Clearaudio Innovation Basic mein neuer ?

  • Hallo zunächst einmal die Vorgeschichte

    Als ich mir im Januar meinen Traum von einem hochkarätigen Tonabnehmer erfüllen wollte und den v.d.Hul Colibri bereits daheim hatte, musste ich erkennen das es mit meinen alten Plattenspielern nicht weit her ist, denn weder auf den 731er (ohne Tonarmhöhenverstellung) noch auf den Pioneer Pl1000A (mit Höhenverstellung) ließ es sich passend einstellen also muss/darf ein neuer Plattenspieler her.

    Meine Wahl fällt jetzt auf einen Clearaudio Innovation Basic denn die Möglichkeit von zwei Tonarmen möchte ich gerne nutzen dazu kommt sein für mich starkes Design

    ein Besuch bei Clearaudio brachte mich zwar beim zusammenstellen der Komponenten schnell zu einem ansehnlichen Laufwerk, ABER beim Tonarm bin ich mir nicht so sicher.

    Im Moment möchte ich den Inno mit meinem MC10 testen und später dann an einem zweiten Tonarm den Colibri anbauen. welcher Tonarm von Clearaudio wäre fürs erste der bessere ??

    mfg.

    Herbert

    Colibri (2)a.jpg

  • Hallo Herbert,

    muss es denn ein Clearaudio Arm sein? Es gibt wenige Kombinationen, die so sehr als "best match" gelten, wie SME + vdH. Ich würde mir einen SME 309 holen (oder einen IVer oder Ver), wenn ich ein Colibri hätte.

    Gruß,

    Sebastian

  • ich habe im Moment den clearaudio Innovation compact als Teststellung fuer meinen naechsten workshop (10./11.6.) stehen, dieser ist mit Clearaudio TT5 und Magnify ausgestattet.

    Wir haben bereits auf dem letzten Workshop beide Arme gegeneinander antreten lassen, dies explizit an den Nulldurchgaengen des Magnify. In diesem Bereich ueberzeugte der Magnify mit einem besseren und durchzeichneteren Bassbereich gegenueber dem TT5.

    Im Bereich der Einlaufrille sowie der Auslaufrille konnte der TT5 seine Vorteile auspielen und spielte entsprechend im Mitteltonbereich klarer und nuoncierter.

    Fuer das Colibri wuerde ich aber den Magnify empfehlen, da dieser mit dem sehr hochbauenden Colibri besser klar kommt.

    Wenn Du magst, kannst Du auch gerne zum workshop (Koelner Westen) kommen. Da ich Colibris mittlerweile recht schnell einbaue, waere auch ein Einbau und Hoeren Deines Colibri's im Magnify moeglich.

    Als Vergleich waere mein STST Vidocq mit Jelco SA250L und Colibri verfuegbar.

    (der STST Vidocq geht nach dem workshop in den analogen Marktplatz, da von einem Micro Seiki Dreher abgeloest)

    Gruss
    Juergen

      

  • Jürgen B. deine Einladung würde ich gerne annehmen nur sind 800km Fahrtstrecke nicht wenig.


    das die SME Tonarme ganz gut passen sollten habe ich gelesen nur werde ich als Erstausstattung einen Original nehmen für mein MC10 und für diesen geht es zunächst bei der Frage nach einem Tonarm

    Gruß

    Herbert

  • Alle Colibris sind bei Auslieferung fuer den SME V und aehnliche passend. Bei der moeglichen 300h Erstsinspektion kann man seinen Wunschtonarm benennen und bekommt das System (zumeist gegen kleinen Aufpreis) angepasst.

    Gruss

    Juergen

    800km ist in der Tat weit, auch wenn manchmal Besucher aus Berlin oder der Schweiz da sind...

  • Hallo Herbert, mein MC One, dass ja vom MC 10 nicht soweit entfernt ist, läuft an einem Unify 10" prächtig, ebenso tat es ein Frog Gold, das u.a. auch an der 9" Variante. Mein Colibri lief auch lange am Unify mit VTA-Lfter, deutlich besser jedoch am SME 312. Das MC-One war am Jelco SA-750 deutlich schlechter als im Unify. Vom Magnify bin ich aufgrund der Lagerung nicht sonderlich angetan, da war der Unify 9" klanglich nicht wirklich schlechter, aber einfacher handzuhaben. Ich weiß nicht ob dir das jetzt weitergeholfen hat, hoffe das aber.

  • Nun das war schon recht interessant nur wie wird dies mit der oft zitierten Tonarmmasse in Verbindung stehen denn ein MC10 ist für Tonarmmasse ausgelegt von 8 - 14 gramm und soweit ich mich erinnere stand dies auch in der Kiste vom Colibri.

    beim SME sind es 14gramm beim Unify 10" werde ich einmal nachfragen da habe ich nichts gefunden.

