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  1. Analogue Audio Association
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  4. Tonabnehmer und Tonarme

Brummproblem mit Grado Reference Platinum Wood

  • SL Jochen
  • 14. Januar 2014 um 22:52
  • SL Jochen
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    • 14. Januar 2014 um 22:52
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe mir o.g. TA gekauft und an meinem PUA 1500 S montiert; die Kombi läuft auf einem modifizierten TD 125 und erfüllt nach den ersten beiden Seiten meine klanglichen Erwartungen voll und ganz: Wie überall zu lesen ist, reproduziert das Grado sehr vollmundig, warm und mit einer preisklassenuntypischen Tiefe in der Darstellung. Ein Auflösungswunder ist es nicht - auch das war zu lesen; dafür habe ich mein Benz LP am Artemiz auf dem Xerxes.

    Was mir nicht gefällt, ist der Brumm, der trotz korrekter Erdung ohne Signal bei gut halber Maximallautstärke zu vernehmen ist. Auch wenn dies nur und ausschließlich ohne Signal wahrzunehmen ist, stört es mich. Ich habe eine andere Vorstufe probiert, ich habe den Phonopre örtlich isoliert, ich die NF-Kabel getauscht, ich habe verschieden zusätzliche Erdungen u.a. des Armrohres versucht - ohne Erfolg. Auch die Rechner, Neonlampen und Funktelefone in der Umgebung habe ich abgeklemmt, ebenso das D-Lan - keine Veränderung.

    Allerdings: Im Armrest liegend wird mehr Brumm produziert als über der Platte schwebend - komisch! Die Tonarminnenverkabelung ist aber auch ok.

    Habt Ihr eine Idee, eine Lösung?

    Dank vorab, Gruß

    Jochen

  • Balou
    versuchs mal mit Gemütlichkeit...
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    • 14. Januar 2014 um 23:06
    • #2

    Hallo Jochen,

    hast Du das Grado auch mal in eine andere Laufwerks-Arm-Kombi montiert?
    Ich würde das mal machen und dann schauen ob es da noch brummt, am besten unter Beibelassung des übrigen setups...

    Beste Grüße

    Thomas

  • SL Jochen
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    • 14. Januar 2014 um 23:15
    • #3

    Danke schon mal. Moderation: Könnten wir den Faden bitte aus dem Newbie- in den Standardbereich verschieben?

    Gruß

    Jochen

  • SL Jochen
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    • 14. Januar 2014 um 23:49
    • #4

    PS: Im Betrieb ist auch bei hohen Lautstärken an leisen Stellen für mich nichts zu bemerken ... ich verstehe es nicht!

    Gruß

    Jochen

  • stbeer
    Wirklich angekommen
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    • 15. Januar 2014 um 08:41
    • #5
    Zitat von SL Jochen

    Allerdings: Im Armrest liegend wird mehr Brumm produziert als über der Platte schwebend - komisch! Die Tonarminnenverkabelung ist aber auch ok.


    Lieber Jochen,

    meiner Meinung nach streut da ein Magnetfeld irgendeines (darunter plazierten Geraets, z.B. des Verstaerkers) Trafos in den Tonabnehmer ein; das Brummen ist "ueber der Platte schwebend" deshalb geringer da der Plattenteller ja "an Masse" ist und dadurch eine leichte Schirmwirkung hat ;)

    Gruss Stefan

    Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
    Musik die Zeit im Raum :)

    Einmal editiert, zuletzt von stbeer (15. Januar 2014 um 08:46)

  • ake
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    • 15. Januar 2014 um 16:07
    • #6

    Ja, die Grados sind empfindlich für sowas.
    Ändert sich denn das Brummen, wenn man das Grado an verschiedenen Stellen über dem Teller hat? Ändert sich das Brummen in Abhängigkeit davon, ob der Motor des Drehers läuft oder nicht? Ändert es sich, wenn Du den Dreher vom Netz absteckst? Brummt es denn, wann Du das Signalkabel am Dreher/Tonarm absteckst, aber am Phonopre dranläßt?

    Gruß
    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

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  • SL Jochen
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    • 15. Januar 2014 um 19:29
    • #7

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Das Brummen ist unabhängig vom Motorlauf, auch von der Netzverbindung des Drehers. Da ich einen durchverkabelten Arm habe, kann ich die letzte Frage nicht beantworten.

