AT 33 SA / wie lange einspielen ??klang aus der schachtel

  • Hallo,

    vielleicht kann jemand helfen.

    ich habe ein AT 33 SA in meinen SME V montiert und penibel justiert.

    ALs ich den ersten take hörte

    war ich ziemlich enttäuscht

    Auflagekraft 2 Gramm

    es klang irgendwie dünn und in den stimmen nicht echt

    habe bis dato ein Goldring elite verwendet.

    ein at 33 hatte mich immer schon gereizt, und nachdem ein Kollege der aber 700 km von mir weg ist, gute Erfahrung damit machte, hatte ich mir eines gekauft.

    ich habe dann das AT 33 ca. 2 stunden auf einer alten platte einfach nudeln ;lassen un d es dann wieder ghehoert.

    es war noch kein signifikanter unterschied...

    wie sindd eure Erfahrungen , speziell mit dem at 33 sa

    in Bezug auf

    Klang aus der Schachtel/lach

    und nötiger Einspielzeit

    eine Chance moechte ich dem system schon noch geben.

    nette gruesse

    Schulz

  • Hallo,


    leider kann ich keine Erfahrungen "speziell mit dem AT 33 SA" beitragen. Aber ich habe AT 33PTG, PTG II und das MM-System AT 150 MLX gehört. Alle sowohl an einem SME 309, als auch an schwereren Armen. Meiner Erfahrung nach klingen die von mir gehörten ATs an schweren Armen besser.

    Nichtdestotrotz ist ein wenig Zeit zum einspielen einzuplanen. Gerade beim 150 MLX habe ich einen regelrechten "Aha-Moment" noch im Kopf.

    Wie lange das dauerte weiß ich allerdings leider nicht mehr.

  • ok/vielen Dank/

    jetzt kann man sich natuerlich fragen

    wie schwer ein sie V ist/ich wurde sagen /mittel/

    ich moechte aber den sie nicht abgeben/zumal das Ergebnis mit dem Goldring wirklich gut ist

  • Hallo

    Wie hoch hast du denn das AT33 abgeschlossen?

    Mein PTG2 hat auch ein paar Tage gebraucht um richtig frei zu klingen. Gebe Ihm ruhig noch etwas Zeit und die richtige Tonarmhöhe. Es ist ja wesentlich flacher gebaut wie das Goldring Elite.

    Würde es so mit ca 200 Ohm abschließen

  • hallo Carsten, est einmal vielen Dank fuer dein posting.

    das mit dem abschliessen ist so eine Sache bei mir.

    ich habe da gar nichts irgendwie abgeschlossen.

    der TA hat einen definierten Innenwiderstand des Generators

    10 ohm. dieser generator bildet einen direkten Schaltkreis summen mit meinem Phonovorverstärker.

    ich habe den TA mit schoen Schablone justiert am sie V .

    der SME lauft parallel zur platten Oberfläche.

    2 gramm

    stufe 2 auf antiskating/habe aber gehört dass man bei shiabate auf 0,6 skating in relation zu Auflagegewicht gehen muss

    lg

    Schulz

    der ta klingt in Bezug au f stimmennicht so echt wie das Goldring.und gleichzeitig dünner. höre jazz und Klassik/alte LP/bin 59 jähre und hatte nie einen cd player/lach

  • hallo Carsten, nein /keine sorge/ich verwende ein Phonostufe von Fourier/das ist eine aktive stufe incl. riaa-entzerrung und Lautstärke Regelung/damit gehe ich dann direkt auf meine class A monos/

    wie schon beschrieben ist der mc generator bei mir wie ein"aussen"liegendes Bauteil der Phonostufe zu sehen/versuche mit 15 Metern tonarmkabel brachten keinen klanglichen unterschied zu den zur zeit von mr erwedeten 45 cm kabeln am Ausgang des sms zu Eingang der phono//dies sollte die sehr spezielle Konstruktion der Phonostufe ausreichend verdeutlichen.

    zwischenzeitlich habe ich auch ein wenig quer im net rumgeturnt/sorry/es scheint in der tat so zu sein, dass die at 33 er Systeme

    mindestens 30 stunden Einspielzeit brauchen.

    nette gruesse

    schulz

  • Hi,


    nur als Anregung... Zum Start würde ich die Kombi wie folgt bearbeiten:

    - Abschlusswiderstand Phonoverstärker 100 Ohm

    - Den SME V leicht bedämpfen (Schraubenkopf taucht gerade minimal ins Silikon ein)

    - Auflagekraft würde ich spontan eher 2,2 Pond wählen (mit Tonarmwaage einstellen)

    - Antiskating im 9-Zöller korresponierend, im 12-Zöller um 50% reduziert

    - Evtl. Tonarm "hinten" ca. 0,5 bis max. 0,75 mm niedriger einstellen

    - Überhang z.B. mit Feickert-Schablone nach Baerwald einstellen

    - Am SME die Brücke über dem Lager abmontieren


    Weitere Baustellen sind evtl. die v.d.H.-Silbergemisch-Verkabelung, also Headshell und Anschlusskabel (vermutlich das "501 Silver Hybrid"?). Außerdem bietet der V-er die Möglichkeit, die AK über Feder und/oder Gegengewicht einzustellen.


