Netzfilter meine eigenen Erfahrungen

  • Dies ist mein eigener Netzfilter-test und meine persönliche Meinung

    Wer meint dies ist Voodoo oder Jungfrauen Mondtanz blablabla bitte nicht weiterlesen/kommentieren

    Meine ersten Hörerfahrungen mit Netzfiltern dürften so ca. 30 Jahre her sein da hatte Accuphase den PS 500 ihren ersten Netzfilter auf den Markt gebracht und bei meinem Hifihändler konnte man sich den unterschied vorführen lassen….. Preislich für mich auch damals unerschwinglich.

    Vor ca. 3 Jahren bin ich wieder nach einer kurzen Pause in die Musikhörende Szene abgerutscht und wollte meine Anlage ein klein wenig aufzupeppen. Dazu habe ich mir unter anderem ein Netzfilter von MFE DF-1+ zugelegt leider fand ich den Preis von 799,--€ ich etwas hoch aber der Klangunterschied war recht gut. Letztendlich habe ich mich für einen Direct Audio AF1MK2 entschieden der Klanglich auf einem ähnlichen Level lag aber nur die Hälfte kostete, dazu legte ich mir noch den v.d.Hul WHITE DWARF zu für meine Phonovorstufe. Damit war ich als Vinylhörer sehr zufrieden.

    Wie es aber immer so ist mit der Zeit kommt immer etwas dazu und so hatte ich mir aus dem Forum hier einen CD Player zugelegt und somit fehlte mir mindesten ein neuer Filter.

    Da kam mir ein Hörtest der Firma Isotek sehr gelegen und ich entschied mich für ein probehören bei mir zuhause mit dem Aquarius (1395,--€), und dazu eine Gigawattleiste PF2 (1275,--€) mit dem Ergebnis das der Aquarius für mich ähnlich einer Colaflasche klingt also den Bass unheimlich druckvoll bringt aber nach oben die Höhen eher etwas verschlankt… als ich mit dem Händler mich über mein Gefühl unterhielt sagte er mir ich sollte mir seinen Genius evo 3 (8999,--€) nehmen um einmal grundsätzlich festzustellen was machbar wäre über den Stromkreis.

    Zugegeben ich wollte dieses Gerät nicht testen denn

    a: da ich nicht an eine großartige Änderung innerhalb eines Herstellersystems geglaubt hatte und

    b: weil es weit außerhalb dessen liegt was ich bereit bin auszugeben.

    Skeptisch habe ich ihn mitgenommen und daheim an geklemmt.

    OH MEIN GOTT spielte meine Anlage jetzt auf … der Absolute Hammer und dies nur durch einen Netzfilter ??? einfach nur Krass

    Teilweise habe ich den Eindruck das ich die Songs neu erlebe Als Beispiel genannt sei Leonard Cohen genannt, absolut nicht meine Musik erklingt für mich wie ein dunkelstimmiger Erzähler und jetzt erkenne ich erst seine Stimme in verschiedenen Facetten, wie er mit Frauen im Chor wetteifert, wie sie sich unterschiedlich schnell durch die Liedtexte singen war schon klasse so hatte ich dies nie war genommen.

    Natürlich habe ich auch ein Gegentest gemacht mit einer Gigawatt PF2 leiste ohne Filter usw.

    Mein Fazit: Der Filter bringt in meiner Anlage eine absolut positive Änderung absolut HÖRBAR. An meinem Verstärker war der Unterschied nicht so stark ausgeprägt wie an meinem Phonomopped oder meinem CD Player hier waren die Unterschiede bei mir mit oder ohne Filter gravierender.