    Ich habe auch früher mit einem V15III dieses Problem gehabt.

    Wisst Ihr, was zu tun ist?

    Gruß

    Jochen

  • Broadway
    Gast
    • 15. Januar 2014 um 19:46
    • #8

    Hi Jochen,

    Zitat von SL Jochen


    Ich habe auch früher mit einem V15III dieses Problem gehabt.
    Wisst Ihr, was zu tun ist?

    auch auf diesem Dreher ?

  • finkployd
    Gast
    • 15. Januar 2014 um 19:49
    • #9

    Hallo Jochen,

    hast Du auch die fetten Netzteile, Netzfilter o.ä., die bei Dir in der unteren Etage des Racks stehen mal etwas weiter weg zu positionieren versucht? Irgendwo habe ich auch mal gelesen, man solle versuchen, Arm und Laufwerk nicht am Phonopre zu erden, sondern am Verstärker, falls der über eine Erdungsklemme verfügt. Auch dies wäre vielleicht noch eine Möglichkeit.

    LG,

    Der Achämeniden-Sammler

    Einmal editiert, zuletzt von finkployd (15. Januar 2014 um 19:49)

  • SL Jochen
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    • 15. Januar 2014 um 20:48
    • #10

    Hallo Bernd,

    nein, es war ein Dual 704.

    Hallo Frank,

    ich danke für den Tipp und werde probieren. Es könnte gut das Netzfilter sein, es ist nicht sehr weit vom Dreher entfernt.

    Gruß

    Jochen

    2 Mal editiert, zuletzt von SL Jochen (15. Januar 2014 um 20:52)

  • Balou
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    • 15. Januar 2014 um 20:51
    • #11

    Hallo Jochen,

    ich hatte bei meinen Experimenten in den letzten Jahren auch mal so ein Problem, also das es brummt, wenn man den Arm anfaßt, meine ich...
    Ich kann Dir nicht mehr sagen was es genau war, aber irgend ein Männchen in meinem Kopf sagt, dass es was mit der Masse zu tun hat.
    Überprüfe doch mal Deine Massekabel, ob da alles seine Richtigkeit hat, auch und gerade beim Laufwerk...

    Beste Grüße

    Thomas

  • ake
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    • 16. Januar 2014 um 10:39
    • #12
    Zitat von SL Jochen

    Da ich einen durchverkabelten Arm habe, kann ich die letzte Frage nicht beantworten.

    Doch, kannst Du: einfach alle 4 Stecker am System abziehen... Dann kannst Du bei der Gelegenheit auch mal testen, ob sich am Brummen was ändert, wenn Du die Stecker paarweise zusammenbringst (also die Kabel nicht offen läßt sondern kurzschließt.

    Gruß
    Andreas

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  • kajetan
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    • 16. Januar 2014 um 11:29
    • #13

    Moin,

    ich hatte mal einen Brumm, der durch das Kabel eingefangen worden ist. Je nachdem, wo das Kabel sich befunden hat, wurde er stärker oder schwächer. Man kann das einfach überprüfen, indem man das Kabel mal in verschiedenen Positionen hält und lauscht, ob der Brumm sich verändert. Letzten Endes lag es bei meinem Arm vermutlich an der Masseführung des Kabels. Eine
    Neuverkabelung hat bei dem Brumm Abhilfe geschaffen. Was für eine
    Verkabelung hat der Pua?


    Die Kabellänge kann mitunter auch eine Rolle spielen, ein zu langes Kabel (größer 70cm) fängt sich bei mir schneller etwas ein, gerne auch Radioempfang. Dem konnte ich Abhilfe schaffen, indem ich das Kabel in einer Schleife gelegt habe.


    Gruß

    Dirk

    Streamen ist wie alkoholfreies Bier...scheint erstmal richtig zu sein, am Ende fehlt aber das Entscheidende.

  • Maktnix
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    • 16. Januar 2014 um 20:28
    • #14

    Hi,

    jetzt komm' ich auch noch. Es wurde ja schon viel zum Ausprobieren vorgeschlagen, anders kommt man sicher auch nicht weiter. Nach den Symptomen handelt es sich evtl. um ein Erdungsproblem in der Schnittstelle Laufwerk/Tonarm. Deswegen von mir noch zwei Anregungen:

    1. Den Tonarm mal ganz ohne (zusätzliche) Erdung, also quasi im erdfreien Betrieb, auszuprobieren;
    2. Weil der Thorens intern mit dem Tonarm vermutlich auf Masse liegt, diese Verbindung (= Schleife) ggf. auftrennen. Danach entweder A) das Laufwerk ohne Erdung betreiben oder B) diese separat herausführen und ausprobieren, wo sie anzuleinen ist.