    Es gibt also eine Menge Möglichkeiten, Feintuning zu betreiben, um die Kombi auszureizen. Manchmal reicht es nicht, den Tonabnehmer nach Schema "F" reinzuschnicken.


    Grüße,

    Reinhard

    "Mein Gehirn braucht kein Blut, es muss nur feucht gehalten werden" Al Bundy/Eine schrecklich nette Familie

  • Hallo

    Verstehe Dich einfach nicht. Das MC ist doch immer ein Generator .

    Also gibt es gar keinen festen Abschlußwiderstand auf den der Tonabnehmer "sehen" kann?

    Das wird auch der Grund sein warum es seltsam nervig klingt. 100-400 ohm sind schon Pflicht. Wenn der Abschluß arg höher geht, wird es immer dünner und offener . Vielleicht kommt ja das Goldring mit einem evl zu hohen Abschluß einfach besser zurecht? Es muß doch irgentwelche Daten des MC Eingangs geben?

    Das AT33 ist ein wirklich feiner Abtaster mit reichlich Druck und Dynamik. Sehr ausgewogen und räumlich. Kommt bei mir fast an das Cadenza Bronze heran .

    Höre zwar selbst mit dem AT33 PTG2 was ja im Grunde den schärferen Schliff hat aber der Grundcharakter sollte doch ähnlich sein. (Glaube auch nicht, daß der Shibata hier besser sein sollte sondern genau wie bei Ortofon der Shibata einfach das meiste Geld bringt.)

  • Hallo Bernd

    Glaube ich dir gerne wobei das AT33 ohnehin schon so extrem niedrige Geräusche von sich gibt. Der Diamant ist hier so winzig und zart, daß man selbst mit einer 30fachen Lupe kaum was erkennen kann. Der Shibata meines von Axel Schürholt retippten Cadenza Bronze ist schon deutlich größer .

  • Zitat

    ich habe den TA mit schoen Schablone justiert am sie V .

    Schön-Schablone?? Für den SME V gibt es doch eine eigene Schablone. Liegt dem Arm bei, damit ist die Einstellung am SME kinderleicht.

    Übrigens, der SME V wiegt 10,5 g.

    Am meinem SME V hat ein AT33PTG lange Zeit ganz wunderbar gespielt. Ohne Silikon-Bedämpfung oder sonstiger Umbauarbeiten am Tonarm.

    Abschluss mit 100 oder 200 Ohm, ganz nach Geschmack.


    Gruß Nobbi

  • schau doch mal in meinen Vergleich zu den Audio Technica Systemen.


    Das 33SA hat klanglich so ziemlich gar nix mit dem 33 ptgII zu tuen.


    Das 33SA klingt deutlich analytischer und duenner!


    Wenn die Anlage auf ein 33ptg oder ein Goldring abgestimmt ist, kann es sein, dass das 33sa eben nicht optimal passt!


    Ein Audio Technica 9 waere da evtl die bessere Wahl gewesen.


    Ansonsen bitte einspielen!

    Bei mir war

    Auflage von 2.1

    Antiskating von 0,7

    parallel

    dereneville headshell matte


    eine gute Kombination mit dem 33sa


    wobei ich den SME 5 auch an der Grenze des moeglichen sehe. Der Arm ist eher leicht, die 33‘er moegen es gerne etwas schwerer.


    evtl hilft ein headshell gewicht in den optimalen Bereich zu kommen


    gruss

    juergen

  • Die Anlage auf einen Tonabnehmer abstimmen?...... sehr sinnvolle Herangehensweise! :wacko:


    und das sich Tonabnehmer länger als fünf/sechs Platten einspielen müssen, halte ich mittlerweile für ein Gerücht. Wenn der erste Eindruck schon nicht befriedigend ausfällt, wird man sich zwar in 200 Std. irgendwie dran gewöhnen, aber mit Einspielen hat das mMn nix zu tun.....


