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mvd

Mekanïk Destruktïw Kommandöh

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Friday, October 26th 2012, 10:31pm

Symmetrische RIAA-Vorstufe für SPU - Ideensammlung

Hallo zusammen

Ob ich so ein Teil je aufbauen kann weiß ich nicht, die Bauteile werden wohl einen Anschaffungswiderstand von über 2 Kiloeuro haben. Aber es macht ja auf jeden Fall schon mal Spaß sich zumindest theoretisch mit so einem Gerät zu beschäftigen.

Gerade habe ich mal alles was mir in den letzten Tagen so durch den Kopf ging zu Bildschirm gebracht, vieleicht möchte ja der ein oder andere was dazu beitragen.

Hilfe würde ich auf jeden Fall bei der passiven Entzerrung brauchen. Egal wie das gemacht würde, ich könnte die nötigen Bauteilwerte nicht selbst berechnen.

Seht es euch mal an:



Gruß
Michael
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ultrafi

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2

Saturday, October 27th 2012, 10:42am

Mit den vielen Übertragern sieht ja gut aus. An jeder Stelle wo du eine Impedanztransformation machst, verlierst du reichlich Verstärkung.
So wie das jetzt aussieht wird das nichts. Welche Verstärkung macht denn deine erste Stufe? Das du in dem Entzerrernetzwerk mindesten 20
dB liegen lässt weisst du?
Gruss,
Reinhard
...............
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mvd

Mekanïk Destruktïw Kommandöh

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Saturday, October 27th 2012, 11:59am

Hallo Josef Paul

Da kommst du so locker daher und willst gleich harte Zahlen haben. :thumbsup:

Ich habe doch noch garnichts gerechnet, das mache ich doch so ungern. Geht mir doch erstmal ums Prinzip.

Mit den vielen Übertragern sieht ja gut aus. An jeder Stelle wo du eine Impedanztransformation machst, verlierst du reichlich Verstärkung.


Ja, die Verstärkung verliert man, aber dafür bleiben die Verzerrungen schön klein. Nach jeder Verstärkerstufe das Signal in einem Übertrager zusammenzuführen, damit sich k2 gegenseitig auslöscht, soll ein Grundprinzip sein.


So wie das jetzt aussieht wird das nichts. Welche Verstärkung macht denn deine erste Stufe?


Das weiß ich ja noch nicht. Das kommt ja darauf an wie das Entzerrernetzwerk ausieht. Wenn man tatsächlich ein edles LCR-Netzwerk nimmt, dann will das glaube ich ziemlich exakt 600 Ohm Quellimpedanz sehen. Und das müßte ich ja per Übersetzungsverhältnis des Übertrager einstellen.
Über den Daumen rechne ich diese Stufen so: Ausgangsspannung = Eingangsspannung x µ der Röhren / Übersetzungsverhältnis.

Das SPU generiert 0,2mV. Wenn der Eingangsübertrager 1:26 geschaltet wird habe ich dahinter 5,2mV und bei 1:13 2,6mV

Das µ der Röhren müßte dank Konstantstromquelle annähernd voll zur Verfügung stehen, rechnen wir mit 75 und einem Übersetzungsverhältnis von 2.

5,2mV x 75 / 2 = 195mV oder mit 1:13 Eingangsübertrager: 2,6 x 75 / 2 = 97,5mV

Das wäre doch schon gesund vor dem Entzerrer, oder?



Das du in dem Entzerrernetzwerk mindesten 20
dB liegen lässt weisst du?


Ja, das weiß ich. Vieleicht müssen es am Ende auch 3 Verstärkerstufen werden. Am Ausgang möchte ich mindestens 1V sehen, besser noch 1,5V.


Was ist mit dem Parallelregler? Ich fürchte, daß eine Glimmröhre an dieser Stelle viel zu stark rauscht. Sollte man die Spannung vieleicht besser vor der Stromquelle stabilisieren?

Gruß
Michael
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InSch

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4

Saturday, October 27th 2012, 1:57pm

Hallo MVD,

das hatten Wir doch alles mal in dem Thread von Deiner vermeidlichen Supervorstufe durchgekaut:

- Deine Eingangsstufe kannst Du nur Spannungs- ODER Konstantstromregeln, eine Konstantstromquelle wäre sinnigerweise unter den Kathoden der Eingangsröhren.
- Mit dem Kondensator von den Kathoden der Eingangsröhre zur Betriebsspannung am Übertrager läuft Dein Differenzverstärker NICHT als Differenzverstärker, der Kondenator macht bestenfalls in einer Single-Ended Schaltung Sinn aber nicht hier.

