Beiträge von Jogi

    Nö, der Teller ist nicht gesichert, aber der Lagerdorn.
    Was ich immer mache: 2 Esslöffel nehmen, die Stiele gegenüberliegend unter den Teller bringen, die Löffel als Hebel nutzen und kurz aufs "Löffelrund" drücken; der Teller kommt dann mit einem manchmal lauten Knacken runter. Eine Sache von 10 Sekunden, immer. Ohne WD40, Hammer, 2 Personen usw...
    Wenn der Teller runter ist, mal mit feinem Schleifpapier das laufende Reibrad mit leichtem Druck anschleifen, manchmal ist an der Oberfläche das Gummi verhärtet und glasig.
    Wenn das nix hilft, Feder nachspannen, und Teller mit Spiritus innen reinigen.
    lG Jürgen
    P.S.: der Lenco lohnt sich ungemein....

    mehr Räumlichkeit, Präsenz, "Echtheit" der Musik.
    Mehr Zeichnung, Detail, ich will tiefer reinhören können in die Musik.


    Hi Alex,


    nach deinem Wunschzettel zu urteilen würde ich auch, wie einige meiner Vorposter, eine bessere Phonostufe ins Auge fassen. Die Black Cube ist ok, mehr nicht, typische einfache OP-Amp Schaltung. Die wird einem besseren MC nicht gerecht, das wäre verschenkt; mMn ist die Phonostufe das Zentrum der analogen Anlage.
    Und der Vorteil einer besseren Phono ist auch, dass du später auch sinnvoll den Tonabnehmer aufrüsten könntest. Hier im Forum gibt es manchmal gute Angebote im Biete-Bereich für Gebrauchtgeräte.
    Wenn du z.B. mal eine Selbstbau- Pass Xono ergattern könntest, wäre das Thema erledigt. Gibt sogar grade eine, ist aber noch ohne Gehäuse.
    Für 1000€ kriegt man schon was gutes gebrauchtes, den Rest kannst du ja immer noch in einen anderen Tonabnehmer investieren, falls das dann noch nötig sein sollte.
    Die Piega haben doch dieses tolle Hochton-Bändchen, da hörst du tatsächlich die Flöhe husten mit. Von der Seite ist also schonmal keine Limitierung zu erwarten.
    So würde ich es machen, aber jeder Jeck ist anders, wie man hier in Köln so treffend sagt :P 
    lG Jürgen

    Ich habe auch nicht widerstehen können und mir noch ein 150er gegriffen, weil ich die neue Produktlinie doch eher als downsizing empfinde. Ich habe es an meiner Röhrenphono mit geschätzten 200pf im Eingang nicht zufriedenstellend zum Laufen bekommen.Den Eingangswiderstand hatte ich auf 33kohm, das war der Sweet-Spot bei mir, Kapazität sollte zwingend so niedrig wie möglich sein, sonst klingts, wie von einigen beschrieben, etwas steril wegen des Hochtonpeaks um 12khz. Ansonsten ein Klasse-System, wenn es denn passt und man einen eher neutralen Klang mag.
    Der Graham hat vielleicht feste Eingangskapazitäten, die man evt. auslöten könnte.
    lG Jürgen

    Nach Betrachten des Fotos bin ich immer noch der Meinung. Die Trafos kann man ganz gut ausbauen, den ganzen Rest allerdings nicht. Angesichts des Drahtverhaus wirst du auch beim Verkauf nicht sooo viel dafür kriegen. Möglich wäre höchstens, Trafos behalten, Rest wegschmeissen, laut Schaltplan die benötigten Teile neu kaufen, bei Schäffer 2 Deckplatten machen lassen, Layout entwerfen, Probeaufbau machen, in 2 noch zu bauende Gehäuse einbauen, testen.
    Sowas macht man eigentlich nur selber, weil unzählige Arbeitsstunden da reinfließen. Wenn man jemanden bezahlen muss dafür, der auch noch Profi ist Garantie auf die Arbeit gibt und Steuern zahlt, wirds richtig teuer. Rechne mal mit 2-3000€, über den grossen Daumen gepeilt.
    Da kriegt man schon was schönes Gebrauches für...

