Linn Basik macht sich vom Acker?

  • Hallo allerseits,


    ich bin, wie unschwer an meinem Profil zu erkennen ist, neu hier. Obwohl ich einen Linn Basik m. Akito 2 (vor ca. 15 Jahren K5 gegen Goldring "damals 260.- Euro inkl. Inst." getauscht, weiß gerade nicht mehr welches System) seit ca. 22 Jahren besitze, zähle ich mich definitiv eher zu den Noobs, was analoge Technik und abhängige manuelle Tätigkeiten an analoger Hardware betrifft, vor allem wenn ich hier mitlese. Neben Fragen zu evtl. Optimierungen bzgl. meiner Kette fange ich erstmal klein an. Vor wenigen Tagen musste ich mit Schrecken feststellen, dass sich am Chassis meines Basik das Laminat in einer Ecke löst (hinten rechts).


    1. Frage: Was kann man da machen oder einfach als Erscheinung im Rahmen des normalen Alterungsprozesses hinnehmen?

    1a. Frage: Könnte ich beim Basik auch ein Plattengewicht nutzen? :sorry: Habe ich noch nie in Betracht gezogen.


    Da ich auch Silberlinge hin und wieder abspiele (Arcam CD72), weiß ich, dass der Basik mit dem Arcam einen ehrwürdigen Konkurrenten hat. Bei identisch auf- bzw. eingelegten Tonträgern, scheint das durch eine AVM Phono entzerrte und durch einen Röhrenvollverstärker (Consonance M100S Plus 300B) an die Acoustic Balance SKA (nebst 2 aktiven Bassdipolen) weitergeleitete Signal gegenüber dem Arcam tw. etwas weniger zu gefallen. Der Basik bringt Höhen nicht so gut und alles hört sich zumindest teilweise in Nuancen etwas "wolliger" an (ich bin kein Musiker, sorry).

    2. Frage: Daher stellt sich bei mir auch die Frage nach einem evtl. neuen Player bzw. besserem System u./o. auch nach neuer Phonovorstufe. Ich hatte zwischenzeitlich mal eine Projekt Tube Box S Röhrenvorstufe, die aber mMn klanglich mit der AVM nicht mithalten konnte.


    Da ich keine Baustellen brauche, müsste ein Player schon etwas neuerer Manufaktur sein und zusätzlich verlässliche Technik haben (sollte aber Riemenantrieb sein) und auch am besten aufzustellen sein ohne vorher studiert haben zu müssen (wobei ich mich nicht scheue). Musikmäßig bin ich schon vor einiger Zeit so gut wie stehen geblieben. Ich würde sagen, ich höre sehr gerne elektronisch beeinflussten aber auch akustischen Jazz, funkig-groovige Sachen, Jazzrock (z. B. Return to Forever), aber auch viele elektronische Sachen (Trip Hop, Ambient etc.). Klassik, Schlager sind Fehlanzeige und echte Stromgitarren sind so gut wie Fehlanzeige (Ausnahmen bestätigen die Regel). Budget wäre bei ca. 3 K, am besten für Phono-Pre und Player. Was ist mit clearaudio Performance DC? Wenn dann gebraucht natürlich.


    Das Boxen Setup ist bei mir unumstößlich, damit gehe ich in Rente, ebenso eigentlich die 300B, weil beides sehr gut zusammenpasst (evtl. noch mal, wenn mal was auf der Straße liegt, zwei Monos mit Vorstufe). Nur vermisse ich leider auch bei vermeintlich audiophilen Aufnahmen eine deutlich räumliche Auflösung, obwohl ich die Abstände und Aufstellvorgaben bei den LS eingehalten habe. Gut, da gibt's auch noch andere Kriterien.:)


    Für ein paar hilfreiche Bemerkungen wäre ich der Forumsschaft sehr verbunden.;)


    Aloha,

    Frank

  • Vor wenigen Tagen musste ich mit Schrecken feststellen, dass sich am Chassis meines Basik das Laminat in einer Ecke löst (hinten rechts).


