Phonovorstufen Vergleichstest

  • Hallo zusammen,


    ich werfe noch eine im Rheinland stehende Hoerwege ins Rennen ...


    Gruß


    Andreas

  • Hallo Gerd,


    Ich bin zum Monkaudio, einem Vorserienmodell, noch eine Präzisierung schuldig:


    Das Gerät hob sich von den anderen durch einige Besonderheiten ab, die nicht alltäglich sind. Zum Einen ist es dank doppelgliedrigen Aufbaus ohne klangliche Einbußen von Stereo auf Mono umschaltbar, zum Anderen werden für das Abtasten von Schallplatten vor der Allgemeinverbindlichkeit der RIAA-Entzerrungskurve mehrere fest verdrahtete Kurven mitgeliefert, die durch Drehschalter einfach angewählt werden können. Das sind insbesondere solche für Decca ffrr, NAB (wichtig für alte RCA-Platten) und für Columbia (gemeint ist der amerikanische CBS-Vorläufer).
    Es wurde durch simples Umschalten zwischen RIAA und etwa Decca ffrr sofort hörbar, dass das Klangbild mit der korrekten Entzerrung plötzlich verfärbungsfrei und viel räumlicher wiedergegeben wurde. Für die alten Hasen hier ist das nichts Neues; weniger Bewanderten ist aber anzuraten, sich das mal anzuhören. Man wird erstaunt sein, was aus knapp 60 Jahren alten Rillen so herauskommt, wenn man es denn richtig abspielt.
    Das Sympathische an der Lösung ist aus meiner Sicht der Umstand, dass man eine Art Universalwerkzeug für LP-Wiedergabe erhält, dessen Aufbau ohne digitale Mittel auskommt und dessen Handhabung keine Fortbildungskurse in Benutzermenüführung verlangt.


    Gruß
    Gerd



    das lässt Großes vermuten. Ich bin eigentlich schon so weit gewesen, meine Mono-LPs veräußern zu wollen, da der Markt keine Phonostufe mit schaltbaren Entzerrungen vorhält - jedenfalls keine, die monetär unter dem Gegenwert eines Mittelklassewagens bleiben.
    Hast Du zu Monk Audio - offensichtlich ein Newcomer - weitere Infos?

  • Heiner, schau mal unter Thel --> Phonovorstufen.
    Holger (hb) hat in einer der letzten K+T (Klang & Ton 6/2010 ) diese zusammengestellt.
    Ich meine das war so um €1200,- mit allem (Netzteil etc, Gehäuse...).
    Thel PhonoVarable entzerrung


    P.S. Ich tippe zu langsam und Oswald findet es schneller...

    Gruß, Roman
    LiTe Phono
    Gleichzeitig findet Meredith Hesketh-Fortescue auf einer Kutschfahrt mit Jasper Fetherston von Middle Fritham nach North Cothelstone Hall in Thrumpton Castle den Schlips aus Nether Addlethorpe. (Loriot)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von roman_p ()

  • Für unseren ersten Vergleichstest der in den ersten Dezembertagen auf meiner Anlage durchgeführt werden soll (Lehmann Black und Silver, eine Hoerwege und Omtec Antares und.....? benötige ich ein Übergangskabel von Mikro-XLR auf Cinch. Mein Player hat ein Phonokabel von Roksan mit Mikro-XLR (male) Steckern. Die passenden Stecker habe ich bei Conrad gefunden.
    Hat jemand Erfahrung wie die Verdrahtung auszusehen hat!
    Bei Thel audioworld findet man folgendes Anschlüsse:http://www.thel-audioworld.de/module/phono/SYM.pdf
    Bei Omtec jedoch eine Andere;http://www.omtec-audio.de/prod/phon/CP1V3/data/data.shtml


    Welches ist das Richtige?


    Bitte an alle Teilnehmer: sendet mir eine PN mit eurer Telefonnummer damit wir die Einzelheiten besprechen können! :meld: 


    Gruß


    Detlef

    Manche blasen auf einem Kamm und meinen die Berliner Philharmoniker spielen zu hören! (Frei nach Konfuzius)

  • Moin,


    Die bei Thel gezeigte XLR-Beschaltung folgt der in Europa gebräuchlichen Norm.


