Verstärker und 2.1 Lautsprecherkombination für 12V/DC

  • Hallo Heinz,


    danke für deine geduldigen Antworten. So geht es natürlich auch. :merci:
    Ja, die Maße habe ich im Text gefunden, allerdings fehlte mir das Bild wie die Bretter angeordnet werden.
    Die Graphen (Abbildung2) im Artikel verstehe ich dann nicht richtig. Wofür stehen denn yd, ym und yo?


    Die Idee mit dem Hocker finde ich wirklich charmant.
    Die Eminence sind ja auf 200W Leistung spezifiziert, was schon ein ordentlicher Wert ist. Da kommt man mit einem TPA3116 natürlich nicht hin. Was wären denn geeignete Verstärker?
    Für den Subwoofer benötige ich neben dem Verstärker noch eine Frequenzweiche (Linkwitz-Riley 2nd Order Low Pass) mit einer Trennfrequenz von 125Hz und einen separaten Lautstärkesteller, um den Pegel an die Monitore anzupassen.
    Sind denn Probleme zu erwarten, wenn die Frequenzweiche nur in einen Kanal eingeschleift wird? Der Sub braucht ja kein Stereo-Signal.
    Umgedreht macht es ja Sinn, beide Stereokanäle mit einer Frequenzweiche zu versehen, um die Monitor im unteren Frequenzbereich zu entlasten.


    Ich bitte bei meinen Fragen zu berücksichtigen, dass ich bisher keinerlei DIY-Erfahrungen habe. :sorry:

    Beste Grüße, Ratzi


    "Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
    Victor Hugo

  • Moin


    das mit den 200W für den Emmi kann man im Falle des Dipol getrost knicken..
    Die Schwingspule/Wärmeabführung mag für 200W Dauerleistung ausgelegt sein (was ich auch noch als Euphemismus sehe..) - aber im Dipol, wo ja ausser der Luftmasse auf Vorder-und Rückseite der Membran praktisch kein 'Gegenlager' ist, läuft dieses (und nicht nur dieses 8) Chassis um/unter 100W in seine maximale mechanische Auslenkung.)


    Mach dir, so zumindest mal mein Rat, vorab keinen grossen Kopp drüber, ob du 80 oder 250W am Sub brauchst..
    Das der Wirkungsgrad bzw die Empfindlichkeit niedriger ist als die der Satelliten, ist ja im Aktiv-Betrieb einfach zu kompensieren.


    Eine recht simple Lösung für das Bass-Amp, DSP und xover-Problem wäre zB sowas http://www.parts-express.com/b…lifier-with-dsp--248-6702 - allerdings muss man die Lüfter lahmlegen- die sind recht laut..

  • Hallo Ratzi,


    hier noch mal ein anderes Bild, vielleicht wird das so klarer:


    classic_rounded_stand_woofer.jpg


    4 Bretter aus dem Baumarkt zum offenen Würfel verkleben, das fünfte
    mit der Stichsäge für den Alpa aussägen und so einkleben wie auf dem
    Bild. Maße aus dem PDF von Zoll auf cm umrechnen.


    Die Wattangaben vergisst Du generell ganz schnell wieder. Sie sagen nur,
    welche Belastung der Lautsprecher aushält. Viel wichtiger ist der Wirkungs-
    grad, der gibt an, wie viel Power Du reinstecken musst, um laut zu hören.
    Je höher, desto besser. Der Alpha hat für einen Basstreiber in dieser Größe
    einen sehr guten Wirkungsgrad. Mir spielt er an einem 8Watt Röhrenverstärker
    laut genug.


    Weiche: da Du sagst, dass Du keine Erfahrung bei DIY hast, würde ich auf eine
    Empfehlung von Ole zurückgreifen und etwas fertiges kaufen.


    Wenn doch DIY: mit einer Spule den Woofer sanft aus dem Rennen nehmen,
    Werte stehen im PDF und an den selben Verstärker anschließen, wie die
    anderen Boxen.


    Besser wäre: ein Line-Filter. Bitte googlen: Linkwitz Line Filter.

  • Hallo Ole, Heinz,


    danke für eure Ergänzungen. Das mit dem H-Frame habe ich verstanden.
    Danke auch für den Link zum Behringer, allerdings ist das Gerät nur ein Zweikanal-Gerät und ist auf 230V AC spezifiziert.


