Beiträge von REGAphon

    Hast Du recht, Jens. Hat mich bislang auch davon abgeschreckt (ein fertiger Glasring vom Glaser wäre was anderes gewesen, richtig geschnitten muss der passen). So wie ich Carsten verstanden habe, hat er das aber sehr wohl beachtet. Und Jürgen sicherlich auch. Mit einem Testton (etwa 3150 Hz) sollte man es ganz gut überprüfen können, insbesondere wenn man eine Aufnahme mit einem Soundprogramm analysiert.

    Mit einem masserreicheren Teller hat man es immer leichter, bessere Gleichlaufwerte zu erzielen; Gleiches gilt bei gleicher Masse für eine asymmetrische Massenverteilung mit Schwerpunkt zur Peripherie hin, also der Schwungradeffekt. Insofern bin ich wie Jürgen bei leichteren Tellern für REGA-Spieler skeptisch.


    Benne hat das aber auch gar nicht bezweifelt, sondern mit den akustischen Materialeigenschaften nur auf einen anderen relevanten Faktor verwiesen. Geht für mich gut zusammen. Und zum Funk Firm gibt es in der Tat positive Berichte.

    Hi Dirk,


    die Dereneville-Magic-Mat habe ich auch am Laufen (noch als Optimatte), die kommt auch nicht mehr runter (außer zum Waschen).


    Hallo Carsten,


    das nenn' ich Mut zur Lücke. :D


    Deine Maßnahme ist sehr interessant, ähnlich ist es ja beim P7. Ich habe länger überlegt, mir einen Außenring aus Glas zuschneiden zu lassen und ihn unter den Glasteller zu kleben (RP 6-Variante), war aber abgeschreckt von den Kosten.


    Da Du sagst, das sieht auch noch gut aus, hast Du vielleicht eine Foto?


    Hallo Jürgen,


    wie groß ist die zusätzliche Masse und wie hast Du den Draht gleichmäßig aufgebracht? Vermutlich Litze, nicht solid core, oder?


    Runde Grüße

    Christian

    Oh ha, das wird aber eine lange Liste.


    Ich fange mal an:


    Gruß

    Christian

    Moin Klaus,


    ist schon zu sehen, Du musst nur auf das Bild klicken.


    Die Idee hinter dem letzten Absatz scheint mir zu sein, eine Pegelabstimmung beider Lautsprecher vorzunehmen. Man geht offenbar davon aus, dass die Lautsprecher unterschiedliche Pegel haben können, keine unwahrscheinliche Annahme, auch 60 Jahre später nicht. Wenn ich nun weiß, dass der linke Kanal leiser ist, kann ich gerichtet durch Positionsveränderungen der Lautsprecher und/oder der Hörposition die Pegelgleichheit herstellen. Ich ziehe den linken Lautsprecher also etwa so weit vor, bis die Pegeldifferenz ausgeglichen ist. Dieses Prozedere ist natürlich suboptimal, da sich dabei auch der Abstrahlwinkel ändert und bei größeren Verschiebungen interaurale Laufzeitdifferenzen auftreten, welche die Stereophonieffekte überlagern und stören.


    Dann doch lieber den Balance-Regler nehmen.


    Blöd nur, wenn die nächste Platte dann wiederum nicht links leiser aufgenommen wurde. Kein Wunder, dass sich das nicht durchgesetzt hat.


    Schönen Gruß

    Christian

    Hallo Mario,


    freut mich, dass Du keine Aussetzer hören musst. Hättest Du nicht den Link auf den Steve-Hoffmann-Thread eingestellt, ich würde langsam an meiner Wahrnehmung zweifeln.


    Nicht als Beweis für irgendetwas, nur zum Vergleich hier noch die DR-Auswertung des digitalen Downloads von Burning Airlines, wonach linker und rechter Kanal im Mittel nahezu ausgeglichen sind:


    foobar2000 1.3.10 / Dynamic Range Meter 1.1.1

    log date: 2017-09-14 18:38:38


    --------------------------------------------------------------------------------

    Statistics for: 01-Burning Airlines Give You So Much More

    Number of samples: 8721216

    Duration: 3:18

    --------------------------------------------------------------------------------


    Left Right


    Peak Value: -0.68 dB --- -0.16 dB

    Avg RMS: -14.27 dB --- -14.37 dB

    DR channel: 11.71 dB --- 11.93 dB

    --------------------------------------------------------------------------------


    Official DR Value: DR12


    Samplerate: 44100 Hz

    Channels: 2

    Bits per sample: 16

    Bitrate: 1411 kbps

    Codec: PCM

    Zitat

    For five years, Rega sold a cartridge, the R100, made to specification in Japan. This was followed by the RB100, which was designed and developed by Rega. However, the cartridge had inevitable design limitations as it was being manufactured by an outside company.


