Elbphilharmonie

  • Gerade Eisler Material habe ich verschiedentlich sehr gut gehört. Bspw. mit dem Ensemble Modern.
    Einmal hatten wir Eisler-Material in der Konzerthalle Baden-Baden, ein andermal Zappa-Bearbeitungen - immer brillant!
    Oder im Karlsruher Musentempel...


    Barockmusik höre ich zwar auch gerne mal ganz entspannt, aber es zieht mich weniger mit. :)

  • Egal, nur mein unmaßgeblicher Eindruck! Wenn ich nicht immer wieder auf Neue irritiert wäre, sobald ich eine Aufnahme aus der Halle höre, hatte ich nichts darüber geschrieben...


    Gerade Schüsseln sind schwierig zu Mikrophonieren. Nochmal: Du kannst Dich erst valide äußern, wenn Du im Konzertsaal warst und nicht weil Du Deine Eindrücke aus Youtube-Files gewonnen hast.


    Und ich will es noch deutlicher formulieren, weil mir gerade danach ist: Ich würde gerade von Dir einen sensibleren Umgang mit dieser Thematik erwarten, als eine mE recht platte Polemik.

  • Nun ja, als Hamburger freue ich mich über die engagierte Diskussion. Der Bau hat lang genug gedauert und reichlich gekostet. Um so erfreulicher wäre es, wenn das Gebäude jetzt richtig "einschlägt".
    Kommerzielle Aspekte kann man da leider nicht ausklammern. Aber man darf ein solches Gebäude auch nicht ausschließlich nach kommerziellen Aspekten beurteilen. Die sog. Hochkultur läuft ohne Förderung aus Steuermitteln leider nicht. Dennoch ist sie es wert gefördert zu werden. In der Barockzeit und danach haben die Fürsten die Musik gefördert. Auch heute wird es nicht ohne finanzielle Förderung gehen, wenn das alles nicht in Vergessenheit geraten soll.
    Nichts gegen Helene Fischer, aber das kann doch nicht alles gewesen sein. Die Stones nenne ich im gleichen Atemzug, obwohl ich deren Musik gegenüber Frau Fischer deutlich bevorzuge.
    BG Konrad





    moin moin,




    ohne die Unterstützung aus der analogen Community hätte das mit der Finanzierung übrigens nie geklappt :D







    Gruß lori

  • Hi Fossi,


    ich hatte ja schon weiter oben geschrieben, dass ich da selbst mal hin muss, wenn der erste Run vorbei ist - kein Thema! :) 
    Bis dahin höre ich mir gern Aufnahmen an, lese Kritiken...


    Also, ich werde über meine diesbezüglichen Eindrücke - die ich nun mal automatisch habe - nichts mehr schreiben. Lohnt nicht. ;)

  • Jo, jetzt nicht beleidigt sein ala ich schreibe hier nichts mehr, lohnt nicht. Was nicht lohnt sind Mutmaßungen über die Akustik eines Konzertsaals, der aktuell sehr stark in der öffentlichn Wahrnehmung steht, ohne selbst Konzerte dort gehört zu haben.

  • "Eine Symphonie gewinnt den Charakter eines Hauskonzerts, ohne auf Kammermusik reduziert zu werden."
    Eine neue Qualität? Und wenn ja, wäre das schlimm?

    Viele Grüsse,
    Mario


    ٩(͡๏̯͡๏)۶
    "You can't run from the devil. So make the devil run from you!" (Digger Barnes)
    ヽ(⌐■_■)ノ

  • Zum Tagesspiegel Bericht:
    Vermutlich war es vom Kritiker der "Welt" eine Retourkutsche, weil die Verantwortlichen ihn Marketing-technisch unprofessionell hinter die Kesselpauken gesetzt hatten...
    siehe Post 267.

  • Moin


    war jemand der hier Mitlesenden bei Anohni letzte Woche in der Elbphilharmonie?

    ..ich habe im Radio nen Bericht darüber gehört, der irgendwie dann doch so garnichts gesagt hat..

    Gruss,


    ole



    “Never assume malice when stupidity will suffice.”
    RJ Hanlon


  • Ich war schon dort und fand's ok. Der Klang oder besser die Akustik ist nicht kuschelig oder plüschig, sondern gut 'durchhörbar', im guten Sinne analytisch. 2080 von 2100 Besuchern fanden das Konzert ebenso gelungen. Ich glaube nicht, dass da viele sich um den Klang geschert haben, die Meisten waren wegen der Musik dort und das ist auch gut so.

    Der Schreiberling muss doch Zeilen abliefern um Geld zu verdienen und wahrscheinlich lassen sich mit 'Bad News' mehr Zeilen liefern ...


    P.

  • ..klingt, als sei der Neffe des Schreiberlings ein direkter Konkurrent von Herrn Toyoda und nun wird vor der Vergabe der nächsten, grossen Auschreibung schonmal ein bisschen Stimmung gemacht..

    Gruss,


    ole



    “Never assume malice when stupidity will suffice.”
    RJ Hanlon


  • habe am 27.5. das Rheingold in der konzertanten Aufführung mit dem Elbphilharmonieorchester und dem für den erkrankten Thomas Hengelbrock eingesprungenen Marek Janowski als Dirigenten erlebt. Zunächstmal ein großartiges Konzert, besonders hervorzuheben Johannes Martin Kränzle als Alberich, Michael Volle, Daniel Behle, Markus Eiche und Nadine Weissmann, wobei die letztere auf einem der rückwärtigen Ränge auftrat. Das vollbesetzte Orchester war mit seinen ca. 110 Mitgliedern wirklich sehr voll tönend.

    Zu meinem akustischen Eindrücken (Platz in der 13 IE, eine Ebene oberhalb des Parketts, mittig)

    In Anbetracht der geweckten hohen Erwartungen war ich doch ein ganz wenig enttäuscht. Ich habe vor ca. einem halben Jahr in dem wegen seiner Akustik nicht besonders gerühmten Hannoverschen Kuppelsaal ein vergleichbares reines Wagner-Konzert mit Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle erlebt, dass bei mir einen noch bleibenderen Eindruck hinterlassen hat. War vielleicht doch die Interpretation ausschlaggebend dafür? Thielemann soll ja hinsichtlich der für Wagner erforderlichen Lautstärke gesagt haben, man müsse zwar das äußerste geben, aber - 5%.

    Hat Janowski vielleicht doch 99% gegeben? Ich könnte mir vorstellen das etwas weniger der Durchsichtkeit gut getan hätte, auch fehlten mir ein wenig die leisen Töne.

    Letztlich hat mich dieses Konzert aber nur noch neugieriger gemacht, weitere Aufführungen in diesem wirklich tollen Gebäude zu erleben.

    Wer war noch dabei?

    Grüße von Jens-Peter aus Hannover


    PS: noch einen Interessenten Link zu Eindrücken von Mitgliedern der Berliiner Philharmoniker zu Akustik der Elphi


    https://www.berliner-philharmo…016-2017/elbphilharmonie/