    Aber so schnell werfe ich die DIY-Flinte nicht ins Konsumentenkorn, sonst lernt man ja nix.
    Anbei mal eine Prinzipskizze, wie ich es mir gerade vorstelle.


    Folgende Fragen dann:
    Brauche ich zwingend einen Pre-Amp wenn ich den Pegel in der Lautstärke regeln will. Die Quelle stellt ja schon ein Line-Signal zur Verfügung? Kommt der Lautstärkesteller vor oder hinter den Filter?
    Nach meinem Verständnis vor dem Filter, damit ich mit dem Lautstärkesteller am Sub nur den Wirkungsgradunterschied zwischen Monitoren und Sub ausgleichen kann. (lt pdf hat der Sub 86dB Wirkungsgrad, die Monitore lt. Thomann.de 89dB)
    Für den Sub reicht ja ein Mono-Signal aus, oder irre ich da?


    So, und damit ihr nicht denkt ich war untätig hier mal ein paar Links die ich so gefunden habe:
    Verstärker-Board von Heinz empfohlen: http://www.ebay.de/itm/2-CHANN…cs_R2&hash=item4ad4fc8120
    Eingangsschalter mit Display: http://www.ebay.de/itm/1106740…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
    Linkwitz-Riley Line-Filter: http://www.ebay.de/itm/1113226…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
    Ein Pre-Amp mit Lautstärke-Poti: http://www.ebay.de/itm/2208661…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT


    Es ist gar nicht so einfach, einen DC-versorgten Pre-Amp zu finden, hat das einen speziellen Grund?


    Natürlich fehlt zum Glück noch so einiges:
    Mono-Verstärker finden sich ja jede Menge, in der genannten Leistungskategorie z. B.: http://www.ebay.de/itm/Quality…Other&hash=item19e9018cb7


    So, nun hoffe ich wieder auf eure Meinung.

    Files

    Beste Grüße, Ratzi


    "Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
    Victor Hugo

  • Zu deinem Bild:


    - Der Laustärkesteller für den Hauptverstärker sitzt am Eingang des Vorverstärkers oder ersetzt diesen.
    - Das Linkwitzfilter wird vor dem Lautstärkesteller eingeschleift und geht dann direkt zum Woofer und
    bekommt einen separaten Lautstärkesteller.
    - Das Signal aus dem Linkwitz Filter geht ausschließlich zum Woofer.


    Auf einen Vorverstärker kann man prinzipiell verzichten, wenn alle Quellen ausreichend Pegel zur Verfügung
    stellen. Allerdings ist auf die Impedanzen zu achten.


    Du musst Dich entscheiden, inwieweit Du wirklich DIY betreiben willst. Das Filter z.B. besteht aus sehr wenigen
    Bauteilen, die auf einer winzigen Lochrasterplatine aufgebaut werden können, Aufwand eine halbe Stunde.


    Hier das Berechnungstool, es generiert auch einen Schaltplan:


    http://sound.westhost.com/linkxfrm.zip


    Damit machst Du einen Hochpass und hebst die unteren Frequenzen an. Den Breitbänder würde ich erst mal
    Fullrange laufen lassen. Wenn sich das als schlecht heraus stellt, ist ein Tiefpass schnell gemacht (passiv).

  • Hallo Zusammen,


    wollte nur Zwischenmeldung geben, dass ich am Thema dran bin, aber die Zeit gerade an anderer Stelle gebraucht wird. :-)

    Beste Grüße, Ratzi


    "Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
    Victor Hugo

  • Hallo Zusammen,


    anbei meine überarbeitete Prinzipskizze.


    Folgender Aufbau:


    Die Quelle stellt 0,3Veff an 15 Ohm zur Verfügung, was nach meinem Verständnis einem Line-Pegel entspricht. Das Quellsignal wird durch ein Alps-Poti geführt und dann in einen Linkwitz-Riley-Line-Filter.
    Dieser arbeitet mit der von Martin King empfohlenen Trennfrequenz von 125hz und stellt neben den Stereokanälen ein Monosignal für den Subwoofer zur Verfügung.
    Nach dem Linkwitz-Riley-Filter kommen zwei TPA3116 Amps zum Einsatz. Der erste versorgt mit 2x50W die Monitore, der zweite, nach einem weiteren Poti, versorgt mit 100W im Brückenbetrieb den Subwoofer mit Eminence Alpha 15, im Aufbau wie von Martin King vorgeschlagen.


