Thorens TD 520

  • Schön, dass dieser thread mal wieder aus der Versenkung gekommen ist.


    Ein Thorens TD 520 gehört für mich seit vielen Jahren zu den absoluten Klassikern des Plattenspielerbaus. Speziell haben es mir die ab Werk angebotenen Versionen mit Zukauf-Tonarmen angetan.

    Da der SME 3012R zu meinen Lieblingstonarmen gehört, der aktuell dramatisch gestiegenen Marktwert dieses Tonarms zeigt leider, dass dies nicht nur mir so geht..., ist für mich ein TD 520 mit serienmäßig verbautem SME 3012R natürlich die erste Wahl.

    Diese für Thorens gebaute OEM Version erkennt man daran, dass es keinen separaten Lifthebel an der Tonarmbasis gibt. Die Liftfunktion wird ja bereits vom Thorens TD 520 bereit gestellt.

    Im Markt tauchen immer mal wieder nachträglich umgerüstete Thorens TD 520 auf, diese erkennt man dann aber recht schnell am Lifthebel des SME 3012R.

    An einem SME 3012R spielen viele Tonabnehmer sehr gut, Aber klanglich und gefällt mir mir die Kombination mit einem Ortofon SPU Tonabnehmer.


    So habe ich an meinem TD520 ein Ortofon SPU Gold am SME3012R laufen, was mir viel Spass bereitet.

    Anbei ein paar Bilder von meinem Thorens TD 520 mit SME 3012R

    Gruss
    Juergen



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  • sehr schöner Dreher, keine Frage


    Ich habe auch noch einen 126 MK III mit serienmäßigem SME SERIE III Arm. Da sind aber beide Tonarm Lifte in Betrieb, trotz des vorhandenen Thorens Lifts.


    Was die Preise für den 3012 angeht, überhaupt die Preisvorstellungen mancher Menschen für ältere SME Baujahre, da fällt mir nix mehr zu ein.


    Hatte heute noch jemanden, der für die Leergewichts Rähmchen des Serie III Arms, 7 Euro pro Stück als viel zu billig hielt.

    Was das sollte, keine Ahnung, denn bei ebay wurden kürzlich 3 Stück für etwas über 20 Euro per Sofortkauf angeboten, von der Britischen Insel.

    Dann unterstellte der Typ mir, ich wolle Ahnungslose übervorteilen, aber er selbst will Mondpreise erzielen, für Dinge, die seit Jahren herum liegen.

    Weiterhin wollte er mir, der ich im Stahformenbau und Kuststoff Spritzguss Technik tätig war, vorrechnen, dass bei 10.000 Stück Produktion dieser Rähmchen jedes 7 Euro kosten würde.

    Realistisch sind maximal einige geringere 2 stellige Centbeträge.

    Er habe auch ein Tonarmrohr, aber nicht für 12,50 Euro


    Sicher werden diese Teile nicht mehr produziert, und Für SME bezahlt man auch den Namen, aber mir Übervorteilung unterstellen, während der mir das Geld aus der Tasche zocken will.


    Auf solche Spinner kann ich verzichten.


    Ich habe vor etwa 2 bis 3 Jahren

    5. Leer Rähmchen aus Alu ähnlich leichtem aber härteren Metall

    1. AZIMUTH GAUGE aus hartem und schweren Metall in Messing ähnlicher Farbe

    1. Lateral Balance Kegel, ebenfalls Metall

    1. 3,6g Tonabnehmer Zusatzgewicnt für in die Headshell

    2. Schraubenschlüsselchen mit 3 Gabel Öffnungen

    Alles CNC gefertigt

    Und alles nach Hause gebracht bekommen

    Komplett für 65 Euro bekommen


    Das ist zugeben sehr preisgünstig aber unter HIGH END Freunden, auch wenn ich diesen Herrn, wo das Zeug her ist, nicht kannte.

