Nottingham Analogue Thread

  • Ein Händler, der NA gar nicht kennt, empfiehlt einen TA? Spannend ;)


    Mein TIp ist Grado. Wurde mir auch von phonophono als herausragende Kombination empfohlen.

    Schon das Sonata 2 lief super, aber mit dem Master 2 geht alles nochmal mind. eine Stufe besser. Passt in Deinen anvisierten Preisbereich und sollte auf jeden Fall in die Überlegung mit einbezogen werden. Scheint wirklich eine tolle Synergie zwischen NA und Grado zu geben.


    Gruß,

    Dietmar

  • Hallo zusammen,


    Die Händler in meiner Nähe verkaufen Linn, Pro-Ject Rega und eventuell noch andere Marken. Das mit dem Tellerrand könnte stimmen, jedoch verstehe ich die Händler auch da sie auch entsprechende Zahlen liefern müssen.

    So wie ich es sehe scheint noch keiner das Linn Krystal am NA getestet zu haben.

    Grado kenne ich persönlich auch nur vom Hörensagen. Muss mal schauen ob ein Händler in der Nähe Grado führt. Nochmals danke für eure Anmerkungen und Empfehlungen.

    Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. ;)


    Gruß, Leutbuehel

    Ich höre mit: meinen alten Ohren :).

  • Hi,


    an was für einen Phonopre soll den der TA? Das wäre auch eine wichtige Info.


    Dann wäre es auch hilfreich zu wissen welche musikalischen Präferenzen du hast.


    Des weiteren: ist dir vor allem der Rhythmus, das dynamisch anmachende (Grundtonhörer), oder schöne Klangfarben und korrekte klangliche "Signatur" von Instrumenten wichtig (Obertonhörer).


    Und zu guter Letzt: bevorzugst du insgesamt eher ein Analytisches, detailreiches, Klangbild, ein eher neutrales oder eines bei dem Stimmen besonders gut kommen oder eins das aus dem Fundament heraus spielt.


    Wenn man das weiss macht eine Beratung mehr Sinn. Ob du mit den Begriffen hier was anfangen kannst und dich da einsortieren traust ist natürlich immer so eine Sache.


    Mike

  • Was meint man denn mit "Grundtonhörer"?

    Aus musiktheoretischer Sicht ist der Grundton der erste

    und achteTon einer diatonischen Tonleiter. Den Bezug zum oben erwähnten Beitrag wüßte ich gern.


    Zum Grado. Ich habe das Grado Statement im Verglich

    zu Benz Micro ACE L am Spacedeck mit Acearm gehört.

    Der Klangeindruck war ähnlich. Das Grado war deutlich teurer und löste leicht mehr auf. Beide klangen für mich

    "rund" und passend.

  • Beschrieben wird das hier verbunden mit einem entsprechenden Test, der vor vielen Jahren auch mal in der Audio oder Stereoplay veröffentlicht wurde. Ist ganz nett, aber ich habe vergessen, zu welchee Gruppe ich gehöre, hat aber bei Kaufentscheidungen nie eine Rolle gespielt.

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade die Möglichkeit, günstig an ein gebrauchtes Spacedeck mit Ace Space Tonarm zu gelangen und sah es mir auch schon an.

    Ist es normal, daß der Arm um etwa eine bis zwei Millimeter im Azimuth kippelt? Besitze keine Erfahrungen mit Einpunktern. Deshalb meine Frage.


    Vielen Dank,

    Ralf

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  • Hallo Mike,


    Zu den von dir gestellten Fragen:


    Phono Pre ist ein DIGNA von Jürgen Gau (DIY Hybrid)

    Dem Test nach scheine ich eher ein Grundtonhörer zu sein. War und ist mir eigentlich egal und auch nicht bewusst.

    Welche Musik bei mir nie gespielt wird — Free Jazz, extremer Hardrock selten Klassik, ansonsten fast alles wobei ich Singer Songwriter, Blues, Gitarrenmusik und auch für die Allgmeinheit verträglichen Jazz höre.

    Dazu kommen, meinem Alter entsprechend die üblichen Verdächtigen wie, PinkFloyd The Boss Stones usw.


    Zum Sound — schwierig die Musik muss mich in Abhänigkeit des persönlichen Befindens berühren, oder mitreißen, sprich der Drang nach mehr Power kann nicht mehr unterdrückt werden. Gottseidank spielen meine Nachbarn da mit. 😉


    Grüße, Leutbuehel

    Ich höre mit: meinen alten Ohren :).

  • Hast du schon mal über ein Decca London nachgedacht? Vielleicht ein gebrauchtes Super Gold? Das sollte an deinem Einpunkter ganz manierlich laufen. Ein MI benötigt wegen der hohen Ausgangsspannung keinen Prepre oder ÜT, sodass du das Decca direkt wie ein MM anschließen kannst.

