Plattenstaubsauger

  • Hallo Forum,


    Wenn ich mir den Schmutz auf der Platte unterm Mikroskop anschauen, dann ist der überwiegende Teil davon, faserförmig und trocken, also das, was man unter (Haus-) Staub versteht.


    Wäre doch eigentlich logisch, wenn man im ersten Reinigungsgang die Platte erst mal trocken absaugen würde.


    Gibt es dafür irgendwelche Konzepte? Kommerzielle oder DIY?


    Gruß,


    Rainer

  • Zwar keinen Trockensauger, aber eine motorisch angetriebene Rotationsbürste gab es mal von National. Klick!


    Ich bezweifle auch, dass es da einen deutlichen Vorteil eines Trockensaugers gegenüber einer guten Bürste, wie z.B. derjenigen von Frank Levin, geben wird.


    Eine Alternative wäre vielleicht noch eine Druckluftflasche. ;)


    Bis dann,


    Thorsten

  • Der Feinstaub bleibt drin, die paar Fasern bekommt man mit einer Bürste. Aber erst eine Reinigungsflüssigkeit löst wirklich jeden Dreck, ist immer noch am effektivsten.

    Gruß André


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  • Verwende dafür seit gut 30 Jahren eine Carbonfaserbürste. Und seit fast 20 Jahren mach ich das bei erstmalig aufgelegten Scheiben in Verbindung mit einer Plattenwaschmaschine.


    Jeder, der einen Flächensauger besitzt, kann diesen ja trocken laufen lassen. Damit hat er dann den oben erwähnten Staubsauger. ;)


    Bis dann,


    Thorsten

  • Der Feinstaub bleibt drin, die paar Fasern bekommt man mit einer Bürste. Aber erst eine Reinigungsflüssigkeit löst wirklich jeden Dreck, ist immer noch am effektivsten.


    mit einem kräftigen Unterdruck und geringem Abstand zur Platte wird m. E. bereits der allergrößte Teil des "Staubs" abgesaugt.


    Hausstaub besteht zum größten Teil aus Fasern, zumindest der, der an der Nadel hängen bleibt, ...es sei denn, man lebt in einer Baustelle, dann ist der Anteil von mineralischen Stäuben sicherlich höher als normal, aber auch der ist trocken...
    Ich würde feinen Gipsstaub übrigens auch eher erst mal trocken entfernen...


    Die Ursache für klebrige Verschmutzung vermute ich in Teerablagerungen (Rauchen), durch Küchendunst (Bratfett) und natürlich Fingerabdrücke..., die müssen dann natürlich zwingend mit einer fettlösenden Reinigungsflüssigkeit gelöst werden.


    Erst durch die Reinigungsflüssigkeit kommt ja ein "Kleber" ins Spiel, sodass eine sorgfältigste Absaugung notwendig wird. Was schlecht abgesaugte Reinigungsflüssigkeit bewirkt, kennt man ja von nassabgespielten Platten.


    Vielleicht ginge auch Pressluft...


    Gruß,


    Rainer

  • Hallo Rainer,


    probiere es doch mal. Ich habe schon vieles, zwar nicht auf Platte, aber mit Luft versucht. Eine gewissen Reststaubschicht blieb sehr hartnäckig haften. Das ging erst mit naß wischen. Das Wasser emulgiert auch, vor allem scharfkantige Silikate, die über die Oberfläche per Sog gezogen werden, können Microkratzer hinterlassen.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Hi,


    dafür kann man auch ein Mikrofasertuch mehrfachfalten u. damit abstauben,
    gut u. günstig.


    Für alles Andere .. nur ein Lösungsmittel (die üblichen Mischungen) bringt da was.

  • " scharfkantige Silikate, die über die Oberfläche per Sog gezogen werden, können Microkratzer hinterlassen."
    die das geübte Ohr natürlich hört... :wacko:

    Gruß Friedrich


    (Meine Komponenten sind im Profil)

  • Hallo


    habe seit graumer zeit ein Staubbindetuch in verwendung



    http://www.ebay.de/sch/i.html?…detuch&_sacat=0&_from=R40

    Die Tücher hinterlassen keinerlei Rückstände sonst könnte man nicht Lackieren


    Nach ca 100 Anwendungen sieht das Tuch so aus ( 95% der LP´s sind gewaschen )
    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/84139/



    Gruß Gerhard