RIGID FLOAT " Erlebnisbericht"

  • ...entweder es zieht ihn stärker zu einer Rillenflanke, was entweder Skating oder zu starkes Antiskating wäre

    ....

    Und stärker an beide Rillenflanken geht nicht, außer durch mehr Auflagekraft ;)

    Sehe ich ganz genauso. Alles andre ist physikalisch unmöglich.

  • Hi,


    nee Du, schlauer sind jene, die es schaffen Anderen etwas vorzumachen, selbst wenn es allen bekannten Gesetzmäßigkeiten widerspricht ;)


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Bist halt ein ganz schlauer!

    Wenn du mir/uns das mathematisch herleiten kannst, ziehe ich meine Aussagen gerne und mit ziehendem Hut zurück ;) aber allein dieses Statement lässt mich eher daran zweifeln, dass damit zu rechnen ist.

    Grüße

    Christopher


    >>Ich habe festgestellt, dass die Datenrate die Qualität von MP3-Musikdateien erheblich beeinflußt.<<

  • Sehe ich ganz genauso. Alles andre ist physikalisch unmöglich.

    Hallo,


    es gab aber doch eine Abhandlung ( WIMRE ein AES Paper ) über eine "tracking down force", die allerdings allein mit der Höhe des Vertikallager über dem Abtastpunkt zusammenhängt. Mit der Tonarmlänge oder dem Überhang hat das aber nüscht zu tun.


    Leider wurde der "audiophile Blog" wo es Hinweise auf diese Quelle gab mittlerweile gelöscht...


    Physikalisch und mathematisch ist der Stoff aber nicht allzu schwer - das Vertikallager liegt meist nicht in der Richtung (hier gemeint: die Höhe), in der die Abtastkraft wirkt, also gibt es eine Komponente die 90 ° zur Achse [Lager - > Abtastpunkt] wirkt.



    Grüssle Henner

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • es gab aber doch eine Abhandlung ( WIMRE ein AES Paper ) über eine "tracking down force", die allerdings allein mit der Höhe des Vertikallager über dem Abtastpunkt zusammenhängt.

    Hallo Henner,

    ja, wenn dasVertikal- Lager unterhalb der Nadelspitze liegt, wird ein Teil der Reibungskraft in Auflagekraft umgewandelt.

    Wäre aber immer noch "Auflagekraft"; auch wenn nicht, wie üblich, durch Gewicht oder Feder hervorgerufen.

    Und, wie du ja schon sagst, mit der speziellen Geometrie dieses Armes hat das nichts zu tun.


    BTW. Weißt du eigentlich, ob dieser Effekt erwünscht oder unerwünscht ist?

    Er führt ja zu einer variablen Auflagekraft, die von der Reibung und somit auch Rillenmodulation abhängig ist. Bei starker und schneller Rillenauslenkung erhöht sich dann die Auflagelkraft (wenn Lager unterhalb der Nadel) , was man ja positiv sehen könnte, da diese Passagen beonders kritisch abzutasten sind...?

    Gruß

    Jürgen

  • Andere sollen die Arbeit machen? Du kannst es ja mathe mässig beweisen, das es nicht so ist.

    Das postfaktische Zeitalter lässt grüßen, jeder kann seine Wahrheit / Lüge in die Welt hinausposaunen und die Empfänger sind dann noch zur Prüfung / Widerlegung verpflichtet.


    Grüße Chris

  • Netter Versuch nano, aber knapp daneben ist auch vorbei ;)

    Wenn ich etwas behaupte, dann sollte ich schon auch in der Lage sein, dies zu belegen und das dann nicht auch noch von anderen einfordern... :pinch:

    Grüße

    Christopher


    >>Ich habe festgestellt, dass die Datenrate die Qualität von MP3-Musikdateien erheblich beeinflußt.<<

  • BTW. Weißt du eigentlich, ob dieser Effekt erwünscht oder unerwünscht ist?

    Ich weiß es natürlich nicht, aber schätze mal, wenn alle Tonarmkonstrukteure in diesem Thema nen Schwerpunkt gesehen hätten, dann gäbe es mehr Arme mit Lager auf Abtasthöhe.


    Die gleiche Kräfte-Situation spielt sich ja nochmal im Kleinen bei der Aufhängung des Nadelträgers ab. Es gab daher mal nen Konstrukteur, der den Lagerpunkt (eines Einpunkters) in Verlängerung des Cantilever gesetzt hatte und dieser war damit rund geschätzte 8 cm über Abtasthöhe. (Leider fällt mir grade der Name des Konstrukt nicht ein)


    Die "philosophischen" Ansätze sind sehr verschieden und zu jeder Theorie gibt es auch eine genau gegensätzliche mit anderem Schwerpunkt und in irgend einen sauren Apfel muß jeder Tonarmbauer beißen.