    1. Frage: Was kann man da machen oder einfach als Erscheinung im Rahmen des normalen Alterungsprozesses hinnehmen?

    1a. Frage: Könnte ich beim Basik auch ein Plattengewicht nutzen? Habe ich noch nie in Betracht gezogen.

    Willkommen, Frank.


    Zu Deinen Fragen:


    1. Du kannst es sicher wieder festkleben oder auch komplett neu folieren. Sofern Dein handwerkliches Geschick nicht ausreicht, kannst Du das sicher auch ausführen lassen. In Bezug auf das Alter des Basik ist das aber wohl eher ein kleines, kosmetisches Übel .

    Interessanter wäre nach der Nutzungsdauer den Zustand des Tonabnehmers zu prüfen.


    1a. Natürlich, allerdings sollte es nicht allzu schwer sein. Sinnvoll halte ich ein Gewicht von ca. 200 Gramm. Auch eine Klemme könnte prktikabel sein, sofern Du den Spieler beim Plattenwechsel ausschaltest. Ein Gewicht kann auch im laufenden Betrieb aufgelegt werden.

    Wie auch immer; erwarte klanglich nicht zu viel von dieser Aktion.


    Gruß,

    Marc

  • Wie auch immer; erwarte klanglich nicht zu viel von dieser Aktion.

    Das ist noch vorsichtig ausgedrückt... Ich sage es deutlicher: so ein Gewicht sieht toll aus und das war's dann auch schon. Klanglich bringt es erfahrungsgemäß nullkommanix und es erhöht den Verschleiß des Lagers. Auch gegen verwellte Platten hilft es nicht.


    Das, was Du als "wolligen" Hochton beschreibst, dürften Abtastverzerrungen sein. Diese können durch drei Faktoren zustande kommen:

    - schlechter Schliff des Diamanten, bei MM-Tonabnehmerfamilien ist der Schliff leider eine Preisfrage

    - falsche bzw. unzureichende geometrische Justage

    - Diamant verschlissen oder beschädigt


    Dazu kommt, daß der Hochton-Frequenzgang eines MMs auch von der Abschlußkapazität abhängt. Die setzt sich zusammen aus der Kapazität des Kabels plus Eingangskapazität der Phonostufe. Für die Kabel kann man ca. 150pF veranschlagen wobei das nur selten angegeben wird. Also bleibt nur der Richtwert von 150pF. Leider fordern die meisten MMs aus laufender Produktion gerade mal 200pF Abschlußkapazität, weshalb der Phonoeingang dann nur noch 50pF haben darf - und genau das ist die absolute Ausnahme, meist haben die erheblich mehr. Da schaut leider der eine nicht auf den anderen... Jedenfalls kann eine Fehlanpassung an dieser Stelle Abtastverzerrungen im Hochton nochmal verstärken. Deshalb solltest Du an der Stelle vielleicht auch noch ein Auge drauf werfen, vielleicht spuckt das Datenblatt der AVM ja was aus oder sie ist sogar einstellbar...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Besten Dank für die Hinweise. Ich werde das in Betracht ziehen. Für die Prüfung der Nadel bin ich nicht wirklich der Richtige. Ich kann nur sagen, dass sich der Arm verhält wie immer, ich kann auch keine erkennbaren tonalen Veränderungen feststellen, wobei ich nicht der tägliche Hörer bin und auch mehrere Wochen mal gar nichts höre und zudem auch keine wirkliche Lieblingsscheibe habe, an der ich Vergleiche anstellen könnte. Das Verhältnis zum Silberlingsdreher war aber schon immer so, auch nach dem damaligen Einbau der neuen Goldring-Nadel.

    Daher eine weitere Frage: Kann/Könnte der Basik mit deutlich höherwertigem System, evtl. auch MC, klanglich aufgewertet werden? Welche Systeme wären da denn realistische Alternativen mit Verbesserungspotential?