    Also Bauteile kommen folgende Komponenten zum Einsatz:


    Alps-Poti: http://audiocreativ.de/index.p…ct&path=86&product_id=100
    Linkwitz-Riley-Filter: http://www.ebay.de/itm/1113264…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
    TPA3116 Class D-Amp: http://www.ebay.de/itm/1212949…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT


    Zur Stromversorgung wird der Linkwitz-Riley-Filter direkt mit Batteriespannung versorgt. Der Filter ist auf 12-15VDC Max spezifiziert. Sollte man einen kleinen Step-Up einplanen, um auf die Batteriespannungen unter 12V reagieren zu können?


    Die TPA3116 werden parallel an einen Step-Up-Trafo angeschlossen. Dafür habe ich zwei Varianten gefunden:
    Variante 1 mit stufenlos einstellbarer Spannung: http://www.ebay.de/itm/1110697…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
    Variante 2 mit digital geregelten, einstellbaren Spannung und Strom.
    Der Vorteil an Variante 2 ist aus meiner Sicht, das man die schwankende Versorgungsspannung der Batterie ausregeln kann.


    Soweit meine Idee des ganzen.
    Was noch fehlt ist natürlich die DC-Versorgung der Quelle sowie ein Gehäuse, in das alles unauffällig integriert werden kann.


    Nun bin ich auf eure Meinungen gespannt.

    Files

    Beste Grüße, Ratzi


    "Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
    Victor Hugo

    Edited 3 times, last by Ratzi: Anhang korrigiert ().

  • Hallo Zusammen,


    ist ja sehr still geblieben hier.


    Ich habe dann doch noch einmal Oles Gedanken aufgegriffen und mich etwas im Car-HiFi-Segment umgeschaut und belesen.
    Dabei bin ich über 4-Kanal Class-D Verstärker gestolpert. Als mein Favorit hat sich dabei die Ampire MBM 100.4 herauskristallisiert. Sie bietet aus meiner Sicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.


    Aufbauend auf diesem Verstärker habe ich jetzt zwei Konzepte, bzw. eines das sich in 2 Ausbaustufen realisieren lässt. In der ersten Ausbaustufe speist die Line-Quelle den Verstärker mit einem dazwischen geschaltetem Level-Regler.
    Unter Nutzung der internen Frequenzweiche (nach Bessel) und dem internen Routing werden die Tannoys mit jeweils einem Kanal, der Eminence-Sub mit zwei gebrückten Kanälen versorgt.


    In Stufe zwei wird die interne Frequenzweiche umgangen und zwischen Level-Regler und Verstärker noch der aktive Linkwitz-Riley-Filter geschaltet. Das Mono-Signal muss mit einem Y-Kabel dann noch mal auf die beiden zu brückenden Eingänge aufgeteilt werden, der Verstärker mischt im Brückenbetrieb das Signal wieder. Der Eminence-Sub bekommt als weiterhin ein gebrücktes Monosignal.


    Preislich liegt der Unterschied bei nahe Null, da bei einem Aufbau mit TDA3116-Amps noch Gehäuse, Kabel, Buchsen usw. hinzugerechnet werden müssen.


    Die Tannoys habe ich schon mal bestellt, da diese wohl aus dem Programm genommen wurden und es kaum Alternativen gibt (bei Wirkungsgrad und vorne liegender Bassreflex-Öffnung).


    So, ich bin nach wie vor an eurer Meinung interessiert.

    Files

    Beste Grüße, Ratzi


    "Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
    Victor Hugo

    Edited once, last by Ratzi: pdf durch jpeg ersetzt ().

  • Hallo Zusammen,


    ich grübele derzeit über einer Anlage für 12V DC Quellspannung (Akkubetrieb), um diese in einem Inselnetz zu betreiben.


    Das ganze ist ein wenig zum spielen und soll mit kleinem Budget über die Bühne gehen, deshalb habe ich auch mal nach China geschielt. Nichts desto trotz soll der Klang gut aufgelöst und dynamisch sein, weshalb ich mich auch die Tannoy als Studiomonitore interessant sind. Tendenziell wird damit ehr leisen Tönen gelauscht werden.