Ich würde das so nicht aufbauen.
Wie immer ist ein großteil der Eintscheidungen sowieso höchstgradig ideologisch geprägt, z.B. warum sollten Trioden immer besser sein als Pentoden, warum Übertrager von Lundahl und nicht von XYZ u.s.w. und sind Übertrager immer besser und muß bei einem unsymmetrischen L-RIAA Filter die Eingangsstufe dennoch symmetrisch sein u.s.w.

Bei Thomas Meyer müsstest Du doch eigentlich eine ordentlich ausentwickelte Phonostufe dieser Art finden, warum baust Du die nicht einfach nach?

Gruß


InSch

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ultrafi

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Saturday, October 27th 2012, 2:47pm

vermeidlichen Supervorstufe
Meintest du vermeindlich oder wirklich vermeidlich, beides nicht nett.
Gruss,
Reinhard
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ultrafi

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Saturday, October 27th 2012, 3:21pm

5,2mV x 75 / 2 = 195mV oder mit 1:13 Eingangsübertrager: 2,6 x 75 / 2 = 97,5mV

Das wäre doch schon gesund vor dem Entzerrer, oder?
Dann brauchst du hinter dem Entzerrer noch 37, bzw. 43 dB. Du merkst das das in die falsche Richtung läuft?
Gruss,
Reinhard
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AndreasS

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Saturday, October 27th 2012, 4:40pm

Hallo Michael,

symmetrische Eingänge hast Du ja nun schon durch den Eingangsübertrager - das Problem von Einstreuungen in die Leitung ist so gelöst. Der von Dir gewünschte Vorteil weiterer symmetrischer Verstärkung (Auslöschung geradzahliger Harmonischer) ist "homöopathisch" gering ;) , da bei diesen Signalpegeln die Röhre so gering ausgesteuert wird, dass Klirr eigentlich keine Rolle spielt.

Die Summe der Millerkapazitäten beider D3a zuzüglich der Verdahtungskapazitäten wird durch den Eingangsübertrager fast 700-fach am Eingang erscheinen und bildet so mit der Ausgangsimpedanz des TA einen Tiefpass. Daher würde ich das Übersetzungsverhältnis eines Eingangsübertragers vor einer Triode nie höher als 1:10 wählen. Eine Pentode im Eingang wäre m.E. die bessere Wahl.

Gruß Andreas

mvd

Mekanïk Destruktïw Kommandöh

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8

Saturday, October 27th 2012, 6:36pm


das hatten Wir doch alles mal in dem Thread von Deiner vermeidlichen Supervorstufe durchgekaut


Durchgekaut haben wir damals garnichts, ihr habt versucht mich zu überzeugen, daß das alles garnicht funktionieren kann. Zum Glück habe ich darauf nicht gehört.
Warst du es nicht, der mir erzählen wollte, daß ein Gegentakt-Übertrager keinen Luftspalt haben darf?

Naja, heute weiß ich ganz sicher, daß er in dieser Schaltung einen Luftspalt haben muß.


warum sollten Trioden immer besser sein als Pentoden,


Behaupte ich nicht, ich mag halt Trioden.


warum Übertrager von Lundahl und nicht von XYZ u.s.w.


Weil ich jetzt bei der Vorstufe sehr gute Erfahrungen mit Lundahl gemacht habe. Warum sollte ich was anderes nehmen?


Bei Thomas Meyer müsstest Du doch eigentlich eine ordentlich ausentwickelte Phonostufe dieser Art finden, warum baust Du die nicht einfach nach?


In der Tat hat Thomas Mayer soetwas schon gebaut, aber einen solchen Aufwand wie er dabei getrieben hat, kann / will ich mir nicht leisten. Hier hat er die Schaltung damals vorgestellt:

http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/viewtopic.php?t=5934

4 Übertrager und 8 Drosseln pro Kanal und das Netzteil kommt auch noch hinzu. Da kommt der Gegenwert eines gebrauchten Mittelklassewagens zusammen!
Ist nicht drin bei mir, muß auch günstiger gehen.


Quoted

Dann brauchst du hinter dem Entzerrer noch 37, bzw. 43 dB. Du merkst das das in die falsche Richtung läuft?


Hallo Josef Paul

Ja, du hast recht. Also 3 Verstärkerstufen?


Quoted

Die Summe der Millerkapazitäten beider D3a zuzüglich der Verdahtungskapazitäten wird durch den Eingangsübertrager fast 700-fach am Eingang erscheinen und bildet so mit der Ausgangsimpedanz des TA einen Tiefpass. Daher würde ich das Übersetzungsverhältnis eines Eingangsübertragers vor einer Triode nie höher als 1:10 wählen. Eine Pentode im Eingang wäre m.E. die bessere Wahl.