    Thorens, SME, Elac, van den Hul, Shure, Accuphase und Musik wird zum Genuss

  • Was die Preise für den 3012 angeht, überhaupt die Preisvorstellungen mancher Menschen für ältere SME Baujahre, da fällt mir nix mehr zu ein.

    nun ja, man sieht bei zB SAEC was es heute kostet einen "historischen" Tonarm neu aufzulegen. Der neue SAEC Tonarm, der sehr ähnlich zum SAEC 308L ausfällt hat eine UVP von knapp 10.000,-eur.


    Dazu kommt noch eine gewisse Sammelleidenschaft einiger audiophiler Genießer und schon bewegen sich die Marktpreise.

    Angebot und Nachfrage!, Warum auch nicht.

    Man kann dies schön mit Oldtimern im KFZ Markt vergleichen. Kaum steigt der Bedarf nach einem Fahrzeug, gehen die Preise hoch. Parallel kommen immer mehr Nachbau Ersatzteile in den Markt.
    Speziell bei SME Tonarmen ist der Markt mittlerweile ebenfalls voll von Nachbauteilen...

    Und schaut man sich Thorens an, dann kann man sagen, dass auch hier die Preise für die alten Modelle hochgehen. Die letzten beiden Prestige, die ich beobachtet habe, sind zu knapp 30k verkauft worden, ein Reference zu knapp 50k.


    Hier im Thread geht es um den Thorens TD 520. Ich zähle man den TD521 mit dazu, da nahezu identisch (der TD 521 wurde als reines Laufwerk ohne Tonarm angeboten)

    Hier kann man ein Angebot für diesen Plattenspieler in einer modifizierten S Version zu ca 12.000,- eur sehen:

    https://www.ebay.de/itm/Thoren…d26162:g:IgIAAOSwVZ5b3dO3


    hier in der Standard Version mit SME 3012R zu 4.000,- eur

    https://www.ebay.de/itm/1986-O…323689:g:XM8AAOSwN8FZrHHf


    hier in der Standardversion mit SME 312 zu ca 5.000,- eur


    https://www.ebay-kleinanzeigen…-rdc-/1138932675-172-8671


    Man sieht, wie bei Reference und Prestige bereits geschehen, werden auch bei den "normalen" Thorens Plattenspielern die Zeiten der preiswerten Schnäppchen, zumindest bei den TopVersionen in sehr gutem Zustand nicht mehr ewig dauern.

    Der asiatische Markt ist gross und der Nachholbedarf riesig...

    Gruss
    Juergen

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  • Es ist doch so, daß einige Super Reiche, den normalen Menschen Zugang zu High-End mies machen.


    Auf der HIGH END Messe vor 2 Jahren:

    Ein russischer Milliardär fragte einen Aussteller nach dem Preis der vorgeführten Anlage. Der Aussteller antwortete 150 Tausend Euro. Darauf erwiderte der Milliardär, viel zu billig. Ab 300 Tausend wären wir in's Geschäft gekommen.


    So zahlen Leute viel zu hohe Preise, völlig unabhängig von Qualität und Wert der Wäre.


    Letzte Woche fragte ich einen Hersteller, wie sich der hohePreis der Phonostufe erklärt, wo doch nur wenige Bauteile auf der kleinen Platine sind.

    Ich betonte, ich habe keine Ahnung von der Entwicklung eines solchen Gerätes.

    Er antwortete mir sehr ehrlich: "weil die Kunden so etwas bei einem Preis für wenige hundert Euro für schlecht halten umd dann nichts verkauft wurde, also wurde der Preis angepasst"


    Ähnlich ist es bei fast identisch aufgebauten NF Kabeln. Vom einen Anbieter kostet 1 Stereo Meter 80 Euro, während die s.g. EDELSCHMIEDE vom selben Groß Produzenten hergestellte Kabel aus identischen Materialien und eigentlich nur anderer Farbe der Ummantelung dieses Kabel für 800 Euro verkauft.


