Beiträge von shakti

    heute Nachmittag hat es im Koelner Westen geregnet, so dass ich notgedrungen meine Vespa Tour abgebrochen habe um mich mit dem vergleichenden Hoeren des SPU Anniversary 90 zu beschaeftigen.

    Ich habe dies am aktuellen Ikeda 407 (Chrom) mit B-60 VTA Lifter und Original Ikeda Verkabelung gemacht.

    Das 90'er Anny spielt sofort so, wie man es von einem SPU erwartet, es drückt und schiebt und es macht Spass. So dass man erstmal eine Plattenseite durchhört, bevor man den Klang anfängt etwas zu sezieren.

    Verglichen mit meinem SPU classic GM E MKII spielt es auf einem klar hoeheren level, da muss man sich auf nix konzentrieren, Aufloesung, Authenzitaet, Räumlichkeit, das 90' Anny ist einfach der bessere TA.

    Vergleiche ich es mit meinen anderen aktuellen TA Favoriten , liegt es tonal näher beim Fidelity Research FR 7 als beim FR7f.

    Ein Fidelity Research MC 702 ( welches mir noch mal besser als das FR7f gefaellt) spielt im Vergleich zum 90' Anny analytischer und entsprechend mit mehr Aufloesung.

    Allerdings fehlt die Energie, die ein SPU nunmal so mit sich bringt, weshalb ein SPU auch meistens beim Genusshören der TA der Wahl ist.

    Irgendwelche Laestigkeiten kann ich nicht vernehmen, auch schwierige Platten werden Problemlos abgetastet.

    Mag sein, dass im Vergleich zu den Fidelity Research Systemen ein SPU eh was runder and wärmer klingt und somit gnädiger zu kritischen Sybillanten ist.

    Es wurden verschiedene PhonoPres verwendet, da die Unterschiede aber gleich blieben, haben ich primaer mit der Thoeress gehoert.

    Beide TA (FR 702 und 90'er Anny ) habe ich NOS erstanden ( so man das prüfen/glauben kann) , diese dürfen sich nun noch weiter einspielen, bis jetzt lief das aber ziemlich synchron, dh ohne das sich am grundsätzlichen Unterschied etwas ändert.

    Gruss

    Juergen

    die Stahlfuesse gab es als Zubehör zur 1500'er Serie von Micro Seiki, die Typenbezeichnung war


    Micro Seiki R - 15


    insofern ist das Ensemble durchaus auch weiterhin wie vom Entwickler gedacht.

    Mit den Federfüssen war der 1500'er flexibler, bzw toleranter hinsichtlich auch nicht so guter Stellflächen.

    Dies entsprach dem Marktsegment des kleinen 1500'er

    Die grossen 1500'er standen aber zumeist auf stabilen Tischen, sodass eine harte Ankopplung gemäß 5000 und 8000'er Serie moeglich wurde.

    Dazu passend bot Micro Seiki dann die R-15 Stahlfuesse an.


    Was dem heutigen Zubehör geschuldet ist, sind die 4 Einsetzspikes, die gab es in der Tat damals nicht.

    Dass dies optisch nicht so harmonisch wirkt liegt im Auge und Geschmack des individuellen Betrachters.

    Ich empfinde sowohl die schwarzen Federfüße als auch die silbernen Stahlfuesse optisch nur mäßig gut zum gun metal Plattenteller passend.

    Da wirkt der Solid Steel teller optisch harmonischer.

    Gruss
    Juergen


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    heute vormittag mal wieder Zeit gehabt am


    Micro Seiki SX-1500


    zu "spielen" , im Beitrag 66 habe ich beschrieben, dass ich die Federfüße durch Stahlfüße ausgetauscht hatte. Diese haben einen GummiOring integriert, wie dies auch bei den Stahlfüßen des SX-8000 der Fall ist.

    Da ich den SX-1500 auf der aktiven Accurion i4 Basis stehen habe, sind diese Gummies eigentlich nicht ideal, auch wenn diese den Fuß an sich bedampfen sollen.

