Suche Frank Blöhbaum MTA Bausatz

  • Hallo,


    ich lese gerade das Interview in der neuen Image Hifi mit Frank Blöhbaum und bin auf den MTA Bausatz neugierig geworden.
    Kennt jemand eine Bezugsadresse ?


    Viele Grüße,
    Tet


  • AlexK dürfte mehr Erfolg haben ;) 


    Hallo Martin ,
    genau so ist es . Ich verwalte die Bauteile , stelle die Kits zusammen und versende sie auch .
    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Hallo Tet ,
    hier ein Bild dieses Kits mit einer Schaeffer Montageplatte in einem Holzrahmen . Die Schnittbandkernübertrager sitzen auf einem 90 Grad Montageblech unter der Montageplatte . Die Platine ist mit Stehbolzen an der Platte angeschraubt .
    Ich hatte diesen Aufbau als Montagebeispiel für das letzte Triodenfestival gemacht .
    MfG , Alexander .




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/104986/

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Hallo Matthias ,
    ja , das ist eine UCL 11 von Valvo , NOS . Hier noch 2 Bilder von unserem 1. Brettaufbau , auf dem alle Einzelteile zu sehen sind.
    MfG , Alexander .




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/96480/




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/96481/

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Hallo Dietmar,


    was verstehst du unter ,,luftig" :?: 


    Wenn ich so etwas in den Audio-Magazinen lese,verbinde ich damit ,,Bassarm" ;) 


    Ist die Leistung mit einer EL34se vergleichbar?


    LG


    Uwe

  • was verstehst du unter ,,luftig" :?:

    .. ich meinte es positiver: vielleicht ist der Ausdruck: "durchsichtig" oder "mehr Luft zwischen den Instrumenten" treffender.
    Das Vokabular der Audiogazetten ist mir ziemlich fremd .
    Daher verzichte ich auf eine weitere Klangbeschreibung zumal ich überzeugt bin, dass der Verstärkerklang gegenüber dem Lautsprecher-Raum-Klang nur marginalen Einfluss hat.
    Nächtle
    Dietmar
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  • was verstehst du unter ,,luftig":?:


    Wenn ich so etwas in den Audio-Magazinen lese,verbinde ich damit ,,Bassarm";)


    Ist die Leistung mit einer EL34se vergleichbar?

    Hallo,


    Frank Blöhbaum schreibt selbst zu seinem Bausatz : ""- Ausgangsleistung 3,7 Weff an 8 Ohm (effektive bzw. Sinusleistung)


    - Diese 3,7 Weff werden auch bei 30Hz erreicht! Wer jemals den
    Leistungsfrequenzgang von kommerziell erhältlichen Röhrenverstärkern
    gemessen hat, weiß, dass unterhalb von 50Hz bis 20Hz die erzielbare
    unverzerrte Ausgangsleistung typischerweise um mindestens 50%, häufiger
    mehr, abfällt. Und "unverzerrt" bedeutet kommerziell bzw. bei den
    bisherigen Standardschaltungen eben 5...10% Klirr - bei meinem MTA aber
    0,05%! ""
    Bei dem Verstärker ist nichts mit -Bassarm- und der Vergleich mit einer EL34SE fällt trotz etwas weniger Ausgangsleistung des MTA zugunsten des MTA aus.


    Gruß Bertram

  • Moin,


    Ich lese hier schon eine Weile interessiert mit.
    Allerdings habe ich da schon noch ein paar Fragezeichen...
    Was ist denn nun die Wahrheit?

    Und "unverzerrt" bedeutet kommerziell bzw. bei den


    bisherigen Standardschaltungen eben 5...10% Klirr - bei meinem MTA aber


    0,05%!

    Ist die Realisierung von Arcolette so viel schlechter?