    Sicherlich gehöre ich nicht zu denen, die den Unterschied des Klangs beeinflusst durch Kabel anzweifeln, im Gegenteil.


    Aber anstatt 4 oder 5 NF Kabel für insgesamt 5000 Euro zu kaufen, würde ein besserer CD Player oder anderes Quellgerät oder aber in Amp und Boxen investiert besser angelegt sein.

    Meine Kabel sind definitiv ok, vor Allem in Angesicht dessen, wieviel ich dafür bezahlt habe.

    Dabei sind Oehlbach, v.d.Hul und Accuphase, sowohl XLR als auch Cinch, symmetrisch und koaxial

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  • Es ist doch so, daß einige Super Reiche, den normalen Menschen Zugang zu High-End mies machen.

    Warum sollten "Super Reiche" keine Ahnung von Hifi und High End haben?

    Warum sind "Super Reiche" hinsichtlich des Hobbies keine normalen Menschen?
    Hören wahrscheinlich, wie die meisten hier, auch Dire Straits und Nils Lofgren :-)

    Ich war letzte Woche auch einem Oldtimer Treffen, dort gab es Renault 4, 2CV, Fiat 500 usw zu über 20.000,- eur in Bestzustand zu bewundern.


    Ein solches Auto war damals nicht viel teurer, als Thorens TD 520 mit SME 312 Tonarm.

    Warum wird also akzeptiert, dass für alte Autos im Topzustand hohe Preise aufgerufen werden, aber fuer alte Plattenspieler im "Sammlerzustand" nicht?

    Aber eigentlich off topic, die Diskussion über Preise im Hifi/High End Bereich hat in diesem Forum schon manchen thread getötet, entsprechend sollten wir diese nicht weiterführen, hier soll es am besten nur noch um den


    Thorens TD 520/TD521


    gehen.

    Gruss

    Juergen

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  • Ich habe nichts gegen Super Reiche, dies war ein Beispiel, aber 12 Tausend Euro für einen 520 er mit SME 3012 sind definitiv von einer anderen Welt, erst Recht, wenn er um die Endabschaltung beraubt wurde.


    Auch der hier wohl gerne Vergleich zu Oldtimern hinkt ein wenig.

    Beides ist nicht vergleichbar, nur weil evtl ähnliche Preise von einigen erwartet werden.


    In der komplett Restaurierung eines Autos liegt viel mehr Arbeit umd so viel mehr Zeit, als es in einer Überarbeitung eines TD 520 je möglich ist. Außer jemand feilt von Hand einen Plattenteller aus einem Block Alu.

    Das wird aber niemals geschehen. Dazu gibt es eine Drehbank.

    Von der Anzahl möglicher Teile mal ganz abgesehen.

    Beim Auto geht es um Elektriker, Motor, Getriebe, Sattlerei Polsterei, Lackierer, Karosseriebauer, alleine schon mehrere Berufe umd entsprechend viele Menschen mit hohen Fähigkeiten und Arbeitszeit.


    Dann ein TD 520 für 12 Tausend und ein Auto für von mir aus für 15 Tausend ist doch ein Unterschied

    Aber auch dieses Auto würde ich mir nicht kaufen wollen

    Ein von Dir genannter Fiat 500 ist sicher gut 20 Jahre älter als ein TD 520


    Ich habe nie behauptet, super reiche seien ahnungslos, wie gesagt, daß war ein Beispiel aus einer Dokumentation über die High End Messe vor 2 Jahren.

    Aber dieser spezielle Fall zeugt von groß kotzigem Verhalten und wenig Ahnung.


    Das trifft aber definitiv nicht auf alle zu, aber in diesem Falle sicherlich.


    Das mit der Phonostufe ist ebenfalls so geschehen, mein eigenes Erlebnis.