Hallo Andreas

Ja, stimmt. Eingangskapazität x 26 hoch 2. ;(

Und als Pentode würde ich die Röhre nur ungern schalten, dann müßte ich ja auf die Übertragerkopplung verzichten. Dann wäre man ja schon fast bei der Schaltung von SY angekommen und könnte die kopieren:

http://www.diyaudio.com/forums/diyaudio-…ono-preamp.html

Also du sagst 1:26 geht garnicht am Eingang. Wie sähe es denn mit 1:13 aus? Wenn ich sowieso 3 Verstärkerstufen brauche, dann wäre das ja nur ein kleines Opfer.
Aber auch dann wäre die Kapazität immer noch mit 170 zu multiplizieren. ;(

Bei der D3a als Triode muß man doch in etwa mit 200pF rechnen, oder? Das wären dann bei 1:13 etwa 72nF für 2 Röhren.

Wie hat Thomas Mayer das denn in den Griff bekommen? Ist die EC8020 an der Stelle so viel besser geeignet?

Gruß
Michael
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ultrafi

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Sunday, October 28th 2012, 6:12am

Seid ihr wirklich sicher das es sich mit den Einganzkapazitäten so verhält wie beschrieben. "Kapazitätstransformation" ?
Gruss,
Reinhard
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Sunday, October 28th 2012, 8:30am

...Bei der D3a als Triode muß man doch in etwa mit 200pF rechnen, oder? Das wären dann bei 1:13 etwa 72nF für 2 Röhren....


Hallo Michael,

das hängt vom MC-System ab: ein System ab 110 Ω Ausgangsimpedanz (inclusive primärseitiger Drahtwiderstände) hätte bei dieser Kapazität den -3 dB-Abfall bei 20 kHz...; nur wenige MC-Systeme (Denon DL-110 und DL-160) haben höhere Impedanzen.

Gruß Andreas

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ultrafi

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Sunday, October 28th 2012, 8:43am

Bei der D3a als Triode muß man doch in etwa mit 200pF rechnen, oder? Das wären dann bei 1:13 etwa 72nF für 2 Röhren.
Bei einem Differenzverstärker liegen die Eingangskapazitäten in Serie und halbieren sich dadurch.
Gruss,
Reinhard
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Sunday, October 28th 2012, 9:24am

...Bei einem Differenzverstärker liegen die Eingangskapazitäten in Serie und halbieren sich dadurch.


Hallo Josef Paul,

das ist richtig. Doch genauso halbiert sich auch die Signalspannung je Röhre...; für gleiche Eingangsspannung je Röhre müsste man entsprechend das Übersetzungsverhältnis des Übertragers auch verdoppeln.

Gruß Andreas

ultrafi

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Sunday, October 28th 2012, 9:49am

Doch genauso halbiert sich auch die Signalspannung je Röhre
und was hat die Amplitude mit der Kapazität zu tun?
Gruss,
Reinhard
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AndreasS

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Sunday, October 28th 2012, 10:19am

Hallo,

die Amplitude bestimmt den Rauschabstand...

Gruß Andreas

ultrafi

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Sunday, October 28th 2012, 10:29am

Ich dachte es geht darum welche Kapazität der Tonabnehmer bei gegebener Übertragerbeschaltung sieht.
Nicht Signalspannung, nicht Rauschabstand.
Gruss,
Reinhard
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mvd

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Sunday, October 28th 2012, 1:15pm

Guten Morgen alle

Leute, es ist doch toll wie ihr euch hier einbringt und es ist doch richtig, wenn wir hier alle die Bedenken und Einwürfe besprechen und am Ende zu einem Ergebnis kommen. :thumbsup:

Bei so einer Gegentaktschaltung im Eingang eines Phonoverstärkers ist doch keiner so ganz sattelfest und weiß alles aus dem ff darüber. Jedenfalls hatte ich bis zu Andreas Beitrag noch keinen Gedanken an die Eingangskapazität verschwendet, ganz nach dem Motto von Loriot: "Andere machen es doch auch." :D

Und das ist ja nun so, was die Kapazität angeht hat eine normale Schaltung, also MC-Übertrager an einer Eintakt.Schaltung, mit genau den gleichen Problemen zu kämpfen. Auch die Eingangskapazität eines normalen MM-Verstärkers wird natürlich mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnisses an den Eingang transformiert.

Und Josef Paul hat Recht, wenn er sagt daß die Kapazitäten bei dieser Schaltung in Reihe liegen und sich dadurch halbieren. Die Gegentaktschaltung hat also nur ein halb so großes Problem wie die konventionelle Eintakt-Schaltung. Von daher war meine gestrige Rechnung also nicht richtig.

Richtig ist also: 200pF / 2 = 100pF. Am Eingang des Übertragers bei 1:13 erscheinen also nur 100pF x13 x13 = 17nF und nicht wie gestern gerechnet 72nF. Bei einer Übersetzung von 1 : 26 wären es allerdings 100pF x 26 x 26 = 68nF und damit ist dieses Übersetzungsverhältnis vom Tisch, denn dann ist ja schon ein gewisser Höhenabfall zu verzeichnen, wie Andreas gestern für den Wert 72nF ausgerechnet hat.