    Gruß

    Herbert

  • Da ich für mein Hobby nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten habe stellt sich bei vergleichen div. Plattenspieler auch folgende Frage:

    Was meint ihr hat bzw. braucht ein neuer Plattenspieler Maßnahmen wie zb. einen anderen Motor oder andere Netzteile?

    Jetzt erst zu lesen für Dr. Feickert bei dem das (bessere) Netzteil mit 750,--€ zu Buche schlägt.

    Auch wenn dies für etliche das nur Pinatz zu sein scheint ein Plattenspieler der über 5.000,-- kostet sollte doch die passende Stromversorgung haben. oder kauft man dann ein unfertiges DIY-Produkt??

    Gruß

    Herbert

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von saher () aus folgendem Grund: satz

  • Ich glaube nicht, dass ein neuer Plattenspieler eine aufpreispflichtige Sonderaustattung benötigt um „fertig“ zu sein. Er wird sicher auch ohne sie funktionieren.

    Ist ein Auto mit dem kleinen Motor „ein unfertiges DIY-Produkt“, nur weil der teurere, leistungsstärkere Motor ihm zu höheren Fahrleistungen verhilft?

    Und was die Peanuts angeht, ist es nicht auch von Vorteil für die Kunden, die „nur“ 5.000,-€ ausgeben wollen, wenn sie einen Feickert-Plattenspieler kaufen können? Wäre es wirklich besser, wenn es den Plattenspieler erst für 5.750,-€ gäbe?

  • Hallo Herbert,

    geschätzte 99% der User habe für ihr Hobby begrenzte finanzielle Mittel (auch wenn es in der Form der Begrenzung Unterschiede geben mag). Da Du das Beispiel Feickert ansprichst und ich selbst Nutzer eines Blackbird bin, versuche ich mich mal in einer Antwort:

    Nein, es handelt sich nicht um ein "unfertiges DIY Produkt". Ein Feickert ist (wie auch viele andere Dreher dieser Preisklasse) ein fertig entwickeltes Produkt, das man auspacken, aufstellen und damit ein Leben lang zufrieden Musik hören kann. Viele User treibt jedoch der Spieltrieb zu der Frage, ob man nicht doch noch etwas verbessern kann. Sei es nun die Unterlage, auf der der Dreher steht, seien es die Füße oder die Motorsteuerung. Alle Änderungen schlagen sich mehr oder weniger auch im Klang nieder. Ob das dann besser wird, ob es gefällt und ob man das ganz und gar braucht, muss jeder für sich entscheiden. Da es offenbar für solche Verbesserungen einen Markt gibt, ist es klar, dass der seitens der Hersteller auch bedient wird. Mir persönlich ist es dabei lieber, ich kann einen Plattenspieler für x€ kaufen und frei entscheiden, ob ich Upgrades für y€ wirklich möchte, als dass mir ein Laufwerk für den doppelten Preis incl. alle möglicher Optionen angeboten wird. Beim Auto kann man ja auch auf Wunsch locker den Neupreis nochmal für Extras versenken.

    Liebe Grüße

    Sebastian

  • Hallo Herbert, eine durchaus kritische Frage, die allerdings von Franz meiner Ansicht nach ausreichend beantwortet wurde. Ich denke aber, daß es das bei dem Innobasic nicht braucht, da der Plattenspieler mit einem Gleichstrommotor betrieben wird und eine ausreichend gute Versorgung vom Hersteller doendiert bekommt.

  • Hallo Herbert,


    ich betreibe meinen Innovation nun schon seit einiger Zeit mit dem AccuDrive, und ja, ich finde, der Klang ist nochmals besser geworden im Sinne von ruhiger, unaufgeregter, souveräner (ich weiss nicht, wie ich's anders beschreiben soll). Allerdings: hätte ich das Batterienetzteil nicht gehört, hätte ich's nicht vermisst. Soll heissen, der Inno und so wahrscheinlich auch der InnoBasic sind schon fertig entwickelt; wie Sebastian zum Feickert schrieb, man kann damit ein Leben lang zufrieden Musik hören. Möglichkeiten, ein gegebenes Produkt zu verbessern, gibt's wahrscheinlich immer, aber wo hört die Spirale auf?

    Ich an deiner Stelle würde mir erstmal keinen Kopf machen!


    Gruss

    Michael

  • @ Der Franz: Wäre es wirklich besser, wenn es den Plattenspieler erst für 5.750,-€ gäbe?

    Nun ich finde es halt einfach schade das ich das alte Netzteil in die Tonne zu stecken könnte denn dies ist ja auch bei den 5000,--€ bezahlt worden und sei es für einfache 500,--€ Im Netz beschreibt Feickert sein Produkt zb. so:

    "Hierzu haben wir die Steuerung des Woodpecker modi ziert und betreiben die beiden Motoren in einer Art „Master-Slave“-Konguration."

