Eure liebsten Monos

  • Fantastisch klingende Mono Pressung

    Bob Cooper ‎– Coop! The Music Of Bob Cooper



    Bass – Max Bennett
    Drums – Mel Lewis
    Piano – Lou Levy
    Tenor Saxophone – Bob Cooper
    Trombone – Frank Rosolino, Johnny Halliburton*
    Trumpet – Conte Candoli, Don Fagerquist, Pete Candoli
    Vibraphone – Victor Feldman



    Auch Herr Hoffman schätzt diese Aufnahme
    One of the BEST SOUNDING albums ever recorded in that era
    http://forums.stevehoffman.tv/…ngineered-classic.335786/


    Erstpressung von 1958 auf Contemporary Records ‎– C3544

    Grüße

    Jörg

  • Austieg und Fall der Stadt Mahagonny


    Hat man zuerst die Jahrhundertaufnahme der Dreigroschenoper aus dem gleichen Jahr auf dem gleichen Label (CBS) in Stereo gehört, ist man (=ich 😁) zuerst entäuscht, dass es "Mahagonny" nur in Mono gibt.

    Nach spätestens 5 Minuten hat man diesen vermeintlichn Makel vergessen.

    Diese Aufnahme fällt somit auch in die Kategorie "Wer braucht Stereo?.

  • Hallo,


    ich bediene mich vorläufug bei Platten von denen ich Fotos gemacht habe:

    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113156/

    Das ist meine "audiophilste" Mono, d.h. sie bietet satte Dynamik, tiefen Bass, etwas Pling Pling im Hochtonbereich sowie verschiedene monophone Raumeindrücke soweit das möglich ist. Die Musik bedient sich klassischer spanischer Themen (a la de Falla) und romatisiert sie etwas mit etwas Jazzgewürz.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113150/

    Nochmal Igor, aber nicht das übliche. Hier gibt es die erste authentische Einspielung des Ebony-Concertos mit Woody Hermanns Big Band und die klingt komplett anders als alles was später kam. Auch schön: Joseph Szigeti. Sehr gute Klangqualität wenn man bedenkt, das es nicht von Tonband ist (Aufnahme erste Hälfte 40er)


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113151/

    Spricht für sich, auch hier Dynamik satt


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113152/

    Ich mag Villa-Lobos und hier natürlich vor allem die erste Plattenseite


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113153/

    Werner Janssen (ein sehr frisisch klingender Name) hat wohl in Los Angeles vor allem mit Filmmusiken und Orchestern gerarbeitet und zufälligerweise ein paar Villa-Lobos Platten gemacht. "The litte Train" kommt in Mono nicht an die spätere Everest-Aufnahme heran, aber der Chor auf der ersten Seite zuammen mit der Klanästhetik der ausgehenden 40er sind eine Welt für sich. AES verzerrt


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113154/

    Auch so ein Pflichtteil, wobei ich vor allem die Rückertlieder mag. Was das Lied von der Erde angeht ziehe ich die spätere Stereo-Version mit Bruno Walter vor. Das die ferrier natürlich was Besonderes ist, steht ausser Frage


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/113155/

    Hier nochmal die andere weit verbreitete Ferrier Platte mit garantiertem Gänsehautfaktor. Ich hab schon einige davon besessen (auch in verschiedenen Verzerrungen), alle sind etwas abgenudelt gewesen, und ich habe mich langsam sattgehört daran.


    Gruß,


    Ingo

  • Hallo in die Runde,

    ich hätte da mal eine Frage zu Ferrier/Patzak/Walter- Lied von der Erde.

    Ich hab mal auf dem Flohmarkt die Decca 414194-1 für einen € mitgenommen.

    Dies ist doch eine Neuauflage des obigen Orginals?

    Was bedeutet der Aufdruck: ADRM links oben auf dem Cover?

    Ihr merkt ich hab keine Ahnung, ich bin eher Hörer denn Sammler.