Stellt sich mir die Frage, wie die Leute mit Eintakt-Schaltung mit diesen Werten umgehen? die müssen ja mit der doppelten Kapazität rechnen und für die sind hohe Übersetzungsverhältnisse ja dann ein absolutes No-go.

Andreas, wie sieht es aus, bekämen die 17nF deinen Segen, auch hinsichtlich sehr schwieriger MC-Systeme?

Was nun die neue Diskussion um die Spannung angeht, so ist das doch der gleiche Wert für jede Röhre, wie er es auch bei einer Eintakt-Schaltung wäre. Beide Röhren bekommen das gleiche Signal, lediglich um 180° Phasenverschoben. Die 3dB Gewinn, die uns eine Gegentaktschaltung schenkt, kommen doch erst bei der Zusammenführung der Signale im Ausgangsübertrager zustande. Nur dadurch habe ich doch bei dieser Schaltung mit jeder Verstärkerstufe einen (theoretisch und idealisiert) um 3dB besseren Geräuschspannungsabstand gegenüber Eintakt-Schaltungen. Mit 5 oder 6 Stufen vom Tonabnehmersystem bis hin zum Lautsprecher kommt da schon einiges an Vorteil zusammen, deshalb halte ich da ja so störrisch dran fest.

Also zusammengefasst, die 1:13 am Eingangsübertrager sind nun sozusagen in Stein gemeißelt, damit sich ein möglichst großer Übertragungsbereich ergibt und die dritte Verstärkerstufe scheint mir unumgänglich zu sein.

Gruß
Michael
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Sunday, October 28th 2012, 4:38pm

Hallo Michael,

Quoted

Und als Pentode würde ich die Röhre nur ungern schalten, dann müßte ich ja auf die Übertragerkopplung verzichten.


Nein, muß man nicht. Es geht. Zum Beispiel mit der E810F an Zwischenübertrager LL1660/36mA 4,5:1 gefolgt vom 600R LCR Netzwerk. 600R Abschlußwiderstand hinter dem Netzwerk. Dient gleichzeitig als Gitterableitwiderstand der Folgestufe z.B. D3a Triode. Die Pentodenstufe macht ca. 40dB, gemessen hinter dem Übertrager.

Viele Grüße,
Martin

AndreasS

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18

Sunday, October 28th 2012, 5:28pm


200pF / 2 = 100pF. Am Eingang des Übertragers bei 1:13 erscheinen also nur 100pF x13 x13 = 17nF und nicht wie gestern gerechnet 72nF.


Hallo Michael,

das mit der Reihenschaltung ist richtig: bei (optimistischen) 200 pF pro Röhre (kurze Verdrahtung vorausgesetzt) ergibt die Reihenschaltung 100 pF. Doch diese 100 pF sieht der Übertrager zwischen den "heißen" Enden der Sekundärwicklung, die von Wicklungsende zu Wicklungsende 26 mal mehr Windungen hat als die Primärwicklung, folglich ca. 68 nF (100 pF * 26 * 26).

Gruß Andreas

mvd

Mekanïk Destruktïw Kommandöh

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19

Sunday, October 28th 2012, 6:23pm

Zum Beispiel mit der E810F an Zwischenübertrager LL1660/36mA 4,5:1 gefolgt vom 600R LCR Netzwerk. 600R Abschlußwiderstand hinter dem Netzwerk. Dient gleichzeitig als Gitterableitwiderstand der Folgestufe z.B. D3a Triode. Die Pentodenstufe macht ca. 40dB, gemessen hinter dem Übertrager.


Hallo Martin

Bist du der Martin, der Meister aller Teks?

Was diese E810F angeht, verstehe ich deinen Hintergedanken nicht. Laut Datenblatt hat sie ein µ von 57, also weniger als die D3a in Triodenschaltung. Und ein ganz häßlicher Wert steht da auch noch drin, nämlich: Total Distortion 7,5% in Class A. 8|

Ich sehe jetzt den Vorteil gegenüber der D3a nicht, bitte kläre mich auf.



Quoted

... bei (optimistischen) 200 pF pro Röhre (kurze Verdrahtung vorausgesetzt) ergibt die Reihenschaltung 100 pF. Doch diese 100 pF sieht der Übertrager zwischen den "heißen" Enden der Sekundärwicklung, die von Wicklungsende zu Wicklungsende 26 mal mehr Windungen hat als die Primärwicklung, folglich ca. 68 nF (100 pF * 26 * 26).


