RIAA-Phonovorstufe mit LT1115

  • eben ist mir aufgefallen das die Abmessungen des TEKO 4020 durchaus in dem angegeben Maß liegen.

    Und zwar steht im Datenblatt unter TEKO 4020 das die Abmessungen an den Deckelmaß beziehen.

    Hallo,

    der Link zum Datenblatt funktioniert zumindest bei mir nicht. Vom Deckelmaß konnte ich sonst nichts schriftliches lesen. Aber die Zeichnungen des Datenblattes der Italiener sagt dies aus.


    TEKO Datenblatt 4020 (Italien)


    Durch das Datenblatt der Italiener blicke ich nur so langsam durch. Die Wandstärke soll 0,5 mm betragen. Ich messe eher 0,75 bis 0,85 mm.


    An das TEKO 3710 komme ich noch dran und konnte da die Maße nachmessen. Sie entsprechen den Angaben des Reichelt Datenblattes, wie Du schon sagtest: es sind Außenmaße. Ferner habe ich noch zwei TEKO 4020, ohne Deckel. Der Rahmen hat ein Außenmaß von 27,5 mm Breite und 53 mm Länge. Dieses wurde aber im Januar 2016 als TEKO 4020 mit 55x29x16 mm verkauft.


    Bei den Italienern sehe ich eine Wandstärke von 0,5 mm und für das Innenteil eine Breite (Außenmaß) von 28 mm. Das Innenmaß sollte dann 27 mm betragen. Das kleinste Innenmaß der Platine beträgt 27,8 mm. Dabei hat die Aussparung für die Rastnasen je 1,3 mm Breite.


    In Längsrichtung habe ich 54 mm für das kleinste Innenmaß auf der Platine. Da heißt, das Außenmaß des TEKO 4020 mit 54x29x16 mm beträgt beim Deckel 54 mm. Abzüglich 2 x Wandstärke von 0,5 mm kommen wir auf das Außenmaß des Innenteils, gleich 53 mm. Hier müßte jetzt jede Seite unten an den Rastnasen um je 1 mm nach außen gebogen werden.


    mfg klaus

  • Hi,


    eine kleine Bemerkung zur Montage.


    ich empfehle allen das Gehäuse zu erden. Das bringt viele Vorteile und schützt auch sehr im Fehlerfall das Leben und die Geräte.:-))


    Nachdem was ich so gesehen habe, erfüllen die gezeigten Montagen nicht die Bedingungen der Schutzisolierung.


    VG


    jokeramik


    P.S.: Das gilt auch für den Trafo. Wenn am Vergussgehäuse mechanisch etwas verändert wird, erlischt die Isolationszusage und Haftung des Herstellers im Fehlerfall. Mit Netzspannung ist nicht zu spassen.

  • Das gilt auch für den Trafo. Wenn am Vergussgehäuse mechanisch etwas verändert wird, erlischt die Isolationszusage ....

    Das stimmt natürlich. Man kann die abgetragenen Seiten mit Macrolonfolie


    oder Mylarfolie

    Zitat

    Mylarfolie

    Durchschlagfestigkeit: 300 kV/mm

    Dieelektrizität: 50Hz@25°C = 3,3

    nachträglich isolieren. Eine Erdung wäre auch möglich, da die zentrale Masse vom Gehäuse getrennt ist und nur bei Bedarf mit dem Gehäuse verbunden werden kann.

    mfg klaus

  • ein Schukostecker und die Verbindung zum Gehaeuse waere vielleicht recht nuetzlich ;)

    Hatte ich auch so eingeplant. Ich hatte garnicht bemerkt dass auf den Bildern ein 2adriges Kabel ist.


    Das bisschen raspeln am Trafo sollte aber doch kein Problem darstellen.

    Ok, die Zulassungen sind damit vermutlich hinfaellig.

    Aber da fehlen auf jeder Seite 0,8mm blaues Plastik. Da ist noch was uebrig und Vergussmasse ist auch noch innen an der Stelle. Also who cares ;)


    Gruesse Joachim1

  • Leute, Leute,...


    mit Netzspannung und potenziell Netzspannung führenden Bauteilen ist nicht zu spaßen! Von daher finde ich entsprechende Ratschläge für Manipulationen an Trafos durchaus fragwürdig!


    Warum schlägt eigentlich kein wirklich findiger DIYer ein etwas grösseres, besser passendes Gehäuse vor?


    :wacko:

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)
    Ich höre & genieße mit meiner Ohr/Gehirnkombi! 8) Musikreproduktionsanlage siehe: über mich :)

  • Warum schlägt eigentlich kein wirklich findiger DIYer ein etwas grösseres, besser passendes Gehäuse vor?

    Weil die Platinen schon angefertigt waren. Wer wirklich bedenken hat, der kann mit Macrolonfolie oder Mylarfolie die sonst zugesicherte 5 KV Durchschlagsfestigkeit sogar an den betroffenen Stellen noch deutlich verbessern.


    Aber wovon reden wir denn? Sehr viele Trafos sind nicht vergossen.

    mfg klaus

  • wie presse ich die Molex Kontakte richtig?

    Gibt es eine Zange dafür oder kann man auch Löten?

    Gute Frage,

    Du brauchst dafür schon eine Crimpzange. Hatte ich jahrelang auch nicht und hatte mich mit Frickelei und Löten beholfen. Zum Phonoverstärker hatte ich schon eine Crimpzange von Conrad (?) für ein anderes Projekt besorgt, mit dem Hintergrund, irgendwann braucht man so ein Ding ja doch noch. Diese konnte man einsetzen für 0.5 - 1 mm², 1,1 - 2,5 mm² und 4 - 6 mm². Für die verwendeten Molex-Kontakte war 0.5 - 1 mm² gerade noch brauchbar und die anderen Formate natürlich zu groß. Die Pressung war meist OK, sonst wurde mit einer feinen Zange nachgearbeitet. Sicherheitshalber habe ich dann noch fein gelötet.


