Beiträge von ParrotHH

    Der Thread ist ja echt der Burner!

    Soll man lachen, oder besser weinen?


    Ich empfehle folgendes Experiment: beim Hören einfach mal kräftig einen fahren lassen. Geht schneller als die Unterlegscheiben am Headshell zu wechseln. Außerdem höre ich anschließend deutliche Unterschiede abhängig davon ob ich Fleisch oder Nudeln gegessen habe. Gemüse dagegen scheint mir klangneutral.


    Parrot

    -btw bin ich weiterhin fest überzeugt, das das Gross der MasseLW-Raushörer (von Schrauben, Tip's und Innenputz rede ich erst garnicht..) verblindet weder nen 1210er noch nen LP12 gegen einen Vogel oä raushören würden.. - sofern kein völliger mismatch zusammengestellt wird..

    Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen.


    Wann kommt endlich der Thread "Shakti´s ABX-Vergleich"?

    Danach könnte man u. a. diesen hier nämlich löschen.


    Parrot

    Hallo,


    vorhin hatte ich schon eine längere Antwort formuliert, um dann zu merken, dass ich von meinem PC nicht mehr posten kann.


    Daher in Kürze: die 2M-Serie ist so konstruiert, dass die Nadel recht gut geschützt ist. Dafür sind die weit heruntergezogenen Seiten verantwortlich.


    Ich habe mal an meinen 2M-Black herumgedrückt. Die Seitenteile setzen da schnell Grenzen, jedenfalls bevor Schaden an der Nadel entsteht. In Deinem Falle hat eher die Platte gelitten, über die der Body bzw. das Plastik des Einschubs geschrabbt ist.


    Mir ist am WE fast ähnliches passiert, allerdings mit einem Sumiko Blue Point Special. Das System ist völlig nackt und die Nadel schutzlos. Ist aber auch noch mal gutgegangen.


    Parrot


    P.S.: 1,5g Auflagekraft sind korrekt.

    Sobald ich einen beliebigen Fisch fange, der eine (nicht bei allen Arten) Mindestgrösse hat, muss ich den killen und mitnehmen.

    An der Saar (auch an etlichen anderen Flüssen) galt auch zB schon ein paar Jahre die Regelung, das ein gefangener Wels, egal welcher Grösse, keinesfalls! mehr zurückgesetzt werden darf..


    Na ja, der Sinn sollte sich einem schon erschließen können, wenn die eigenen intellektuellen Fähigkeiten die einer Forelle ein wenig übertreffen. Es geht nicht darum, mehr Fische zu töten, sondern darum, unnötiges Tierleid zu verhindern. Sprich: wer nur angelt, um Spass am Angeln zu haben, dabei aber ohne Nutzen Tiere quält, soll eben gar nicht mehr angeln. Dass die Gesetzgebung insgesamt aber ein merkwürdiges Geschäft ist, dass allerlei Unrat produziert, sei aber unbestritten.


    Nimm doch nächstes mal einfach ein altes UKW-Radio mit an die Saar. Damit kannste die Viecher dann gleich totschlagen, nachdem Du sie aus dem Wasser gezogen hast. Eine Win-Win-Situation.


    Parrot

    Wie wäre es mit einem TEC TC-754? Kostet knapp 60 € und bringt neben 3 Hochpegeleingängen sogar noch einen MM-Eingang mit, der zudem nicht mal schlecht ist. Die Eingänge werden nicht mechanisch geschaltet, sondern elektronisch über einen Multiplexer. Zusätzlich gibt es einen Lautstärkeregler.


    Mit billigen mechanischen Umschaltern habe ich in der Vergangenheit übrigens eher schlechte Erfahrungen gemacht. Da gab es Übersprechen zwischen den verschiedenen Eingängen.


    Parrot

    10 Euro???
    Das ist ja Wucher!


    Ich habe 7,99 Euro bezahlt, inkl. Versand aus China :thumbsup:


    Im Ernst: die identische Waage habe ich zuvor bei Amazon für 30 Euro gekauft (Analogis). Für meine Zweitwohnung habe ich dann die China-Waage probiert, und wie gesagt: sie ist identisch! Die Waage gibt es in allerlei preislichen Abstufungen, man kann auch 50 Euro dafür bezahlen, und erhält das identische Produkt. Es ist schon irre, wenn man bedenkt, dass offenbar selbst 8 Euro ausreichen, um den chinesischen Hersteller daran verdienen zu lassen.