Hallo Andreas

Einspruch Euer Ehren! :D

Hier das Datenblatt vom LL1681: http://www.lundahl.se/pdf/1681.pdf

Laß dich nicht von meiner Skizze verwirren, da ist die Verdrahtung ja noch für 1:26 gezeichnet. Wenn der Übertrager für 1:13 beschaltet wird, dann liegen auch die beiden Primärwicklungen in Serie und dann stimmt das wieder mit der 13 als Multiplikator. (Windungsverhältnis: 1+1 : 13+13)

Es bleibt also bei 17nf , oder wenn du die 200pF der Röhre für zu optimistisch hältst, vieleicht so 20 - 22nF. Müßte dann aber immer noch recht gut gehen, oder?

Damit ist schon eine weitere Schnapsidee ad acta gelegt, nämlich die Übertrager unter den Tonarm zu bauen um die Anzahl der Übergänge zu vermindern. Die Übertrager müssen also ins Verstärkergehäuse, so dicht wie möglich an das erste Röhrenpaar heran.

Gruß
Michael
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AndreasS

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20

Sunday, October 28th 2012, 7:40pm

Die Übertrager müssen also ins Verstärkergehäuse, so dicht wie möglich an das erste Röhrenpaar heran.


Hallo Michael,

ja, dann hast Du zwischen Tonabnehmer eine Verbindung mit niedriger Impedanz, welche für Störeinstrahlungen weniger empfindlich ist. Wenn Du allerdings den Übertrager in der Nähe vom Tonabnehmer haben möchtest, muss die erste Verstärkerstufe auch dorthin (wie bei Mikrofonen mit Phantomspeisung).

Du könntest ja mit dem Übertrager verschiedene Systeme durch Umschalten der Primärwicklungen anpassen: Systeme mit niedrigem Output und niedriger Impedanz 1:26 und für DL-110 und andere mit höherer Ausgangsspannung das Verhältnis 1:13.

Gruß Andreas

MartinR

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21

Sunday, October 28th 2012, 8:13pm

Hallo Michael,

nein, der Meister der Teks bin ich nicht ;)

Du meinst sicherlich das ug1g2=57. Bei der Pentode gilt aber für die Verstärkung=Steilheit x Anodenwiderstand. In diesem Fall macht das ca. 450fach auf der Primärseite und dann ca. 100fach auf der Sekundärseite. Bei der D3a als Triode kommst du mit induktiver Last auf ca. 77fach. Mußt dann aber den Zwischenübertrager 2:1 verschalten, um das 600R Netzwerk antreiben zu können. Da bleiben dir dann noch ca. 38fach in der ersten Stufe.

Viele Grüße,
Martin

mvd

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22

Sunday, October 28th 2012, 8:30pm


Bei der Pentode gilt aber für die Verstärkung=Steilheit x Anodenwiderstand. In diesem Fall macht das ca. 450fach auf der Primärseite und dann ca. 100fach auf der Sekundärseite. Bei der D3a als Triode kommst du mit induktiver Last auf ca. 77fach. Mußt dann aber den Zwischenübertrager 2:1 verschalten, um das 600R Netzwerk antreiben zu können. Da bleiben dir dann noch ca. 38fach in der ersten Stufe.


Hallo Martin

Ja, dann käme man ja doch wieder mit 2 Verstärkerstufen aus.

Schwierige Entscheidung. Eine Stufe weniger ist ein großer Vorteil, aber dann muß man eine Pentode nehmen. :S

Die E180F wäre ja vom Preis her ziemlich günstig, ich habe vorhin schon mal bei ebay nachgesehen.

Ansonsten erstmal hier die angepasste Skizze mit dem Stand bevor Martin die Pentode vorgeschlagen hat:



Wenn nach der ersten noch eine zweite Stufe kommt, muß man hinter dem ersten Übertrager ja noch nicht auf 600 Ohm herunter, deshalb dort jetzt ein normaler Gegentakt-Zwischenübertrager mit hoher Bandbreite. (bis 70kHz)
Der 1660 wird dann Bestandteil der zweiten Stufe.

Gruß
Michael
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23

Sunday, October 28th 2012, 11:34pm

Hallo

Nur mal so nebenbei, DC-Heizung ist Pflicht, oder?

Gruß
Michael
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24

Monday, October 29th 2012, 11:01am

RE: Symmetrische RIAA-Vorstufe für SPU - Ideensammlung

Hallo zusammen

Ob ich so ein Teil je aufbauen kann weiß ich nicht, die Bauteile werden wohl einen Anschaffungswiderstand von über 2 Kiloeuro haben. Aber es macht ja auf jeden Fall schon mal Spaß sich zumindest theoretisch mit so einem Gerät zu beschäftigen.

Gerade habe ich mal alles was mir in den letzten Tagen so durch den Kopf ging zu Bildschirm gebracht, vieleicht möchte ja der ein oder andere was dazu beitragen.