    Im November 2017 habe ich mir eine feinere Crimpzange spendiert. Die Bereiche werden jetzt nach AWG bezeichnet, 24 - 30 und 18 - 22. Die presst die feinen Molex-Kontakte schon sauberer.


    https://www.reichelt.de/Crimpzangen/CRIMPZANGE-PSK/3/index.html?ACTION=3&LA=5700&ARTICLE=6844&GROUPID=572&artnr=CRIMPZANGE+PSK


    Vielleicht kann jemand noch etwas zum Thema ergänzen.

    mfg klaus

  • Ich wollte schon fragen, was du mit einer "Aderendhülsenzange" bei Molex-Kontakten ausrichten willst...wegen 18 Euro Ersparnis hast du jahrelang gefrickelt? Sowas kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen...




    Audiophiler Hörgenuss von Vinyl ohne PWM ist möglich - aber sinnlos.

  • Ich wollte schon fragen, was du mit einer "Aderendhülsenzange" bei Molex-Kontakten ausrichten willst...wegen 18 Euro Ersparnis hast du jahrelang gefrickelt? Sowas kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen...

    Ich bin nicht gerade der Crimp - Experte.:/ Aller Anfang ist schwer, gerade wenn man keine genauen Angaben zu den benötigten Zangen hat. Ist denn die letzte von mir ausgewählte Zange von Reichelt jetzt die richtige oder gibt es noch etwas passenderes?


    Ich bin nicht beleidigt, sondern lerne immer gerne dazu.:)

    mfg Klaus

  • Dennoch macht das Arbeiten und Basteln mit ordentlichem Werkzeug erheblich mehr Spass und führt zu deutlich besseren Ergebnissen.

    Ganz meiner Meinung.

    die verlinkte Zange ist doch eine Crimpzange, oder?

    Noch einmal die Frage in die Runde:

    Ist denn die letzte von mir ausgewählte Zange von Reichelt jetzt die richtige oder gibt es noch etwas passenderes für Molex-Kontakte?


    https://www.reichelt.de/Crimpzangen/CRIMPZANGE-PSK/3/index.html?ACTION=3&LA=5700&ARTICLE=6844&GROUPID=572&artnr=CRIMPZANGE+PSK


    Habe was unter Google bei Reichelt zu PSK-Kontakte gefunden.


    https://www.reichelt.de/reicheltpedia/index.php/Crimp_Anleitungen#Crimpen_von_PSK-Kontakten


    Außerdem:


    https://www.google.de/search?q=CRIMPZANGE+PSK&client=firefox-b&dcr=0&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjW4f6fkabZAhVDqaQKHb58BWQQsAQIhAE&biw=1239&bih=977#imgrc=_


    Und hier, das ist die Reichelt Zange.:24:


    http://www.reinhartschmidt.de/…/Technik/Stecker/Crimpen/


    mfg klaus

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von KlaRa5 ()

  • Das Problem mit dem crimpen ist wohl, dass es kein einheitliches System gibt.

    Jeder, besonders Molex, scheint da was geringfuegig anderes zu basteln.

    Wer sich mal die Preise der originalen Molex Zangen zu Gemuete fuehrt weiss auch warum :(

    Ich habe eine Crimpzange ab 0,5mm² fuer den Fahrzeugpark.

    Die funktioniert mit eine wenig Gefummele auch fuer duenne Kabel.

    Kontakt einlegen, leicht anpressen und dann das Kabelende einfuehren.

    Man muss dann eben 4mal nachsehen bis alles passt.

    Gerade habe ich noch ein wenig Tange Gurgel bemueht.

    Die verlinkte Reichelt Zange wurde da auch empfohlen.

    So wie ich das verstanden habe hast du die doch schon gekauft, oder?

    Also einfach mal probieren ;)


    Ich habe hier jahrelang diese Winz-Molex-Teile mit einer Spitzzange zusammen gebogen und verloetet. Ok, das soll man ja nicht tun. Geht aber notfalls auch, passt allerdings oefter mal nicht auf Anhieb in den Stecker.

    Und man braucht schon *etwas* Geduld.

    Das war nix fuer die Generation Schlautelefon hier.

    Das musste immer der Tastenhandy Besitzer machen ;)


    Gruesse Joachim1

  • Das Problem mit dem crimpen ist wohl, dass es kein einheitliches System gibt.

    Jeder, besonders Molex, scheint da was geringfuegig anderes zu basteln.

    Den Eindruck hatte ich auch.

    Die verlinkte Reichelt Zange wurde da auch empfohlen.

    So wie ich das verstanden habe hast du die doch schon gekauft, oder?

    Ja, habe ich. Ich habe da noch ein anderes Projekt am Laufen bei dem mehrere Molex - Steckverbinder zum Einsatz kommen. Getestet hatte ich die neue Zange auch. Ist schon 8 Wochen her und ich habe wirklich nur einmal getestet. Ich denke die Zange ist brauchbar. Aber ich wollte hier mit meiner Meinung nicht allein dastehen.

    mfg klaus

  • Hallo,

    ein Problemchen beschäftigt mich, als nach dem auflöten der RIAA Elementen - R + C - die Kapazität der Kondensatoren nachgemessen habe.

    C-Messwerte RIAA.jpg 



    Ist mir womöglich ein Fehler unterlaufen, oder Stimmt das so?

    wer Drehscheibentelefone bedienen kann, der crimpt Molex Kontakte perfekt mit den Zaehnen


    :) Joachim1

    Und was meine Zähnen angeht, da ist nicht mehr viel Übrig.


    Grüße

    wojtus419