    Gut klingen können augenscheinlich verschiedenste Umsetzungen - es muß also nicht immer Mainstream sein...


    Ich mag meinen ollen SAEC ganz gerne, dessen Erbauer sich bei 5mm Überhang geringer Kröpfung und Nulldurchgängen, die weit innen auf der Scheibe nur nen Finger breit auseinander liegen, wohl ganz ähnliche Gedanken gemacht haben, wie beim hier diskutierten Arm.



    Grüssle Henner

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Warum eigentlich nicht mal ein paar Messungen mit Adjust+ oder einer anderen Software machen und ein und dasselbe System einmal auf einem normalen 9" mit Kröpfung und einmal auf einem Rigid messen? Das wäre mal, zumindest im Rahmen des Möglichen mit der jeweiligen Software, ein Indikator, wie sich die Verzerrungen verhalten...

    Findet sich jemand für diesen Test? In Ermangelung eines Rigid Armes kann ich das leider nicht machen :D

    Grüße

    Christopher


    >>Ich habe festgestellt, dass die Datenrate die Qualität von MP3-Musikdateien erheblich beeinflußt.<<

  • . Es gab daher mal nen Konstrukteur, der den Lagerpunkt (eines Einpunkters) in Verlängerung des Cantilever gesetzt hatte und dieser war damit rund geschätzte 8 cm über Abtasthöhe. (Leider fällt mir grade der Name des Konstrukt nicht ein)

    Meinst du den RS Labs - A1 ?


    Den habe ich! Der ist nichts für schwache Nerven. Ist klanglich aber ne Wucht!

    Grüße, Peter




    Früher wollte ich Busfahrer werden weil ich das zischen der Tür so toll fand.

    Doch dann entdeckte ich Dosenbier!


    Hessischer Meister im Vollkontakt-Blues 2005.

  • Hallo Gemeinde,


    jetzt mal von mir zumindest ein Kurzbericht. Seit ein paar Tagen bin ich glücklicher Besitzer eines RF 9 HA. Ich habe 20 Jahre mit meinem Naim Aro gehört (den ich auch weiterhin betreibe und weiterhin liebe). Jetzt hatte ich mal Lust auf was neues und wollte wirklich mal eines der großen Kaliber ausprobieren. Der RF hat mit wirklich neugierig gemacht, nach all dem was ich gelesen habe.


    Ich bin kein großer Klangbeschreiber, aber was soll ich sagen. Ich bin völlig von den Socken. Das Bassfundament, Tiefe, Durchhörbarkeit, Substanz ist atemberaubend. Der Gesamte Frequenzbereich kommt mit einer Attacke, die einem die Kinnlade runterfallen lässt. Die räumliche Abbildung ist extrem deutlich mit schöner Tiefe und nicht zu vergessen die Musikalität "einfach da".


    Der Sprung mit diesem Arm ist in meiner langen Beschäftigung mit diesem Hobby einer der größten, den ich bisher vollogen habe. Und ich habe schon alles ausgewechselt. Diese Realität der Abbildung ist wrklich einmalig. Überhang, Unterhang, Kröpfung oder auch nicht interessieren mich nur bedingt. Klingen muss es. Und das tut es auf den Punkt. Einfach aufgestellt ist er auch.


    Am Arm läuft ein EMT JSD 6, über Bauer DPS 3, Kondo SFz und Croft RIAA RS.


    Jetzt benötige ich nur noch eine gute Basis für den Arm. Würde gerne etwas aus Edelstahl drehen lassen o.ä. Vielleicht hat ja jemand von euch ein paar Tips hierzu.


    Bis denne

    Merten


    10,000 years from now, when they're diggin' the shit out of our lost civilization and they find a CD, they're going to say: What the fuck is that?
    But if they find a record, they're gonna be able to play it back with a damn pine needle.


  • Hallo Jörg,


    ja, der ARO ist auf seinem angestammten Platz. Die Basis des DPS wird ja extra dafür modifizert.

    Der RF steht jetzt hinter dem Dreher.


    Grüße


    10,000 years from now, when they're diggin' the shit out of our lost civilization and they find a CD, they're going to say: What the fuck is that?
    But if they find a record, they're gonna be able to play it back with a damn pine needle.


  • Hallo Merten,


    probiere mal eine Basis aus Plexiglas. Ich habe mir eine solche von BlackForestAudio machen lassen. Ist wg. der eingefrästen Nut oben praktikabler als meine vorherige Basis aus Hartholz.


    Grüße

    Roland