    Ich wollte mir dieses Jahr eine Pass Phonovorstufe, ein v.d.Hul Colibri, einen neues Plattenspieler evtl. noch einen Mc Intosh- verstärker zu kaufen um Pöapö meine Anlage zu verbessern. Nichts da, da ich jetzt erkennen musste was in meiner Anlage für Potential schlummert spare ich für einen Netzfilter in der oberen Preisklasse

    Schöne zeit

    Herbert

  • mit dem Ergebnis das der Aquarius für mich ähnlicheiner Colaflasche klingt also den Bass unheimlich druckvoll bringt aber nachoben die Höhen eher etwas verschlankt…

    Hallo Herbert,


    das kann ich bei mir nicht feststellen. Ich bin mit der Wirkungsweise des Aquarius sehr zufrieden und finde, dass es, tageszeitabhängig deutlich besser klingt. Aber jetzt geh' ich hier wieder, mir ist die Rubrik zu heiß...8o

  • Was Netzfilter betrifft, so habe ich sehr gute Erfahrungen hiermit gemacht: https://www.thomann.de/de/furman_ac210_power_conditioner.htm


    Am besten, man gönnt jeder Komponente so einen Filter. Einfach mal ausprobieren. Mit 30 Tage Geld zurück kein Risiko.


    Auf diese Helferlein möchte ich nicht mehr verzichten.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Hallo Miteinander

    Ich finde das Thema sehr spannend und beschäftige mich schon seit einer Weile mit Stromversorgung und Einstreuungen von elektronischen Geräten. Dass es Auswirkungen auf den Klang von Hifi Komponenten hat, ist eigentliche grundsätzlich nachvollziehbar. Schlussendlich benutzen oder modulieren wir den Strom aus der Steckdose um sie dann als Schallwellen anzuhören.

    Was mich interessiert ist, welche Filter im HIFI eingesetzt werden. Ich habe eine Schweizer Homepage gefunden für Medizinaltechnik, eigentlich mehr per Zufall, da ich ein Spannungsregler in form eines Trafos suchte. Denke ich bestell mir mal den Steckfilter, hat aber sehr viele andere interessante Gerätschaften und der Preis, ist im Vergleich zu den HIFI Filtern, ein Schnäppchen (und dass bei Schweizer Produkten...).


    Hier mal der Link zum Steckfilter: http://shop.reo.ch/emv-kompone…plc-10a-cnw-161.9/10?c=72


    Ein Datenblatt mit dem Filterverhalten und den eingesetzten Bauteilen kann dort runter geladen werden. Man stelle sich das mal bei HIFI Filtern vor.


    Was denk ihr, kann man die Filter auch bei HIFI einsetzen? oder eher nicht?


    Grüsse

    Alessandro

    ______________________________________________________________________________
    Thorens TD124 Emporium/ Audio Research VSi 60 / Heil Syrinx / ( Thorens: TD126 II, TD147, TD160 & Rega Planar 3 & Dual 1228 )

  • Was denk ihr, kann man die Filter auch bei HIFI einsetzen? oder eher nicht?

    Moin Alessandro


    Das sind Filter für hochfrequente Störungen.


    Zitat

    Mit dem Filter CNW 161 werden Signale im Frequenzbereich von 50 kHz bis 20 MHz gefiltert.


    Wenn du Probleme mit Störungen in diesem Frequenzbereich hast, kannst du ihn selbstverständlich erfolgreich einsetzen.


    Hast du aber Störungen unterhalb von 50kHz, die dir das Hören vermiesen, hilft der Filter garnicht. Dann brauchst du einen Störschutztransformator, der eher in diesen niedrigen Frequenzbereichen wirkt.

    Störschutztrafos sind aber groß, schwer und deutlich teurer, als so ein kleines HF-Filter.


    Gruß

    Michael

  • Ich finde das Thema Netzfilter gar nicht Voodoo oder Pfui Bääh, für mich sind nur die Gerätschaften die "extra für High-End auf dem Mond entwickelt wurden und nun XXXX € kosten" suspekt.:pinch:


    Aus diesen Gründen habe ich bisher nur mit Industrie-Netzfiltern (wie sie auch Pass einsetzt (nur in einer anderen Bauform) )experimentiert.