    Ahnliches denke ich mir auch gerade aus für jemanden mit dem Wunsch nach einer Inselnetz-Anlage. Moderne Komponenten (Class-D, DAC, Streaming) wie hier erwähnt, scheiden aber aus, trotzdem sollen aber gute Ergebnisse dabei herauskommen. DC-DC-Wandler (Schaltnetzteile wie in Hochleistungsendstufen aus dem Car-HiFi Bereich) scheiden auch aus, so daß nur die Verstärkerleistung jeweils für Hauptlautsprecher und Subwoofer zur Verfügung steht, die im Brückenbetrieb mit 12VDC erzielbar ist. Dazukommen sollen später ev. DVB- und/oder LTE-Internet Radio, so daß momentan nur UKW-Radio, reinrassige CD-Player nur für PCM-CDs (kein MP-3 usw), analoge Verstärkertechnik und gute Lautsprecher zum Einsatz kommen sollen. Im Service-Fall soll auch kein Spezialwissen notwendig werden, was bei Komponenten modernster Bauart (Smart-Phone PC, Blue-Tooth-Übertragung , SMPS und Class-D) unabdingbar ist, andererseits aber bei den wenigsten wirklich vorhanden ist.


    So kann man sich als Verstärker ein
    Blaupunkt Autoradio CR43 (mit TDA2005) aufbereiten, das preiswert erhältlich ist und ev. das Radio noch mitbenutzt werden kann (Schnittstellen für Quellenwahl und Pre-Out sind ggf nachzurüsten)
    http://kleinanzeigen.ebay.de/a…a-cr-43/90214472-241-3101
    Schaltplan dazu findet man hier:
    http://blaupunkt.pytalhost.com/VeronaCR43s/
    Die Klanglichen Eigenschaften des TDA2005 finde ich sehr gut, sofern brachiale Lautstärken nicht gefordert sind.
    http://www.st.com/web/en/resou…/datasheet/CD00000124.pdf


    Als Subwooferverstärker kann man sich
    das selbe Modell als „SLAVE“aufbereiten und nach Anlegen der
    Schnittstellen einen Syrincs subcontrol II - siehe
    http://www.syrincs.de/new/manual/mansc2.pdf.
    als Tiefpassfilter vorschalten.


    Als Haupt-Lautsprecher empfehle ich solche mit hohem Wirkungsgrad – Fostex FE206E unter
    http://www.fostexspeaker.de/fullrange/fen/fe206en.pdf
    oder die kleineren Modelle sind
    hervorragend geeignet.
    Preiswert und gut sind die Monacor Modelle SPH64 - siehe
    http://www.ebay.de/itm/Monacor…-60-W-4-Ohm-/270696939930
    http://www.monacor.de/produkte…tbandlautsprecher/5-zoll/


    Wenn Größe erlaubt ist für die Hauptlautsprecher, ist dieser ganz hervorragend zur Boom-Box Abstimmung geeignet:
    http://www.monacor.de/produkte…ndlautsprecher/sp-30patc/
    Er erfüllt nahezu höchste Ansprüche in allen Disziplinen wie Ausgewogenheit, Präzision auch im Leisebereich und Wirkungsgrad


    Als Subwoofer wäre eine Hochwirkungsgradvariante wie auf meiner Seite (Google:
    tiefbasswiedergabe“) beschrieben ideal, sofern Größe keine Rolle
    spielt, ansonsten eine geschlossene Konstruktion mit einem guten
    Chassis, das geringe mechanische Reibungsverluste hat (unter
    Inkaufnahme drastischer Reduktion des maximal möglichen Pegels und
    Erhöhung der unteren Grenzfrequenz).


    Hier ein Beispiel für eine Box:
    http://www.ebay.de/itm/Neo-V2-…in_77&hash=item3ce31888c7
    oder ein Chassis:
    http://bumperloudspeakers.com/…wOneItem.asp?idProduct=24
    Für diese Variante sollte im Hinblick auf noch brauchbare Maximallautstärke der F3-Punkt der unteren Grenzfrequenz des sich durch das Gehäuse ergebenden 12 db Hochpaßcharakters auf 60 Hz gelegt werden und die obere Grenzfrequenz beim 6db Übergabepunkt des 24 db steilen Tiefpasses von Syrincs (zum Übergabepunkt des Hauptlautsprechers) bei 80-100 Hz liegen (sehr schmalbandiger Einsatz des Subwoofers).
    Der Aufwand für Bandpass-Versionen sowie Dipole und deren Varianten ist nicht lohnend, - eine normale geschlossene Box, die einfach aber stabil gebaut ist, reicht bei der Zielvorgabe maximaler Kompaktheit völlig aus.
    Das Chassis unter
    http://www.teamaudio.fr/en/ciare-pw-332-8ohm.html
    http://www.rlocman.ru/i/Image/2009/02/08/8.gif
    arbeitet bei 30 Liter Netto geschlossen noch erstaunlich gut, wenn auch nur innerhalb kleiner unverzerrter Lautstärken.
    Leistungsstarke Verstärker (in der Hoffnung auf große Lautstärken) verbieten sich auf jeden Fall, da die max mechanische Belastbarkeit bei dem kleinen Volumen kaum 10% der Nennbelastbarkeit beträgt, aber den Maßstab für die max. Lautstärke vorgibt.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    Edited 6 times, last by A.K. ().