Hilfe würde ich auf jeden Fall bei der passiven Entzerrung brauchen. Egal wie das gemacht würde, ich könnte die nötigen Bauteilwerte nicht selbst berechnen.

Seht es euch mal an: Gruß Michael
Die Abk. "SPU" kenne ich nicht. Ist ev. dieses MC-System von Ortofon gemeint?
http://www.ortofon-elite.de/main.php?pro…at=spua&lang=de
Wenn ja, würde ich im ersten Schritt einen JC1-DC von Mark Levinson oder einen Hiraga wie unter
http://www.methe-family.de/phonopre.htm
bauen oder kaufen und bei guter Funktion verschiedene Übertrager gegenhören.
Den eigentlichen RIAA-part würde ich getrennt behandeln, da ja man mit Aufholverstärker und Übertragern diese unabhängig voneinander testen kann.
Unbrauchbar für dieses MC System dürften Vorstufen sein, bei denen durch Umschaltung der Verstärkung (meist um 10 bis 20 fach) eine Anpassung erreicht werden soll. funktioniert nur bei hochohmigen Systemen nicht aber bei solchen, die mit 10 Ohm abzuschließen sind (warum ist mir aber noch ein Rätsel - ev. durch Miller Effekte).
Röhren im MC-Eingangsteil - wie es Audio Valve mal bei einem MC Verstärker realisiert hatte, klingen sehr gut, aber nicht besser als Transistoren bei Wahl der erwähnten Schaltungen.
Die Graaf (model GM70) schwört auf Röhren im MC-Eingangsteil - siehe
http://www.hifi-phono-house.com/Phono-Vo…rker--7834.html
Ich jedoch nicht, da kleinste Übergangswiderstände an den Sockelstiften bereits zu empfindlichen Reaktionen führen.

Ob die RIAA-Bauteile als Abschwächernetzwerk zwischen zwei Linearverstärkern sitzen sollen (passiv) oder besser in der Gegenkoppelung liegen sollen, ist mir noch nicht ganz klar. Ich tendiere aber zu ersterem. Als weitere Frage wäre dann aber, wie ich die notwendige Gesamt-Verstärkung auf beide Stufen am besten verteile (ggf einstellbar machen).
== Gewerblicher Teilnehmer ==

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25

Monday, October 29th 2012, 3:18pm

Bei der E180F darf man ein wenig suchen, um Exemplare zu finden, bei denen Mikrophonie, 1/f- und 1/f^2-Rauschen niedrig genug fuer die Anwendung ausfallen.

Die E810F ist nicht unproblematisch, aber, ebenso wie die E280F und die D3a, eine bessere Wahl als Eingangsroehre.

Ultrapath und Gegentaktschaltung haben sinnvollerweise in rauscharmen NF-Eingangsstufen nichts zu suchen - die Roehren liegen als Rauschquellen in Reihe - man verdoppelt das Rauschen gegenueber einer Einzelroehre, und da die Symmetrie ohne Selektion aus grosser Gesamtmenge bei steilen Roehren ohne Zusatzmassnahmen (Konstantstromquelle an der Katode OHNE Ueberbrueckung nicht perfekt ausfallen wird, sorgt Ultrapath nur fuer eine Einkopplung von Stoerspannungen aus der Stromversorgung.

Martin R's Ansatz (Steile Pentode in Pentodenschaltung am Eingang) ist sinnvoll - am besten kombiniert mit Frank Bloehbaums "Best Pentode"-Konzept... Zur Stabilisierung der Stufenverstaerkung im Nutzfrequenzbereich lohnt es sich, beim Einsatz eines Uebertragers im Anodenkreis die Lastlimpedanz durch Parallelschaltung eines passend bemessenen "Anodenwiderstands" parallel zur Primaerwicklung desselben festzulegen (in Unteranpassung).

Symmetrie der Signalfuehrung vor dem Eingangsuebertrager erzielt man durch Verwendung eines Eingangsuebertragers mit guter Erdsymmetrie der Wicklungskapazitaeten - notfalls mit einem Paar Trimmer nachhelfen.

Entzerrung ueber ein LCR-RIAA-Entzerrermodul ist klanglich sehr nett - ob nun eine 600-Ohm-Version mit Uebertragern oder eine 5..10-KOhm-Version ohne Uebertrager, kapazitiv eingekoppelt.

Die im von AK verlinkten GRAAF-Verstaerker verbaute PC900 ist keine optimale Wahl - sie taugt nur fuer sehr kleine Eingangsspannungen, da sie eine Regelcharakteristik hat, und daher das mu variabel (aussteuerungsabhaengig) ist.