    Aber sorry mir geht es geht mir hier nicht um Feickert, dies sollte nur als Beispiel gelten. Wie ist das denn erhalten die neuen Modelle dies weiterentwickelte Netzteil beim Kauf eines Plattenspielers oder müssen sie dann noch mit den alten Netzteilen vorlieb nehmen ??

    mfg

    Herbert

  • Ich finde eine solch geartete Aufpreispolitik nicht problematisch, Gibt's ja in allen Bereichen. Ein gutes Filet vom Rind kostet ja auch €10,-- bis 20,--/0,1kg, das Rumpsteak vom gleichen Tier etwas mehr als die Hälfte. Wenn ich etwas besseres möchte, muß ich halt mehr zahlen, wenn's mir das wert erscheint mache ich das. Ich hatte immer ein Netzteil von Dr. Fuß an meinen CA Solutions, aktuell geht's auch ohne ziemlich gut...;)

  • @ Der Franz: Wäre es wirklich besser, wenn es den Plattenspieler erst für 5.750,-€ gäbe?

    Nein.

    Deswegen schrieb ich ja auch:

    „... ist es nicht auch von Vorteil für die Kunden, die „nur“ 5.000,-€ ausgeben wollen, wenn sie einen Feickert-Plattenspieler kaufen können? Wäre es wirklich besser, wenn es den Plattenspieler erst für 5.750,-€ gäbe?“


    Ich glaube das Problem ist nicht die Aufpreispolitik, sondern eher unser steter Drang nach dem Besten. Und „das Beste“ setzen wir gerne mit „teuer“ gleich. Wir trauen einem teuren Zubehörteil einfach mehr zu, als eine, billigen.

    Die HiFi-Produzenten wissen wie viele von uns ticken.

    Und wenn wir bei dem Beispiel Feickert bleiben wollen, warum sollte er nicht reagieren, wenn er Berichte über Netzteile von Drittanbietern liest und wie zufrieden die Kunden damit sind? Es doch nur logisch und geschickt, wenn er das Feld der Zubehör-Netzteile selber beackert.


    Mir scheint`s ein bisschen so zu sein, dass viele von uns gerne kaufen, was das Portemonnaie hergibt, dann sind wir in aller Regel auch zufrieden damit aber wehe wenn das begehrte Teil das Budget überschreitet, wird mir viel zu schnell „Abzocke!“ gerufen.

  • Nun "Der Franz" ich lebe ja auch von diversen Tunings-Arbeiten in meiner Branche und hier gibt es Fahrräder die auch gut über 10.000,--€ kosten und für diverse Kunden ist dies dann noch lange nicht Ende der Fahnenstange. Aber das Grundkonzept sollte passen und stimmig sein... Dazu zähle ich eben bei einem Laufwerk einen Topantrieb inkl. Netzteil in dieser Preisliga. wenn jetzt ein anderer Hersteller etwas dazu entwickelt das besser sein könnte sage ich ---chapó---

    Wenn aber der Anbieter selbst ein Teil anbietet dann sollte er es auch als update verkaufen denn letztendlich hat der Kunde schon einmal sein Geld für dieses Topprodukt investiert.

    Bitte aber zurück zum eigentlichen Thema für mich dem Innovation "Jule" schreibt ja auch von einer Verbesserung mit dem Accu-Drive dies finde ich ja schon interessant.

    Die Entscheidung welcher ist ja noch nicht 100% gefallen aber es muß für mich ein Plattenspieler sein der mit zwei Tonarmen arbeitet. damit aus jetzt 3 Plattenspielern nicht 5 werden.

  • Wie ist das eigentlich mit dem Gleichlauf zu sehen ?? Früher war DIN und WRMS angesagt heute heißt es BEWERTET :

    zb. mein 731 hatte bei DIN 0,025 und bei WRMS 0,015 mein PL-L1000A hatte WRMS 0,013 als Wert

    heute hat ein Blackbird 0,177 ein ZET1 0,090 und der Innovation 0,08 als "bewertet" stehen.

    .

    @ JörgK und Franz. Beim durchblättern diverser Tests musste ich folgendes zum ZET1lesen:

    Das Testmuster verfehlte um 0,3 Prozent die Solldrehzahl von 33 1/3 Umdrehungen in der Minute. Da die Drehzahl des ZET 1 ausschließlich von der Netzfrequenz abhängig und somit nicht zu regulieren ist, empfiehlt sich hier der Einsatz des optionalen Netzteils "Konstant" (um 480 Euro), das der ZET 1 in seinem auslieferungszustand zu langsam dreht

    das nenne ich dann doch Hausaufgaben nicht gemacht in dieser Preisliga

    Grüsle

    Herbert