Beiträge von blademage

    Wir halten also fest, dass:


    1.) Natürlich nicht grundsätzlich Grados brummanfällig sind

    2.) Natürlich nicht grundsätzlich der RP8 ein brummender Plattenspieler ist

    3.) leider aber bei mehreren Leuten tatsächlich die Kombination verschiedener Grados am RP8 zu Brumm geführt hat

    4.) Daher wohl von der Kombination im Vorfeld abgeraten wird


    Sehe ich das richtig?

    zwischen Plattenspieler und Phono-Pre würde ich möglichst kapazitätsarme Kabel nehmen. Da haben sich, ganz ehrlich, die billigst-Strippen gute bewährt. Wichtig ist hier der gute, separate Massekontakt (Du wirst wohl auch Schraubklemmen haben, da muss guter Sitz gewährleistet sein). Zwischen Pre und Verstärker sind Optik und Haptik wohl am wichtigsten. Das Signal aus dem Prono-Pre ist nicht wirklich was anderes als das aus dem CD-Player oder Radioempfänger.


    Das Sommer 'Sinus Control' ist IMHO absolut geeignet und ausreichend.

    Hmm...


    Ich trenne mich nur sehr selten von meinen Platten und dann meistens mit persönlicher Verabschiedung. Wenn aber doch mal was mit der Post weggeht, dann nehme ich einfach irgendwelche Kartons, die gerade da sind. Es findet sich immer eine Schachtel, die man zurechtschneiden kann. Ich packe die Platten dann in Übercover und schlage das einmal mit Zeitung ein, danach Pappe auf beide Seiten, Adresszettel drauf und mit Klebeband fertig machen. Hab ich schon vier mal gemacht und jedes mal ohne Probleme. Einmal waren sechs Platten im Karton. Da wird's wohl mit vorgefertigten Kartons schon eng.

    Mein Hörgeschmack ändert sich mit Laune und Tagesverfassung.

    Derzeit meine Favoriten:


    Hana SL (nach wie vor; 12"Jelco am SP10)

    AT OC9-IIML (KD500, Pua1500s)

    Ortofon Concorde (z.Z. Nadel 40 -viel besser als die 30, für Flohmarkt- und alte Platten auch mal 10 oder gar Pro) am SL-1900

    Mein "Wiedereinstieg" begann mit der Aufbereitung des alten Dual Drehers. Für mich machte einen guten Teil der Faszination ja aus, dass für den eigentlichen Musikgenuss nicht mehr als etwas Mechanik von Nöten ist. Also erstmal den Dual auf Vordermann gebracht (Riemen, Mechanik, die OM20 erneuert) und eine Platte drauf. Das hat so unglaublich viel Spass gemacht, dass es dann gleich weiter ging.


    Was ich damit sagen möchte, dass es zum "Einstieg" durchaus auch was "richtig günstiges" sein kann. z.B. ein Dreher von ProJect unter € 500,- mit einer Phonobox DS z.B. Dann bleiben Dir ggf. € 3.000,- über und Du kannst Dir "Deine Vergangenheit" auf Platte auf Flomärkten und in Plattenläden Stück für Stück, Erinnerung um Erinnerung nachkaufen.


    So schlimm es klingt, aber zu hochwertiges Gerät nimmt einem manchmal die Freude an der Musik. Gute Kopfhörer oder Lautsprecher, dazu und zum Raum passender Verstärker und es passt. Im Büro dreht bei mir immer noch der Dual 505-3 seine Runden zur vollsten Zufriedenheit aller Hörer.

    Wenn das System innen zerrt, kann's auch einfach sein, dass es recht viel Dreck aus der Platte geholt hat bis dahin. Lass es mal einspielen und justiere nochmal nur nach Technics. Bei den 15mm/22° kanns innen kaum zerren, da der innere Nullpunkt beim Anfang der Auslaufrille liegt. Die meisten (geometriebedingten) Verzerrungen hast Du da am Anfang der Seite und bei etwa 3/4 der Seite. Die Löfgren/Baerwald Geometrien sind es, die in der Regel am letzten Track ein wenig zerren.


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    Dir auch frohe Weihnachten!


    Das Grado sieht besser aus, ist wohl "besonderer", ob es aber "besser" klingt, als das Diabolic, kann ich Dir nicht sagen, wohl sicher wird es anders klingen.


    Das Diabolic entspricht dem alten Technics EPC270CII / Nagaoka MM 321. Es gibt hier gute elliptische bis hervorragende SAS Einschübe. Die originale Pinke Nadel taugt imho nicht wirklich sehr viel (ist primär auf Ausgangsspannung ausgelegt, laut aber nicht besonders gut auflösend). Auch bei den Grados dürften bessere Einschübe passen, wenn ich das recht in Erinnerung habe...