    VG

    Sascha

  • hallo Jürgen/und natuerlich auch an alle anderen die hier geantwortet haben,

    erst einmal vielen Dank !

    ich hatte ja im Ernst vor dass 33 sa gleich wieder abzustossen.

    habe mich aber nun anders entschieden.

    ich werde das System/justiert natuerlich auch mit der sme Schablone/ca. 30 stunden einspielen/ ich moechte einfach wissen was hier noch passiert.

    ich unterziehe mich auch aus einem besonderen Grund diesem Aufwand//ich koennte ja auch einfach mein Goldring

    wieder einbauen und gut ist es/

    es ist nämlich so, dass ich bestrebt bin ein fast gleichrangiges Frontend zu betreiben//gleich wie der Hersteller meiner gesamten uerbrigen kette//meine Erfahrung ist dahingehend, dass in der langjährigen Zusammenarbeit mit diesem Hersteller,die klanglichen Verbesserungen immer deckten.

    ich hatte ja das System auch zu ihm gesandt mit der bitte dieses in seiner kette zu prüfen. Ich sandte ihm auch das goldring gleich dazu mit. es kam dabei heraus das er feststellte das mein Goldring einfach sehr gut ist/auch Ion seiner anlage.

    das at 33 sa im vergleich zu sein em aber noch zu dünn klingt.

    ich konnte es einfach nicht wahr haben, dass ein neues System,auch nach 2 stunden noch so /in meinen Ohren/Schlecht/klingen kann.

    nun denn/ ich mache den versuch des Einspielens/wenigstens konstruktionstechnisch ist das at 33 sa dem Goldring mehr als voraus.

    wenn es dann nach 30 stunden fuer mein Ohren immer noch nicht geht//stosse ich es ab.

    dann bekommt halt der naechste Besitzer ein perfekt eingespielte s System /smile

    nur um abschliessend festzuhalten auf was es mir klanglich ankommt/

    und was meine Anlage wiederzugeben im lande ist/

    grenzenlose dynamic

    stimmen absolut echt /glaubhaft/koerperhaft/man glaubt da ist jemand live im Hörraum.

    nette gruesse an all;el

    schulz

  • habe gerade noch einmal Rücksprache mit dem Hersteller meiner Phonostufe gehalten.

    Abschlusswiderstaende spielen in meiner Phonostufe konstruktionsbedingt Keine rolle.

    lg

    schulz

  • Ketzer!

    Der Scheiterhaufen wartet schon auf dich ....


    P.

  • hallo saher,

    ich verwende zugegebener Massen /sorry engl. Tastatur/ einen sehr speziellen phonostufenverstaerker. dieser wird und wurde gebaut von einem hersteller naehe Wuppertal.vor sehr sehr vielen jähren war dieser hersteller auch auf dem markt frei erhältlich.als die high end noch in Frankfurt war /lach/ja so lange ist das her.

    ich hatte mich damals fuer dieses Produkt entschieden und bin dabei geblieben. fuer die künden die damals gekauft hatten gab und gibt es immer noch eine pflege der Geräte.wie schon ausgeführt ist hier der Abschluss-R/voellig unerheblich. wichtig ist das korrekte Verhältnis zwischen der max eingangspannung des Systems bei 1000 Hz und der systemimpendanz.

    bei einem Goldring Elite mit 6,8 Ohm R habe ich bspw.eine Verstärkung des Signals um 99 dB mit einem verstarkungsfaktor von 89000 fache Verstärkung des eingangssignals.die max eingansspannung 0 dB von platte liegt dann bei 0,49 mV.


    ein at 33 sa mit 9 Ohm Systemwiderstand

    hat 97 dB Verstärkung und einen Verstärkungsfaktor von 76000 fache verst.

    die max Eingangsspannung bei 0dB liegt bei 0,594mv.


    sehr wichtig ist , um uebersdteuerungen der stufe zu vermeiden ist folgendes :

    wuerde man bspw ein System mit 2 Ohm Impedanz betreiben wollen,

    haette dieses eine max eingansspannung von 0,132 mV

    haette dieses /virtuelle /sysstem dann aber ein max ausgansspannung bei 1000 hz von nehmen wir mal an 0,4 mV wuerde der Verstärker heillos übersteuern.

    darauf musss ich wirklich achten !! ( maximal verkraftet die stufe in diesem Beispiel 0,132mV es kommen aber 0,4 mV vom System an)

    hoffentlich habe ich jetzt niemanden durcheinandergebracht.

    so einfach/ wie in üblichen Konstruktionen von Phonostufen ist es halt hier nicht.

    lg

    schulz