    Da mir dieses Thorens+Grado-Problem sehr bekannt vorkommt, tippe ich mal, dass Variante 2 zutrifft. Man sollte auch nach jeder Änderung kurz von der Anlage zurücktreten (also im wahrsten Wortsinne), da der menschliche Körper ebenfalls ein störendes Potential einstreuen kann. Beim Hören fällt es wegen der Distanz nicht auf.

    Grüße,
    Reinhard

    "Mein Gehirn braucht kein Blut, es muss nur feucht gehalten werden" Al Bundy/Eine schrecklich nette Familie

  • stbeer
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    • 16. Januar 2014 um 23:48
    • #15
    Zitat von Maktnix

    ... da der menschliche Körper ebenfalls ein störendes Potential einstreuen kann.


    8o:thumbup: ?(  :wacko:

    Mehr sog i ned, Stefan :D

    Reinhard: :sorry: aber :rolleyes:

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  • Maktnix
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    • 17. Januar 2014 um 00:11
    • #16

    Hi,

    wieso, gibt's da was dran zu deuteln? ?(

    Ich fummel "for Fun" aktuell auch gerade mit einem Grado herum (das alte Non-wood Ref. Signature im Rega mit aber geänderter Verkabelung). Dabei musste ich mich ebenfalls mit massiven Brummproblemen herumschlagen, unter anderem mit dem geschilderten Phänomen. 8o

    Du darfst aber gerne drüber grinsen, wenn es nicht deinem Weltbild entspricht. :P

    Grüße,
    Reinhard :sleeping:

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  • SL Jochen
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    • 19. Januar 2014 um 04:28
    • #17

    Hallo Reinhard,

    ich danke für Deinen Hinweis. Der Arm liegt nicht auf Chassismasse; ihn damit zu verbinden hat leider genauso wenig gebracht, wie die Trennung der Chassis von der Netzmasse.

    @ Andreas,

    auch Dir danke ich für den Vorschlag; wenn ich das Headshell abschraube, gibt es ein anderes, lauteres Brummen.

    Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende ...

    Gruß

    Jochen

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    • 19. Januar 2014 um 20:24
    • #18

    Tag,
    und noch: auf möglichst großen Abstand zwischen Netzkabeln und Signalkabeln achten, keinesfalls nebeneinander verlaufen lassen.
    Freundlich
    Albus

  • Albus2
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    • 20. Januar 2014 um 18:08
    • #19

    Tag,
    und noch ein Punkt der Nachfrage zur Orientierung: Die erwähnte Durchverkabelung des Armes - Durchverkabelung von der HS-Befestigung bis zu den RCA/Cinch-Steckern ist mit Abschirmung oder ohne Abschirmung zur Gänze ausgeführt; oder die Verkabelung ist ohne Abschirmung sowohl im Arm als auch außerhalb des Plattenspielers? Und der Tonarmabschnitt dieser Verkabelung ist - wenn ohne Abschirmung - aber ordentlich verdrillt gemacht (die vier Leiter, der Masseleiter beiseite)?
    Freundlich
    Albus

    Einmal editiert, zuletzt von Albus2 (20. Januar 2014 um 18:09)

  • Maktnix
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    • 20. Januar 2014 um 19:31
    • #20

    Hallo Jochen,

    seltsam das ganze. Beharrlich noch ein paar Ideen:
    Wenn der Tonarm im Rest liegt und und mit dem Finger berührt wird, ist dann im Lautsprecher ein Spratzeln oder stärkerer Brumm zu hören? Oder...
    Prüf doch mal, was mit dem Brumm passiert, wenn du nacheinander alle Kontakte am System trennst. Lässt sich die Störung auf eine der Leitungen oder einen Kanal eingrenzen?
    Was passiert ggf., wenn du beide "Minus" provisorisch auf einen Pin legst? Beide Pins separat ausprobieren.
    (Natürlich immer kurz Kanal wechseln beim Hantieren und vorsichtig beim Hochdrehen der Lautstärke...)

    Grüße,
    Reinhard

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