Carbonbürste

  • Tach.


    Meine Erfahrung ist eine Andere. Bei ungewaschenen Platten geschieht das, was Du beschrieben hast. Allerdings sollte dann der Reinigungsvorgang mehrmals wiederholt werden. Bis zu fünf mal bei mir. Dann war der Staub Geschichte. Es bleibt nicht der komplette Staub sofort in der Bürste. Aber nur bei sehr verschmutzten Platten.


    Tipp: Wer eine klebende Reinigungsrolle besitzt, kann den in "Linie" gesammelten Staub damit entfernen und somit den Reinigungsvorgang beschleunigen.


    Vormals gewaschene Platten sind da sehr pflegeleicht und die Bürste entfernt Staub nach ein bis zwei Umdrehungen fast perfekt.


    Eine Empfehlung meinerseits.


    Man sollte sich, bei mechanischen Vorgängen, schon Gedanken machen,wie man zu einem optimalen Ergebnis kommt.



    Tüsss
    Lothar



    ....
    Des Weiteren funktioniert, zumindest bei mir, die Reinigung nicht so gut, wie auf der HP beschrieben.
    Ich setze die Bürste wie empfohlen mit den vorderen Borsten auf, setze die Bürste nach angemessener Zeit flächig auf um dann im nächsten Step die Bürste nach hinten zu kippen und nach oben weg zu ziehen.
    Nun passiert aber genau das, was laut Ursa Major nicht passieren sollte, der Staub bleibt in einer Linie auf der Platte zurück. ........


    Ich habe es mehrfach versucht, der Staub bleibt nicht, wie beschrieben in der Bürste hängen.

    Es gibt Tatsachen! Verwirre mich nicht mit Deiner Meinung.

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  • Hallo Lothar,


    ist aber doch paradox, oder?
    Für die angeblich beste Kohlefaserbürste am Markt, mit 7 Borstenreihen, benötige ich im Vorfeld eine Plattenwaschmaschine bzw. bis zu 5 Durchgänge um den Staub von den Platten zu bekommen ?( 
    Die einfache Bürste schafft das mit einem Durchgang.
    Ich spreche hier nur vom Staubentfernen, nicht von der professionellen Reinigung, welche die Platte "knisterfrei" machen soll.


    Bitte nicht falsch verstehen oder persönlich nehmen.
    Gruß
    Frank

  • Habe ich, ist die Platte gewaschen und bereits zweimal mit ein- und austüten gespielt, ist meine mit der Normalcarbonbürste nach einer Umdrehung staubfrei, der Rest ist nur noch das nach aussen abziehen.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer


  • So, muss nochmal meinen Senf dazu geben.


    Habe soeben eine neue Platte gebürstet, ohne Erfolg.
    Es handelte sich um die zweite Seite, nachdem ich die erste gehört hatte. Auf dieser hat sich minimal Staub von der Ledermatte des Tellers abgelagert.


    Habe nun die Bürste wie vorgeschrieben eingesetz.
    Danach die Platte vom Teller gehoben und siehe da, ich hatte eine feine Staublinie, welche die Bürste nicht aufgenommen hat. Den ganzen Vorgang habe ich fünfmal wiederholt, immer erfolglos.


    Ich vermute mal es liegt an mir, bin einfach zu doof die Naturgesetze mit dieser Bürste auszutricksen.
    Wie bereits erwähnt, von meiner Seite nicht empfehlenswert.
    Auch kann ich nicht sagen wie die Fotos in einem gewissen Blog, welcher einen Bürstentest durchgeführt hat, entstanden sind.
    Dieser Blog lobte die Bürste über den grünen Klee.

  • Moin, ihr!


    Ich habe mich entschlossen, mich noch einmal zum Thema zu äußern.


    Technische Reinigungsvorgänge, wie das Reinigen mit Kohlefaser Bürsten unterschiedlicher Hersteller verlangen etwas mehr als nur das Aufsetzen der Bürste auf die Platte.
    Hier ist der Vorgang des Absetzens der Bürste der Knackpunkt. Da sage ich sicher nichts neues. Bei der kritisierten Bürste sehe ich diese, nach Nutzung von bestimmt vier unterschiedlichen Bürsten Konstruktionen vorher, als optimal für die trockene Reinigung.


    Bei dieser Bürste übergibt man bei jedem Umlauf den Staub in Anteilen je eine Bürstenreihe weiter. Die vorgeschriebene Reinigung am Bürstenunterteil ist Pflicht.
    In den weiteren Umläufen nimmt die gereinigte Bürste anschließend in den einzelnen Reihen Schritt für Schritt Anteile des noch vorhanden Staubes auf.
    Das kann bis zur vollkommen Entfernung des Staubes durchgeführt werden.