Gruesse

Micha
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26

Monday, October 29th 2012, 3:22pm

wie es Audio Valve mal bei einem MC Verstärker realisiert hatte

Wie schon mal angemerkt ist die Schaltung von einem Dänen, Per Hojlev, Copemhagen,
veröffentlicht in der Wireless World, März 1984,
http://www.saturn-sound.com/images%20-%2…arch%201984.jpg
Gruss,
Reinhard
...............
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27

Monday, October 29th 2012, 4:52pm

Hallo Josef Paul,

die von Dir verlinkte headamp-Schaltung ist bekannt - ich habe noch die originale vergilbte Photokopie aus der Bibliothek... und sie sogar vor vielen Jahren als breadboard aufgebaut, und dann in einer 'zweiten Generation' mit ECC86 und angepasster Schaltung (V~10) aufgebaut - was etwas besser, aber immer noch nicht gut funktioniert (Stichwort Rauschen und Verhalten bei abgenudelten Platten mit Oberflaechengeraeusch...

Die Original-Schaltung hat meiner Ansicht nach einige Probleme:

Man achte auf die Erzeugung der Gittervorspannung der Triodensysteme ueber Gitteranlaufstrom an relativ kleinen Gitterableitwiderstaenden - das ist nachgerade keine gute Idee bezueglich Linearitaet, da Signalquelle und erstes Triodensystem ueber die nichtlineare Eingangsimpedanz der jeweils folgenden Gitter-Katoden-Strecken belastet werden - zudem sind die Arbeitspunkte alles andere als stabil, die Roehren werden nur durch die relativ maessigen Konstantstromquellen auf einen Ruhestrom 'gezwungen', bei nicht klar definierter Anodenspannung. Eine Erzeugung der Gittervorspannung ueber die vorhandenen Katodenwiderstaende waere sowohl dem Klirrverhalten als auch der Stabilitaet der Schaltung gegenueber Parameterstreuung der Roehren zutraeglich.

Die Schaltung ist nicht rauschoptimiert - dazu finden sich zuviele nicht ueberbrueckte Widerstaende im Signalweg, zudem ist das Rauschen in extremis roehrenexemplarabhaengig.

Ausserdem ist die Verstaerkung der Original-Schaltung fuer praktische Anwendungen zu hoch (>100)...

Gruesse

Micha
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Monday, October 29th 2012, 5:30pm

RE: RE: Symmetrische RIAA-Vorstufe für SPU - Ideensammlung

Hallo A.K.

Die Abk. "SPU" kenne ich nicht. Ist ev. dieses MC-System von Ortofon gemeint?
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Ja genau, ein Ortofon SPU. Ich war davon ausgegangen, daß das alte Schätzchen berühmt genug ist, deshalb hatte ich den Hersteller weggelassen. In der nächsten Version der Skizze schreibe ich es mit dazu.
Die Entscheidung für Übertrager ist schon gefallen, ich bin halt ein großer Freund von Uralt-Technik. Und solche asymmetrischen Transistorvorstufen kommen bei diesem Konzept natürlich überhaupt nicht in Frage.
Die wichtigste Stelle, wo man meiner Ansicht nach unbedingt symmetrisch verdrahten muß, ist der Weg zwischen Abtastsystem und Eingangsübertrager, bzw. einer symmetrischen Verstärkerstufe. Erst danach kann man auf asymmetrische Technik umschwenken. Daß ich die symmetrische Schaltungstechnik bis hin zur Ausgangsbuchse durchhalten möchte, kannst du einfach als Spleen von mir abtun.



Den eigentlichen RIAA-part würde ich getrennt behandeln, da ja man mit Aufholverstärker und Übertragern diese unabhängig voneinander testen kann.
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Hier wird nichts umgeschaltet. Das wird alles bestmöglich auf das SPU zugeschnitten. Wenn ein anderes System später mal ein anderes Umfeld verlangt, wird halt umgebaut. So viele Bauteile sind es ja nicht, die dann geändert werden müssen.
Über die Miller-Kapazität des Röhrenpaares am Eingang hat Andreas ja weiter oben schon einiges geschrieben. An der folgenden Rechnerei sieht man ja wie wichtig dieses Thema ist und wie schnell man einen Höhenabfall bekommt, wenn man diese Kapazität nicht beachtet. Und wie wir festgestellt haben, ist dieses Problem bei normalen asymmetrischen Verstärkern doppelt so groß!



Röhren im MC-Eingangsteil - wie es Audio Valve mal bei einem MC Verstärker realisiert hatte, klingen sehr gut, aber nicht besser als Transistoren bei Wahl der erwähnten Schaltungen.
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Ich jedoch nicht, da kleinste Übergangswiderstände an den Sockelstiften bereits zu empfindlichen Reaktionen führen.


Guter Punkt, die Röhrenfassungen sollten schon vom feinsten sein. Die üblichen hauchvergoldeten Stanz-Biegeteile in chinesischem Frühstüchsporzellan scheiden da schon mal aus. Ich denke da wären tatsächlich mal präzise Kontakte in Teflon angebracht.


