"Aussteiger" Plattenspieler

  • Hallo,


    ich hatte meine 1210er mit meinem AceSpacedeck verglichen - und dagegen klangen sie einfach "gepresst", sogar mit einem OL Encounter-Arm und bei gleichen Tonabnehmern (Shelter 501mk2. Daraufhin habe ich sie verkauft, was ich mittlerweile ein bisschen bereue.
    Was ich sagen will: wer das Maximum rausholen möchte, müsste eventuell auch mal über ein anderes Lager (timestep) nachdenken. Ansonsten kann man sowohl bei timestep, kabusa als auch Origin Live eine Armlänge an Verbesserungsvorschlägen finden. Welten werden das aber nicht -a ller Jubelberichte zum Trotz. Und der voll aufgemotzte EVO-Technics von timestep durchbricht meiner Erinnerung nach auch die 3000€-Schallmauer.


    ODER: man lässt sich nicht verrückt machen und lässt den Arm vielleicht von Mario Grözinger oder Heiko Wingender durchgehend verkabeln und mit symmetrischen Abschlüssen versehen. Bei der gegebenen Restanlage wäre das sicher vernünftig und man darf bereits solide, ausgewogene Klangqualität erwarten. Dazu die Umlackierung fürs Auge, die Überholung kannst du dir je nach Herkunft deines Technics (also wenn er rauchfrei und nicht im Club betrieben wurde) vielleicht sogar sparen, ein bisschen Öl ins Lager genügt.


    Wenn es ein weiteres Upgrade sein soll (ach, der Spieltrieb), würde ich über den Einbau eines gebrauchten OL-Arms nachdenken. Das kann man mit der passenden Einbauplatte und Video-Anleitung problemlos selbst erledigen und selbst scratchen darf man danach noch (allerdings nicht mit deinem Tonabnehmer).


    Viel Spaß jedenfalls beim Umbauen und Hören
    Arnold

    aufhören, wo andere weitermachen

  • Quote

    Eine sehr günstige Möglichkeit, dem 1210er einen etwas minimalistischeren und weniger Techno-mäßigen Look zu verpassen, besteht darin, den Pitch-Fader und die Aussparung für den Single-Adapter mit Spachtelmasse zuzuschmieren und das Faceplate in einer Kfz-Werkstatt lackieren zu lassen. Hat in meinem Fall 65 Euro (Renault Clio...) gekostet und ich bin von dem Ergebnis sehr angetan. Natürlich haben sie mich in der Werkstatt ein wenig mitleidig angesehen, aber das ist bei unserem Hobby ja nichts Außergewöhnliches. Der Vollständigkeit halber muss ich dazusagen, dass ich meinen Technics in einem bedauernswerten optischen Zustand gekauft habe. Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen mint erhaltenen 1210er auch dieser Behandlung unterziehen würde...


    Gruß
    Björn

  • Hi,


    Ich denke mit dem Erhalt des Technics triffst Du eine gute Entscheidung.
    Nun sind hier schon eine Reihe von Tweaks und Tunings angesprochen worden, die von den Anbietern und der Presse "natürlich" hoch gelobt werden.
    Es gilt diejenigen zu finden, die auch ein anständiges Kosten-Nutzen- und Aufwand-Nutzen-Verhältnis aufweisen, denn es ist kein Problem mit ein zwei Tweaks Dein gesetztes Budget auszureizen.
    Es wäre m.M.n. sinnvoll zu schauen, welche tuningwürdigen "Schwachstellen" der Technics aufweist und zu bewerten, ob, falls und wie ein Tweak hier verbessern könnte -sowohl technisch als auch klanglich- und wie gross der Aufwand hierfür ist:


    Die Zarge:
    Technics nutzt gefüllte schwere Kunststoffe mit beträchtlichen Wandstärken und unregelmässiger Formgebung.
    Das vereint hohe Steifigkeit und Dämpfung.
    Zusammen mit zusätzlichen Dämpfern und den weich gefederten Füssen sicher eine sehr gute Grundlage.
    Eine neue Zarge bedeutet einen hohen Aufwand, da das Gerät vollständig zerlegt und neu aufgebaut werden muss.
    Fü Selbstbau gut geeignet und dann auch mit geringen Kosten erstellbar.
    Messtechnische Belege für verbessertes Verhalten habe ich im Netz noch keine gefunden.
    Mögliche klangliche Verbessesserungen werden mir meist zu überschwänglich beschrieben, das sie glaubhaft wären, oder grundsätzlich zuträfen.


