Beiträge von blademage

    Für die, die wissen wie es geht und was zu tun ist um es selber zu erledigen, sind 150,- viel Geld. Für eine Reparaturfirma sind 80,- pro Stunde nicht wirklich viel, selbst wenn am Ende der Arbeit noch etwas von der Stunde übrigbleibt.


    Ich tippe auf das originale F15 oder das VMS20, für das sich anderer Ersatz tatsächlich anbietet (z.B. ein OM10, das auch mit den 70,- dann hinkommt).


    Der Dreher ist es, wenn er sonst keine Macken hat, sicherlich wert. Auch, wenn mal der Riemen gewechselt ist und er gereinigt wurde, kann sich da dran ein besserer Tonabnehmer gut machen. Der 145mk2 bietet sich doch geradezu an für ein OM40 oder VM Silver...

    Bitte vergesst nicht, um welche Musikrichtung es vornehmlich geht. Daher finde ich Jochens Tip mit AT5V sehr passend, wohingegen die feineren Ortofone IMHO eher nicht so recht zur Musik passen. Weiter als bis zum 2M Blue / OM20 / 520 / ... würde ich nicht gehen, da ich Metal dann schon fast nervig finde. Die Grados finde ich zu "glattbügelnd", zumindest bei meinem RP Wood geht da doch recht viel Schwung verloren. Die neuen AudioTechnicas kenne ich noch nicht, denke aber dass sie auch mehr teuer als "herausragend" sind, was Preis-/Leistung angeht.


    Meine Empfehlungen wären da entweder das geliebt/gehasste M97Xe oder eben versuchen noch ein AT5V oder AT7V zu ergattern. Da macht man bei Rock ab den Stones nichts falsch.

    Alternativ, falls es was altes sein darf, fand ich die Osawas / Nagaokas aus früheren Jahren toll. Die könnten aber am Pro-Ject Arm problematisch werden, wollen sie doch eher etwas schwerere Arme (keine Ahnung, wie der kleine 8.6 Arm einzuschätzen ist).

    Auch wenn hier wohl ursprünglich gemeint gewesen sein dürfte, welches Elektronik-Teil bei uns am "minderwertigsten"/"optimierungsbedürftigsten"/... erachtet wird, so sehe ich, dass es hier inzwischen wieder um die verschiedenen Ansätze geht.


    Meine Meinung, Ansicht und Erfahrung sind durchaus "strittig" und nicht wissenschaftlich belegt. Ich möchte niemandem auf den Schlips treten sondern einfach meinen Senf dazu angeben, was wohl im Sinne des ersten Post ist.


    Für viele hier ist der Raum gegeben. Aber ja - den größten Einfluss auf die Kette hat der Raum in dem sie steht.

    Kann man nun aber nicht anders, muss man dann die zum Raum am besten passenden Lautsprecher finden. Ich hätte auch gern das Schlafzimmer der Nachbarn dazu, damit mein Stereo-Dreieck weiter wird und sich keine Raummoden bilden - spielts leider nicht. Von daher muss man dann die beste Kette unter gegebenen Bedingungen suchen.


    Und da haben Lautsprecher einen enormen Einfluss. Das Gehör bzw. die Wahrnehmung der Hörer ist der nächste Punkt, der gegeben ist. Gefolgt von den Aufnahmen.

    Somit bleibt dem, der keinen perfekten Raum oder einfache Möglichkeit zur Raumoptimierung hat, eben nur die HiFi Anlage als Tuningobjekt.


    Und da hat sich herauskristallisiert, spielen ab einem gewissen Level (und Kompatibilität zu den Lautsprechern) Leistungsverstärker kaum eine Rolle.