    Nach einem Kontakt mit Micro Freunden in NL, erzählte man mir, dass fuer den Fuss nun eine Art Spike Entkopplung entwickelt worden sein, die es zwar im Original nie von Micro Seiki gegeben hat, die aber in meiner Situation ideal sein. Ein paar Nutzer hätten diese Ankopplung , bzw Entkopplung schon probiert und seien sehr angetan.

    Ich habe mir die Teile sofort zum probieren schicken lassen und muss sagen, dass ich begeistert bin. Der Unterschied ist bei mir fast Größer, als der reine Wechsel von FederFuß auf Stahlfuß.

    Wer also die Stahlfüße an seinem 1500'er betreibt, sollte diese 4 "Spikes" unbedingt probieren.

    ich bin in meinem Set up auf jeden Fall begeistert, zumal die Optik nicht leidet, diese völlig integriert wirken!

    Über den klanglichen Effekt brauche ich nicht viel zu schreiben, die "Spikes" machen genau das, was man von "Spikes" unter einem Produkt erwartet.

    Der Bass wirkt nochmals entschlackter und sauberer , auch tiefer gehend, deshalb wirken Stimme und Instrumente nochmals freier und präziser.

    Am liebsten wuerde ich nun eine Version fuer den RX 5000 in Auftrag geben :-)

    Gruss
    Juergen

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    wuerde auch gerne mal einen 12' Schick Arm mit meinen SPU probieren, ist ja sogar einer vom Mitforisten Matthias S. inseriert, so hatte ich kurzerhand ein Kaufangebot formuliert und versucht loszuschicken.
    Habe dann vermutet mein ForumsZugang ist gestoert, da ich keine E-Mail und keine Nachricht schicken konnte, so habe ich nun zumindest verstanden, woran man merkt, wenn einen ein Teilnehmer "Blockiert".
    Auch gut, bekomme fuer meine SPU auch woanders einen Schick Arm :-)

    Entsprechend wird das Anniversary 90 erstmal in einen Ikeda 407 wandern.

    Gruss

    Juergen

    andre
    der Fr64s hat da keinen Defizit, passt halt so zu anderen Tonabnehmern, wie zB Koetsu. Wenn man es von Haus aus gedämpfter haben mag, gibt es den FR64fx, der deutlich bedampfter spielt (hat einen anderen Materialmix). Die damaligen Hersteller begeistern mich bis heute, dass sie so viele unterschiedliche Moeglichkeiten offerierten, aber die damaligen Tonabnehmer lagen auch weiter auseinander.

    Gruss

    Juergen

    bei mir sitzt der O- Ring auch in etwas mittig auf dem FR 64s

    Schrumpfschlauch hatte ich frueher mal probiert, jeh nach Schrumpfschlauch elende Arbeit, den wieder abzubekommen...

    Interessant sind auch kleine selbstklebende Filzstreifen oder Punkte an definierten stellen, kann man sich aus Moebelfilzgleitern basteln.

    Gruss

    Juergen

    @Knut
    Ich "höre" Resonanzen beim FR64s bei einigen Tonabnehmer, andere wiederum kommen sehr gut mit dem Arm klar. Einige Tonabnehmer leiten viel Energie in headshell und Arm, hat der Arm keine ausreichende innere Dämpfung (zB durch den Materialmix) ergibt sich eine Ueberbetonung bestimmter Frequenzbereiche (kenne es aktuell nur aus dem Hochtonbereich), der Tonabnehmer klingt tonal nicht balanciert, haeufig zeigen die Sybillanten leichte Schaerfen.

    Da ich einige Arme im Einsatz habe, hoere ich recht schnell, ob dies TA spezifisch (zB umeingespieltes Colibri) oder an der spezifischen TA und Arm Kombination liegt.

    Jelco zB empfiehlt (bzw hat bei seinem Headshells) einen Gummiring zwischen Headshell und Arm. Fidelity Research schreibt in seiner Anleitung explizit, dass das Headshell ohne einen solchen montiert werden soll.

    Beide Hersteller verfolgen halt eine unterschiedliche Philosophie, montiere ich aber ein headshell mit Gummiring oder montiere sogar einen separaten O Ring ueber den Headshell Verschluss verändert sich das Verhalten des Armes insofern, als dass nun auch andere TA genutzt werden koennen.

    Bei einem von Anfang an passenden TA, zB Koetsu auf FR64s, klingen diese Maßnahmen eher schlecht und nicht passend.