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  • Habe den 520er viele Jahre mit dem TP16 MKIV L betrieben. Dann vor einigen Jahren auf TP 90L umgebaut. Aufgrund der Umbauzeit gab es also keinen direkten Vergleich. Ich kann mich nicht erinnern, dass Vorhänge gefallen wären... Tonabnehmer war/ ist ein AT OC9 MLII.

    520 mit SME 3012R und SPU stand viele Jahre auf dem Altar von Schalldruck in Berlin (der Laden ist inzwischen Geschichte). Irgendwann war er weg. Als ich mich dann nach einem neuen MC umsah, riet man mir dort, erstmal ein besseres Laufwerk als den 520iger anzuschaffen. Mein Einwand, er könne doch so schlecht nicht sein, schließlich wurde ihm vor Ort jahrelang gehuldigt, führte quasi zum Rauswurf. :-))

    Jazz is the teacher, funk is the preacher.

  • Habe den 520er viele Jahre mit dem TP16 MKIV L betrieben. Dann vor einigen Jahren auf TP 90L umgebaut. Aufgrund der Umbauzeit gab es also keinen direkten Vergleich. Ich kann mich nicht erinnern, dass Vorhänge gefallen wären... Tonabnehmer war/ ist ein AT OC9 MLII.

    520 mit SME 3012R und SPU stand viele Jahre auf dem Altar von Schalldruck in Berlin (der Laden ist inzwischen Geschichte). Irgendwann war er weg. Als ich mich dann nach einem neuen MC umsah, riet man mir dort, erstmal ein besseres Laufwerk als den 520iger anzuschaffen. Mein Einwand, er könne doch so schlecht nicht sein, schließlich wurde ihm vor Ort jahrelang gehuldigt, führte quasi zum Rauswurf. :-))

    Auch zu den Zeiten des TD520/521 gäbe es klanglich bessere Laufwerke,
    so wie es auch heute schlechtere und bessere Laufwerke als den TD 520 gibt.

    Der Thorens TD 520 mit SME 3012R und Ortofon SPU ist aber schlicht und ergreifend ein sehr stimmiges Gesamtkonzept, so dass ich gut verstehen kann, dass er lange auf dem "Altar" von einem Hifi Geschäft stand.

    Verglichen mit den damaligen Neupreisen der grossen zB Micro Seiki Plattenspieler, war der Thorens TD 520 ja sogar noch recht preiswert und erfreute sich deshalb einer weiteren Verbreitung.


    Dieses schlüssige Gesamtkonzept führt ja auch heute dazu, dass der TD 520/TD521mit SME 3012R in TopZustand zu den gesuchten historischen Plattenspielern gehoert.

    Gruss
    Juergen

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  • Habe den 520er viele Jahre mit dem TP16 MKIV L betrieben. Dann vor einigen Jahren auf TP 90L umgebaut. Aufgrund der Umbauzeit gab es also keinen direkten Vergleich. Ich kann mich nicht erinnern, dass Vorhänge gefallen wären... Tonabnehmer war/ ist ein AT OC9 MLII.

    520 mit SME 3012R und SPU stand viele Jahre auf dem Altar von Schalldruck in Berlin (der Laden ist inzwischen Geschichte). Irgendwann war er weg. Als ich mich dann nach einem neuen MC umsah, riet man mir dort, erstmal ein besseres Laufwerk als den 520iger anzuschaffen. Mein Einwand, er könne doch so schlecht nicht sein, schließlich wurde ihm vor Ort jahrelang gehuldigt, führte quasi zum Rauswurf. :-))

    der Umbau von TP 16 MK IV L auf TP 90 L bringt doch klanglich nicht so gravierende Unterschiede, was nur meine ganz persönliche Einschätzung ist.


    Was dafür spricht, ist die Möglichkeit bei dem TP 90 durch Headshell Wechsel zwischen verschiedenen TAs "switchen" zu können, so wie es SME schon bei vielen älteren 3009, 3010, 3012 Modellen vorgemacht hat.

    Der TP 16 MK IV L bietet sowas nicht, was aber bei früheren TP 16 Versionen mit dem TP 63 Tonarmrohr schon möglich war.


