Kein Abschaltdatum für UKW-Radio mehr!

  • Nee, hier wurde von der Politik beschlossen dass jeder den Obolus abzulegen hat. Nur Hartz IV Empfänger o.ä. Einkommensverhältnisse werden befreit. Ob du einen Fernseher/Radio hast oder nicht, ist völlig egal. Man muß aber auch dazu sagen, dass ich vorher 'ne Menge Leute mit Fernseher kannte die keine Kohle an die GEZ bezahlten. Solche staatsbürgerlichen Pflichten nahmen nur die Generation meiner Eltern wahr. Das nahm vielleicht irgendwann überhand, ich weiß es nicht. Wurmt mich sehr, aber eine Revolte ist da bestimmt nicht loszukriegen...also blechen für Guido Knopp. ;)

  • In den GEZ-Gebühren ist ebenfalls der internetfähige Computer abgedeckt, welcher als "Empfangs"-Gerät für die öffentlich-rechtlichen Rundfunk genutzt werden kann und auch zunehmend genutzt wird. Und einen solchen, in welcher Form auch immer, nutzt ein jeder, der hier teilnimmt.


    Die leidige GEZ-Diskussion hat aber nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, also bitte :on:



    Gruß,

    Marc

  • Bei der Einführung von DVB-T, wurde schlichtweg auf die Implementierung eines Krypto-Modul in die Decoder "vergessen". So hätte der Staat seinen Funk verschlüsseln, und nur für zahlende Bürger empfangbar machen können.


    Ich schaue nicht fern, und besitze auch keinen Fernseher!


    Viele Grüße,

    Walter

     Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher Albert Einstein

  • Das ist ja auch so ziemlich die größte Zeitverschwendung...

    ...das bietet mir jetzt DIE ideale Überleitung --> Topic!


    Umso wichtiger ist für die Fernsehverweigerer, u.A. als Informationsquelle, der Tonrundfunk! Es gibt auch keinen (für mich) ersichtlichen Grund das Rundfunkband II für die analogen Rundfunkübertragung abzuschalten, zumal keine weiteren Nutzungspläne für diesen Bereich gibt.

     Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher Albert Einstein

  • Die leidige GEZ-Diskussion hat aber nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun,

    Finde ich auch und die GEZ-Gebühren meinte ich bei meinem letzten Beitrag auch gar nicht sondern die Kabelgebühren.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Naja, aber was nützt mir der Kabelanschluß, wenn ich bescheidene Bildqualität, Tonaussetzer und ne Menge fehlender und dafür ne Menge unnützer Programme habe...??

    Bei einer Bekannten von mir, die in einem Mehrfamilien-Wohnblock lebt, ist man von Breitbandkabel auf Satellit umgestiegen. Seither klagt sie über immer wiederkehrende sporadische, teils auch längere Ausfälle. Die Servicetechniker haben immer andere Begründungen dafür parat, berichtete sie mir. Einmal sei es ein Bewohner in der Nachbarwohnung gewesen, der seine Geräte falsch angeschlossen habe, einmal seien es Probleme mit dem Verstärker gewesen, einmal dies, einmal jenes usw...

    Soweit ich das richtig mitbekommen habe, hat man dort eine Einkabellösung unter Verwendung der alten Kabelstrecken realisiert. Ich vermute, dass das Problem dort zu suchen ist.

    Gruß tomfritz

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von tomfritz ()

  • Ich vermute, dass das Problem dort zu suchen ist.

    Das kann ein Faktor sein. Dazu kommt aber auch, daß der SAT-Empfang abhängig vom Wetter ist. Eine dicke Gewitterwolke kann reichen und es ist Pause. Dazu kommt, daß sich billige digitale SAT-Receiver durchaus gerne mal in der Software verrennen und es dauert entweder eine Weile, bis ein Watchdog zuschlägt und die Kiste resettet, oder man muß aus- und wieder einschalten...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Entschuldigung, aber dabei geht es überhaupt nicht um UKW, sondern man (die Rechten) will dem Staat verbieten Radio- und TV-Sender zu unterstützen oder sich daran zu beteiligen.


    Wer da ein Interesse daran hat ist bekannt. Obwohl das Stimmvolk hier grundsätzlich stockblöd ist, das wird vermutlich nicht durchkommen.


    Cheers


    Roland

  • Das geschieht doch schon... https://www.teltarif.de/rundfu…-dab-plus/news/71751.html

    Zitat

    Bereits in ihrem 20. Bericht hatte die KEF ein Modell entwickelt, bei dem die anerkannten Beträge für die Hörfunk-Verbreitung per UKW und per DAB+ gemeinsam betrachtet und die Summe dieser Kosten graduell vermindert wird. Ziel des Modells sei es, dass ab 2029 nur noch die Verbreitungs­kosten für DAB+ anerkannt werden, die nach Schätzung der ARD ausweislich der Anmeldung zum 21. Bericht zirka 80 Prozent der Kosten der UKW-Verbreitung betragen werden. Mit dieser Maßnahme ist die ARD entweder zu einem sukzessiven UKW-Ausstieg gezwungen, oder zu einem Wieder­ausstieg aus der digitalen DAB+-Technologie.