    Allerdings nur kurz, da mir am Pre das Teil gar nicht gefiel, es klang viel Dünner und es am Plattendreher imho umso besser funktioniert.

    Also hängt der Dreher seit dem an dem Filter und bleibt daran :)

    Für den CD-Plärrer ist aber auch noch sowas geplant.


    Nebenbei behaupte ich mal das die Geräte und Bauteile die in der Industrie und in der Medizin eingesetzt werden höhere Ansprüche erfüllen müssen als der Krempel für Privat.

    Das erkennt man z.B. schon an den schönen DGUV 3 (ehemal BGV A3) Prüfungen die fast kein Consumer-Produkt besteht :wacko:

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • Schaltnetzteile dürfen doch auch Störungen bis 30 Mhz gegen Erde aufweisen.

    Das ist aber nur die Europa-Norm, der Krempel der aus Chinesien stammt hat sich natürlich nicht daran zu halten.

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  • Hi,


    Zitat


    Dass es Auswirkungen auf den Klang von Hifi Komponenten hat, ist eigentliche grundsätzlich nachvollziehbar.

    Das mag einem Laien intuitiv so erscheinen, ist aber faktisch nicht so.

    Im Gerät selbst haben die Spannungen und Ströme die man an verschiedenen Stellen eines Netzteils ermitteln kann nichts mit Audio oder Audio-ähnlich zu tun.

    Insbesondere über dem Gleichrichter entstehen völlig audio-fremde Kurven.

    Am Ausgang des Netzteils soll eine möglichst konstante, möglichst niederohmige, möglichst lastunabhängige Gleichspannung anstehen.

    Insbesondere geregelte Netzteile wie sie eigentlich bei Kleinleistungsgeräten üblich sind sorgen für ein sehr hohes Mass an Störunterdrückung.

    Sollte ein Bruchteil der Störungen auf der Netzleitung es trotdem schaffen bis an das ´Ende´ des Netzteils zu gelangen -was ohnehin auf ein nicht-optimales Design deutet- so weisen die Audioschaltungen selbst noch ein gewisses Mass an Unempfindlichkeit gegen solche Störungen auf (PSRR im Datenblatt) und sind typischerweise durch Kapazitäten nochmals gegen HF-Störungen geblockt.

    Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll Störungen möglichst nicht ins Gerät kommen zu lassen, bzw. direkt am 230V-Einlass anzugehen.

    Die Störungen sind ja nicht immer nur leitungsgebunden, sondern können auch ´drahtlos´ in eine Schaltung einkoppeln.

    Vom Aufbau her ist anzumerken, das es neben Induktivitäten im Filter X- und Y-Kondensatoren gibt.

    Ein X-Kondensator ist zwischen Phase L- und Neutral N- geschaltet, zwei Y-Kondensatoren je zwischen Phase L- und Schutzleiter PE bzw. Neutralleiter N- und PE.

    Der Unterschied zwischen Standard-Filtern und medizinischen ist, das die medizinischen deutlich geringere Leckströme aufweisen müssen.

    Bei medizinischen Filtern fehlen daher die Y- Kondensatoren.

    Für HiFi kann man die Standard-Typen nehmen, die meist etwas höhere Dämpfungswerte aufweisen.

    Filter findet man in verschiedensten Ausführungen bei Schaffner und Schurter (neben den allgegenwärtigen billigen Chinesen) bei den Versendern ... zu deutlich günstigeren Kursen.


    jauu

    Calvin

  • Hi,


    man kann auch ein Windrad zweckentfremden, in den Altrhein halten und selber schönsten Strom erzeugen 8)

    Nichts für ungut, aber eine USV ist im Grunde nur ein zwecks Ausfallsicherheit Akku-gepuffertes Schaltnetzteil ... also sehr aufwändig ohne direkte Vorteile zu bieten.