    Hi,


    würde ich auch sagen. Ausserdem ist es immer viel mehr Arbeit, erst Teile auszubauen, zu reinigen, und sie dann wieder einzubauen, als direkt neue Teile zu nehmen. Abgesehen davon, dass beim Ausbau auch mal was kaputt gehen kann.
    Da macht es mehr Sinn, das Gerät zu verkaufen und gleich zwei Monos zu kaufen oder bauen zu lassen.
    lieben Gruss,


    Jürgen

    So, nach einer kleinen Recherche hab ich mir jetzt einfach mal zwei Tocos Mono Potis bestellt, die gibt es in 1 mohm und sollen klanglich wohl auch sehr gut sein.Auch ausgelöst durch die Bemerkung von Martin, der damit bestimmt nicht falsch liegt. Hab irgendwo gelesen, dass jemand tatsächlich ein Dact gegen so ein Kohleteil getauscht hat. Teuer heisst eben nicht zwangsläufig gut. Wobei die Tocos mit 2,50€ schon deutlich teurer sind als die verbauten :P 
    An einen Selbstbau eines Stufenschalters hatte ich auch schon gedacht, bin aber grade echt zu faul, mich da reinzuarbeiten.
    Die Teile kommen aus Taiwan, wird also etwas dauern.

    Andreas,
    daß ich die Schaltung damit nicht verbessern kann ist schon klar;) Das Teil klingt aber jetzt tatsächlich besser als es sollte, und ich habe einen Hang, die Dinge auf die Spitze treiben zu wollen. Und in so einem Poti für 1,65€ kann schon ne Menge hängen bleiben. Den Tape Ausgang benutze ich nicht, schon mal ein Problem weniger.
    Naja, vielleicht probiere ich 2 Stufenpotis auf 1meg umzubauen, die gibt's auch schon recht preiswert in der Bucht. Grosse Summen möchte ich da tatsächlich nicht investieren, dazu ist mir das Teil doch zu limitiert im Endeffekt, da kann ich dir beipflichten.
    Graal : ich weiss jetzt nicht, was du meinst ?(

    Liebe Röhrengemeinde,
    ich hätte da mal ne Frage;)
    Ich höre im Moment mit einer Croft Super Micro Vorstufe, die auch ein ECC83 Phonoteil an Bord hat, was sogar ziemlich gut ist. Die eigentliche Vorstufe ist ein ECC82 Kathodenfolger, das Ganze mit einer per ECL85 stabilisierten Hochspannung. Nach einigen kleinen Eingriffen 8) z.B. im Bereich Koppelkondensatoren (absoluter Tipp: Cornell Dubilier MPP Film/Folie, preiswert, in allen Werten zu haben per Ebay Taiwan, richtig gut in Frequenzweichen und Elektronik), Heizung; Netzteil und Tausch der ECC82 gegen eine E80CC ist das Teil richtig gut.
    Eins juckt mich aber noch: ich würde gern die beiden Mono-Kohlepotis im Eingang der Linestufe gegen TKD Leitplastikpotis tauschen, aber die haben 1 Megaohm. Gibt's nicht bei TKD, nur bis 100k....ich denke mal, die sind so hochohmig, weil das Poti für die Phonosektion den Massebezug herstellt, und bei 270Kohm an der Anode der ECC83 bei 250V Vb sind das laut Datenblatt umgerechnet ca 900Kohm am Ausgang der Stufe gegen Masse. Passt also soweit.


    Die Frage ist: kann ich aus einem solchen 100k Poti eins mit 1 Megohm zaubern? Bei Stufenpotis geht das ja einfach,aber hier? Oder aber einen 1meg Widerstand fest am Ausgang der Phonosektion einlöten, und das Poti dann irgendwie anders verschalten?
    Und um die Frage nach dem Warum gleich zu beantworten: weil ein gutes Poti besser klingt, oder anders gesagt, weniger klingt. 8)