    Scheiß Globalisierung ;)


    Die optisch gleiche Waage von Pro-Ject ist dagegen nicht ganz identisch. Neben dem aufgedruckten Logo und der anderen Hintergrundbeleuchtung besitzt sie eine Nachkommastelle mehr.
    Das ist natürlich ein echtes Argument! Denn wer wollte ernsthaft bestreiten, dass Unterschiede im Bereich von wenigen tausendsteln Gramm schwere Vorhänge auf- oder zuziehen können.


    Parrot

    Hallo!


    Wenn es ein High-Output-MC werden soll, dann werfe ich ein SAE1000E ins Rennen. Ein altes NOS-System, mit 279€ bei Thakker wahrlich kein Schnäppchen, aber besagte Brummprobleme sollten damit kein Thema sein. Läuft bei mir an einem Dual 604 und macht einen riesigen Spass. Eher kräftiger aber trotzdem präziser Grundton, und auch obenrum fehlt - zumindest mir - nichts. Wenn der Kontostand es wieder hergibt, werde ich mir wohl auch noch eine LT-Version (schärferer Schliff) in den Bestand holen.


    An alle Schliff-Fanatiker: die Nadel hat eine vergleichsweise "stumpfe" Verrundung von 0,4x0,7 mil, dafür bringt sie eine erfreulich niedrige Nadelmasse von 0,3mg mit. Unter dem Mikroskop sah der Stein dann auch fein gearbeitet aus.


    Parrot

    Vor allem, wenn man bedenkt, welches Geschiss bei der 2M-Familie um die Generatorenfrage gemacht wird. Laut offiziellen Angaben von Ortofon passen Bronze- und Black-Nadeln nicht zu den Red- und Blue-Generatoren.

    Man muss ja nicht jeden Scheiß glauben. Bei mir jedenfalls läuft eine Black-Nadel prima und ganz problemlos auf einen Blue-Body. Warum sollte sie auch nicht?


    Parrot

    Hat das mal jemand am Technics getestet?

    Ja!


    Mein AT440MLa spielt auf einem Technics SL-1210 MK II. Allerdings ist es mein zweiter Technics, den ich ins Wohnzimmer meiner Freundin gestellt habe. Eine Zeit lang habe ich das 440MLa an dem Technics SL1210 MK II bei mir zu Hause laufen lassen, und es dann auch auf meinen Dual 621 montiert. Bei der Auflösung gibt es wahrlich nichts zu meckern. Aber das Ding hat mich tonal irgendwie genervt. Ich bin dem - mangels Möglichkeiten - aber nicht messtechnisch nachgegangen. Es bleibt daher nur ein subjektiver Eindruck ohne jeden objektiven und sachlichen Beleg, und damit ein Muster ohne Wert. Habe ich so aber auf der anderen Seite bei keinem meiner anderen Tonabnehmer so erlebt.


    Am Abschluss kann es eigentlich nicht gelegen haben, ich komme mit dem Trigon Vanguard II inkl. der Kabel schon auf Werte um die 200pF oder sogar weniger. Letzte Vermutung ist eine gewisse Verfärbung im Präsenz- und Hochtonbereich. Das nervt. Dann dreht man daher etwas runter, und damit wirkt es basschwach. Irgendwie so.


    An der "Anlage" meiner Freundin ist das alles wumpe, die Mini-Lautsprecher der ansonsten ordentlichen Kompaktanlage kommen ohnehin nicht so tief runter, dass man einen Unterschied hören würde. Der geneigte Forenteilnehmer würde also wahrscheinlich sagen: Es kommt auf die "Kette" an ... :D


    Parrot

    Tach Soulseeker,


    lass Dich nicht irre machen. Bei mir ist es z. B. so: wenn der Tonabnehmer elektrisch passt, spielt es keine Rolle, ob er an einem meiner Trigon Vanguard II oder einem TEC TC-754 hängt. Den Phono-Pre kann man dann ganz einfach aus der Rechnung streichen!


    Erklärungsoptionen:

    • Der TEC TC-754 ist so gut
    • Der Trigon Vanguard II ist so schlecht
    • Meine Ohren sind so schlecht
    • Es ist wurscht!