    Der Omtec hat keine XLR-Anschlüsse, sondern "eine Art Mini-DIN", es handelt sich um die Serie 711 / 712 der Firma Binder (auch bei Conrad), die Beschaltung ist "hausgemacht". Burmester verwendet diese Anschlüsse gelegentlich auch.


    Welche Beschaltung das Roksan-Kabel hat, ist durch Öffnen des Steckers ja schnell zu erfahren.


    Mann sollte die Handbücher der Verstärker selbstverständlich auf Hinweise zur Anschlußbeschaltung zu Rate ziehen.


    Gruß, Dirk

  • Detlef, wenn Du die Antares damit betreibst, wird die Anleitung von Omtec wohl die Richtige sein.
    Adapter, davon ab, halte ich nicht für optimal.
    In diesem Fall auch von symmetrisch auf asym. ...

    ;( not guilty, ich bin nur für das verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst;(

  • Hola,


    Lieber Michael,
    solltest du Moon meinen, hier ein Link!!!


    nö, Michael meint Monk, weil a. ist es sein Nick und b. gibt es ihn wirklich. :D


    Saludos


    Cuauhtemoc

  • ...... :sorry: hat sich erstmal erledigt

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Schwergewicht ()

  • Ich wollten ja noch einen Vergleich zwischen einem Brinkmann Fein und Nagra BPS schreiben.
    Beide Phonos wurden an einem Thorens Ambiance mit Benz Wood angeschlossen.
    Elektronik von T+A, Lautsprecher Quad ESL 2805
    Gegenspieler war ein Lindemann Phonoverstärker (gibt es wohl so nicht mehr)


    Musik: hauptsächlich Klassik
    Es wurden bewußt Platten mit hoher Dynamik, also sehr leise Passagen und Tutti Einsätze, als auch Stimmen
    und Klaviermusik ausgewählt.


    Der Nagra wurde auf 1KOhm eingestellt und der Brinkmann auf 600 Ohm (glaube ich)


    Vorweg sei bemerkt: bei beiden Phonos war eine Verbesserung zum Lindemann schnell erkennbar.


    Nagra BPS:
    sehr klein und sehr leicht. Bei dicken Kabeln hängt das Gerät an den Kabeln und steht nicht mehr richtig.
    Grosse Möglichkeit zum Einstellen per Wiederstände.
    Batteriebetrieb
    Klang:
    recht ansprechend, nicht zurückhaltend und macht eine schöne luftige Bühne



    Brinkmann Fein:
    kleines aber schweres Gerät dank Granitplatte, Einstellwahlschalter mit 3 Stellungen (max. 600Ohm)
    dafür aber frontseitig ein Poti zur Pegelanpassung. Wenn der Verstärker diese Möglichkeit
    nicht hat ist das eine sinnvolle Einrichtung.
    Das Benz klang mit 600 Ohm am besten.
    Ausgelagertes Netzteil
    Klang:
    erstes Eindruck: unauffällig aber sehr sauber. Viele Details in leisen Passagen, saubere und natürliche
    Stimmen, Einwandfreie Klavierwiedergabe.


    Beide spielen auf hohem Niveau. Ein Gewinner in dem Sinne sehe ich da nicht. Wo der Fein, wie der Name sagt
    sehr fein und ausgewogen die Musik wieder gibt ist die Nagra Vorstufe vielleicht etwas dynamischer.
    Für Klassikmusik würde ich die Fein nehmen. Für Pop, Rock und Jazz kann die Nagra die bessere Wahl sein.
    Das habe ich dann aus Zeitgründen nicht weiter vertieft. Ich hätten das zum Relativieren noch an einer 2ten
    Kette probieren müssen.


    Das soll hier kein richtiger Test sein sondern ausschliesslich gewonnen Höreindrücke an einem Vormittag wiedergeben.