    In March 1988 the Bias and Elys cartridges went into production in house and sales exceeded 1000 in the first month, five times more than anticipated! The cartridges were a vital step on the way to a complete Rega system.

    Quelle: http://www.rega.co.uk/rega-history.html

    Sind die Aussetzer mit einer Art Kratzgeräusch? Das höre ich wiederholt auf verschiedenen Platten von Optimal Media.

    Nein, Käpt'n, ohne Kratzgeräusch. Hört sich exakt so an, als hätte irgendwo der linke Kanal in der eigenen Kette einen Wackler.


    Jaromir, ich vermute ja, dass jemand die Music for Airports einfach dem Titel nach für den Flughafen Berlin-Brandenburg gekauft und dann mal über das Lautsprechersystem "probeweise" hat laufen lassen. Ja und dann ...


    Gruß

    Christian

    Danke für den Link, Mario. Dann hat es nicht nur mich getroffen.


    Ich habe jetzt alle drei Alben komplett hintereinander weg über Kopfhörer gehört:


    TTM(BS): Aussetzer auf den Seiten 1, 2, 4

    HCTWJ: Track 2/2, 3/1, 3/2

    AGW: 2/1, 3/1, 4/2, 4/3


    Besonders auffällige bzw. störende Aussetzer sind fett markiert.


    Die Frage ist aber, ob diese hörbaren Aussetzer vielleicht nur die Spitze des Eisbergs bilden. Dazu folgende Überlegung:


    Bei meinem Vergleich von Burning Airlines von der TTM(BS) sind mir keine Aussetzer aufgefallen, auch jetzt nicht. Ich habe gegenüber dem Original beim direkten Umschalten aber Unterschiede im Stereopanorama wahrgenommen. Und schaut man sich die foobar Messungen oben an, fällt auf, dass die Werte markant voneinander abweichen: Während beim Original bei Average RMS der rechte Kanal ca. 0,5 dB lauter als der Linke ist, ist er beim Remaster ca. 2 dB lauter. Das kann natürlich eine bewusste Korrektur sein, es kann aber auch der gleiche Fehler sein, dass der linke Kanal in der Lautstärke schwankt.


    Schade, wirklich sehr schade.


    Vom Erwerb der TTM(BS) rate ich jedenfalls ab. Im Übrigen kommt es auf Eure Pingeligkeit an. Im US-Forum habe Einige das Problem gar nicht bemerkt, ich selbst zuerst ja auch nicht.


    Gruß

    Christian

    Hi,


    das Schaltnetzteil, das mein TTPSU versorgt, das wiederum meinen REGA antreibt, steckt in einem Netzfilter, ohne kann man es leise knacken hören, wenn das Kühlschrankaggregat anspringt. Das Filter senkt diese Geräusche auf ein im normalen Betrieb unhörbares Maß.


    Gekostet hat das Filter ca. 45 Euro.


    Gruß

    Christian

    Danke für Deinen Eindruck André!


    Ich muss nun doch leider noch etwas Negatives nachtragen. Bei der Taking Tiger Mountain gibt es stellenweise Aussetzer im linken Kanal. Ich dachte zuerst, ein Cinchkabel ist dafür verantwortlich (der linke Kanal dieses Kabels setzt tatsächlich bisweilen aus). Aber jetzt habe ich das Kabel gewechselt, alle anderen Kabel geprüft und die Stellen erneut abgespielt, es scheint wirklich auf der Aufnahme zu sein. Mit Kopfhörer fällt das deutlich auf, ohne sicherlich weniger. Wäre schön, wenn jemand, der die Platte schon hat, das mal prüfen kann. Deutlich ist es etwa beim 2. Track So Much More. Ich höre jetzt noch einmal speziell daraufhin durch. Bei der Another Green World, die ich bisher am ausgiebigsten gehört habe, weil ich so noch gar nicht auf LP hatte, ist es mir bisher nicht aufgefallen.