    Viele Grüße Tobias

  • Hallo


    http://www.ebay.co.uk/itm/414-…7c1e97:g:9I8AAOSw2xRYjjBU


    Das müßte eine deutsche oder holländische Nachpressung aus ca. Mitte der 80er sein.


    ADRM: Analogue Digital Remastered.


    https://www.discogs.com/Mahler…-Der-Erde/release/1689680


    Hier mal das Original:


    http://www.ebay.co.uk/itm/Mahl…1fe76c:g:P5oAAOSw5cNYckr9


    Frühe englische Nachpressung:


    http://www.ebay.co.uk/itm/LXT-…f3cf67:g:cQMAAOSwoudW4cmm


    Gruß Jaro

  • So schwer zu verstehen?


    Für die CD-Ausgabe digital remastert worden und mit diesem Remaster dann eine Vinyl-Ausgabe hergestellt.....


    Zumal hinten deutlich MONO draufsteht.......


    Decca hat Mono-Aufnahmen künstlich auf Stereo bearbeitet bei einigen Decca ECLIPSE Veröffentlichungen.


    Zum Beispiel diese hier:


    http://www.ebay.co.uk/itm/DECC…03a43c:g:UN4AAOSwsW9Y2B~s


    Dann als Decca ACL wiederveröffentlicht worden:


    http://www.ebay.co.uk/itm/Vaug…t%3D6%26sd%3D311489294844


    Das ist eine MONO Aufnahmen von Kenneth Wilkinson von 1952 und u.a. eine meiner Lieblings-Monos.


    Hier die Stereophonisierte Eclipse:


    http://www.ebay.co.uk/itm/Vaug…t%3D6%26sd%3D110822160721



    Sonst noch Fragen?

  • Ich ignoriere einfach mal Deine Hochnäsigkeit und antworte sachlich.

    Dass für die Produktion einer CD ein digitales Master erstellt werden muss ist klar.

    Dies ist dann normalerweise nichts anderes als das entsprechend abgeschwächte analoge Signal. Bei einem Remastering greift der Toningenieur in die klangliche Balance ein, was bei nur einer Spur ja nur bei einem Re-Channeling Sinn macht. Vermutlich ist bei ADRM aber Re-Mastering mit Mastering gleichzusetzen und man hat lediglich das Bandrauschen auf digitaler Ebene eliminiert.

  • Hallo

    Die Pressung wurde von einem digitalen Re-Master gemacht (AnalogDigitalReMaster). Vermutlich wurde sie nachträglich stereophonisiert.

    Und? Was soll dann bei einer Mono-Aufnahme remastered worden sein? 😏

    Was denn nun?


    Remastert oder nicht.


    Du widersprichst Dir gerade selber


    Decca gibt ADRM an und dann werden sie es auch remastert haben.


    Und eine Mono bleibt die Überspielung auch.


    Die holländiscche Decca wird halt keinen englischen Stamper zur Verfügung gehabt haben.


    Und was die Hochnäsigkeit angeht: Für mich war das einfach nur ein klares Echo.


    Tobias soll sich freuen, daß er diese Aufnahme hat und kan sich in Ruhe umschauen, ob er noch eine andere Pressung davon kaufen möchte.


    Gruß Jaro

  • Heute auch mal wieder etwas auf dem Teller gehabt, daß ich noch nicht kommuniziert habe...

    Übrigens finde ich es schön, daß der Thread nicht einschläft, wenn ich mal längere Zeit nicht poste.




    DSCN2603_zpsnalroho9.jpg

    Viele Grüsse


    Volker


    --black is no colour, it's a philosophy-- 8) 
    --you are lucky, if you live twice.....

  • Diese ist aber über mehrere Jahre hinweg produziert worden. Klanglich dürften diese Aufnahmen durchaus unterschiedlich sein. Unterschiedliche Musiker, Tontechniker und Aufnahmetechnik. Vielleicht sogar unterschiedliche Aufnahmeräume.