    Schaltung und Beschreibung gibt es hier:Croft Super Micro
    Für sachdienliche Hinweise wäre ich sehr dankbar :merci:


    lG Jürgen

    Ich glaube mich zu erinnern, dass der Entwickler der Vorstufe doch eine ECC82 vorgeschlagen hat. Insofern dürfte die Stromgeschichte o.k. sein, weil die ja nicht mehr Strom verträgt als die 12bh7.
    Und auch wenn der Arbeitspunkt vielleicht nicht ganz optimal ist, was man ja nicht weiss, bringen solche Röhrentauschs trotzdem oft ne Menge, wie hier ja auch. Die RCA sind schon echt gut, keine Frage, ist für mich immer der Unterschied zwischen HIFI und MUSIK. Natürlich streng subjektiv das Ganze... :love: 
    Wenn man dann noch ein bisschen löten und messen kann...wird es manchmal noch besser, klar.
    Freut mich für Dominik, dass es passt, übrigens würde ich den Klang der 12bh7 auch so beschreiben, sehr homogen. Und besorg dir mal die Teles, wenn du auf Raum stehst, kriegst du da noch ein paar Kubikmeter geliefert 8o 
    Die Sovtecs sind in meinen Ohren ok, mehr nicht. Übrigens sind Tesla E83CC (die alten sind Spanngitter Typen wie die Telefunken ECC803s) auch sehr gut, gibt's bei Jan Wuesten in NOS getestet und gemessen für ca 120€ das Paar. Die finde ich nach den Telefunken die Besten, je nach Gerät sogar besser.
    Telefunken sind klarer und nüchterner, die Teslas etwas wärmer, aber auch toll.
    Die Röhrenstöpselei ist zwar mittlerweile ein teurer Spass geworden, aber meist billiger als ein neues Gerät zu kaufen;)
    Bin gespannt wie es weitergeht!


    lieben Gruss,


    Jürgen

    Moin,


    vielleicht noch was zur Sache 8) ..Ich würde auch eine ECC99 nicht gegen eine ECC82 tauschen. Ich habe in einer Croft Vorstufe grade so einige Experimente gemacht, und da ist die serienmässig verbaute ECC82 mit ziemlichem Abstand die Schlechteste. Telefunken hin oder her...Ich bin jetzt bei einer E80CC gelandet. 12BH7 ging auch gut, die brauchen aber wohl mehr Strom als die Schaltung liefert um perfekt zu laufen.
    Die E80CC gibt es noch zu halbwegs erschwinglichen Preisen, wenn man auf die begehrten sehr alten Varianten verzichtet; und sie ist schon mit weniger Strom zufrieden.
    In meiner Vorstufe würde ich den Klang der E80CC als präziser und weiträumiger aber auch etwas heller als die 12bh7 beschreiben. Die ist dafür etwas "süffiger" und dunkler und etwas gnädiger bei schlechten Quellen.
    Wenn die ECC99 drin war, würde ich es aber erst mal mit der 12bh7 versuchen, wobei die erstgenannte schon auch gut ist. Schon weil man nicht weiss, mit wieviel Strom die ECC99 betrieben wird und die 12BH7 auf jeden Fall robust genug ist.Die ECC82 klingen gegen beide wie 4-gegen 8 Zylinder :P 
    Bei den ECC83 gibt es auch ziemliche Unterschiede, bei mir sind z.B. die Telefunken die besten, weil genauesten und neutralsten. Das mag aber nicht jeder. Philips/Mullard/Valvo sind wärmer mit mehr Grundton, also etwas dunkler timbriert, machen aber auch schöne Farben und sind etwas "expressiver", wenn man das so sagen kann bei technischen Gegenständen.
    Und die sind aber alle deutlich besser als jede neu produzierte, sei es von Sovtek oder JJ oder was auch immer.
    Bei der Vorstufe würde ich mir keine Riesenverbesserung erwarten wegen der schon ganz guten ECC99, bei der Eingangsröhre der Endstufe schon eher.
    Die würde ich mal als erstes tauschen gegen eine gute alte Type, und dann mal sehen, wie das gefällt. Und bei Bedarf die Vorstufe auch noch ändern.


    Fröhliches Stöpseln!


    lG Jürgen

    Tja, habs noch mal probiert, das gleiche Ergebnis. Bei mir wird nix abgezogen, ich war auch am letzten Schritt vor dem "Zahlen" Button. Mit dem nächsten Klick hätte ich sie dann wieder gekauft, für 50€ . Egal, dann eben nicht 8) Amazon ist eh ein Kackverein.

    So, hab storniert, was ohne Probleme ging. Komisch, da kann man doch eigentlich nichts falsch machen ?( Das waren auch alles LPs, die in der Aktion standen.
    Vielleicht versuch ich es nochmal, mal sehen.