    Die Elektronik:
    Zweifelsohne eine bewährte, alltagstaugliche und solide Basis.
    Serienstreuung, Alterung und einzelne Bauteilqualität lassen messtechnisch teils deutliche Verbesserungen zu.
    Tausch von Elkos bei betagteren Geräten ist eher Pflicht als Option, begleitet von der Kontrolle und dem Einstellen der Arbeitspunkte der Motorregelung.
    Für Selbstbau nur mit entsprechenden Fachkenntnissen durchführbar.
    Die Serviceleistung sollte unbedingt den Check der Regelung beinhalten.
    Meiner Einschätzung nach das günstigste Kosten-Nutzen-Verhältnis aller Tunings.
    Tausch des Trafos gegen (externe) Netzteile halte ich für weitaus weniger effektiv.
    Die Versorgungsspannung wird mit einem anständigen Regler bereits onboard gefiltert und die Regelung selbst unterdrückt Auwirkungen möglicher Störungen der Betriebsspannung.
    Ein Anfahren mit einer halbwegs stabilen sauberen Gleichspannung an Stelle des einfachen Trafo/GL und Siebung kann nicht schaden, aber in erster Linie um die hohe Verlustleistung des onboard Reglers durch die unnötig hohe Trafo-Spannung zu senken.
    Dafür reicht ein kleines Schaltnetzteil völlig aus, das intern verbleibt und viel günstiger kommt als ein externes Netzteil, das zudem die optische Erscheinung stört.
    Für Selbstbau noch geeignet unter Berücksichtigung der entsprechenden Sicherheitsregeln im Umgang mit 230V.
    Das Kosten-Nutzen-Verhältnis externer Netzteile als kommerzielle Angebote halte ich für schlecht.


    Der Tonarm:
    Verglichen mit den Modellen der direkten Konkurrenz sicherlich ein sehr guter Arm, der mit sauberer Geometrie und guter Lagerung glänzt.
    Absolut gesehen gibt es durchaus Verbesserungspotential.
    Der bedeutendste dürfte das unbedämpfte Tonarmrohr sein, das lange mit einem glockigen Ton nachschwingt.
    Eine einfache Massnahme wäre eine Bedämpfung mit O-Ringen, oder Schrumpfschlauch (was dank der SME-Headshellbefestigung sehr einfach ist)
    Abgesehen davon das die Massnahme sehr DIYable ist, ist sie reversibel und bietet tatsächlich klangliches Änderungspotential.
    Tiefergehende Eingriffe, die nur im Selbstbau realisierbar sind wären z.b. ein neues (gerades) Tonarmrohr und Headshell, Verguss der hohlen Kunststoffaufnahme für Armrohr, Vertikallager und Gegengewichtsausleger und nicht zuletzt die Verkabelung.
    Bei der Verkabelung stört mich weniger das Material, sondern die frei fliegende undefinierte Litzenposition.
    Verdrillung der Adern und saubere Trennung der Stereokanäle wäre wünschenswert.
    Neuverkabelung auf Grund des Litzenmaterials halte ich hier für witzlos, berücksichtigt man die mehrfachen Steckkontakte und die simple gefederte Prallplattenkontaktierung in der SME-Headshell-Buchse.
    Die Tweaks sind Selbstbau tauglich erfordern aber Eingriffe ins Gerät.
    Kosten und Aufwand zum Nutzen sind eher mittelprächtig.
    Die Auswirkungen von Kabelklang sind typischerweise in viel grösserem Umfang gewollter und gewünschter Natur, denn faktischer.
    Ebenfalls Eingriffe ins Gerät erfordert ein neuer Tonarm.
    Der Technics bietet eine Basis mit hohem Potential die die Investition in deutlich leistungsfähigere Arme als das Original belohnt.
    Kosten-Nutzen-Verhältnis tendentiell gut aber weite Streuung möglich.


    Der Plattenteller/Matte:
    Der Teller ohne die Bedämpfung der Gummimatte schwingt äusserst lange mit glockigem Ton nach.
    Die Gummimatte bedämpft das Gebilde sehr gut.
    Wer jedoch andere Matten einsetzen möchte sollte einen Gedanken daran verschwenden den Teller zu bedämpfen.
    Selbstklebende Bitumenmatten , 4mm, auf der Unterseite des Tellers wirken hervorragend.
    Da nicht gesichert ist ob eine klangliche Änderung erfolgt und ob es eine positive ist, halte ich das Kosten-Nutzen-Verhältnis für unbestimmbar und problemtaisch.
    Zumindest sind Tests selbst durchführbar, reversibel und durchaus beliebt.


    Tellerlager:
    Erfüllt seine Aufgabe ganz hervorragend und zuverlässig.
    Ersatzlager verwenden alle den originalen Flansch und tauschen nur die Welle, evtl auch Lagerbuchse und Axiallager.
    Erfordert Eingriffe ins Gerät.
    Aufwand zu Nutzen und Kosten zu Nutzen sind m.A.n schlecht.
    Welchen Vorteil sollte eine dickere Welle hier haben, wo nicht allzu grosse axiale Last und sehr niedrige radiale Last auftritt?
    Die Wahl des für die Lagerluft geeigneten Schmierstoffes ist von deutlich grösserer Auswirkung.
    Solange das Originallager nicht abgenudelt oder defekt ist, besteht kein Grund für einen Lagertausch.
    Ein anderes Design garantiert keine klangliche Verbesserung.
    Falls das Lager (Timestep) den Einbau des eventuell hier benötigten Ritzels für die Tonramrückführung nicht erlaubt, ist unmittelbar die Funktionalität des Spielers eingeschränkt.


    Sicher gibt es noch mehr Tuning- Tweaking Stellen. Deren Bedeutung dürfte aber nur sehr gering sein.
    Zusammengefasst nochmal die Stellen mit dem wahrscheinlichsten Verbesserungspotential:
    - Elektronik
    - Tonarm


    jauu
    Calvin

  • :meld: Sehr schöner, kritisch-differenzierender Beitrag! :thumbup:


    Bleibt noch anzufügen, dass ein original belassener, nur als Laufwerk genutzter Technics SL-1210MK2 durchaus in der Lage ist, die klanglich-qualitativen Unterschiede zum Beispiel zwischen einem SME M2-9R und einem SME Series V darzustellen.

    The post was edited 1 time, last by U.H. ().

  • Der 1210 ist gut wie er ist, auch schon immer mein Reden. Für den Anspruchsvollen vielleicht noch eine andere Matte und anderer Tonarm. Mehr brauchts dann wirklich nicht für einen guten DD. Alles darüber hinaus ist für mich schon ähnlich wie bei den Thorensschwabblern eher der "Spaß am Basteln" ohne Berücksichtigung, was das real und nüchtern an Veränderung bringt. Es wird fast immer drauflosgebastelt, ohne tiefer über die Folgen nachzudenken.

  • Mein Gott, jetzt geht das Getrolle in diesem bislang so sachbezogenen Thread doch noch los... ;(
    Können die Fans analoger Bohrinseln ihren Sermon nicht woanders absondern?


    Na ja, wer nach einem Aussteiger-Plattenspieler fragt, muss sich ggf. entsprechende Antworten gefallen lassen. Zum Ausstieg reicht aber so ein 1210 allemal. Ich würde noch ein DL103 dran hängen, und mir dann nen iPod kaufen. ;)


    Morgen mach ich mal nen Thread zum Thema Masselaufwerke jenseits der 10.000,- € auf. Damit's Euch nicht langweilig wird.


    Bis dann,


    Thorsten

    The post was edited 1 time, last by dtp ().

  • Melde mich mal wieder zur Debatte am Abend.