    Ich spielte lange mit dem Gedanken, meinen 520er mit TP 16 MK IV L auf SME 3012 umzubauen.

    Mittlerweile bin ich davon abgekommen.

    Sicher ist der 3012 ein besserer Arm als der TP 16 MK IV L, aber dieser Umbau kostet mehr, als es an Klang Gewinn zum Ergebnis bringt.

    Dann kommt noch hinzu, daß so viele der wenigen angebotenen SME 3012 nicht mehr in sehr gutem Zustand ist. Dann mehr als 1200 oder gar 1500 Euro ausgeben, für einen 40 bis 50 Jahre alten Tonarm, dessen Historie nicht mehr nachvollziehbar ist, weiß ich nicht recht.

    Beim Umbau selbst kommen sehr wahrscheinlich schwierige Momente mit der automatischen Endabschaltung.


    Sicher muss jeder selbst entscheiden, ob er den Umbau will oder nicht. Ein klein wenig besser ist diese Variante ja schon, und optisch eine große Verbesserung. Vom Verkaufspreis mal abgesehen, der sich damit wohl vervierfachen bis verfünffachen lässt.


    Bei neueren SME Armen wie Serie IV oder V oder beim 312 oder ähnlich fehlt mir diese praktische Möglichkeit, die Headshell zu wechseln, auch wenn so ein Arm noch besser sein soll, als es ein 3012 ist.


    Nun, ich bin mit meinem 520 mit dem TP 16 MK IV L sehr zufriden

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  • Bei neueren SME Armen wie Serie IV oder V oder beim 312 oder ähnlich fehlt mir diese praktische Möglichkeit, die Headshell zu wechseln, auch wenn so ein Arm noch besser sein soll, als es ein 3012 ist.

    Der Marktpreis des SME 3012R bewegt sich ja auch deshalb nach oben, da im Moment viele internationale Käufer den Arm als "musikalischer" und "natürlicher" einstufen, als die Nachfolger Tonarme von SME. Der SME 312 wird zB nicht so gehypt.

    Ein interessante Möglichkeit sehe ich noch in der Verwendung des


    Thorens TP 92 Tonarmes.


    https://www.fidelity-magazin.d…thorens-tp-92-oem-tonarm/


    Damit bliebe man markentreu und eine Verbesserung gegenüber den alten Thorens Tonarmen sollte sich auch einstellen.

    (Habe die Arme aber noch nicht im Vergleich gehoert)

    Vielleicht sollte ich den Gedanken mal weiterverfolgen und einen neuen Thorens Arm auf ein altes Thorens Laufwerk setzen....

    Gruss

    Juergen

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  • Wir bewegen uns hier aber nun wirklich auf dünnem Eis hinsichtlich möglicher "Verbesserungen". Es ist doch unbestritten, dass insbesondere das System hier die Musik spielt. Aus Vertriebs-Sicht sind diese Diskussionen ja absolut nachvollziehbar und förderlich...

    ...als aufgeklärter Nutzer sage ich dazu nur, das kann man sich alles sparen. Viel Aufwand, viel Geld, wenig Unterschied. Darf man halt nicht überall so offen formulieren.

    Auch hier wirds jetzt wieder die alten Diskussionen des Für und Wieder geben...da kann der Eine oder Andere seine Popkorn-Tüten wieder organisieren :D

    Ein 520 mit TP-16L ist eine saugute Kombi, wenn ein adäquates System drunterhängt und korrekt eingestellt ist. Wieviel besser jetzt besser ist, muß jeder für sich entscheiden. Ein 3012 sieht natürlich spektakulär viel besser aus, da bin ich bei dabei, aber ein Blindtest mit gleichem System würde vermutlich viele Hoffnungen und Versprechen zunichte machen...wäre meine Vermutung.

  • Ich bin da recht konservativ in meiner Sicht.