    Ich hab auch mal welche geordert. Ist wahrscheinlich schon gefragt worden: beim Zahlvorgang wurde der ganz normale Preis angezeigt. Ist das normal, und man bekommt später eine andere Rechnung?
    Ansonsten bin ich mal auf die Qualität gespannt.


    lG Jürgen

    Stimmt, die gehen auch, wobei die ja extrem teuer geworden sind. Die rocken halt mehr, und sind nicht die ultimativen Feingeister. Fand ich allerdings beide besser als die ECC82 Familie, die ich alle nicht besonders gut finde, im Vergleich zu anderen lineareren Röhren. Ist aber viielleicht auch Geschmackssache, wie so vieles im Hifi-Bereich...



    lG Jürgen

    Ich habe in einer recht normalen Vorstufe die E82cc durch eine 12bh7a ersetzt, die in die meisten Schaltungen gut funktioniert. Einzige Bedingung ist, dass der Netztrafo den höheren Heizstrom liefern kann. Das ist im Falle einer 12V Heizung 300 mA anstatt 150 einer ECC82, was meistens drin ist, wenn der Trafo nicht auf Kante genäht ist. Der Rest ist ungefähr vergleichbar, die ECC82 hat einen etwas höheren Rp, aber das macht nix.
    Diese 12bh7a war in meiner Vorstufe deutlich besser als alle ECC82, die ich probiert habe, und da waren alle üblichen Verdächtigen von Valvo über Mullard und Rca und Telefunken dabei.
    Besser im Sinne von souveräner und kraftvoller, on Steroids sozusagen 8o 
    Wenn man die mal ausprobieren kann, sollte man das machen.
    Nur mal so, als kleiner Tipp...
    lG ,


    Jürgen

    Also wenn ich mir die Preise anschaue, würde ich das Geld lieber an anderer Stelle einsetzen, um eine Verbesserung zu erzielen. Das ist schon heftig für ein bisschen Arbeit und ein paar cm Draht/Kabel. Es sei denn, es geht auch ums Spielen :P , was natürlich legitim ist.
    Und nach meiner Erfahrung klingt Silber immer etwas schlanker als Kupfer, wenn auch nicht unbedingt kühl. Eher verschiebt sich die Balance etwas zu den höheren Frequenzen hin, es wird klarer, was aber eben auch des Guten zuviel sein kann. Das kommt dann wiederum auf den persönlichen Geschmack an.
    Die Frage, die ich mir stellen würde ist: wenn es mir nicht gefällt nach dem Umbau, was dann?


    lG Jürgen

    Moin Jürgen,


    verständlich erstens sind viel zu steif für sowas selbst probiert,zweitens nimm mal 2 oder 3 Drähte pro Pol
    in Baumwolle und bau ein Cinchkabel davon gehe schwer davon das du dein Urteil über den Klang revidierst. ;)


    Der Draht war 0,1mm, also deutlich dünner als z.b. Cardas Innenverkabelung, daran liegts nicht. Cinchkabel aus BW hab ich auch mal gebaut und ne Zeitlang damit gehört. Letztlich hat er mich dann doch immer genervt, der Silberklang, auch wenn die Kabel ziemlich gut waren.
    Einspielen hab ich das nur ne Woche lassen, dann hab ich es nicht mehr ertragen und auf Kupferlitze umgebaut (im Tonarm). Die klang dann sofort, ohne Einspielen, richtig gut.
    Ich würde übrigens auch einen Stecker bevorzugen, wegen der grösseren Flexibilität.


    lG Jürgen

    Da kann ich Andreas beipflichten, kommt immer drauf an. Ich habe mal einen PUA286 mit Silberdraht verdrahtet und es klang absolut schrecklich, dünn, blutleer, hochtonlastig. Und das war seltsamerweise derselbe hauchdünne Draht, den Silvercore zum Wickeln seiner Übertrager verwendet. Von denen hatte ich zeitgleich ein Paar, und die klangen richtig gut, sogar eher etwas warm. Tja, watt nu?
    Entscheidend ist wohl immer noch auffem Platz...also probieren...mit grossem Abstand am besten war übrigens seidenumsponnene Litze, sehr dünn mit 0.04mm aus den 40er Jahren 8) , die ich mal irgendwo ergattert hatte. Doppelt genommen und verdrillt verbaut hab ich nicht glauben können, was das ausgemacht hat. Also insofern lohnt sich das Experimentieren auf jeden Fall, das kann schon krasse Unterschiede zeitigen.


    lieben Gruss,


    Jürgen