    Warum ein Signal, das auf dem Weg vom Aufnahmestudio bis zum Hörer ganz sicher dutzende Operationsverstärker passieren musste, nun ausgerechnet auf dem letzten Meter einen solchen meiden sollte, müsste man mir auch mal erklären...


    Daher: Du bist tatsächlich gut beraten, Dich auf den Abtaster zu konzentrieren!


    Ich werfe zusätzlich noch das Ortofon 540 MK II (bzw. VM Silver) ein. Das hat ebenfalls einen ziemlich guten Schliff (Gyger 70), und lässt auch in der Innenrille nix vermissen. Weil es vom Gewand her nicht so spektakulär und modern daherkommt, ist es aber deutlich günstiger.
    Parrot

    Und dann nicht einmal ohne Ersatz-Samtstreifen.


    Echt?
    Also meine Bürsten kamen immer mit ohne Ersatz :D


    Was die 18 Euro angeht: die Bürste leistet bei mir sehr gute Dienste, jedenfalls bessere als die anderen die ich habe, und die teils deutlich teurer waren.
    So what?


    Happy cleaning!


    Und nochmal der Hinweis: wenn Du mit Isopropanol reinigst, wird sich früher oder später der Samtbelag lösen. Wenn das anfängt, fackel am besten nicht lange, sonder zieh das Ding ab, entferne den Klebestreifen und klebe ihn mit Pattex wieder fest. Und vor allem: ärgere Dich dann nicht nochmal darüber, dass Du soviel Geld ausgegeben hast, und dass das scheiß Ding ohne Modifikation nicht mal seinen bestimmungsgemäßen Einsatz dauerhaft übersteht... ;)


    Parrot

    Die Nadelbürste ist schon mal Mist. So eine habe ich mit irgendeiner Bestellung irgendwo mal kostenlos mitgeliefert bekommen. Viel zu schmal, und zu wenig dicht, um damit eine Nadel zu reinigen. Damit kriegste höchstens die groben Fusseln weg. Die Samtbürste selbst ist anhand der Bilder scher zu beurteilen. Aufgrund der großen Fläche wirst Du jedenfalls eine Menge Flüssigkeit brauchen. Der Inhalt des mitgelieferten Fläschchens wird wahrscheinlich nach einer Anwendung in der Bürste verschwunden sein... :D


    Und dann kann man nicht sehen, ob die Plattenbürste ansonsten massiv oder aus Schaumstoff ist. Ich bin skeptisch, denn aufgrund der großen Fläche kann man nicht wirklich viel Druck ausüben, ohne die Platte sofort abzubremsen. Das geht bei der PureGroove deshalb gut, weil die Fläche so schmal ist.


    Probiers halt aus!


    Diese clearaudio-bürste finde ich auch extrem überteuert ... ist doch nur ein plastikkamm mit samtstreifen.

    Könnte man so sehen.


    Auf der anderen Seite ist sie die billigste aller meiner Nassbürsten. Und trotzdem die beste!
    So gesehen ist sie ihren Preis wert.



    Parrot

    Evtl. schaffe ich mir aber noch eine Ziegenhaarbürste an, ich könnte mir vorstellen, dass man damit "tiefer schürfen" kann, als mit Mikrofaser-Tüchern.

    Tach!


    Ich habe diverse Bürsten gekauft und ausprobiert.

    • Normale Carbonfaserbürste (10 €)
    • Clearaudio PureGroove (15 €)
    • Tonar Wetgoat Record Brush (20 €)
    • Levin Design Schallplattenbürste Wet (65 €)

    Die Carbonfasern sind m. E. viel zu lang und weich. Man kann keinerlei Druck ausüben, um mit den Fasern den Dreck aus der nassen Rille "zu kratzen". Man verteilt die Reinigungsflüssigkeit mit der Bürste, erzielt aber keine zusätzliche Reinigung durch die Bürste.