    Die wichtigsten Nebenrollen kommen den "Musikverarbeitern" zu. Quelle und (Vor- & Vorvor)Vorverstärker/Equalizer/Klangregler. Da ja prinzipbedingt alle Phono-Vorstufen Equalizer sind und es kaum einen Abtaster mit nach RIAA 100% linearem Frequenzgang gibt, haben wir alle solche Elemente in der Kette, auch wenn die Klangregler nicht immer bedienbar sind ;) Innerer Aufbau und Verschachtelung der Verstärkungsstufen bieten schon eine weite Spielwiese für unterschiedlichste Ergebnisse und Hörerfahrungen.






    Meine Tips, bevor Du das Geld in die Hand nimmst:


    1.) Probier mal Kopfhörer. Die sagen Dir recht schnell, ob der Pre was taugt oder gegen CD viel schluckt und ob Deine Lautsprecher nicht ein besserer Ansatzpunkt wären

    2.) Investiere ~€ 20,- in einen ultrabillig Batterie-Pre. Probiere den mit den Kopfhörern und über Lautsprecher. Wenn Du da keinen großen Unterschied vernimmst, dann kann auch ein besserer Pre viel bewirken.

    3.) Lass Dich nicht zu einem hässlichen Kasten hinreißen, der gut klingt, Dir aber optisch nicht gefällt ;)

    Ich denke durchaus, dass die Dame mit einem SL 1200 GR sehr glücklich werden kann. Dazu z.B. ein fein geschliffenes MC und ein "grobschlächtiges" (für alte Plattenschätze, die anders nicht abzuhören sind) System und ggf. ein Mono- und ein Schellack/78 System auf Wechselheadshell, sowie einen ordentlichen Phono-Vorverstärker dazu.


    Was gerne vergessen wird, ist dass gerade bei sehr alten Platten oft die Aufnahmegeschwindigkeit auch nicht ganz genau stimmt. So habe ich einige Kammerorchester und auch Klavieraufnahmen (sowohl aus Europa als auch aus Russland) aus den 20er bis 50er Jahren, bei denen es nötig ist, an der Drehzahl zu manipulieren um mitspielen zu können. Und genau haben die Technicse IMHO ihre absolute Stärke. Präzise Pitchregler, die auch aussermittig sauberen Gleichlauf erzielen.


    Das sollte sich, inklusive Systeme und Pre, gut unter € 5.000,- ausgehen und allerbeste Voraussetzungen bieten.

    Ich kann den Wunsch der Klavierlehrerin gut nachvollziehen.

    Ich habe mir einen SP10 mit zwei Armen in eine schwere Zarge gebaut. Das kann ich sehr empfehlen. Überhaupt finde ich die alten wie die neuen Technicse diesbezüglich herausragend gut. Kann mich also Christians Empfehlung am Anfang anschließen.


    Das Problem wird aber, wie schon erwähnt, meistens nicht das Laufwerk sein, sondern die Platte. Diese Erfahrung habe ich leider schon oft gemacht. Wenn es keine korrekte/korrigierte Aufnahme gibt, gibt es davon auch eine korrekte Wiedergabe.


    Ich hoffe, dass sich eine zufriedenstellende oder gar glücklich machende Lösung findet.

    Danke für die Aufklärung Jörg. Das wird sicher einigen Leuten in Zukunft noch weiterhelfen!


    Ich habe schon mal einen Arm erlebt, bei dem der SME-Anschluss verpresst war, weiß aber nicht mehr, was das war. Man müsste auch keine Klima- Kondenswasserleitungen verkleben (Volvo) oder crimpen (Mercedes), da würde ein einfaches Schlauchstück genügen (wie bei GM) ;)


    Hier hat man nur wenige Minuten fürs Edit zeit. Ein [erledigt] gibts hier nicht (was ich auch ok finde, da es für die Suchfunktion nicht weiter hilfreich ist).

    Zur Info: Die ganzen Reiniger sind recht harmlos zu den Platten, bekommen irre viel Dreck raus, aber was mal von Pilzen zerfressen wurde, bleibt das auch.

    Das was wir sehen an den Platten ist wohl nicht der Pilz selbst, sondern das was er aus der Platte geknabbert hat.