    Bild von hier ...
    Sowas lässt also eine AD1 blass aussehen? Ja, wie nu? (mal im Übrigen ausgelassen, wie sich eine AD1 im Hörraum an den Hörer affiniert 8) ) wo sind denn da die 0,05%? Ich sehe da mehr als 0,15% K2...bei 1W und 1kHz :D Das wäre die erste Schalte, bei der der Klirr mit höherer Leistung und an den "Frequenzenden" sinkt! Also schon bei 1kHz/1W der dreifache angesagte Klirr...was ist dann bei 3,5W/20Hz??? :S 
    Ich mag Klirr, wenn er das richtige Spektrum hat (durchaus im oberen Diagramm gegeben...) und unter 1% bleibt... Aber, hey, da kann man auch ohne Gegenkoppelungen, "Sand im Getriebe" etc. pp. hingelangen. "Sand" in einem Röhrenverstärker? Allenfalls im Netzteil. Als Gleichrichter. Und auch da nur unter Vorbehalt. Stufenübergreifende Gegenkoppelungen (Wohlmöglich noch unter Einbeziehung des AÜ :cursing: )...ein absolutes NoGo.
    Wer hat denn da mal die wirklich korrekten Messungen dieses Bausatzes, bei 1W/20Hz, 1W/1kHz und 1W/8kHz?
    Und interessant ist für mich auch der Ausgangswiderstand dieser Schalterei...Welcher DF kommt denn da zusammen an z.B. 8Ohm Nominal-Impedanz?
    MTA...überzeugt mich noch nicht wirklich...belehrt mich eines Besseren...


    Gruß, Matthias

  • Hallo Matthias,


    das von Dir verlinkte Bild gibt den Stand des allerersten Testmusters wieder - was schon richtig gut war, jedenfalls viel besser als alles klassisch aufgebaute, inkl. aller mir bekannter AD1-Amps (ich kenne viele...).
    Das auf dem Testmuster basierende, aber weiterentwickelte Kit ist nochmals besser geworden. Auch, weil die Ausgangsübertrager in etlichen Optimierungsschleifen erheblich verbessert wurden (im Testmuster waren noch welche "aus der Kiste" drin). Ob Du nun 0,05% oder 0,1% THD bei Vollaussteuerung(!) erreichst, hängt ausschließlich vom eingesetzten Röhrenexemplar ab. In jedem Fall ist das Ergebnis aber zigfach besser, als das mit der klassischen Schaltungstechnik. Es gab in der Vergangenheit etliche Hörvergleiche (an Breitbändern, Hörnern, Altecs usw.), in denen richtig gut aufgebaute AD1-, RE604- und 2A3-Verstärker gegen den UCL11-MTA angetreten sind - ausnahmslos alle(!) Hörer haben immer den MTA bevorzugt. Inzwischen habe ich auch etliche Berichte von Kunden, die sich den Bausatz aufgebaut haben, und ihre eigenen AD1-, 2A3-, 300B etc. Verstärker als nostalgische Erinnerung in den Schrank gestellt haben, dafür aber lieber mit dem MTA hören. Nichts gegen die AD1! Man müsste halt mal einen MTA mit ihr aufbauen. Wobei ich mir nicht sicher bin, dass sie dann tatsächlich auch besser klingt (und sich misst) als z.B. der UCL11-MTA. Für diese meine Bedenken gibt es handfeste technische Gründe, z.B. den hohen Gitterwechselspannungsbedarf der AD1.


    Zitat

    Aber, hey, da kann man auch ohne Gegenkoppelungen, "Sand im Getriebe" etc. pp. hingelangen.


    Wohin? Deine Polemik ist amüsant. Frei nach dem Motto: Der Amp ist zwar viel besser, aber da ein pöser Transistor verbaut ist, muss er ganz schlecht sein.
    Besonders dann, wenn die Schaltung nicht von Dir ist? 8o


    Nochmal zur Klarstellung: der MTA ist ein Röhrenverstärker. Er nutzt an funktionsentscheidenden Stellen Röhren und das Übertragungsverhalten wird von den Röhren bestimmt. Oder besser: erst mit dem MTA-Prinzip wird das Potential einer Röhre im Eintakt-Verstärker bestmöglich ausgenutzt. Das MTA-Prinzip ist eine gänzlich andere Schaltungsstruktur als der klassische Eintakt-Verstärker. Mit dem klassisch aufgebauten Amp, mit RC-Kopplung oder gar Zwischenübertrager, wirst Du niemals(!) die Performance des MTA erreichen. Ich lasse mich von Dir gern vom Gegenteil überzeugen und bin jederzeit zum Duell bereit :D .