    Die 1963er Ausgabe wurde 1962 aufgenommen, mit der Absicht es als Gesamtausgabe zu veröffentlichen. Ob das bei der älteren Ausgabe ursprünglich gewollt war, bezweifle ich.

    Gruß Stephan


    Strom macht klein, schwarz und häßlich.

  • Hatte gestern eine echte Monoüberraschung in den Händen.


    EllainLondon.jpg


    Eine Liveaufnahme aus dem Ronnie Scott´s Jazzclub in London.


    MONOAUFNAHME von 1974.

    Unfassbar, von so einem Weltstar aus einem berühmten Club in Mono. Aufnahmequalität recht gut, der Kontrabass war allerdings in den tiefen Lagen deutlich zu schwach abgemischt.


    Die jüngste Monoplatte die ich je in den Fingern hatte.


    Gruß

    Michael

    AAA-Member


    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo,



    Deine erste Platte ist offensichtlich eine deutsche Pressung. Die kann vom englischen Stamper sein, dann hat sie einen lebendigen Hochtonbereich, oder CCIR, dann klingt sie auf RIAA eher warm.


    Sehr schöne Titel!!!



    Gruß, InSch

  • Hallo Ingo,


    das stimmt, die Jorda/LSO hat ein deutsches Label, erscheint aber ansonsten sehr britisch. Bei CCIR vs RIAA bin ich etwas ratlos. Die Parameter der Verzerrung sind bei beiden Normen ja identisch, die Vorgaben für die Entzerrung sind aber unterschiedlich. CCIR führt einen vierten Parameter ein, den es bei RIAA nicht gibt. Die von Dir detailliert beschriebenen klanglich Auswirkungen höre ich so weder bei deutschen Deccas noch bei DGs. Wenn ich diese mit RIAA entzerre klingen diese "richtig".

    Ich muss allerdings einräumen, dass ich erst heute morgen seit längerem wieder eine DG Mono zum Test aufgelegt habe und zwar den "Sacre" von Fricsay/BPO.

    Diese Pressung klingt bei mir weder warm noch tiefbassarm. Viel mehr erinnert sie an eine gute Decca: Transparent und dynamisch.

    Gestern abend hatte ich allerdings bei einer Capitol (black/silver) nämlich Nat King Cole "Love is the Thing" ein Aha-Erlebnis.

    Mit einem 10kHz-Roll-Off von 11dB/0dB beim Jazz Club höre ich ein deutlichen Unterschied: Seidige statt strähnige Streicher und eine deutlich artikuliertere Stimmwiedergabe.

    Ich werde mich aber mit der Thematik noch tiefer beschäftigen müssen.

  • CCIR ist ein bisschen kompliziert, da sich diese Norm im Laufe der Zeit geändert hat.

    Die von RIAA abweichende CCIR Norm bis etwa 1955 ist nur durch zwei Zeitkonstanten definiert. Die Platten von der DG die so geschnitten sind haben ein gestempeltes Datum in der Auslaufrille, sonst kannst Du bereits von RIAA ausgehen.


    Der JazzClub bezieht sich vermutlich auf eine spätere Normung von CCIR welche mit RIAA identisch ist, das alte CCIR welches Deine deutsche Decca betreffen kann, wird nicht explizit angeboten. Vor allem geht nirgendworaus hervor, worauf sich diese Schalterstellungen beziehen, also was im technischen Sinne und nicht im Ergebniss da geschaltet wird. Ich würde für die alte deutsche CCIR mal (3)mit der 375Hz Einstellung spielen. Sie ist verwand mit NAB und technisch nahe an Schellakplatten, daher würde ich Schalter 1 was auch immer er macht auf off probieren, und mit Schalter 2 spielen, der beeinflusst dann vermutlich (?) den Hochtonbereich.....


    Gruß, InSch