    Und Schaltnetzteile kann man an jeder Ecke billiger bekommen.


    jauu

    Calvin

  • Moin Ingo


    Ein Störschutztransformator ist völlig anders aufgebaut als ein Trenntrafo. Es gibt Schirmwicklungen sowohl auf der Primär- als auch auf der Sekundärseite gegen den Kern und eine massive Schirmung zwischen den beiden Wicklungen. Alle Schirme werden mit dem Schutzleiter verbunden, sprich auf Erdpotential gelegt.


    Je sorgfältiger dies ausgeführt wird, desto höher die Dämpfung von Störungen. Unterschiede von 20dB sind hier zu erwarten zwischen Billigprodukten und Wertarbeit!


    Bei Trenntrafos geht es in erster Linie um Sicherheit, da wird vor allem die Durchschlagfestigkeit betrachtet. Störungen sind da völlig egal.


    An einem Trenntrafo darf nur ein Gerät angeschlossen werden, an einem Störschutztrafo ist das nicht begrenzt.

    Bei einem Störschutztrafo darfst du den Schutzleiter mit auf die Sekundärseite nehmen, bei einem Trenntrafo ist das verboten!


    Mehr Info und 2 Bildchen dazu:


    http://www.radiomuseum.org/for…schutz_transformator.html


    Gruß

    Michael

  • Was mich jetzt mal in diesem Zusammenhang interessien würde ist, ob irgendein käuflich erwerblicher Netzfilter auch die Gleichstromanteile aus dem Netzstrom verlässlich herausfiltert, die bei Ringkerntrafos für Trafobrummen durch Kernsättigung verantwortlich sein sollen.


    (Nebenbei,.... gibt es eigentlich auch "Nicht-Audio"-Seiten im Netz, die diese Gleichstromanteile als Ursache für den Trafobrumm benennen?)


    Gruß,


    Rainer

  • die Gleichstromanteile aus dem Netzstrom verlässlich herausfiltert

    Moin Rainer


    Dafür muß der Kern des Trafos einen Luftspalt aufweisen, genau so, wie es ja auch bei Ausgangsübertragern für Eintakt-Endstufen der Fall ist.


    Lundahl baut solche Netztrafos für den eher kleinen Leistungsbereich bis 200VA.


    http://www.lundahl.se/wp-content/uploads/datasheets/2760.pdf


    Ein sehr geiles Teil. :meld:


    Gruß

    Michael

  • Dann nimm doch einen Schnittbandkern Trafo, der kommt nicht so leicht in die Sättigung.

    Ein Trafo kann auch durch die 50Hz bzw dem Magnetfeldwechsel dadurch brummen, durch lockerer Wicklung, lockeres oder schlechtes Blechpaket. Abhilfe schafft schon mal einen vergossenen zu nehmen oder das gabze Teil einfach zu lacken, die Schrauben des Blechpaketes nachziehen..........Gummi-Puffer zum abkoppeln um Resonanzen mit dem Gehäuse zu unterbinden......


    Die normale elektrische Wissenschaft ist sich einig das Trafobrumm durch die Ummagnetisierung entsteht.

    Je heftiger und je höher die Leistung desto BRUMM, sehr schön zu erleben im MRT ;)

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)


  • Hallo Michael

    Vielen Dank für die Info. Das würde wohl bedeuten, dass man die Einstreuungen zuerst messen sollte, danach analysieren und aufgrund der Resultate einen geeigneten Netzfilter sucht. Denkt denn ein Störschutztrafo den gesamten Frequenzbereich ab, ist das einfach ein Trenntrafo mit einer 1:1 Wicklung?


    Interessant wäre eine Messung allemal, für unsere Gerätschaften möchten wir ja ausschliesslich die 50 Hz. Vielleicht weiss jemand welches die typischen "Haushaltseinstreuungen" sind und vor allem in welchem Frequenzspektrum diese sich befinden. Typischerweise sind dies vermutlich die elektronischen Trafos und all die schönen kleinen Trafos welche auch für den Elektrosmog verantwortlich sind.