    Zitat

    "Sand" in einem Röhrenverstärker? Allenfalls im Netzteil. Als Gleichrichter. Und auch da nur unter Vorbehalt. Stufenübergreifende Gegenkoppelungen (Wohlmöglich noch unter Einbeziehung des AÜ :cursing: )...ein absolutes NoGo.


    Das sind halt die üblichen Vorurteile, mehr Glauben als Wissen. Da Du eigentlich zu den Wissenden zählst, buche ich das mal unter Demagogie ab - das Ausnutzen von Vorurteilen anderer für eigene Zwecke. Natürlich ist es nicht hilfreich, einen Verstärker gegenzukoppeln, der keine ausreichende Bandbreite hat. Aber das gilt halt für die klassische Schaltungstechnik. Der MTA hat eine ganz andere Struktur. Ich empfehle Dir den Artikel in der Linearaudio Vol. 6, da ist alles genau beschrieben.


    "Entscheidend ist auf dem Platz" könnte man sagen - also wie klingts? Macht mich die Musik, die ich mit diesem Amp an meinem Lautsprecher in meinem Hörraum höre, an? Und wenn dann die Messwerte ebenfalls deutlich bis dramatisch besser sind - ist doch alles ok? Bislang habe ich 100% Kundenzufriedenheit - das sagt doch eigentlich alles...

  • Hallo Frank,


    mich interessiert dieses neue Schaltungskonzept durchaus.
    Allerdings ist die UCL11 ja doch ein etwas ausgefallenes Verbundsystem, für das es m.W. keine aktuell in Fertigung befindliche Ausweichtype gibt; mithin ist man auf die schwindenden Restbestände angewiesen.


    Meine Frage: ist es dem Hobbyisten ohne Meßgerätepark möglich, eine andere Röhre einzusetzen, ggf. eine Kombination zweier einzelner Röhren wie EC(C)40 + EL12N ?
    Falls JA: geht aus dem Artikel in der "Linearaudio" hervor, welche Anpassungen vorzunehmen wären?


    Ich frage u.a. auch deshalb, weil EL12N und recht ordentliche 3K5-Übertrager, letztere ursprünglich vorgesehen für ein 300B-Stereoprojekt, noch ungenutzt herumliegen; mit 300B möchte ich angesichts der Bestückungskosten ungern noch einmal einsteigen.

    Viele Grüße
    Eberhard


    “Die Steigerung von Humorlosigkeit ist Political Correctness!” (John Cleese)


  • Hallo,


    also, erstma meinen Respekt dazu; überhaupt eine neue Schaltungs-Architektur für Röhren auszuhecken und an den Mann zu bringen. :thumbup:


    Dennoch kann ich Matthias´ Anmerkungen durchaus nachvollziehen.
    Bekannterweise ist ja erlaubt, was Einem musikalisch gefällt :thumbup: 
    Die Einen mögen Class A, ClassA2, die Anderen AB ... es gibt sogar eine Gegentakt A "Minderheit" :D und sogar auch MTA.


    Ich selber habe schon MTA (u.a.UCL-11) zum Tanz gebeten. Beim Kumpel wurde auch dann gegen meinem Oldtimer ( 1974) "Accuphase E202" ( Gott hab ihn selig!) gegen gehört. Der Accu hat gewonnen.
    Ganz zu schweigen vom Vergleich zu meinem 801A SE ( via 600H Reinhöfer von einer 7193 angetrieben).... NO Chance.



    Zitat

    Mit dem klassisch aufgebauten Amp, mit RC-Kopplung oder gar Zwischenübertrager, wirst Du niemals(!) die Performance des MTA erreichen.


    hmmmmm naja
    Das Konzept hat m.E. nicht eingeschlagen, sonst hätten anständige Röhrenampmanufakturen a la Thomas Mayer, Trafomatic ect ja gleich einpacken können.