    Fuer mich faengt eine gute analog Wiedergabe mit dem Laufwerk an, dann kommt der Tonarm und zum Schluss der Tonabnehmer. Das mag man gerne anders sehen, viele Wege fuehren nach Rom :-)


    Der SME3012R geniesst einen guten Ruf, den ich durch meine persönlichen Erfahrungen bestaetigt sehe.

    Sogar der TechDAS AF O ist mit diesem Tonarm in Japan vorgestellt worden.


    Sicherlich ist auch ein historischer Thorens Arm prima. Jeder wie er mag.


    Beide Arme werden nicht mehr neu hergestellt,

    insofern ist aus „Vertriebssicht“ die Praeferenz egal.


    Gruss

    Juergen

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  • Für mich ist bei diesen Vintage Geräten ein wichtiger Aspekt, ob ich jemanden in der Nähe habe, der mir für all das "Antike Zeugs“ auch den Service machen & evtl. reparieren kann. (Stichwort: Ersatzteile UND Knowhow !!)

    Bin selber halt ein mikro-mechanisch totales Anti-Talent…:(


    Hier in der Schweiz, Raum Zürich, sind wir THORENS Freunde glücklicherweise sehr gut versorgt.:)


    Natürlich gäbe es z.b. in Berlin (?) DEN SME Experten, aber für den normalen Unterhalt sind wir mit unseren lokalen Spezialisten bestens bedient.


    Gruss

    Urs


    Mit meinen zwei Thorens, je mit 3012R, bin ich sehr happy....kenne halt auch nichts Anderes

  • Ich bin da recht konservativ in meiner Sicht.

    Fuer mich faengt eine gute analog Wiedergabe mit dem Laufwerk an, dann kommt der Tonarm und zum Schluss der Tonabnehmer. Das mag man gerne anders sehen, viele Wege fuehren nach Rom :-)


    Der SME3012R geniesst einen guten Ruf,

    der Ruf alleine ist für mich nicht wichtig


    Ich finde, der TA insbesondere der Nadelschliff hat einen größeren Einfluss auf den Klang, als ein anderer, auch guter, Tonarm.

    Beim Dreher zählt für mich, daß er seine 33,333 Umdrehungen macht. Sicher ist das Laufwerk selbst nicht unwichtig.

    Wer aber hört blind den Unterschied zwischen einem 318, 320 und 520, solange TA, Tonarm und System gleich sind.

    Ich glaube, ich selbst sicher eher nicht

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  • Habe das Glück, dass Thorens aktuell im Kölner Raum angesiedelt ist und mir im Falle des Falles sicherlich weitergeholfen wird. Mit Michael Gorny hat Thorens ja einen anerkannten Thorens Experten im Team. Auch wenn keine Komplettüberholungen mehr angeboten werden, einen Rat bekommt man immer.

    Gruss
    Juergen

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  • Ich finde, der TA insbesondere der Nadelschliff hat einen größeren Einfluss auf den Klang, als ein anderer, auch guter, Tonarm.

    Ein Tonabnehmer kann nur zeigen was er kann, wenn der Tonarm gut ist. An einem sehr guten Tonarm, sind die Unterschiede verschiedener Tonabnehmer besser definiert. Ein SME 3012R ist in der Lage, auch sehr hochwertige Tonabnehmer zu führen und deren Qualitäten hörbar zu machen, dies zeichnet ihn für mich aus.

    Bei vielen asiatischen Anwendungen liegt der Preis bei einem Tonabnehmer schnell um den Faktor 5 höher, als der aktuelle Marktpreis eines SME3012R.

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  • Beim Dreher zählt für mich, daß er seine 33,333 Umdrehungen macht. Sicher ist das Laufwerk selbst nicht unwichtig.