    Ich hatte hier schon einmal gelesen, dass jemand seinem Basik ein System im 4-stelligen Eurobereich gegönnte hatte. Ohne jetzt die Vernunftsfrage zu stellen, aber ist das sinnvoll bzgl. klanglicher Aufwertungen ohne ebenfalls das eigentliche Antriebs- bzw. Abnehmerkonzept ebenfalls upzugraden (Netzteiltrennung, Arm etc.)?


    Ok, jetzt erst deinen Beitrag, Andreas, gelesen. Elektrisch bin ich zu meinem Leidwesen nicht mit der höchsten Auffassungsgabe geschmückt, wenn überhaupt (*hier fehlt der ist-mir-das-peinlich Emoji* ;-) ). Das muss ich mir erst noch einmal ein paar Mal durchlesen. Die BDA bzw. Spezifikation der AVM Stufe sollte ich noch haben bzw. da schaue ich mal auf der HP nach. Evtl. finde ich dazu etwas.

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  • Also, die AVM Competition Vorstufe, mittlerweile auch ca. 16 Jahre auf dem Buckel, hat folgende Werte:


    Eingangskapazität MM 47 pF

    (Eingangskapazitäät MC 1 nF)


    Die Kabelage zur Vorstufe ist das originale Linn Basik Cinch-Kabel.


    PS: Das mit dem Gewicht klemm ich mir dann mal einfach.

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  • Hallo Frank,


    ich stimme Andreas zu, die Goldring-Systeme reagieren zumindest nach meiner Erfahrung kritisch auf falschen elektrischen Abschluss. Nach 15 Jahren dürfte das System bzw. die Nadel ohnehin ihr Lebensende erricht ahben. Zeit für geeigneten Ersatz.

    Die meisten MC-Systeme sind im Akito nicht optimal aufgehoben. Der Arm ist - abgesehen von den häufig auftretenden Lagerproblemen - fraglos gut, aber für viele MCs zu leicht.


    Audio Technica oder Ortofon haben geeignete MM-Abtaster auch von hoher Qualität im Programm, die eine gute Kombi mit dem Akito darstellen. Informier Dich vor einem etwaigen Kauf über die elektrischen Spezifikationen der AVM.


    Wenn sich das Furnier des Basiks nicht mehr ankleben lässt, gibt es günstigen Ersatz. Es gibt etliche Basiks auf dem Gebrauchtmarkt, die des Tonarms, der Haube und der Haubenscharniere für den Einsatz auf einem LP-12 beraubt wurden. Ein gebrauchter Basik ohne Haube und Arm kostet in der Regel unter 100,-, die Zarge allein keine 50,-, meist deutlich weniger. Bei meinem Trödler stapeln sich diese Teile.


    Viele Grüße, Brent

  • Der Basik ist in der Tat ein ehrenwerter, aber kein besonderer Plattenspieler. Den Akito 2 hingegen halte ich für einen wirklich guten Arm, der sich mit sehr vielen Systemen mittlerer Compliance verträgt (bei mir unter anderem Goldring 2xxx, Holzgrado, Accutex). Bei einem Laufwerkwechsel würde ich durchaus versuchen, den mitzunehmen. Nach über 15 Jahren würde ich auch garnicht erst das System großartig prüfen lassen, sondern mir ein gutes mittelpreisiges neues gönnen. Wahrscheinlich ist die Welt dann wieder im Lot. Dazu neues Black Oil fürs Lager und nen neuen Riemen, das alles gibt es z.B. bei Thakker.


    Grüße von Tom

  • Ok, danke auch an Brent und Tom für die Hinweise. Damit bin ich erst einmal beschäftigt. Den Basik wieder frisch zu machen wäre wahrscheinlich die einfachste Option, mal abgesehen von dem optischen Mangel, für den es ja auch Abhilfe gibt, in welcher Form auch immer. Wenn ein neues System und eine entsprechende Neujustierung klangmäßig nach vorne geht, wäre ich durchaus zufrieden mit der Lösung.