    Kabel sind so eine Sache. Wenn die alten noch gut funktionieren, sehe ich eigentlich keinen Grund für Tuning. Sonst würde ich an Deiner Stelle glatt überlegen Buchsen und einen Masseterminal anzubringen. Dann kannst Du verschiedene Kabel probieren und feststellen, wie wenig da um ist ;)


    Viel Spass beim Hören und noch ruhige Festtage :)

    Ich habe einen eigenen "45er Dreher". Mein ET500 hat den 3009II S2 Imp. bekommen, justiert für 45er/ 7" Betrieb. Das waren ca. € 300,- und ein paar Wochen Arbeit (den alten DD mit einem neuen Netzteil versorgen, ihn furnieren, ein Armboard basteln) mit dem Ergebnis bin ich höchst zufrieden, auch wenn der Aufwand für die nicht mal 20 45er eigentlich kaum lohnt. Der Gedanke dahinter war bei mir aber nicht die Umschaltung sondern die Geometrie des Tonarmes. Mich hat es immer gestört, dass 7" Singles unter ihren Möglichkeiten wiedergegeben werden.

    Probier mal "einfach" ein wenig mit der Erdung/Schirmung/Masse der MK2b. Ich kann mir vorstellen, dass das Gehäuse schlecht geerdet ist (Lack zwischen den Verbindungen). Ähnliches hatte ich früher auch mit meinem AD10 Nachbau, wo Alufolie im Inneren des Deckels dann Abhilfe brachte.

    Der MA-505 passt optisch wie technisch natürlich sehr gut rechts, links würde ich einen M2 12" montieren (, wenn ich denn den Dreher und die Kohle hätte).


    Tatsächlich würde ich mit dem anfangen, was herumliegt: SA750L links und RB300 rechts.


    Viel Vergnügen noch mit dem tollen Dreher!

    Wenn Du einen L78 hast, würde ich mir dazu einfach eine Zarge für zwei Arme besorgen und den Originalarm zur Seite legen, oder eben, wie schon von Frank erwähnt, auf PTP umbauen. Schau mal in der Bucht nach design.and.sound. Habe von denen meine SP10 Zarge und bin sehr zufrieden. Meine L75 Zarge ist Eigenbau, das Laufwerk um 90° gedreht und ein 12" Arm am Ausleger...


    Ich finde aber auch, dass L75/78 eine ganz tolle Basis für Dein Vorhaben bieten.

    So schlecht ist MDF nicht, keine Sorge! Aber den Atlantis tut ein "einfaches" Upgrade sehr gut: Seitenwände mit je 6mm beleimen und anschließend nach Geschmack lackieren/furnieren und den Boden mit 8kg Quarz-Sand (untere Kammer voll) füllen.


    Klingen genial, aber auch "nackt" schon richtig gute Launemacher :) 

    Ich habe das Phonar, das Nagaoka 321BE und das Technics mit verschiedenen Nadeln (die Dinger sind schon mechanisch 1:1 ident) verglichen. Die Einschübe machen die Spannung und die Compliance, nicht der Generator. Mit der SAS Nadel EPS270ED SAS liegen genauso an beiden die selben niedrigen Spannungen an (um die 2mV) , wie mit dem Pfeiffer EPS270C Einschub mittlere (um die 4mV) und mit dem Pinken Disco-Eischub eben um die 7mV. Ich höre auch keinen Unterschied zwischen den Generatoren, wie etwa bei EPC205 und EPC206. Daher würde ich schon sagen, dass sie gleich sind. Nagaoka und Tonar sind übrigens wohl Partner, wer von wem fertigen lässt, weiss ich aber nicht.


    Das EPC 205 MkII ist schon eines meiner liebsten, MkIII und IV hatte ich noch nicht;(

    270 und 205/206/207 haben allerdings bis auf das grundlegende Prinzip und den klanglichen Charakter so wenig gemein, dass ich nicht denke, dass Nagaoka was mit dem 205 zu tun hatte. Da werden schon die Genies bei Matsushita dahinter gewesen sein...

    ...

    Mein Kumpel hat seinen SP10 immer noch nicht angeschlossen. Er hat Berührungsängste....

    Wenn das so weiter geht, kaufe ich ihn.

    Du würdest es wohl kaum bereuen.


    Er ist mein absoluter Favorit. Was die Arme angeht, so bin ich der Meinung, dass eine reibungsarme Lagerung zwar wichtig ist, aber Werte unter ~15 mg nur mehr Kosmetik sind.

    Mir ist auf jeden Fall eine einfache Handhabung viel wichtiger (weswegen mir auch Jelco Arme sehr gut gefallen).


    Zum Wunsch nach einem "EPC-205r": Warum nicht? Das Know How ist käuflich zu erwerben, ebenso wie Fremdproduktion nach Vorgaben.