    Wer aber hört blind den Unterschied zwischen einem 318, 320 und 520, solange TA, Tonarm und System gleich sind

    Ich habe einige Laufwerke bei mir stehen, die alle recht genau die Geschwindigkeit einhalten. Die Laufwerksunterschiede sind (für mich) recht gross.
    (ich kann zB bei meinen Micro Seiki und TechDAS Laufwerken den Arm mitsamt der Basis recht einfach hin und her wechseln)


    Aber es wird immer Nutzer geben, die diese Unterschiede als sehr klein bewerten, bzw in ihrer Anlage nicht nachvollziehen können.

    Damit komme ich gut klar, jeder wie er mag.

    Gruss

    Juergen


    Habe den 318, den 320, den 520 noch nie im direkten Vergleich gehoert, deshalb kann ich dazu nichts sagen

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  • Hallo,


    ich kenne den 320 und auch den 520/521, ich konnte beide, zwar nicht in direktem Vergleich aber dennoch in meiner eigenen Anlage hören.

    Einen anderen 520 mit S-Paket kenne ich darüber hinaus von der Anlage eines Freundes, der ihn zwischenzeitlich allerdings abgegeben hat...

    Der 320 ist gut, der 520/521 mit SME Arm ist deutlich wahrnehmbar besser.

    Soweit ich weiß ist bei dem 5er die gesamte Zarge verstärkt aufgebaut, dies von Hause aus und ohne S-Paket.

  • ich hatte den 318 allerdings mit dem TP 21 Arm. TA war Elac ESG 796 HSp 30

    Ein guter Freund hatte zur gleichen Zeit einen 320 mit TP 90, TA weiß ich nicht mehr. War im Vergleich sehr Ähnlich. Dann bekam ich den 520 mit TP 16 MK IV L und diesmal Elac ESG 796 H24. Die Unterschiede waren da, aber recht gering.

    Mein Amp war damals Yamaha M4 und C4 Kombi und LS Elac EL 135

    Die Dreher mit Thorens Silberkabel und Monster Kabel zwischen Vor- und Endstufe


    Meine derzeitige Anlage gibt sicher viele Details weiter.

    Wenn die nicht High End ist, was dann? Auch wenn die Geräte nicht die neuesten sind, ist die Qualität definitiv nicht schlechter.


    Dreher

    TD 520 mit TP 16 MK IV L und ELAC ESG 796 H24

    mit Thorens Silberkabel

    TD 126 MK III mit SME SERIE III und Shure Ultra 500

    mit RG 400 Cinch Kabel

    Accuphase C280V Vorstufe

    Accuphase P5000L Endstufe

    verbunden mit Accuphase Kabel XLR braun

    Boxen

    Elac 250 4pi

    verbunden mit je 3m Oehlbach LS 214 in Kreuzverschaltung


    Also alles mal jeweilige Top Modelle von hochwertigen Marken.


    Meine zweite Anlage im Schlafzimmer ist sicher nicht ganz so hochwertig, aber mit Accuphase C200 und P300 an Elac EL135 und EL141 immer noch sehr gut


    Diese Komponenten sollten schon aus Details differenzieren lassen.




    Es ist aber doch so, jeder Mensch empfindet ALLE seine Sinne immer nur ganz individuell.


    Wir sehen alles nur mit unseren eigenen Augen

    Wir hören alles nur mit unseren eigenen Ohren

    Dann verarbeitet unser Gehirn alles ganz individuell


    Jeder darf alles so empfinden, wie er es meint, und niemand hat das Recht dessen Ansichten anzuzweifeln

    Egal, was man selbst glaubt zu sehen, zu hören


    Dennoch darf man darüber diskutieren und sich auf etwas aufmerksam machen, wobei dann schon mal die eine oder andere Erkenntnis hinzu zu gewinnen sein kann.


    Gerade über HiFi und High End kann man unendliche Diskussionen führen. Jede persönliche Sichtweise erweitern oder ändern


    Wichtig dabei ist, daß trotz gewisser Ernsthaftigkeit der Spaß, die Freude an der Musik nicht aus den Augen verloren geht

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