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  • Also, gestern Abend ging es jetzt erst einmal inspektionsmäßig dem Basik an den Kragen. Mit an Bord war ein älteres Audio Test-Tonträgerset mit notwendigen Einstellschablonen. Es stellte sich auf Basis von Hörproben ein eindeutiger Verschleiß der Nadel heraus. Zischlaute waren deutlich verzerrt und konnten nur marginal durch etwas mehr Auflagegewicht reduziert werden. Auch höhere Tonlagen (Vibraphon?) konnte der CD-Player deutlich klarer und voluminöser spielen. Auch optisch konnte man bei der Nadel erkennen, dass sie freischwebend im Raum einen deutlichen Hang zum Plattenrand hatte, was wahrscheinlich eher nicht korrekt ist und auf verschlissene "Lager(masse)" vermuten lässt, keine Ahnung? Also ihr hattet Recht, es muss Ersatz her, wenn denn der Basik weiterhin Betrieb machen wird.

    Da gibt es nämlich noch ein weiteres Problem neben dem der Nadel und der optisch alternden Zarge: mit der Stroboscheibe stellte sich eindeutig heraus, dass der Player schneller läuft als er sollte. Merkt man natürlich nur im direkten Vergleich mit der CD. Liegt das an den mittlerweile 240 anstatt 220 Volt? Kann man den Basik an der Stelle irgendwie baulich/elektrisch modifizieren, dass man das wieder eingestellt bekommt? Am besten ohne größere dreistellige Beträge ausgeben zu müssen. Externes Netzteil? Ich weiß, ich sollte wahrscheinlich die Suchfunktion nutzen. ;-) Tue ich dann auch noch.


    Noch einmal zur Nadel: da mein AVM Phono bzgl. Kapazität zu den von Andreas gemachten Anforderungen passt, würde ich wahrscheinlich, falls der Basik bleibt, einfach eine neue Goldring-Nadel 1022 GX erstehen, auch wenn ich da keinen deutlichen Sprung nach vorne machen werde. Das Laufwerk inkl. Motor und Technik sind ja nun einmal eben basi(k)c und können ja wohl auch nachweislich den Ton nachteilig beeinflussen.


    Ein neuer (gebrauchter) Player wäre daher auch eine Option, aber ich tue mich da wirklich sehr schwer. Gebraucht ist blöd, weil einfach keine Lust auf Katze im Sack und Baustelle, neu ist blöd, da die Urteile oft vernichtend sind, Kohle weg, Ärger am Hals. Auf gebrauchte Dual oder auch Technics wiederum habe ich z.B. keine Lust, da sie mir optisch nicht gefallen, finde vom Konzept her die Regas ganz nett (u.a. getrenntes Netzteil), aber auch da scheint es bei neueren Modellen Probleme zu geben. Wenn ich ehrlich bin, einen älteren LP12 fände ich klasse (ab Bj. 94 ?, also neuere Serie), aber keine 45 rpm? Das ist für mich wahrscheinlich ein K.O.-Kriterium, leider, leider.


    Fragen über Fragen. Wer hat ein paar erleuchtende Antworten und Hilfestellungen?


    Danke und Gruß,

    Frank

  • Moin Frank,

    ich würde mich vertrauensvoll an Herrn Dr. Bernhard Fuß wenden und

    mir von Ihm für "eine überschaubare Summe im unteren dreistelligen Bereich"

    ein externes Netzteil für den Basik anschaffen (so habe ich das jedenfalls damals

    bei meinem Basik gemacht :)). Klanglich ist das außerdem ein Fortschritt und Du kannst

    die Geschwindigkeit zwischen 33 und 45 direkt anwählen, ohne den Riemen am Pulley umlegen zu müssen. Dazu noch ein neuen Tonabnehmer (z.B. Goldring G1042 falls Du bei MM bleiben willst) und anschließend einfach entspannt Musik genießen.


    Gruß Thomas


    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.


    Roger Andrew Caras

  • Hallo

    Ein neues "Herkules 2" Board aus Englang oder China funktioniert auch hervoragend im Basik und klingt nebenbei um einiges besser. 33/45 Umstellung dann auch elektronisch einstellbar.