Ob die RIAA-Bauteile als Abschwächernetzwerk zwischen zwei Linearverstärkern sitzen sollen (passiv) oder besser in der Gegenkoppelung liegen sollen, ist mir noch nicht ganz klar. Ich tendiere aber zu ersterem. Als weitere Frage wäre dann aber, wie ich die notwendige Gesamt-Verstärkung auf beide Stufen am besten verteile (ggf einstellbar machen).


Das geht hier nur passiv, da keine Gegenkopplung existiert. Verstärkung ist so knapp, daß auch gar kein Gedanke an eine Verteilung derselben aufkommt. Man nimmt alles was man bekommen kann und dann ist es immer noch zu wenig. Wenn Verstärkung übrig wäre, würde ich eher versuchen eine der drei Stufen einzusparen, aber das wird wohl nicht gelingen. Ich will die 1,5V am Ausgang niederohmig sehen, damit Anschlußkabel keine Rolle spielen und jede denkbare Last getrieben werden kann.


Neues Bildchen:



Ich habe mal die Filterschaltung von SY hergenommen und symmetrisch umgestrickt. Er hat ja auch die D3a im Eingang und deshalb müßten die Bauteilwerte eigentlich halbewege passen.
Der Vorteil so einer konventionellen Lösung gegenüber einer edlen LCR-Filterung ist natürlich zum einen der Preis und zum anderen kann man die Symmetrie von vorn bis hinten durchhalten. Aber das wichtigste ist, man muß nicht hinter einer Verstärkerstufe auf exakt 600 Ohm Impedanz herunter, was ja auch wieder reichlich Verstärkung kostet.
Als zweite Stufe habe ich mal probehalber die C3g mit einem µ von 40 eingezeichnet. Die würde aus den 20mV hinter dem Filter immerhin 800mV machen, sodaß die dritte Stufe als Impedanzwandler nur noch zweifach verstärken müßte. Mit einem Ausgangsübertrager der sagen wir 9:1 untersetzt, käme dann schon eine 5687 mit einem µ von 17 in die ganz enge Wahl.

Der Grund dafür daß ich jede Röhre nur einmal sehen möchte, ist meine Befürchtung, daß die Verfärbung eines Röhrentyps übermächtig wird. Jede Röhre hat ja ihre eigenen typischen Verfärbungen und wenn nun mehrfach die gleichen Verfärbungen dem Signal hinzugefügt werden, dann halte ich das nicht für so günstig. Lieber unterschiedliche Röhren nehmen, die jede ihre eigene Klangcharakteristik aufweist. Unter Umständen hat man dann vieleicht sogar das Glück, daß sich manche dieser verfälschenden Eigenschaften zum Teil wieder gegenseitig aufheben.
Das ist vieleicht auch kompletter Quatsch, ich weiß es nicht.

Gruß
Michael
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Monday, October 29th 2012, 5:50pm

Hallo Michael,

der Entwurf hat immer noch die von mir in meinem ersten posting in diesem thread aufgezeigten Fehler, die dem Stoerabstand abtraeglich sind - zudem hast Du mit dem 1681 in der von Dir gezeigten Verschaltung einen Eingangsuebertrager gewaehlt, der fuer das SPU einen zu grossen Rdc hat - den aktiven Stufen fehlt die Moeglichkeit, sie zwangzusymmetrieren, und die Methode, den Arbeitspunkt durch CCS auf der Anodenseite am Weglaufen zu hindern, ist fuer die D3a, sagen wir einmal, originell, da er eventuelles current hogging nicht verhindern kann.

Gruesse

Micha
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AndreasS

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30

Monday, October 29th 2012, 6:35pm

...Ich denke da wären tatsächlich mal präzise Kontakte in Teflon angebracht.


Hallo Michael,

berechtigte Kritik bekommst Du ja schon vom Micha, deswegen von mir nur den Rat, mit Ganzglasröhren (die mit Pressteller beim Loktal-, Noval-, Magnoval- oder Rimlocksockel) einen großen Bogen um Fassungen zu machen, bei denen die Kontakte "präzise" sind (die Teflon-Fassungen).

Diese Röhren brauchen Fassungen mit ausreichend frei beweglichen Kontakten, welche erst beim Einstecken der Röhre ihre endgültige Position einnehmen. Andernfalls steht die Verbindung Glas-Sockelstift unter Dauerspannung und würde bei Temperaturänderungen (Erwärmung im Betrieb) undicht..., die Röhre würde "Luft ziehen".

Daher sollten stets auch Drähte zu den Fassungsanschlüssen deren Beweglichkeit nicht vermindern (Litze oder ausreichend dünner Anschlussdraht).

Gruß Andreas

PS: das Problem mit der Eingangskapazität und der Verstärkung umgehst Du locker mit der D3a (als Pentode geschaltet)