Beiträge von blademage

    Probier mal "einfach" ein wenig mit der Erdung/Schirmung/Masse der MK2b. Ich kann mir vorstellen, dass das Gehäuse schlecht geerdet ist (Lack zwischen den Verbindungen). Ähnliches hatte ich früher auch mit meinem AD10 Nachbau, wo Alufolie im Inneren des Deckels dann Abhilfe brachte.

    Der MA-505 passt optisch wie technisch natürlich sehr gut rechts, links würde ich einen M2 12" montieren (, wenn ich denn den Dreher und die Kohle hätte).


    Tatsächlich würde ich mit dem anfangen, was herumliegt: SA750L links und RB300 rechts.


    Viel Vergnügen noch mit dem tollen Dreher!

    Wenn Du einen L78 hast, würde ich mir dazu einfach eine Zarge für zwei Arme besorgen und den Originalarm zur Seite legen, oder eben, wie schon von Frank erwähnt, auf PTP umbauen. Schau mal in der Bucht nach design.and.sound. Habe von denen meine SP10 Zarge und bin sehr zufrieden. Meine L75 Zarge ist Eigenbau, das Laufwerk um 90° gedreht und ein 12" Arm am Ausleger...


    Ich finde aber auch, dass L75/78 eine ganz tolle Basis für Dein Vorhaben bieten.

    So schlecht ist MDF nicht, keine Sorge! Aber den Atlantis tut ein "einfaches" Upgrade sehr gut: Seitenwände mit je 6mm beleimen und anschließend nach Geschmack lackieren/furnieren und den Boden mit 8kg Quarz-Sand (untere Kammer voll) füllen.


    Klingen genial, aber auch "nackt" schon richtig gute Launemacher :) 

    Ich habe das Phonar, das Nagaoka 321BE und das Technics mit verschiedenen Nadeln (die Dinger sind schon mechanisch 1:1 ident) verglichen. Die Einschübe machen die Spannung und die Compliance, nicht der Generator. Mit der SAS Nadel EPS270ED SAS liegen genauso an beiden die selben niedrigen Spannungen an (um die 2mV) , wie mit dem Pfeiffer EPS270C Einschub mittlere (um die 4mV) und mit dem Pinken Disco-Eischub eben um die 7mV. Ich höre auch keinen Unterschied zwischen den Generatoren, wie etwa bei EPC205 und EPC206. Daher würde ich schon sagen, dass sie gleich sind. Nagaoka und Tonar sind übrigens wohl Partner, wer von wem fertigen lässt, weiss ich aber nicht.


    Das EPC 205 MkII ist schon eines meiner liebsten, MkIII und IV hatte ich noch nicht;(

    270 und 205/206/207 haben allerdings bis auf das grundlegende Prinzip und den klanglichen Charakter so wenig gemein, dass ich nicht denke, dass Nagaoka was mit dem 205 zu tun hatte. Da werden schon die Genies bei Matsushita dahinter gewesen sein...

    ...

    Mein Kumpel hat seinen SP10 immer noch nicht angeschlossen. Er hat Berührungsängste....

    Wenn das so weiter geht, kaufe ich ihn.

    Du würdest es wohl kaum bereuen.


    Er ist mein absoluter Favorit. Was die Arme angeht, so bin ich der Meinung, dass eine reibungsarme Lagerung zwar wichtig ist, aber Werte unter ~15 mg nur mehr Kosmetik sind.

    Mir ist auf jeden Fall eine einfache Handhabung viel wichtiger (weswegen mir auch Jelco Arme sehr gut gefallen).


    Zum Wunsch nach einem "EPC-205r": Warum nicht? Das Know How ist käuflich zu erwerben, ebenso wie Fremdproduktion nach Vorgaben.

    Die Headshells waren bei diesen Duals (750/5000) meiner Meinung einer der wenigen echten Schwachpunkte, wenn man "hält keine 50 Jahre durch" als Schwachpunkt betrachtet.