    Sicherlich wird man dies auch irgendwie messen koennen, mir reicht es, wenn ich es hoere und passend einstellen, bzw abstellen kann.

    Gruss

    Juergen

    Das GME MKII spielt eigentlich ganz gut am FR64s, allerdings muss man dem Arm ein paar Resonanzen abgewöhnen, die er zusammen mit einem SPU entwickelt. Habe dazu einen Gummiring ueber das Tonarm Rohr gezogen. So Ähnlich, wie Kuzma das beim Stabi Arm auch macht.
    Die Kombination mit dem alten Stahl Ikeda 407 funktioniert auch nur mit zusätzlicher Arm Dämpfung, am neuen Ikeda 407 (Chrom Version) geht es auch ohne. Insofern ist das SPU an diesen japanischen Armen nicht ganz leicht in der Kombination. Mal schauen, wie sich das 90'er macht, hat es doch ein anderes Material im headshell. Die Arme reagieren sehr stark auf das Headshell Material. Entsprechend kann ich mir vorstellen, dass ich die Gummiringe wieder abziehen muss.

    Mal schauen, wenn alles gut geht, kommt das 90'er morgen an.

    Gruss

    Juergen

    genau!, es gibt wunderbar viele Moeglichkeiten :-)
    Eine Zeit lang habe ich die Colibri im Kontrast zu Koetsu gehoert, aktuell im Kontrast zu FR7 und SPU.

    Schoen, wenn man die Wahl hat und beide Klangwelten nebeneinander geniessen kann. Die Entscheidung "was ist richtig?" überlasse ich gerne anderen :-)

    Gruss

    Juergen

    super,

    vielen Dank fuer diesen Vergleich, bzw das Fazit eines Vergleiches!

    Bin ebenfalls sehr neugierig auf das Anniversary 100 :-)

    Meine Recherchen mit Anniversary Besitzern hatten zwischenzeitlich interessanterweise ergeben, dass das 90'er hinsichtlich Zuschauten etwas gnädiger gesehen wird und das 95'er sich diesbezüglich eher hochauflösend zickig in der Einstellung verhält.

    Also eigentlich eher das gegenteilige von oben genanntem Fazit.


    (sollte es da wohl Serienstreuungen geben...)


    Das "nicht zickige" ist mit einer der Gründe, dass ich nun ein 90'er erstanden habe, (wenn ich zickig will, greife ich zu meinen Colibri...)
    umso neugieriger bin ich nun, das 90'er in die Hände zu bekommen.


    Die 90'er Besitzer (insgesamt 2 ) berichteten von einem Einbau in Richtung einfach draufstecken und Musik geniessen, der 95'er Besitzer berichtete von Feinjustage, die man sonst nur von scharfen Nadelschliffen kennt (also eher ungewoehnlich fuer SPU) , dann aber auch sehr gut.


    da mein 90'er als NOS gekauft wurde, wird es sicherlich noch ein paar Stunden Einspielzeit benötigen...

    Werde berichten :-)

    Gruss
    Juergen



    fuer mich kommt es immer auf den konkreten Versuch an, ich habe zB schon Colibri Systeme im eigentlich nicht passenden Jelco 250 & 750 12' Arm wunderbar ans klingen gebracht (mit Yamamoto Ebenholz headshell)

    Gruss

    Juergen

    @Otto
    sauberer Ansatz!
    wenn man einen Plattenspieler bauen, bzw entwickeln wollte, müsste man genau diesen gehen.
    Zumeist (zumindest in meinem Fall) ist man aber kein Plattenspielerentwickler sondern besitzt einen Dreher mit gegebenem Teller, bzw wie bei einigen Herstellern mit vorgegebenen Ausbaumöglichkeiten.

    Ich finde es persoenlich spannend innerhalb dieser vorgegebenem Moeglichkeiten die fuer mich ideale Kombination zu finden.

    So macht es mir schlicht und ergreifend auch Spass, im vergleichenden Hoeren die Erkenntnis zu gewinnen, dass zB die dicke Zanden Gummimatte auf einem Micro Seiki RX 5000 gut funktioniert, sobald der Auflagering auf dem Teller liegt aber eben nicht mehr und stattdessen die dünne Derenville Matte die bessere Kombination ist.

