager müssen also ins Verstärkergehäuse, so dicht wie möglich an das erste Röhrenpaar heran.
Bei der Pentode gilt aber für die Verstärkung=Steilheit x Anodenwiderstand. In diesem Fall macht das ca. 450fach auf der Primärseite und dann ca. 100fach auf der Sekundärseite. Bei der D3a als Triode kommst du mit induktiver Last auf ca. 77fach. Mußt dann aber den Zwischenübertrager 2:1 verschalten, um das 600R Netzwerk antreiben zu können. Da bleiben dir dann noch ca. 38fach in der ersten Stufe.
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß Die Abk. "SPU" kenne ich nicht. Ist ev. dieses MC-System von Ortofon gemeint?Hallo zusammen
Ob ich so ein Teil je aufbauen kann weiß ich nicht, die Bauteile werden wohl einen Anschaffungswiderstand von über 2 Kiloeuro haben. Aber es macht ja auf jeden Fall schon mal Spaß sich zumindest theoretisch mit so einem Gerät zu beschäftigen.
Gerade habe ich mal alles was mir in den letzten Tagen so durch den Kopf ging zu Bildschirm gebracht, vieleicht möchte ja der ein oder andere was dazu beitragen.
Hilfe würde ich auf jeden Fall bei der passiven Entzerrung brauchen. Egal wie das gemacht würde, ich könnte die nötigen Bauteilwerte nicht selbst berechnen.
Seht es euch mal an: Gruß Michael
This post has been edited 2 times, last edit by "A.K." (Oct 29th 2012, 11:10am)
wie es Audio Valve mal bei einem MC Verstärker realisiert hatte
This post has been edited 1 times, last edit by "ultrafi" (Oct 29th 2012, 4:13pm)
This post has been edited 1 times, last edit by "mb-de" (Oct 29th 2012, 4:52pm)
Die Abk. "SPU" kenne ich nicht. Ist ev. dieses MC-System von Ortofon gemeint?
http://www.ortofon-elite.de/main.php?pro…at=spua&lang=de
Wenn ja, würde ich im ersten Schritt einen JC1-DC von Mark Levinson oder einen Hiraga wie unter
http://www.methe-family.de/phonopre.htm
bauen oder kaufen und bei guter Funktion verschiedene Übertrager gegenhören.
Den eigentlichen RIAA-part würde ich getrennt behandeln, da ja man mit Aufholverstärker und Übertragern diese unabhängig voneinander testen kann.
Unbrauchbar für dieses MC System dürften Vorstufen sein, bei denen durch Umschaltung der Verstärkung (meist um 10 bis 20 fach) eine Anpassung erreicht werden soll. funktioniert nur bei hochohmigen Systemen nicht aber bei solchen, die mit 10 Ohm abzuschließen sind (warum ist mir aber noch ein Rätsel - ev. durch Miller Effekte).
Röhren im MC-Eingangsteil - wie es Audio Valve mal bei einem MC Verstärker realisiert hatte, klingen sehr gut, aber nicht besser als Transistoren bei Wahl der erwähnten Schaltungen.
Die Graaf (model GM70) schwört auf Röhren im MC-Eingangsteil - siehe
http://www.hifi-phono-house.com/Phono-Vo…rker--7834.html
Ich jedoch nicht, da kleinste Übergangswiderstände an den Sockelstiften bereits zu empfindlichen Reaktionen führen.
Ob die RIAA-Bauteile als Abschwächernetzwerk zwischen zwei Linearverstärkern sitzen sollen (passiv) oder besser in der Gegenkoppelung liegen sollen, ist mir noch nicht ganz klar. Ich tendiere aber zu ersterem. Als weitere Frage wäre dann aber, wie ich die notwendige Gesamt-Verstärkung auf beide Stufen am besten verteile (ggf einstellbar machen).
Vollsymmetrischer Vorverstärker in Röhrentechnik mit Kopfhöreranschluß ...Ich denke da wären tatsächlich mal präzise Kontakte in Teflon angebracht.