    Aber wie Fred schon geschrieben hat, ist es meist nur eine Kleinigkeit. Was auch noch sein könnte, dass die Cinchkabel (bzw- die Stecker) innen gebrochen sind. Ich musste bei meinem CS5000 neben der Reinigung der Headshell-kontakte auch die Cinchstecker erneuern. Die Geräte sind aber soweit wartungsfreundlich, dass das alles selber einfach zu bewerkstelligen ist.

    Wenn er dann nicht mehr brummt, ist er ein wirklich toller Dreher, der einem wieder lange viel Spaß macht und zeitlos schick ist.

    Tja, wenn Du deiner Genehmigungsstelle eine Freude machen willst, dann lass nur den Lux reparieren, wenn Du Dir eine Freude machen willst, kommt's drauf an, was Dir gefällt. Da können wir noch so viele Ratschläge erteilen, es bleibt Deine Entscheidung.

    Ich habe mir, um zwei Arme verwenden zu können, für meine beiden Lieblinge (L75 und SP10) neue Zargen gebaut, bzw. gekauft. Ich wüsste nicht, wodurch die beiden zu ersetzen wären, außer durch wieder gleiche Geräte.


    Da kommt mein zweiter Punkt ins Spiel, den ich zu bedenken gebe: Der Lux ist ein hervorragender DD, sowas ist heute fast nicht mehr zu bekommen. Technics hat zwar das Laufwerk SP10 angekündigt, aber das wird wohl nochmal erheblich teurer (die E-bay Zargen für zwei Arme sind sehr gut ausgeführt und der neue SP10 ist Bauformgleich).


    Du hast es da "deutlich einfacher" DD mit 2 Armen, genausogut wie der 441: Luxman PD444 :D

    Das Excalibur kenne ich noch nicht. Angeblich geht es aber in die gleiche Richtung wie das Hana. Das Hana SL passt exzellent zu meinen Technicsen (kein 12x0 dabei, aber ich nehme an, dass die Arme ähnliche Gewichtsklassen haben und -bereiche erlauben). Sonst einfach ein hübsches, passendes Headshell dazu nehmen, das das Gewicht ausgleicht.


    Wenn es Dir um die Wärme der Musik ging, wirst Du wohl nicht so recht glücklich mit den ATs. Die MCs sind zwar nicht so extrem trocken und analytisch, wie das 440Mlb, aber doch eher weiter weg von "warm". Klar lösen die ML Schliffe noch feiner auf als der Shibata und sind die Bor Nadelträger noch deutlich leichter als Aluminium, aber das braucht's vielleicht nicht immer.


    Das SL ist ein sehr angenehmer Tonabnehmer, einer meiner liebsten. Die Quasar bietet ja eine 470 Ohm Einstellung an, die passt perfekt dazu. Ich finde, das passt super.


    Es kommt doch immer auf Raum (Wände, Böden,...), Aufstellung (Position), Zarge (Masse) und Untergrund (Granitregal oder Ikea-Pappendeckel,...) an. Auf einer dicken, schweren Eichenplatte an der Wand werden Spikes sicher besser kommen als Gummifüße, auf einem Ikea "Lack" Tisch (oder vergleichbarem) werden wohl Spikes nichts helfen, der Dreher wird immer "wackeln".

    Das Patentrezept haben wir noch nicht gefunden zumal es auch immer eine Frage der Ästhetik ist.

    Ein ganz guter Kompromiss für mich war: schwere Basis auf Spikes darauf die Zarge mit Oehlbach Absorbern für leichtere Geräte, schwere Laufwerke direkt auf die Absorber oder weiche Füße. Keine Geräte auf Glasplatten oder ähnliche harte, dünne Schwingungsüberträger.

    Der Grundcharakter der Systeme ist klar zu erkennen. Aber nur im Vergleich. Wer ein AT440MLb kennt und dann das AT-OC9MLII hört wird von der Basskraft überwältigt sein, wer hingegen ein OM10 gewohnt war, dem wird es trocken erscheinen.