    Um dies besser zu verstehen, lese ich aber gerne Beiträge, die der Sache versuchen auf den Grund zu gehen. Auch wenn ich diese Konsequenz in der Analyse selber nie umsetzen wuerde.


    Gruss

    Juergen

    die Erfahrung bestätigt das von mir gehoerte, nachdem ich ein Colibri in den Bauer DPS 3 montiert hatte. Passt eigentlich prima, und 1,48 ist genau der Wert, bei dem bei mir die meisten Colibri aufblühen.


    Nach einigen 100h Spielzeit, kann man dann sogar noch weiter runter mit der Auflagekraft.

    Viel Spass mit dem System!

    gruss

    Juergen

    da bei doch einigen Plattenspielern die Tonarmbasis verstellbar ist , laesst sich auf diesen ein SPU sehr gut einstellen. Die meisten meiner Tonarme sind japanisch mit eher exotischen Geometrien, da passen die gängigen Schablonen eh nicht. Spricht man mit den Firmen, die noch existieren, bekommt man auch schon mal gesagt, dass es da auf einen mm nicht ankommt, man sollte auch ruhig mal nach Gehör einstellen.

    Insofern habe ich meine bisherigen SPU erstmal auf den Sollpunkt eingestellt, da stört mich dann auch nicht, ob die Fertigungstoleranz mal 51mm , mal 52mm moeglich macht. Die Tonarmbasis ist ja verstellbar.

    Danach ruhig mal 0,5 bis 1mm zurueck und im Bereich der inneren Rillen hoeren, in den äußeren Rillen auch mal und man findet schnell einen Punkt, in dem ein SPU in einem zB Ikeda 407 sehr gut spielt.

    Da ich 2 unterschiedliche Ikeda 407 habe (1x TonarmRohr aus Stahl und 1x aus Alu) kann ich dem SPU noch etwas Auswahl bieten.

    Mein aktuelles GME MkII hält aktuell in der Aufloesung nicht mit dem Fidelity Research FR7 (einen TA, den ich auch sehr schätze) mit, was Preisklassen bezogen auch gut hinkommt, so versuche ich nun mit dem Anniversary 90 in der Aufloesung gleich zu ziehen, so dass ein Vergleich auf Augenhöhe stattfinden kann.


    Beide Systeme (FR7 und SPU) erlauben ein tiefes eintauchen in die Musik, so dass ich mich schon freue , mit beiden Systemen die Musik aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln hoeren zu dürfen.

    (und wenn mir mal ein schöner SME 3012 ueber den Weg läuft, wird er auch montiert, die passende Basis fuer die Micro Seiki Dreher habe ich bereits, da sollte sich ein SPU dann auch sehr wohl fuehlen)

    Gruss

    Juergen

    hmm, typische High End Anlage oder Röhre mit Hochwirkungsgrad Lautsprecher...., habe ich noch nie im Konflikt betrachtet. Habe bis jetzt alle meine bisherigen HornLautsprecher und die dazu passenden Verstärker als "High End" definiert :-)

    Habe mir kurzentschlossenern ein neues (NOS) 90'er Anniversary gegönnt, werde berichten!

    Gruss

    Juergen

    Mag noch mal auf die Anniversary SPU zurückkommen, leider hat auf meine Frage bzgl Erfahrungen mit eben diesen Systemen noch niemand geantwortet. Gibt es denn hier im Forum niemanden, der schon mal ein Anniversary im Vergleich gehoert hat und davon berichten mag?
    (Vergleich mit anderen SPU und Vergleich der Anniversary Systeme untereinander)

    Wuerde mich sehr freuen, doch noch was zu hoeren!