    Das habe ich so erfolgreich bei ungewaschenen Platten praktiziert!!!
    Verschmutzungen anderer Konsistenz als Staub bleiben natürlich hartnäckig.


    Wie das vom Einzelnen in der Praxis ausgeführt wird, stellt für mich das eigentliche Problem dar, warum negative Beurteilungen dieser Bürste anfallen. Einfach so praktizieren wie in der visuellen Anleitung gezeigt. Verständnis für das Handling voraus gesetzt.:rolleyes:


    Irgendwann vorher gewaschene Platten sind vom Zeitaufwand für diese Bürstenreinigung im positiven Bereich.


    Ich möchte, ganz wichtig, betonen; Jede Bürstenreinigung kann eine richtige Wäsche nicht ersetzen!!! Die Bürstenreinigung, besonders mit der von mir Favorisierten Ursa major, hat mich in jeder Hinsicht in der Folge auf eine Plattenwäsche im Vergleich zu anderen Bürsten mehr als überzeugt!




    Tüsss und beste Grüße
    Lothar







    Man kann natürlich nicht jeden bei der Hand nehmen, um die richtige Praxis auszuführen

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  • Hi,
    nochmal ein Wort zur Super Exstatic: Ich habe weiter oben geschrieben, dass sie quietschende, schabende Geräusche macht. Andere konnten das nicht bestätigen. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass meine Bürste nur in einer Richtung Geräusche macht, die Bürste ist also sozusagen laufrichtungsgebunden

  • Habe ich auch festgestellt und kann dies so bestätigen.
    Allerdings fand ich das Teil nicht besonders gelungen, was die Verarbeitung betrifft.


    Ich nutze nun wieder die MFSL Bürste zur trockenen Vorentstaubung und danach die Standard Carbonbürste.
    Das dauert alles in allem ca. 3-5 Umdrehungen und los gehts.

  • Komisch, wenn ich mit dem iPad schreibe werden bei Postings immer wieder Anteile verschluckt. Oben fehlt nicht nur der Punkt sondern auch folgendes:


    Außerdem habe ich festgestellt, dass man bei der Super Exstatic nicht (aber auch gar kein bißchen) aufdrücken darf.


    Letztlich habe ich das Gefühl, dass man mit einer einfachen Carbonbürste für unter 10€ durchaus leben kann, insbesondere, wenn man eine Plattenwaschmaschine besitzt.


    Gruss,
    Sebastian

  • Interessant, offenbar unterschieden sich auch die einzelnen SE. Eine Laufrichtungsgebundenheit kann ich bei meiner nicht feststellen. Halten tut sie deutlich länger als die Standartbürsten, die ich zuvor benutzte. Dass man sie nur ganz leicht bzw. gar nicht andrücken muss/soll, kann ich allerdings bestätigen.


    Gruß
    Christian

    ... und wo zum Teufel bin ich hier überhaupt?

  • Hallo,


    ich glaube auch nicht, dass es gewollt ist, dass die Bürste laufrichtungsgebunden ist. Dann würde man die Richtung sicher mit einem Pfeil markieren. Ich glaube, es ist eher Zufall, ob die Carbonfasern nach der Montage ein paar Grad mehr in die eine oder andere Richtung geneigt sind. Das macht dann in der Anwendung den Unterschied.


    Sebastian

  • ich glaube auch nicht, dass es gewollt ist, dass die Bürste laufrichtungsgebunden ist.

    Die Ursa hat sich jetzt bei mir 'eingebürstet', soll heißen, die Borsten haben sich leicht in die Richtung gebogen, in der ich die Bürste immer benutzt habe. Halte ich sie anders herum, macht es Geräusche und der Widerstand erhöht sich.


    Man kann überigens durchaus den Staub schräg von der Platte ziehen, man muss dabei nur die Bürste so kippen, dass nur die erste Reihe Kontakt zur Platte hat, dann funktioniert es wie bei jeder normalen Carbonfaserbürste auch.

  • ...dann benötige ich aber die restlichen Reihen Carbonfasern auch nicht, oder?

    Wenn man nur die erste Reihe benutzt, dann nicht.

    Ich benutze daher eher die letzte Reihe: Mit der ersten Reihe anfangen und dann langsam nach hinten kippen. Wenn dann nur noch die letzte Reihe Kontakt hat, kann man die auch zur Seite wegziehen.

    Sebastian