    Die Geschwindigkeit wird beim originalen Netzteil nur über die Netzfrequenz bestimmt. Die höhere Spannung von zb 237 Volt anstatt 220 Volt sorgt dafür, daß er Motor etwas mehr Kraft abgibt.

    Was richtig gut am Akito funktioniert ist das AT 33PTG2. Es ist sehr weich aufgehängt und kommt mit dem relativ leichten Arm super zurecht.

  • Danke Thomas für die Tipps. Habe eben schon eine Antwortmail bekommen. Also bleibt der Basik. ;-)

    Bzgl. TA bin ich mir noch unschlüssig. Tw. scheint der 1022 den 1042 sogar zu übertreffen, zumindest wenn man einigen älteren Aussagen glaubt. Oder ist das mittlerweile überholt? Ist ja schon 12 Jahre her. Der Schliff vom 1022 ist mittlerweile auf jeden Fall nicht mehr derselbe. Da mein 1022'er ja aus dieser Zeit stammt, hoffe ich nicht, mit dem 1042'er einen Rückschritt zu machen. ;-)

    In einem fachbezogenen Shop hatte man mir auf Basis meines Players und der Daten der AVM-Stufe das 2m Black empfohlen. Es stellt sich die Frage, wie sich das 1042'er verhält, wenn ich auch beizeiten die AVM Phonovorstufe ablösen sollte? Die Eingangskapazität von 47 pF bei der AVM scheint eher heuer die Ausnahme zu sein, zumindest in moderaten Preisregionen. Dann hätte ich evtl. das von Andreas weiter oben erwähnte Problem.


    @Brent: bzgl. der Zarge wäre ich dir dankbar, wenn du bei deinem Trödler mal nachhaken könntest (vorausgesetzt die Zarge ist ohne große Probleme zu wechseln und eine potentielle Wechselzarge ist sehr gut in Schuss). Im Netz ist nicht viel zu finden an Basik-Ersatzteilen, zumindest ich sehe nicht viel. Oder ich lasse alles so und warte mal ab, wie sich das Laminat weiter verhält. Man könnte die Zarge ja auch irgendwann lackieren lassen.


    @Carsten: danke auch dir für die Tipps. Werde mir das AT anschauen. Mit dem Bord hat es sich erledigt. Habe das Netzteil von DBF bereits bestellt.


    Gruß,

    Frank

  • Bei MC für den Akito hätte ich auch das AT-33 ANV oder PTG II vorgeschlagen.

    Bei MM ist das Ortofon 2M Black mit sicherheit ein sehr guter Vorschlag.

    Allerdings muss es unter die Headshell passen, könnte eng werden, das kann ich leider nicht beurteilen, da ich den Arm nicht mehr habe.


    Edit: Das O 2M Black kenne ich auch im Vergleich zu meinen anderen Systemen sehr gut, da ich es hier auch an meinen LW gegen alle System testen konnte.

    Hatte das für einen Freund besorgt und an einem TP62 mit neuer Headshell moniert.


    Das alte PTG habe ich selber schon an einem AKito 1 gefahren, und das war schon sehr gut.

    Wesentlich besser wie meine Ortofon MC25FL und das Benz MC Gold.

    Gerade im Mittel und Hochtonbereich klang das AT 33 ANV + PTG viel sauberer und löste auch etwas besser auf.

    Gruß Thies

    Plattensammlung
    C.E.C ST930_Jelco SA 250, AT33PTG , MC25FL / AudioLab 8000ppa / Thorens TD126 III_SME 3009-S2 Imp_BronzeLage, MC25FL-Shibata, ATOC10-Shibata, AT33ANV / DIY Phono
    SEE Revolver_Jelco SA 250-ST, BenzMirco-Gold, AT-OC 9, ELAC-STS 655-D4, SAC-Gamma / Audreal XA 3200 MKII / Denon POA-4400A / ALR-Jordan Note 7 und meine OHREN ( :) )

  • wenn du bei deinem Trödler mal nachhaken könntest

    Hallo Frank,


    kann ich machen, wird aber etwas dauern. Hier ist gerade Blizzard oder so und der Hafen friert ein.