    gruss

    Juergen

    @Parrot
    ich mache in meinem Musikzimmer recht regelmäßig sogenannte workshops, mal mit öffentlicher Einladung im Forum, mal ohne. Auf diesen hören "wir" dann einfach mal die unterschiedlichsten Sachen im Vergleich, ist fuer mich immer ein guter Bezugspunkt, wenn auch andere Hörer Dinge/Unterschiede hoeren, die mir vorher beim alleine hoeren aufgefallen sind. Wenn man Unterschiede in einem fremden Raum und in einer fremden Kette wahrnimmt, sind diese zumeist signifikant.
    Und so konnten auf einem der letzten Zusammenkünfte einige der Micro Seiki Zubehoerteile im Vergleich gehoert werden. Es waren ausschliesslich Hörer mit Micro Seiki Drehern anwesend und manch einer ueberlegt, ob er seinen Dreher weiter ausbaut. Insofern beruht mein (aus meiner Sicht so gar nicht ) "windiges Kartenhaeuschen" auf den "windigen Annahmen" von Nishikawa San (dem ehm Entwicklungsleiter von Micro Seiki) , die mit "keinerlei Nachweis" von den anwesenden Hörern bestätigt wurde, und nun wohl die eine oder andere Investition in verschiedene Micro Seiki Dreher nach sich ziehen.

    Meine workshops laufen immer! "ohne nachvollziehbare Methodik" im Sinne von Doppelblindtests und akribischem Pegelabgleich ab. Insofern wird es fuer den typischen Mitleser aus der Gruppe der "Meßwertfetischisten" und "kategorischen NixHörern" auch immer was zu kritisieren geben.

    Werde ich (und viele meiner Gäste) weiterhin drüber stehen, stattdessen freuen wir uns ueber das gehörte, ziehen unsere Schlüsse raus und verbessern unsere Anlagen mit viel Spass am Hobby :-)

    Gruss
    Juergen

    Micro Seiki bietet den RX 1500 mit mehreren unterschiedlichen Tellern an.

    Der Stahlteller des Standard RX 1500 wird dabei mit einer dicken Gummimatte ausgeliefert, die den Teller gut bedaempft. Es gab im damaligen Zubehör einige Matten, die auf den RX 1500 (und den DXX 1000) abgestimmt waren, zB die Nagaoka "Glas" Tellerauflage. Aber auch von Micro Seiki selber gab es mit einer schweren Kupferauflage etwas passendes

    Sowohl von Micro Seiki , als auch von Nagaoka gab es ein passendes Tellergewicht, was ebenfalls einen Einfluss auf die Daempfung hat.

    Wechselt man auf den Micro Seiki RX 1500 G bekommt man einen GunMetal Teller, der deutlich schwerer ist, aber serienmäßig auch ohne Gummimatte auskommt. Klanglich hat dieser Teller einen klar positiven Einfluss auf den Klang des 1500'er , wobei ich nicht beurteilen kann, ob dies am erhoehten Massentraegheitsmoment oder am anderen Material liegt.

    Zum 1500 G Teller gibt es von Micro Seiki den Ring 1, ebenfalls aus GunMetal, der aussen auf dem Teller positioniert wird (kein Kontakt zur LP) Dieser hat eine sehr positive klangliche Auswirkung. Er bedaempft den Originalteller und er erhöht signifikant das Massentraegheitsmoment.

    Von Micro Seiki wurde im Zubehör fuer den Gunmetal Teller keine! Gummimatte angeboten, stattdessen eine dünne Ledermatte. Eine solche hat in der Tat nochmal einen klanglich positiven Einfluss. Ich kann mich aktuell nicht entscheiden, ob mir die Dereneville Matte oder diese Ledermatte besser gefaellt.


    Versuche mit einer dicken Matte, zB der dicken TW / Zanden Matte klangen eher negativ.

    memo
    ich kann an meinem FR64s Arm dank der BA-60 Basis den VTA sehr schnell und auch währen des Spielens einstellen, vdh ist bei mir die Hoehenanpassung bei unterschiedlichen Matten schnell gemacht.

    Beim 8000'er verwendet Micro Seiki erneut Solid Steel als Tellermaterial, Nishikawa San hat selbst heute bei seinen TechDas Entwicklungen kein eindeutig bevorzugtes Tellermaterial. So gibt es den AF 3 und den AF 1 mit unterschiedlichen Tellermaterialien zu bestellen.

    Offensichtlich gibt es klangliche Unterschiede, die Entscheidung überlässt er aber den Kunden. ( auf Anfrage sagt er, dass er einen Solid Steel Teller mit Titan Innenteller am liebsten hoert)

    Gruss

    Juergen