Ölwechsel bei einem Thorens TD320

  • Ölwechsel bei einem Thorens TD320

    Ich lese immer dass das alte Öl gewechselt werden soll. Bisher habe ich nur neues Öl nachgekippt. Meine Frage ist nun, wie bekomme ich das alte Öl aus dem Gerät. Vielleicht eine Anfängerfrage, also bitte nicht hauen. Schon mal danke für eure Tipps.

    Ich lasse alle meine Texte über ein Rechtschreibprogramm
    laufen, leider nicht immer mit Erfolg . Bin leider Legastheniker.

  • Ich schneide immer Küchenrolle in Streifen, die ich dann mehrfach falte bis eine Art Rolle mit ca. 5mm Durchmesser rauskommt. Damit kann man dann in die Lagerbuchse rein und durch Drehen kann man das Öl recht gut entfernen, da Küchenrolle gut saugt.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Ja so geht es. Es sollten möglichst keine Fussel oder sonstige Reste von der Küchenrolle im Lager verbleiben. Es ist schon wichtig, das alte Öl auch mal richtig rauszunehmen und durch neues zu ersetzen. Denn einen nennenswerten Verbrauch gibt es ja nicht, es sei denn das Lager ist undicht. D.h. nachgekippt werden muss eigentlich nicht oder nur sehr wenig, so dass ein Austausch kaum stattfindet.

    BG Konrad

  • Hi,


    wenn es keinen Verbrauch gibt, kann man nichts nachfüllen. Der tatsächliche Befund bei meinen Drehern ist entsprechend.


    Auch bei guter Schmierung dürften die metallischen Teile (Achse dreht im Lager) allerdings theoretisch einen gewissen wenn auch minimalen Abrieb produzieren. Deswegen macht es m.E. Sinn, das Öl, das sich mit diesem Abrieb über die Jahre anreichert, in langen Abständen mal ganz auszutauschen.


    BG Konrad

  • Ich würd mit Küchenpapier provisorisch zustopfen, Spieler auf den Kopf stellen auf zwei dicke Bücher, Untertasse drunter und dann den Küchenpapierstopfen rausziehen.

    Damit das Altöl möglichst in einem Schuß rausfließt, mitsamt Abrieb.

    Und auch noch im umgedrehten Zustand mit Ohrenstäbchen Ölreste auswischen.


    Vrbleibender Abrieb wär schon fatal. Auch wenns noch so wenig ist. Der sammelt sich ja wohl genau in der kleinen Mulde, in der Konus aufsteht und die Reibung stattfindet.

  • Der Dreck bleibt gut haften, auch im Kopfstand, das ist nicht nötig. Besser mit einem Wattestäbchen oder vergleichbarem den Lagerspiegel abtupfen. Das Öl trieft hier nicht ab, wie beim Auto-Ölwechsel, es sind nur zwei Tropfen auf der ganzen Fläche verteilt. Der Abrieb sammelt sich neben der Mulde.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer


  • Na richtig viel Platz für Öl ist im Lager nicht. Aber mehr als zwei Tropfen geht schon rein. Wenn man zu viel nachfüllt, quillt es oben raus und läuft dann evtl. wohin man es eigentlich nicht haben möchte. Außerdem schade um das teure Öl.


    BG Konrad

  • Strömungs- und drucktechnisch kann sich kein Abrieb in einer belasteten Zone sammeln. Kannst Du auch beobachten.

    Kommt auf die Größe der Tropfen an. Ich habe im 7mm-Messinglager drei Tropfen reingelassen und es quoll nach Einsetzen des Tellers schon oben raus.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer