RIGID FLOAT " Erlebnisbericht"

  • Hi Rainer,


    meine Einladung an dich steht noch immer. Du kannst den Arm bei mir gerne hören. Wie gesagt im Moment nur mit dem AT150MLX, aber auch das macht Spaß und man kann hören wie sauber abgetastet wird.


    Die Berechnungen, die du mir mal gesendet hast stimmen ja auch alle, wir beide können rechnen. Aber daraus den Schluß zu ziehen, daß der Arm nicht funktionieren wird oder verzerrt ist schlicht und ergreifend falsch.


    Im Übrigen folgt der Arm einer verwellten Platte - und solche habe ich auch wie wir alle vermutlich - genau wie ein kardanischer Arm oder ein Einpunkter. Und solche Arme habe ich auch hier auf meinem Laufwerk - Null Unterschied in dem Punkt. Und schon gar nicht hörbar oder zumindest nicht mehr wie bei anderen Tonabnehmer - Arm Kombinationen.


    Wie gesagt meine Einladung an dich steht. Du warst nur nicht am letzten Stuttgarter analog Stammtisch.


    VG,


    Jürgen

  • Uwe

    Kein Problem!


    @verwellte Platten

    Ich habe da so eine echte Sprungschanze. Bezüglich der Arme,

    die an meinem Laufwerk Dienst taten, waren die Unterschiede

    eher gering.

    Der einzige Tonabnehmer, der diese "Spezial-LP" ohne hörbare

    Fehlgeräusche gemeistert hat, war ein ZYX 4D... in allen Armen.

    slàinte mhath


    Peer

  • Habe den RF am Freitag bei Jürgen gehört. Absolut genialer und stimmig klingender Tonarm mit toller Raumabbildung.

    Mehr muß man und braucht man über diesen Tonarm nicht schreiben.

    VG Kay-Henrik

  • Guten Abend in die Runde!


    Ich grübel schon ein geraumes Weilchen über einer gepflegten Möglichkeit, mein Decca London Super Gold wieder auf die Platte zu bringen. Ein RF soll da ja (ähnlich wie die Well Tempered Arme) vorzüglich sein...


    Wie weit muss der RF7 von der Mitte des Tellers entfernt stehen (-> pivot to spindle)?


    Und würde es aus Eurer Sicht Sinn machen, das Ding neben einen Schwabbler zu stellen? Genug Platz neben dem Laufwerk wäre da...


    VG

    Steffen

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Und würde es aus Eurer Sicht Sinn machen, das Ding neben einen Schwabbler zu stellen? Genug Platz neben dem Laufwerk wäre da...

    Wenn das Laufwerk in eine andere Richtung schwabbelt als der Arm dürfte dies kontraproduktiv sein. Gilt unabhängig vom RF!


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

    Edited once, last by Doc No ().

  • Und würde es aus Eurer Sicht Sinn machen, das Ding neben einen Schwabbler zu stellen? Genug Platz neben dem Laufwerk wäre da...

    Wenn der Arm neben dem LW steht schwabbelt der Teller und der Arm bleibt fest stehen!

    Selbst wenn der RF auf dem Laufwerk (Schwabbler) steht schwingt er nicht mit dem Teller mit sofern er nicht auf der Position des ursprünglichen Armes steht und somit sein Untergrund mit dem Teller verbunden ist und synchron mit schwingt.

    Entweder Arm und Teller schwingen zusammen oder nicht! Mischen geht in die Hose.

    Grüße, Peter




    Früher wollte ich Busfahrer werden weil ich das zischen der Tür so toll fand.

    Doch dann entdeckte ich Dosenbier!


    Hessischer Meister im Vollkontakt-Blues 2005.

  • Hallo ihr lieben RF besitzer,

    hat von euch schon mal jemand ein Headshell

    Nelson Hold in Japan bestellt?

    Der Kurs von 290€ ist sehr niedrig finde ich,

    selbst mit Steuer ist das noch günstiger als 450€

    hier.

    Ich habe einen der Japan Händler angeschrieben

    ob das ganze Zubehör dabei ist sprich silber

    Headshell Kabel von Ortofon und natürlich

    die zwei Brackets zum besfestigen des Tonabnehmers aber leider keine Antwort

    erhalten.

    Lg

    Jürgen

  • Hi Zusammen,


    nun will ich mich nochmal melden um weitere Erfahrungen mit dem RF hier bereit zu stellen. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen.


    Zunächst einmal möchte ich einen meiner eigenen Berichte hier korrigieren betreffend dem Koetsu Rosewood Standard, das ich eine ganze Weile im RF7 betrieben habe. Wir haben diese Ergebnisse nochmal an einem RF9 verifiziert. Dies scheint das erste System zu sein, was nun doch nicht im RF zu empfehlen ist. Hier stellen sich über viele Platten gehört dann doch im Bassbereich ab und an Verzerrungen ein, was aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an der Geometrie des RF liegt, denn diese Auffälligkeiten sind da egal wo der Arm steht, aussen oder am geometrisch idealen Punkt irgendwo in der Mitte der Platte.


    Bei meinen Tests ist das bislang das einzige System, was in dem Arm nicht ganz einwandfrei geht. Das Rosewood habe ich auch in anderen Armen, die leider auch nicht passend waren, probiert mit ähnlichen Effekten. Dieses System braucht einfach einen schweren Arm mit "hartem" Lager bei dem der Arm eine effektive Tonarmmasse um die 20g (oder mehr) aufweist. Das sollte mit dem Koetsu einen guten und verzerrungsfreien Match ergeben. Sicher kann zur richtigen Tonarmwahl der Kollege aus dem guten Koetsu Nachbar Thread noch bessere Empfehlungen geben als ich.


    Soweit ich Versuche mit Abnehmern mache ist das Koetsu wirklich eine harte (sensible) Nuss um einen passenden Tonarm zu finden. Warum habe ich das so lange nicht wirklich bemerkt ? Weil ich vorrangig Stimmen damit höre und die Bassverzerrungen dort nur ultra selten oder gar nicht auftreten. Wenn man dann weiß wo diese verzerrenden Bässe entstehen, testet man mit dem entsprechenden Material und kann das auch nachprüfen. So war es bei mir. Nobody is perfect !


    Im Moment testen wir das System auf Herz und Nieren in einem wirklich passenden Arm. Ergebnis kenne ich noch nicht, aber das Rosewood ist eigentlich noch in fast neuem Zustand, so daß ich davon ausgehe, daß wirklich kein Defekt an dem System vorliegt.


    Getestet habe ich aber inzwischen ein ganze Reihe von weiteren Systemen in dem RF mit teilweise überraschendem Ergebnis:


    - Phasemation P3 (älteres Modell): Noch härter als das Koetsu und es lief einwandfrei im RF ohne jedwede Verzerrungen. Warum ein noch härteres System in dem Arm geht weiß ich nicht. Es ist vermutlich nicht nur die Compliance, die den Match RF + Koetsu nicht wirklich passen läßt. Das P3 klang ausgewogen und präzise und hat mir insgesamt recht gut gefallen.


    - Goldring 2500: Diese Kombi war mir persönlich zu viel Attacke, die Höhen waren für mich nicht ganz stimmig, aber es lief völlig problemlos an dem RF. Gilt natürlich nur für meine Kette und meinen Geschmack.


    - Grado Statement Reference 1: Das war eine echte Überraschung. Ein Freund hatte ein älteres Modell davon dabei und es war für uns beide eine Überraschung, nachdem das Koetsu auch tendenziell etwas dunkel an meiner Kette spielte und das Grado bekanntlich ähnlich abgestimmt sein sollte. Aber es kam anders, die Sonne ging auf, tolle Raumabbildung, stimmiges Klangbild mit ausgewogenen Höhen und schönem Bass, die bis an die Frequenzenden ausgeleuchtet wurden. Das Beste aber waren die Stimmen, die denen des Koetsu mbMn. in nichts nachstehen. Im Gegenteil mich hat die Stimmen Wiedergabe und die Raumabbildung des Grado spontan angefixt. Ergebnis: Heute ist mein nagelneues Grado The Statement 2 gekommen, das hoffentlich bald in den RF seinen Einzug findet (sobald ich Zeit dafür habe). Das ist der Kontrapunkt, den ich zu meinem Benz und Lyra gesucht hatte. Ich hätte gleich zum großen Grado greifen sollen nachdem ich schon mal ein Sonata 1 getestet hatte und dieses leider schon wieder (zu früh) verkauft hatte. Aber ich konnte der Marke bisher eigentlich nicht viel abgewinnen nach ein paar enttäuschenden Tests vor einigen Jahren mit den kleineren Grado Modellen. Die Holzbody Systeme dieses Herstellers scheinen nun ein weiterer Favorit bei mir zu werden. Ein Fehlurteil meinerseits gegenüber der Marke Grado, das ich hiermit für mich revidiere zumindest für die Holzbody Systeme.

    Off Topic: Vielleicht schreibt mal jemand etwas über das ultra teure neue "Epoch", das es inzwischen von Grado gibt. Es würde mich interessieren auch ausserhalb dieses Threads.


    - Dynavector Te Kaitora Rua: Das System habe ich bislang nur in der Kette eines Bekannten gehört am RF7 (Test in der eigenen Kette folgt noch). Aber eines steht schon jetzt fest, die Raumabbildung ist bei dem System schon aussergewöhnlich üppig. Klassik kommt damit wirklich detailliert und Raum füllend beim Hörer an. Man kann die Instrumente quasi an seinem Standort identifizieren. Enorm Detail reich und exakt. Bei moderner Musik tat mir das System eventuell schon einen Ticken zu viel. Bin gespannt, ob es in Punkto Raumabbildung meiner persönlichen Referenz dem Lyra Etna hier Paroli bieten kann. Das wird echt spannend. Aber man muss auch sagen, daß der Höhenbereich hier schon angehoben erscheint um das zu erreichen, was mir an einer tendenziell hellen Kette so nicht optimal gefällt. Aber da gibt es auch andere Geschmäcker wie ich lerne vor allem wenn die Leute tendenziell andere Musik hören als ich. Heißt also alles ist eine Geschmacksfrage.


    So das waren nun die letzten Erfahrungen und Versuche auf meiner Kette mit dem RF7 und einer Kette eines Bekannten mit RF7 und RF9. Aber es scheinen sich schon weitere Systeme bei mir zum Test angemeldet zu haben. Das ist einfach ein spannendes Hobby ... und es macht tierisch Spaß.


    Viele Grüße,


    Jürgen

  • Nach euren positiven Berichten habe ich mir einen CB gegönnt. Provisorisch aufgestellt, Öl eingefüllt, noch nicht einmal ein richtiges Tonarmkabel, auch nur ein T+A MC10, weil Windfeld defekt; nichts richtig eingespielt, nun ja, das ist schon atemberaubend, was da trotzdem kommt! So kann es weiter gehen. Spannende Wochen stehen bevor.

    Rigid Float - Rike Natalija - Burmester 101, die haben sich gesucht und gefunden:thumbup:.

    Jürgen

    AAA-Mitglied
    "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A. Einstein

  • Hi,

    ich finde es toll solche Klangberichte mit verschiedenen Systemen am Rigid zu lesen,muss aber auch anmerken das

    hier nicht erwähnt wird welche Kabel zum Einsatz kommen.

    Man sollte es nicht unterschätzen das im Rigid Silberkabel

    eingesetzt sind und diese Verkabelung auch Einfluss

    auf die Kette hat.

    Lg

    Jürgen

  • Ich benutze nur Kupferkabel (8N); in der Natalija und im Burmester sind die Innenkabel aus Silber. Das macht aber überhaupt nichts, es klingt bruchlos.

    AAA-Mitglied
    "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A. Einstein

  • Hi Zusammen,


    zunächst einmal möchte ich die Frage nach der Kabelei bei mir beantworten, die ich am RF7 verwende. Bei mir tut ein Nordost Tyr Phonokabel von SME auf Cinch umgelötet zwischen dem RF und der SXONO seinen Dienst. Dieses Nordost Tyr klingt super schnell und fast neutral mit minimaler Tendenz zur Analytik. Und es ist darüber hinaus extrem Nebengeräusch arm. Es paßt zu den meisten TA`s und zeigt immer den Charakter der Abnehmer sehr gut auf ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Man könnte vielleicht sagen, daß Kabel klingt recht knackig - ich mag das ganz gerne haben.


    Nun zu der - auch für mich - neuen Erfahrung, da ich mir ein neues Grado The Statement 2 geleistet habe, das nun im RF7 verbaut ist. Und um es vorweg zu nehmen dort auch vermutlich verbleiben wird. Warum ?


    Obwohl ich bislang nicht viel mit der Marke Grado anfangen konnte, habe ich schon das Sonata 1 (allerdings nicht im RF getestet, sondern an einem Acoustic Signature TA-1000) und ein Statement Reference 1 getestet. Da das Ergebnis mit dem Reference 1 so überraschend gut ausfiel, habe ich nun das Topmodell von Grado beschafft, wenn man vom neuen super teuren Epoch mal absieht.


    Eigentlich war mein Motiv für drei Arme auf einem Laufwerk immer drei unterschiedliche Klangcharaktere zu schaffen. So sollte im dritten Arm auf dem Laufwerk immer der ganz andere Klang als mit Lyra Etna im Graham und dem Benz SLR Gullwing im TA-1000 entstehen. Deshalb auch der lange Versuch mit dem Koetsu, das im Übrigen zur Prüfung und Reinigung zu Hr. Sugano nach Japan unterwegs ist.


    Nun sagt man, daß Grado`s den Koetsu`s nahe kommen im Punkt Stimmenwiedergabe und Wärme, deshalb auch der Versuch mit dem Reference 1 wie schon beschrieben mit dem überraschenden und anmachendem Ergebnis.


    Aber das Statement 2 ist auch für mich eine komplett neue Liga, will sagen eine völlig neue Klang Erfahrung. Alles was ich bisher über die Grado Systeme so laß ist damit hinfällig und quasi als falsch für mich einzustufen.


    Ich lese die Grado`s spielen gemütlich, geschmeidig, mit guter Stimmenwiedergabe, entspannend, vielleicht mit ein mit ein wenig Zurückhaltung. So ähnlich hat auch das Sonata 1 gespielt, dennoch war es nicht schlecht. Vergesst es, nichts davon trifft beim großen Statement 2 zu. Dieses System spielt im RF sau schnell mit enormer Dynamik, extrem präzise mindestens auf Niveau des Etna in dem Punkt, hat den Tiefbass des Benz nur viel präziser, eine Stimmen Wiedergabe zum Niederknien (besser als das Koetsu Rosewood), aber der absolute Hammer ist die super lässige Surround Wiedergabe, die der des Lyra erst Mal in nichts nachsteht. Im Gegenteil, ich muss es noch ein wenig gegen checken, aber ich glaube Lyra hat in seiner Parade Disziplin der holographischen Abbildung hier seinen Meister gefunden. Derart lässige und entspannte, weil so selbstverständliche Raumabbildung habe ich bisher noch nicht gehört. Das ist auf meiner Anlage eine neue Erfahrung oder sollte ich Dimension sagen. Und genau dieser Punkt ist einer der wichtigsten Eigenschaften, die ich schätze.


    Das Grado setzt den Zuhörer wirklich in die Musik ohne das man sich irgendwie darauf konzentrieren müsste. Die Stimme kommt nicht irgendwie gut abgelöst zwischen den Lautsprechern auch nicht irgendwie dahinter. Nein die Stimme wird einem so fett vor die Boxen ins Wohnzimmer gestellt als wenn der Interpret vor Ort wäre. Lyra und Benz können das auch, aber eben nicht mit dieser Selbstverständlichkeit und Lässigkeit auch nicht das Lyra, welches ich auch genau deshalb so schätze. Ich freue mich schelmig, daß ich noch solche Überraschungen auf meiner Anlage erleben darf - was ein Spaß.


    Allerdings muss ich nochmal an die Justage. Das Grado will richtig eingestellt werden, insbesondere der Azimut, hier reagiert es durchaus sensibel, sonst höre ich leichte Mittenabweichungen auf die ich sensibel reagiere. Außerdem lese ich, daß Grado durchaus auch einen leicht nach hinten abfallenden Arm mag, was ich so noch nie als richtig empfunden habe. Das werde ich aber noch ausprobieren um alles aus dem System heraus zu holen und um sicher zu sein, die optimale Einstellung zu erreicht zu haben. So eine saubere Justage braucht bei mir immer ein wenig Zeit und Hörerfahrung mit dem jeweiligen System. Dieses System packt mich aber von der ersten Stunde an muss ich schon mal sagen, was so auch selten bei mir war.


    Ich frage mich die letzten Tage selbst ... kann es sein, daß ein bekennender Lyra und Benz Fan zum Grado Fan mutiert gerade ? Jedenfalls muss ich konstatieren, daß mich das Grado ungemein anfixt, weil es so zupackend und gleichzeitig so dermassend lässig spielt und mich in die Musik so richtig hinein setzt. Wie heißt es doch so schön ... ich liebe es.


    Nun resümiere ich zum derzeitigen Zeitpunkt für mich, daß ich eventuell den bisher besten Match mit dem großen Grado im RF7 gefunden habe. Und nochmal dieses System hat so gar nix mit den kleineren Systemen gemein, was den Begriff Familienklang betrifft. Allerdings muss ich sagen, daß ich bislang nur Grado`s der Serie 1 gehört habe. Das ist wirklich das Erste aus der Serie 2. Vielleicht ist diese Ausrichtung doch so viel anders wie es Grado kolportiert hat. Definitiv wahr ist, daß dieses Serie 2 Grado etwas heller und nicht ganz so warm wie die von mir getesteten Serie 1 Holzbodysysteme abgestimmt ist.


    Noch etwas, das System spielt so "Out of the Box" mit Null Einspielzeit, habe ich auch so noch nicht erlebt. Sollte es sich noch verbessern nach ein paar Stunden, dann wird es bei mir wahrscheinlich die neue Referenz werden an dem sich künftig Anderes messen lassen muss. Und endlich habe ich drei Abnehmer, die wirklich eine andere Klangcharakterisitik darstellen zumindest auf sehr ähnlichem Qualitäts Niveau.


    Nun noch einen Nachteil, den ich so hauptsächlich bei MI-Systemen feststellen konnte auf meinem Thunder. Im Ruhezustand steht das Grado fast direkt über einem der Motoren des Laufwerks und man hört die PWM, die von der Steuerung an die Motoren weiter gereicht wird. Besonders stark während des Hochlaufs. Dieses deutlich wahrnehmbare Nebengeräusch verschwindet aber zu hundert Prozent, wenn sich die Nadel über der Einlaufrille befindet, heißt ein paar Zentimeter weiter weg vom Motor ist. Wir, ein Bekannter und ich, haben schon des Öfteren festgestellt, daß dies ein Nachteil der Antriebs-Steuerungs Konzeption der Acoustic Signature Laufwerke ist. Zumindest deren, die die seperaten Motorenkonzepte verfolgen. Gut das ist ein Schönheitsfehler, den man vermeiden könnte, aber absolut unkritisch. MI`s scheinen besonders darauf zu reagieren, aber wir hatten auch schon bei einem MM dieses Geräusch seltener bei MC`s. Warum das so ist kann ich beim besten Willen nicht sagen, aber es muss eine Abstrahlung geben vom Motor. Man muss darüber auch nicht nachdenken, da ja alles ruhig ist sobald sich die Nadel über der Schallplatte befindet oder gar drauf sitzt.


    Wie dem auch sei wünsche ich wiederum highfidele Grüße,

    Jürgen