    Das ist eine sehr gute Frage, die ich Dir leider nicht beantworten kann. Beim SL-18, einem älteren, kleineren Bruder war's mit einer Schraube erledigt. Beim SL23 gab's das Armrohr aber nur als ganzes, ob das ein Indiz für eine Verklebung/Verpressung ist, weiss ich aber leider nicht.

    Es ist wie sonst auch eine Geschmacksfrage und eine der restlichen Wiedergabekette.

    Wenn Du die Möglichkeit hast, höre Dir die unterschiedlichen Systeme mal im direkten Vergleich an. Auch ich kann OC9LMII und Hana SL voll empfehlen (sind recht unterschiedlich, aber jedes auf seine Art wundervoll).


    Das Hana SL spielt bei mir an einem Jelco 12" Arm, das OC9MLII am Sony PUA1500S. An meinem Audiomods "Rega" Arm spielt ein Grado RPWood, welches aber ein MI mit einfacher Ellipse ist. Das ist klanglich wieder eine ganz andere Welt.


    Was ich Dir nicht empfehlen würde, wären die kleinen Ortofone. Ich hatte beide Vivos und die waren eine echte Enttäuschung (klangen wie OM10/20 zum 5fachen Preis). Von dem zu erwartenden prinzipbedingten Dynamik-Zugewinn war nichts zu merken.


    Bei übertragenen MCs bin ich eher vorsichtig. Würde ich mir nicht von privat aus der Bucht fischen, wenn ich nicht vor hätte, es sowieso zu retippen. Die meisten Leute hier sind aber sehr, sehr ehrlich und engagiert und wollen einem wirklich nur eine Freude machen. Bisher habe ich beim Kauf im Forum hier nur allerbeste Erfahrungen gemacht und sehr nette Leute kennengelernt - was eben für Ebay leider nicht gilt.

    Ok, das sieht aus, als wären die weissen und schwarzen Plastikteile verantwortlich.

    Das schwarze Teil am Teller wird wohl für die Plattenerkennung sein und die weiße Mechanik die Automatik bedienen. Eventuell lässt sich da ein Plastikteil "umlegen", also ohne Kraftaufwand in eine andere Position kippen.

    Was geschieht, wenn man den Tonarmliftschalter betätigt? Was wenn man versucht den Arm zu bewegen? Läuft der Motor auch ohne Teller und Riemen? Kann man den Riemen anders (also eventuell noch über irgendeine Plastikrolle) führen? Was ist das schwarze Plastik da am Teller? Wie sieht das auf der Tellerunterseite aus? Betätigt das etwas an der Mechanik, ist da vlt. der Riemen im Weg?


    Das Gerät scheint frei von Elektronik zu sein, eine simple mechanische Automatik. Wenn am Plastik nichts verbogen oder abgebrochen wurde, muss es also einfach zu "reparieren" sein.

    Nein - die 400A ist alles andere als zeitgemäß! Aber sie ist eine der geilsten Endstufen, die ich kenne. Sie trifft genau meinen Geschmack und ist genau richtig dimensioniert. Den Preis finde ich zwar angemessen, meine Grenze (€ 800,-) übersteigt er aber. Darum hab ich keine.


    Wie Matej schon geschreiben hat, ist sie mit einem Mercedes S500 in der Innenstadt zu vergleichen. Zeitgemäß sind Digitalendstufen mit 85+ % Energieeffizienz oder A/B Endstufen mit 2x8 Watt sowie Kopfhörerverstärker.