    Die Auswirkungen von Phasenverschiebungen bei induktiver oder kapazitiven Last stehen mit Filtern oder Trafos ja dennoch weithin aussen vor? Keine Einflüsse auf Hifi Komponenten?


    Spannendes Thema...


    Grüsse

    Alessandro

    ______________________________________________________________________________
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  • ... ein Störschutztrafo den gesamten Frequenzbereich ab ...

    Nein, ein Störschutztrafo kann nur in den unteren Frequenzbereichen filtern, so in etwa bis 1MHz. Kommt aber auf den jeweiligen Trafo an. Oberhalb von 1MHz übernehmen dann die handelsüblichen HF-Filter, die oftmals schon in die Einbau-Netzstecker integriert sind.


    Sieh dir dazu mal dieses Datenblatt der Firma Riedel an, da sieht man, daß die Dämpfung oberhalb von etwa 500kHz schon wieder abnimmt.


    http://www.diekhof.com/index.p…en/RIEDEL%20PDF/RSSTN.pdf




    ist das einfach ein Trenntrafo mit einer 1:1 Wicklung?


    Auf die großen Unterschiede zwischen Trenntrafo und Störschutztrafo bin ich weiter oben schon ausführlich eingegangen.


    Also wenn du es vom Feinsten haben willst, nimmst du einen handelsüblichen Netzfilter gegen HF-Störungen und kombinierst den mit einem guten Störschutztrafo für die niederfrequenten Störungen. Aus dem Trafo heraus gehst du dann an einzelne Steckdosen für jedes Gerät deiner Anlage und setzt dort noch einmal ein preisgünstiges HF-Filter für jede Steckdose, sodaß die Geräte sich auch nicht gegenseitig stören können.


    Oftmals produzieren nämlich gerade HiFi-Geräte erhebliche Störungen und speisen die ins Stromnetz ein oder benutzen ihr eigenes Netzkabel als Sendeantenne.


    Es wird halt gespart wo es nur geht und Bauteile zur Entstörung von Gleichrichtern sieht man nur selten in den Geräten. Und gerade von den Gleichrichtern, die ja immer direkt hinter dem eingebauten Netztrafo sitzen, werden erhebliche Störungen erzeugt, die bis in den Mittelwellenbereich reichen können.

    Moderne und hochwertige Schaltnetzteile sind da erheblich besser in dieser Disziplin. Auch sehr alte Geräte mit Röhrengleichrichtern und Siebdrossel statt Ladeelko erzeugen erheblich weniger Störungen als ein Siliziumgleichrichter mit einer ganzen Batterie von Elkos dahinter.


    Und da wir uns in der Rubrik High-End bewegen, darf der Hinweis auf Symmetrierung nicht fehlen. Genauso wie mit einem NF-Übertrager ein asymmetrisches Signal symmetriert werden kann und damit wesentlich unempfindlicher gegen äußere Störungen, kann man mit bestimmten Netztrafos auch die asymmetrische Stromversorgung (Phase und Nulleiter) symmetrieren.

    Der Trafo muß auf der Sekundärseite halt 2 Wicklungen je 115V aufweisen. Schließt man nun zwischen den beiden Wicklungen Erde an, hat man 2 x 115V symmetrisch gegen Erde, macht zusammen wieder die benötigten 230V.

    Und nun ist es auch völlig egal, wie herum der Netzstecker der Geräte in der Dose steckt.


    Gruß

    Michael

  • Der Trafo muß auf der Sekundärseite halt 2 Wicklungen je 115V aufweisen. Schließt man nun zwischen den beiden Wicklungen Erde an, hat man 2 x 115V symmetrisch gegen Erde, macht zusammen wieder die benötigten 230V.

    Was ja mehr oder weniger bei dem Naim Armageddon fuer Linn gemacht wird,


    ingo

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