    Die Bürste von Levin Design ist m. E. ein Totalausfall. Die Verarbeitung ist für den Preis nicht angemessen, selbst wenn man die Kleinserie und das Handgemachte berücksichtigt. Eine Verklebung des Etuis (nochmal 50 €) war direkt bei Lieferung schon gebrochen, musste ich selbst nachkleben, das Alu ist teils mit tiefen Kratzern übersäht, alles sieht nach einer eher archaischen und amateurhaften Fertigung aus. Die Bürste ist viel zu lang, was das Handling erschwert, und dazu führt, dass man die Reinigungsflüssigkeit über den Pattenrand hinaus verteilt. Die Bürstenhaare sind nicht so abgeschnitten, dass sie eine exakte Fläche abgeben, daher berührt auch nur ein vergleichsweise kleiner Anteil der Bürstenhaarre die Platte. Und die Bürstenhaare sind viel zu grob, als das sie in eine Mikrorille eintauchen könnten.


    Die Tonar Wetgoat ist ganz gut, die Bürste ist aus Ziegenhaar, das recht steif ist. Damit hat man das Gefühl, beim Reinigen mit Druck auch etwas zu bewirken. Die Breite ist perfekt. Allerdings habe ich auch hier das Gefühl, das Ziegenhaar ist dann doch zu dick, um wirklich in die Rille zu kommen. Immerhin bilden die Bürstenhaare aufgrund eines exakten Schnitts eine exakte Fläche.


    Die Clearaudio PureGroove mit ihrem Samtbezug erscheint mir dagegen perfekt geeignet. Die Samtfasern sind so fein, dass sie in die Rille kommen, man kann sehr gut auch ein wenig Druck ausüben. Sie hat genau die rchtige Breite. Richtig scheiße ist dagegen die Verklebung des Bezugs. Da hat jemand wohl nicht daran gedacht, dass man Schallplatten mit Flüssigkeit reinigt, die auch Kleber anlöst... Besser direkt nach Kauf den Bezug abziehen, den Klebestreifen entfernen und dann wieder mit Pattex festkleben.


    Was das Küchenpapier angeht: tatsächlich ist das Zewa-Zeuchs deutlich weicher. Nicht dass ich da große Angst um die Platten hätte, der Vorteil ist eher, dass das weiche Küchenpapier sich dichter und flächiger an die Plattenoberfläche schmiegt, und man damit viel effektiver absaugt. Wobei ich die erste Absaugung mittlerweile aus Komfortgründen ohnehin mit einem Fenstersauger erledige.


    Parrot

    Moin!


    Ich habe zwei digitale Funkkopfhörer, beide von Sennheiser. Der erste ist der RS 180. Der macht seine Sache an sich ganz ordentlich. Das Ding macht Spass! Mich störte daran nach einiger Zeit, dass z. B. bei Klaviermusik in leisen Passagen ein ganz leises Fiepen zu hören ist, dass dann bei völliger Stille auch verstummt, da dann das System komplett stumm schaltet. Bei Pop und/oder Hören von LPs ist das aber alles kein Problem!


    Dafür ist die Reichweite wirklich gut, meine 60qm-Wohnung wird komplett "ausgeleuchtet", wobei die Sendestation am äußersten Zipfel der Wohnung steht. Den RS 180 habe ich letztens in Hamburg im Saturn am Bahnhof auf Paletten gestapelt als Angebot gesehen (so um 130€?)


    Ich habe mir dann noch das Spitzenmodell von Sennheiser gekauft, den RS 220. Der spielt klanglich tatsächlich noch mal in einer anderen Liga, und schlägt auch meinen kabelgebunden alten Sennheiser HD 250 Linear II locker. Bei diesem Kopfhörer gibts auch kein Fiepen. Das Ding ist aber doch ziemlich teuer. Und er hat Nachteile: vor allen ist die verwendete Funktechnik empfindlicher, es kommt bei mir - aus mir nicht wirklich erklärbaren Gründen - zu kurzen Aussetzern, auch wenn ich direkt vor der Basisstation sitze. Und das manchmal im Minutentakt. Manchmal aber auch gar nicht. Ich konnte die Störquelle bisher jedenfalls nicht identifizieren, seit ein paar Wochen habe ich das Problem nicht mehr. Davor hat es mir den Spass am guten Klang ziemlich verleidet. Außerdem ist die Reichweite etwas kürzer.


    Ich hatte davor analoge Funkkopfhörer von AGK und Sennheiser, die mich aber alle nicht glücklich gemacht haben, weil sie doch einen deutlichen Rauschteppich hatten.


    Parrot