    Zitat

    0,05% oder 0,1% THD bei Vollaussteuerung


    Liegt hier der Hase im Pfeffer? Die Menge macht doch dat Gift, das gewisse Etwas an "Goldstaub"..... 8)


    Zitat

    Der MTA hat eine ganz andere Struktur. Ich empfehle Dir den Artikel in der Linearaudio Vol. 6, da ist alles genau beschrieben.


    Gem. Schaltbild sind mir da viel zu viele Bauteile....
    Für mich gilt, wie der geniale Colin Chapman (Lotus CAR Gründer) mal erwähnte: "Weniger ist mehr"


    Aber wie gesagt, Vorlieben sind nicht überall gleich.Ich finds zwar generell interessant, ist aber nicht meins


    Meine 2,5 Cents dazu.


    Gruß

  • Hallo Klaus,


    Zitat

    Für mich gilt, wie der geniale Colin Chapman (Lotus CAR Gründer) mal erwähnte: "Weniger ist mehr"


    Mein Motto ist geringfügig anders: "so einfach wie möglich, aber nicht einfacher". Nach meinem Geschmack ist die Zahl der Bauteile im MTA doch extrem übersichtlich - in Deinem Accuphase werkeln wahrscheinlich 20x soviele...


    Ansonsten: Ich gebe Dir unbedingt recht: Alles ist erlaubt, was gefällt. Und wer viel Klirr gewöhnt ist, will das halt weiter hören. Oder der Lautsprecher produziert vielleicht eine Menge k2 (soll recht häufig vorkommen), die dann von der hohen k2 des Amps "wegkompensiert" wird - tatsächlich wird da nichts kompensiert, es entsteht nur in Summe weniger k2, dafür mehr k3. Kann auch gefallen bzw. man gewöhnt sich dran und will das dann nicht mehr anders hören.


    Zitat

    Das Konzept hat m.E. nicht eingeschlagen, sonst hätten anständige Röhrenampmanufakturen a la Thomas Mayer, Trafomatic ect ja gleich einpacken können.


    Nö, müssen sie nicht, denn es gibt ja noch so gut wie keinen MTA auf dem Markt. Wird sich demnächst vielleicht ernsthaft ändern - mal sehen, wieviel Zeit ich dafür habe. Und - es gibt ja immer noch genügend Interessenten, die sich solche Antikverstärkerkonzepte a la Thomas Mayer kaufen wollen. Nix dagegen! Die Welt ist bunt - und die Verstärkerwelt hoffentlich auch noch eine Weile. Wenn ich audiophil infizierte Gäste habe, werden auch diverse Amps hervorgeholt und nacheinander Probe gehört - ist wie Rotwein testen oder in verschiedenen Autos über die Nordschleife brettern... :D


    VG Frank

  • Preise für ein Kit kannst Du bei Forumsmitglied AlexK erfragen ! (siehe Beiträge oben)


    Ansonsten empfehle ich allen Interessenten bei Linear Audio die beiden Aufsätze von Frank Blöhbaum für kleines Geld zu kaufen. Dort könnt Ihr im Detail erfahren, wie es funzt. Es sind auch konkrete Beispiele mit "normalen" Röhren aufgeführt. :thumbup:

    Systemdek II; CEC; Audio Linear TD4001,SME 3009; Dual 731; Thorens TD 325; div. MM TA; Grundig MXV ; D3A RIAA; 6N2P RIAA Übertr.; Cary VV Klone m. Übertr.; Aikido VV 6N1P/6922; Airtight ATM-1, EL 34 Triode, o. Überalles-Ggk ; 6c33 m. ECC85, Lundahl, div. Chokes, 1045CCS, Ultrapath; Luxman L-210 in class A, Toshiba TTA1943, m. GD-Audio Op-Amp in RIAA !; div. CD Pl.; Burson DA ; LS: Yamaha NS-G25 mod.; div. Schallwände m. vielen Papptröten bis 38cm; AcousticBalanceSka; Kithara; 6000 Klassikvinyl

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