RIGID FLOAT " Erlebnisbericht"

  • Und trotzdem machste aus nem Ackrgaul kein Rennpferd, bzw. aus nem TP90 einen Rigid Float...


    Das Lager bleibt wie es ist, und das ist ein wesentlicher Punkt - auch und vor allem bei Frank Schröder, oder Mark Baker (OL), oder, oder, oder...

  • hallo Alex.


    Ich verstehe ganz genau was du meinst und habe vor wenigen Jahren noch genauso gedacht..


    Doch wenn man glaubt, dass Resonanzberuhigung bzw. -Entkoppelung das A und O im Tonarmbau wären...


    (...UND die genannten Tonarme eben genau wegen ihrer Resonanzarmut zu Referenzen wurden ...)


    so müssten andere Tonarme, die während ihrer Funktion im Ergebnis ebenso reonanzarm wären

    doch zwangsläufig ähnlich gut klingen !


    Es wäre doch für das musikalische Ergebnis nebensächlich, wie man zur Resonanzfreiheit gekommen ist !


    RF und WT gelang dies halt extrem clever:


    einfach konstruiert, enorm wirkungsvoll:

    mit Silikonöl in Wanne oder im Magnetfeld.


    viele Grüße


    Josef

  • Es wäre doch für das musikalische Ergebnis nebensächlich, wie man zur Resonanzfreiheit gekommen ist !

    Sehe ich nicht so. Dämpfende Materialien wandeln Energie in Wärme um und eben diese Energie fehlt dann dem Signal.

    Das gilt ebenso für die Quellenseite wie auch für z.B. die Lautsprecher.


    Grüssle Henner

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Da liegt Henner ganz richtig.


    Ist wie beim Schwingkreis und seiner Güte, das Q passend hinzukriegen ist die Kunst.


    Totdämpfen kann man natürlich auch, es klingt dann meist auch so.


    Hat das MC früher geklingelt mit dem Hochtonklirr oder + 12 dB Höhenres gabs nen Batzen Fensterkit oder BlueTac aufs Headshell, dann wars vielleicht erträglich. Dann wurden gedämpfte Arme Mode.
    Und unstabile Lager, die man dann dämpfte.


    Dasselbe Zeugs auf dem Grado, dann wars Grado keins mehr im Sound.


    Resonanzfreiheit gibts sowie nicht wirklich bei LPs und deren Abtastung, bei Lautsprechern und TAs hab ichs auch nicht wirklich oft gesehen, eigentlich gar nie...


    Aber gedämpfte Teigtaschen mit Füllung aus China, damit kann ich was anfangen. :S

    Gewerblicher Teilnehmer

    Rundnadel-MC, Quasi-Tangentialarm, Reibradantrieb,RIAA mit var.EQ, A/D 24/192,Digitalpre, Raumkorrektur, Aktiv-XO, Digitalpower , Bändchenflächenstrahler und Subwoofer, 2 gebrauchte Ohren, Q-Tips , viel 33 1/3, Fun

  • richtig ist, alle tonabnehmer-fremde Resonanzen wirksam zu neutralisieren...


    bei guten Tonarmen geht es neben geometrischen Eckdaten und Leichtgängigkeit ganz genau nur noch darum !


    das haben die meisten Hersteller bis heute nicht erkannt !


    das es nicht leicht ist, ein herausragendes Ergebnis zu erzielen, ist richtig, denn sonst würden RF und WT nicht allesamt so in den Himmel gelobt werden... gelle ?


    Ich glaube, ich bin hier mit meinem Konstrukt nahe oben dran an den beiden. wobei man das HIER nur als ganzen Plattenspieler beurteilen kann mit angezurrter Wand-Masse.


    Doch wünsche ich mir, es wären Meilen unterschied zu RF - weil dann ja noch richtig Potenzial nach oben bestehen würde... ;-)


    viele Grüße


    Josef

  • Josef, ich stelle fest, dass es dir hier im Wesentlichen um DEINE Belange geht und nicht so sehr um den RF, oder? Du möchtest doch beständig verifizieren, dass du mit deiner waghalsigen Theorie richtig liegst...

  • waghalsigen Theorie

    Ist nicht mal eine "waghalsige Theorie", Josef strapaziert nur das Thema Dämpfung, dabei ist die Analogie mit dem elektrischen Schwingkreis und der Güte weiter oben nicht unpassend, denn beim TA geht es analog und das ist schon eine Vereinfachung um


    Masse,

    Steifigkeit,

    Dämpfung.


    Da eine gute Abstimmung zu bekommen, ist die Kunst.


    Vom RF gibt es eine Carbon-Version, wer hat die schon mal gehört, also die Steifigkeit erhöht. Die Ankopplung mittels Flüssigkeit ist nicht neu. Der gerade Hals schon. Wieso kann das funktionieren. Hat jemand eine fundierte Erklärung?

  • Ich kann zwar keine fundierte Erklärung liefern, aber interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Anbauten von Herrn Rudolph (ACapella) bei einem Projekt-Carbonarm: Hier erhielt der Arm eine parallele Holzleiste - vorstellbar, dass das Dämpfung, Masse und Steifigkeit erhöht. Ohne vergleichen zu können war es in jedem Fall erstaunlich, was ein "kleiner Project" musizieren konnte. Ich weiß jedoch nicht, ob noch andere, nicht sichtbare, Modifikationen mitspielten und inwiefern auch Lager etc. angepasst wurden. Ggf. notwendig, wenn man in Teilbereichen eines (hoffentlich) balancierten mechanischen Systems intensiv eingreift.


    Gerne würde ich auch die Carbon-Variante vergleichend hören - der Aufwand ist mir jedoch etwas groß und ohne Bohrinsel is nix mit mal eben daneben stellen....

  • es ist sehr anstregend geworden hier. Schade um den Thread.

    Das liegt leider auch an der mangelhaften Moderation. Es fehlt augenscheinlich die Inquisition.


    Die Tipps zum fehlerhaften Lift sind gut gemeint, aber wenig hilfreich. Das Teil ist mechanisch offenbar nicht richtig konstruiert.

  • die Theorie ist folgende:

    Josef, du Theoretiker, laß mal die Pattitüden. Wieso stören die nichtlinearen Verzerrungen des RF mit dem graden Hals nicht. Nichtlinear bedeutet, daß die Nadel in der Rille springt. Fürs Ohr ist das eigentlich fürchterlich.