    Was die 20-30% der Leistung angeht, ist natürlich nicht die Ausgangsleistung gemeint sondern die klangliche Leistung, die halt nur schwer in % gewertet werden kann. Eine Durchsicht mit "kleiner" Revision, wie Matej es empfiehlt, würde ich dem guten Stück auf jeden Fall angedeihen lassen. Die Siebelkos und die Folienkondensatoren an den Eingängen würde ich jedenfalls erneuern (lassen), ebenso die "Blitzfänger" an den Anschlussterminals. Ob da ein adäquater Ringkerntrafo rein passt, weiß ich nicht. Meine zwei Adcom GFAs haben neue Ringkerntrafos in externen Gehäusen bekommen, weil es sich drin nicht ausging. Vlt. kann man die 400A auch mit zwei übereinander liegenden RK versorgen, sowas sollte aber ein "Radiodoktor" entscheiden.

    Hallo Joachim,


    ich habe zwar mit Röhren HiFi nichts zu tun, aber kann Dir sagen, dass es, wenn man bei E-Gitarren und Gitarrenverstärkern sucht, ausgezeichnete logarithmische Potis (auch in Stereo) gibt mit verschiedenen Anstiegskurven und im Preisbereich unter 5 Euro.


    Was die Röhren angeht, ändert sich durch den ganz anderen Arbeitspunkt natürlich auch das Klangbild. Bei Gitarrenverstärken habe ich, wenn es mir zu rockig war, die ECC83 gegen ECC82 ersetzt um "bluesiger" zu werden. Aber dort wird immer übersteuert, gezerrt und es geht nicht um lineare Signalverarbeitung.


    Bitte gönn Dir (nicht zuletzt auch der Sicherheit halber) 12AX7/ECC83. Die sind, was deren Parameter angeht doch um Welten auseinander. Ich kann mir sogar vorstellen, dass erst durch die falsche Bestückung die "Probleme" entstanden sind (schlechte Lautstärke-Regelbarkeit, wahrscheinlich aufgegangene Masseverbindung,...).


    ich denke, dass auch im Hifi-Bereich der Unterschied zwischen ECC82 und 83 viel deutlicher ist, als der zwischen einer Sovtek und einer JJ oder NOS Röhre. Das ist eine Investition von vielleicht 20-50 Euro, die sich sicher lohnt.

    Den Siemens kenne ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass der schon Lichtschranken / Taster unterm Teller hat, so dass Position des Tellers und der Tellermatte relevant sind. Schaut nochmal unter den Teller. Wenn er dreht, ist der Riemen eigentlich richtig drauf, aber wenn er nicht aufhört zu drehen, ist ein Schalter wohl blockiert.

    Auch vorstellen kann ich mir, dass man, wenns schon ein Gerät mit "Computer" ist, den Tonarm einmal über die gesamte Weite führen muss, damit er die Positionen lernt (aber das traue ich dem Siemens ehrlich gesagt nicht zu).

    Ich habe grade eine menge 7" hier, die ich zu reinigen versuche. Da habe ich auch an einigen Platten solche Pestspuren. Für mich sieht es aus, als hätte ein Pilz sich da reingefressen. Ich werde verschiedene Chemikalien an die kaum mehr zu rettenden Exemplare lassen in der Hoffnung, dass sich die Singles zumindest wieder abspielen lassen, wenn auch natürlich nicht mehr in gewohnter Qualität.


    Auf meiner Liste habe ich:

    .) PVC-Boden Grundreiniger mit Aktiv-Chlor

    .) Aktivsauerstoff-Kunststoffreiniger sauer (Ph4 Lösung)

    .) Schimmelentferner Chlorfrei

    .) Vinylreiniger auf Natriumchloracetatbasis


    Angewendet wird das in mehreren Durchgängen Knosti und Ultraschallbad mit anschließender Grob-Absaugung. Wünscht mir Glück! Wenn was davon funktioniert, lass ich es Euch wissen!

    Hat schon mal wer Mike Sanders zur Konservierung an Vinyl getestet?

    Ich glaube nicht, dass ich meine Platten wachsen möchte. Hast Du schon mal Karosseriebleche in der Hand gehabt, die 10 Jahre MS hinter sich haben? Das ist "schlimmer" (fürs Blech besser) als die Ölrückstände, die wir aus alten Tellerlagern holen.