    Geprüfter, sauberer Basik ohne Arm, Scharniere und Haube kostet bei ihm 100,-, ob er eine nackte Zarge hat, frage ich aber gern gelegentlich. Ich kann Dir auch Adresse und Telefonnummer geben, dann kannst Du selbst nachfragen.


    Grüße, Brent

  • Ich hatte das so verstanden, dass der Akito aufgrund seiner Physik eigentlich nicht geeignet ist für MCs und wenn dann nur für ganz wenige spezielle. Aber wie auch immer, ich werde bei MM bleiben, würde das zwar gerne mal mit einem MC austesten, ist mir aber zu kostspielig, zumal das ein oder andere Investment wahrscheinlich noch ansteht.


    Dass das 2M Black nicht passt ist zwar schade, macht mir aber die Entscheidung leichter, tendiere dann zu dem 1042. AT 33 PTG scheint übrigens auch nicht auf den Akito zu passen (Zitat von mike48 aus diesem Thema, keine Ahnung ob es zum PTG2 einen Unterschied in der Korpusgröße gibt):


    ""

    bei neuen Akito, Ekos und Ekos SE passen natürlich die 3 Linn Systeme Adikt, Klyde, Akiva

    Goldring MM2500, MM 1000er und Dynavector 20x und XX-2 passen auch.

    Vom AT 33 PTG und von den 2m würde ich die Finger lassen wegen der Größe. Auch

    Benz ACE ist hakelig im Einbau.


    Wenn es ein MM sein soll, muß sich das Adikt nicht verstecken,

    allerdings muß man den Linn-Preiszuschlag im Vergleich zum

    bauähnlichen Goldring MM 1022 GX schlucken.


    (Vermutlich will Linn die Ekos Nutzer bedingt durch die Bauweise zu Linn Systemen drängen)

    ""



    Zum Akito noch einmal eine Frage: ich habe gelesen, dass Akito von Akito 2 Armen auch an dem Aufdruck an der Montierplatte unterschieden werden können ("Made ich Japan" = Akito, "Made in Scotland" = Akito 2) . Meiner allerdings hat bis auf den oberen am Gelenk befindlichen "Linn Akito" Aufdruck gar keinen Aufdruck. Was ist es denn jetzt? Laut damaliger Rechnung soll es ein Akito 2 sein. Weiß jemand mehr?

  • Ich hatte das so verstanden, dass der Akito aufgrund seiner Physik eigentlich nicht geeignet ist für MCs und wenn dann nur für ganz wenige spezielle.

    Verstehe ich auch nicht, wie die man zu dieser Aussage kommen kann.


    Der Akito ist ein ganz normaler mittelschwerer Tonarm, der wie zig andere Tonarme seiner Kategorie selbstverständlich "auch MCs führen kann".


    Es ist eher so, dass es nur sehr wenige spezielle MCs gibt, die nicht einwandfrei führen können wird.

  • bei neuen Akito, Ekos und Ekos SE passen natürlich die 3 Linn Systeme Adikt, Klyde, Akiva


    ...wobei die aktuellen Systeme von LINN ja das Adikt (MM) und Kristal sowie Kandid (jeweils MC) sind...


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    LINN - naim - Harbeth


    Just listen

  • Gerade im Mittel und Hochtonbereich klang das AT 33 ANV + PTG viel sauberer und löste auch etwas besser auf.

    Gruß Thies

    Danke auch dir für deinen Beitrag. Und was kannst du zum unteren Frequenzbereich sagen?



    Für mich als Quasi-Noob alles doch etwas undurchsichtig, wenn man erst einmal anfängt zu lesen. Das AT 33 PTG2 würde so gerade noch in den Finanzrahmen passen. Bin mir nur nicht sicher, ob mir ein MC-System zusagen würde. Man müsste es hören können im Vergleich zu dem 1042, am besten noch an der eigenen Anlage. Das ist selbstverständlich nicht machbar, es sei denn man hätte zwei identische Player, aber wer hat das schon :-).