    Die Digna kenne ich nicht, habe sie mir aber neulich mal angeschaut. Vielleicht ist jetzt die Aussage zu platt, aber Deccas und Röhren Pres sind ebenfalls (wie beim Einpunkter) alles andere als ein Widerspruch.

    Meine Empfehlung: Decca SG.


    VG

    Steffen

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Hallo Steffen,


    ganz ehrlich gesagt habe ich noch nie über ein Decca nachgedacht. Welches Super Gold der aktuell angebotenen? Eventuell dieses DECCA - LONDON-C91- SUPER GOLD-POD?

    Bei gebrauchten Systemen sehe ich Probleme insofern dass mir nicht bekannt ist wie der Vorbesitzer mit dem System umgegangen ist und wieviele Stunden das System schon in Verwendung war.

    Gibt es zu den Betriebsstunden bei pfleglicher Verwendung überhaupt grobe Angaben bzw. wie kann der Verschließ seriös bewertet werden?


    Grüße, Leutbuehel

    Ich höre mit: meinen alten Ohren :).

  • Moin moin.

    Das mit dem gebrauchten System hatte ich erwähnt, falls ein neues Super Gold preislich aus dem Rahmen fallen sollte. Deccas sind an sich robust und können im Servicefall gut zu John Wright nach England geschickt werden. Der gute Mann hat die Rechte an Decca London, kurz Decca, und hat auf der Grundlage des Jubilee das Reference entwickelt. Ich meine, dass sich das Jubilee vom SG neben dem Nadelschliff (line contact) hauptsächlich durch das Gehäuse unterscheidet. Das ist beim SG aus Blech und dann anfällig für Resonanzen, wenn diese nicht effektiv über den Arm (z.B. ein Einpunkter) abgeleitet werden können.


    Grundsätzlich ist das Thema 'Decca' ein weites Feld. Ich fürchte, alle Einzelheiten würden hier den Faden sprengen. Wenn du einen TA suchst, der mit umwerfender Direktheit ein Livefeeling und Dynamik vermittelt, dass dich aus den Socken haut, macht es Sinn, dieser Spur zu folgen. Nutze die Suchfunktion hier im Forum - es wurde hier und bspw. auf Lenco Heaven sehr viel zu den Deccas geschrieben.


    VG

    Steffen

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  • Mein erster Nottingham war das alte Spacedeck, damals der kleinste Nottingham.

    Später kam das HD-Kit, dann der Aufstieg auf den Hyperspace. Astra oder Dais gab es damals noch nicht, nur den Ana Log.

    Nach vielen Jahren wollte ich mich dann wieder verbessern.

    In Frage kamen für mich der Envogue Astra oder der DAIS. Da der Astra zusammen mit dem PSU Netzteil nur im direkten Vergleich etwas schlechter als der DAIS war, wurde es der Astra.

    Der Preisunterschied zum Ana Log war mir eigentlich zu groß.


    Es kam jetzt aber wieder der Wunsch etwas zu verändern. Auch inspiriert vom Nachbar Thread vom Aufstieg von Spacedeck auf Dais. Da der Sprung vom Astra auf den Dais eigentlich kein Sinn macht, dachte ich über den Ana Log zusammen mit einem 2. Arm nach.

    Aber dann könnte wieder die Frage kommen, wie weit würde ich wohl mit dem Black Diamond kommen? Der Preisunterschied vom Black Diamond zum Ana Log ist kleiner, als der vom Dais zum Ana Log. Letztlich habe ich mich jetzt dann für den Black Diamond entschieden. Dann ist für mich das Ende des machbaren erreicht.

    Samstag müsste der bei mir spielen.

    Mit dem 2. Arm lasse ich mir dann doch noch etwas Zeit.


    Viele Grüße

    Frank

  • Schluck! Nett!!!


    Aber um dich etwas zu ärgern: ich bin nicht 100% überzeugt vom Black Diamond. Imho fehlt ein ganz wesentliches Element der größeren Nottis:


    Der gusseiserne Teller!


    Der AnnaLog hätte ihn gehabt. Ich glaube das der Teller und das Material von Tom Fletcher bewusst gewählt wurde und bin mir deshalb nicht sicher ob der Unterscheid zwischen Deco und Black Diamond nicht doch so ist, das der BD näher am AnnaLog denn am Deco ist.


    Optisch und Technisch ist der BD aber in Summe wirklich faszinierend und der Vorteil der höheren Unempfindlichkeit bezügl. der Aufstellung beim BD ist nicht zu unterschätzen.


    Jedenfalls: viel Spass mit dem neuen Dreher und berichte ausführlich von Anlieferung, Aufbau und erster Begeisterung!


    Ach ja: Viel Spass beim zähmen des Schaumsstoff-Chaos!


    Mike

  • Eine kleine Frage an die lieben Spacedeck Kenner:

    Ist diese dicke Basis synergetisch notwendig/empfehlenswert zum Betrieb des Spacedecks? Gibet es flachere Alternativen?

    Für mich würde die Standard-Kombi einfach zu hoch bauen.

    Merci.

    W.B.