    Dazu kommt der, von mir weiter oben schon angesprochene Punkt, dass zumindest das OC9 mehr Verstärkung "will". Mit niedrigerer Verstärkung und zu niederohmig abgeschlossen klingt es tatsächlich trocken und analytisch.


    Es ist nicht leicht, wenn nicht gar unmöglich, ohne direkten Vergleich unter eigenen Bedingungen eine Entscheidung zu treffen.


    Keine Empfehlung aus diesem Thread ist eine "schlechte". Sie spiegeln die Wahrnehmungen und Empfindungen der Leute wider und sind alle gut gemeint.


    Um die Compliance mach Dir nicht zu viel Gedanken. Es sind Richtwerte, nie 100% genau, nie 100% vergleichbar (zwischen verschiedenen Herstellern). Bei mir spielt das OC9II derzeit am Sony PUA 1500s, der wohl einen Hauch mehr Masse hat als der Technics - ein Traum, das Hana SL spielt am Jelco SA-750L - gleiches Spiel (eigentlich eine Spur zu weich), und mein EPC205CII spielt am 3009SII/i, für das es eigentlich "viel zu hart" sein sollte - ebenfalls perfekt (hier spannend, dass die Resonanzfrequenz trotzdem bei etwa bei 9-10Hz liegt).

    Das OC9MLII spielt zwar sehr fein auflösend, straff im Bass, aber weder "trocken" noch "mager", wenn der Pre passt. Ich mags mit ca. 300 Ohm am liebsten und etwas mehr Verstärkung (62 - 70 dB). Meine Wahrnehmung (leider nicht an der selben Anlage unter gleichen Bedingungen) war, dass das OC nochmal besser auflöst als das 2M black, aber trotzdem es mehr analysiert, weniger analytisch erscheint. An einem 0815 MC Eingang (einmal 100Ohm 55dB, einmal 47kOhm, 60dB) klingt es aber in der Tat ernüchtern trocken "falsch".


    Es ist aber im Vergleich zum Hana SL doch ganz anders. Das Hana löst nicht soo gut auf, macht keine so tiefe und breite Bühne, dafür bringt es, wie ich finde, die Emotionen der Musik viel deutlicher auf den Punkt.


    OC9 2 und 3 unterscheiden sich zwar ein wenig, aber ob der Aufpreis gerechtfertigt ist? Ich finde nicht. Mir gefiel das 2 besser in jeder Hinsicht. Das 3 ist neuer und ich denke, der Preiszuwachs ist nur Marketing und Gewinnmaximierung.

    Meine Erfahrung mit dem Thema ist, dass 45er grundsätzlich mehr zu Rillengeräuschen neigen als 33er. Das kann man auch mit jeder Platte durch umschalten recht schnell nachvollziehen. Liegt wahrscheinlich an der erhöhten Reibung und lässt sich in der Regel mit etwas höherer Auflagekraft ganz gut kompensieren (~15%). Je "besser"der Schliff, desto empfindlicher ist der Tonabnehmer gegen Dreck tief in der Rille, je einfacher (flacher, breiter, weniger tiefschürfend) der Schliff ist umso empfindlicher ist er gegenüber Abnutzungserscheinungen an den Rillenflanken.


    Für Singles habe ich einen eigenen Dreher mit 3009II-I, der einer anderen Geometrie folgt, bei der die Nulldurchgänge an die 7" Platten angepasst sind.


    Interessant ist also weniger das Rillengeräusch, als das, was Du als Brummen beschreibst.

    Ich kenne ja weder das Laufwerk noch den Arm, aber Brumm ist in aller Regel elektrischer Natur. Daher denke ich, dass entweder bei 45 die Tellerlagererdung nicht mehr gegeben ist, es sich also um ein Masseproblem handelt, oder es durch die höhere Reibung zu elektrostatischen Phänomenen am Tonarm oder Abnehmer kommt. Da wären dann ein Mitlaufbesen mit Erdung, ein "Beserl" am System (Shure, Stanton, Pickering, ...) bzw. eine Plattenklemme/Auflage einen Versuch wert.