    Gruß Bernd

  • Hallo zusammen,
    gerade habe ich mich neu hier im Forum angemeldet, denn ein Vergleichshören von Phono-Vorstufen interessiert mich sehr.
    Da ich bisher "nur" über einen Black Cube Statement verfüge, würde ich gerne mal erleben, ob sich eine teure Vorstufe lohnt
    (wobei ich an einen Heed Quasar oder eine Nagra BPS dachte) - oder ob das alles mal wieder bloss High End VooDoo ist.
    Hier in der Kiste liegt noch ein Hagerman Bugle, der wie der BCS ein Low-Cost Exemplar ist, und ganz ähnlich aufgebaut:
    Mit Burr-Brown OPA2134 und passiver Entzerrung. Aber noch in Teilen, alle Komponenten da aber noch nix gelötet.
    Das Preis/Leistungs-Verhältnis finde ich nämlich trotz allem Anspruch an den feinsten Klang durchaus sehr wichtig.
    Es bereitet mir Vergnügen, wenn ein einfacher und preiswerter Ansatz klanglich da landet, wo andere nur hin gelangen,
    indem sie mit Summen werfen, die eine bescheidene Familie ein Jahr lang ernähren könnte.
    Kleine Abschweifung als Beispiel:
    Die überaus preiswerte Sonic Impact Endstufe (http://www.fairaudio.de/test/v…sonic-impact-t-amp-1.html) klingt gut!
    Dass an Class D klanglich was dran ist beweisen die ICEpower Endstufen von B&O (http://www.icepower.bang-olufsen.com)
    Solche habe ich ebenfalls bereits in der Bastelkiste liegen ... wieder eines der vielen bisher unvollendeten Projekte.
    Eine Erfahrung habe ich aber mit den Dingern: eine Class D Endstufe ("Charlize2" mit Tripath TA2020) klingt nicht viel schlechter
    als meine persönliche Referenz, der Radford STA25 MkIV.
    /Ende der Abschweifung.


    Dass sich ein Faktor 10 oder mehr bei der Phonovorstufe klanglich dramatisch bemerkbar macht würde ich gerne selbst mal hören.
    :meld:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von edefault ()

  • Hallo Ede (?),




    um Dir zu antworten: ich habe mir nachträglich zum Geburtstag und im Vorgriff aufs Krippenfest eine ASR Basis Exclusive auf dem Stand von 2009 2nd Hand gegönnt, die meine bisherige


    Lehmann TwinCube SE 2006 abgelöst hat.


    Die ASR habe ich jetzt eine Woche lang und viel viel viel gehört, alles Querbeet, neue Platten und alte Monos, Jazz, Pop und Klassik.


    Erwartet hatte ich eine deutliche Bass- und Raumbetonung, bekommen habe ich eine sehr ausgeglichene Vorstufe mit viel mehr Details in jedem Frequenzbereich.


    Sie macht einfach nur sehr viel Spass. Abgeschlossen habe ich das AT mit 240 und die SPUs mit 95 Ohm. Nein, andere Einstellungen habe ich noch nicht ausprobiert, sondern einfach nur Musik gehört.


    Wird aber noch kommen.


    Zu Deiner Frage: es hat sich absolut gelohnt !!!


    Die Lehmann TwinCube SE 2006 ist eine wirklich gute Vorstufe, mit der ich Jahre lang sehr zufrieden gehört habe (erst recht nach dem Upgrade), aber nach oben ist halt noch Luft.




    Gruß vom Niedrrhein


    Thomas

    8) 
    prima la musica
    ASR Emitter 1.3 HD Akku, Infinity Omega, TD 124/II, SME 3012, SPU 90th Anniversary, SPU GM Mono, LP12, Ekos 2, Lingo 1, Trampolin 2, the real Kiel (!!) mit Accuphase AC-5, ASR Basis Exclusive (2009), Pioneer Elite BDP-88FD , Audio Consequent Steckdosenleiste und Netzkabel, WSS Platin Line LS3 und KS2, Onkyo T9990, PWM Source-Odyssey Mk V

  • Einen Phonoamp von MonkAudio gibt es definitiv. Hab den nämlich hier stehen.
    Mehr dazu sobald ich mir ein erstes Urteil gebildet habe.