  • Hallo,


    über die Weihnachtsfeiertage hatte ich mal Zeit, das Thema (fast) abzuschließen.
    Ich habe mich dann in weiten Teilen gegen die China-DIY-Variante entschieden, da mir im Herbst sehr günstig ein Class-D-Verstärker aus dem Kfz-Hifi-Bereich über den Weg lief. Dabei handelt es sich um eine JL Audio XD600/6-Endstufe, allerdings der ersten Generation. Neben ausreichend Leistung bietet diese auch einen integrierten Pegelregler. Des weiteren sind noch 12dB/Okt Butterworth-Filter integriert, die ich aber zunächst nicht nutzen wollte.


    Dazu kommt der weiter oben bereits genannte 24dB/Okt-Linkwitz-Riley-Filter. Dieser wurde von einem lötbefähigten Freund auf eine 12V-Stromversorgung aufgerüstet. Leider verursacht der Filter derzeit starke Störungen, deren Ursache ich bisher noch nicht heraus finden konnte. Zunächst werde ich testen wie er sich mit +/-6V symmetrischer Spannungsversorgung verhält, vielleicht liegt da ja schon der Hase im Pfeffer. Bis dahin bemühe ich die Butterworth-Filter der XD600/6.


    Als Quelle kommt die aktuelle Pro-Ject DockBox S Fi zum Einsatz, welche mit einem China-DC-DC-Step-Up mit Spannung versorgt wird.


    Als Lautsprecher kommen die oben bereits genannten Tannoy Reveal 601P und der von Morfeus empfohlene Selbstbau-Subwoofer auf Basis des Eminence Alpha 15A zum Einsatz.


    Die ganzen Komponenten sind zusammen mit Schaltern und Kabeln in einer Eurokiste integriert, dazu kommt noch eine weitere Eurokiste mit 80Ah Kfz-Batterie und Sicherung.


    Testen konnte ich den ganzen Spaß bisher nur kurz. Elektrisch funktioniert alles einwandfrei, klangtechnisch musste ich wie schon beschrieben den Linkwitz-Riley-Filter zunächst außer Betrieb setzen. Mit den Butterworth-Filtern der XD600/6 hatte ich zunächst die Trennfrequenzen für die Tannoy auf 126Hz Hochpass eingestellt (125Hz sind nicht einstellbar), den Filter für den Subwoofer eben auf 126Hz Tiefpass. Damit klang es zunächst mal schrecklich, was ja auch logisch ist in Anbetracht der fehlenden Frequenzüberschneidung. Zur Zeit laufen die Tannoy in ihrem vollen Spektrum (63Hz bis 30 kHz), der Subwoofer wird nach wie vor bei 126Hz gefiltert. Damit klingt es erst mal gut.


    Ich muss jetzt mal etwas mit der Aufstellung des ganzen Set-Up spielen (der aktuelle Testraum ist akustisch nicht optimal) sowie eine Pegelangleichung zwischen den Tannoy und dem Subwoofer durchführen. Der erste Eindruck vom Subwoofer ist, dass dieser mächtig Druckpotential besitzt.


    Soweit der Zwischenstand, Fotos der ganzes Spaßes reiche ich natürlich nach.


    An dieser Stelle danke an alle die sich an dem Thema beteiligt haben. :merci:


    PS: Wer Interesse an dem Zeichnungssatz für den H-Frame Subwoofer hat soll sich bitte per PN melden, ich stelle diese gerne zur Verfügung (als pdf oder eben dxf).


    Einen guten Rutsch wünscht euch allen
    Ratzi

    Beste Grüße, Ratzi


    "Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
    Victor Hugo