    Allgemein wollte ich eben nur mal fragen ob ich was besseres finde. Wenn ein oder zwei Kriterien nicht erfüllt werden kann ich auch damit leben. Ich dachte eher dass ich hier mal ein paar schöne Japaner vorgestellt bekomme wie z.B. einen Denon DP-57 oder einen der besseren Sonys oder Technics. Im Wohnzimmer steht ja schon ein SL-MA1, und wenn der nicht grad T4P hätte wäre ich auch von dem sehr begeistert.


    Ich werde trotzdem mal die Augen offen halten, vielleicht wird sich doch noch was unerwartetes ergeben.


    Grüsse

  • Hi,


    vielleicht noch ein Punkt pro Technics, wo gerade Denon und Sony angesprochen werden.
    Die Technics haben alle - sofern als Feature überhaupt ausgeführt - den FG-Sensor, also den Drehzahlsensor als Mäanderspule direkt im Motorblock implementiert.
    Das ist nahezu unkaputtbar, wenn nicht gerade wie bei meinem Umbau durch das häufige Handling, ein Haarriss der Lötstelle der Sensorspule, eben jene stillegt.
    Es gibt nahezu alle Bauteile, sowohl die elektrischen als auch mechanischen noch als Ersatz.
    Service Manuals sind überwiegend kostenfrei über Vinyl-engine und andere Quellen zugänglich.


    Sowohl Denon als auch Sony verwenden bei den größeren Modellen eine Art Tonkopf mit einem Magnetstreifen am Plattenteller als Drehzahlsensor.
    Mich hat die Unsicherheit über den Zustand und Lebendsdauer dieses Streifens bisher immer von diesen Laufwerken abgehalten.
    Vielleicht unbegründet, aber bei einem Defekt des Streifens muss mindestens ein neuer Teller her, oder evtl. eine Umrüstung auf optische Abtastung.
    Vielleicht kennt jemand die Fehlerhäufgkeit und die Ersatzteilsituation und kann dazu etwas ausführen?


    Mit dem Magnetstreifen ist durch die deutlich höhere Puls- (Pol-)zahl pro Umdrehung eine feinfühligere Regelung machbar.
    Das Service Manual der Denon DP57/62/67/72 gibt eine Pulsperiode von 1,8ms an, entsprechend 555,5 Pulsen pro Umdrehung, entsprechend 1000Hz, bzw. 1000Polen.
    Sonys PS-X50 gibt 3,5ms als Periode an, entsprechend 515 Polen.
    Zum Vergleich:
    Duals CS741Q und JVCs mit dem 943er Motor erzeugen 111,1Hz bei 33,3Umin, was 120 Pulsen (Polen) des FG, einer Mäanderspule entspricht.
    Das SM des Technics SL1210MK2 gibt eine Peride von 20ms an, entsprechend 90 Pulsen.
    Das Manual meines 5300/5310 erwähnt 19,8ms, was 91 Pulsen entspräche.
    Den Rekord dürfte der Monaco von GrandPrix-Audio mit 4000 Pulsen und optischer Abtastung sein (Nebenbei bemerkt, lässt man das ganze Marketing-Bla-Bla beiseite bleiben eine ´analog´, nicht PLL erscheinende Regelung und hohe Sensor-Pulszahl als auffälligste Merkmale übrig).


    jauu
    Calvin

  • Hi,


    Also der Magnetstreifen und der "Tonkopf" machen bei Sony eigentlich nie Probleme. Hauptproblem sind mit abnehmender Häufigkeit:


    • Ausfall der Tellerbeleuchtung
    • Verharzungen in der Mechanik wg. verharzender Fette (und davon abgeleitet etliche lustige Fehlverhalten)
    • Probleme mit dem Aufsetztpunkt wg. Poti-alter
    • alte Elkos (ist aber schon selten)


    Mir ist nur ein Fall von Magnetproblemen bekannt und das war ein User/Handling-Fehler.


    Mike

  • Hi,


    schön zu hören.
    Für mich wären das alles lässliche Probleme, da ich wenn einen Spender schlachtete und es mir nur um die Motor-Elektronik, den Teller und einige Einzelteile ginge.
    Von den für meinen Geschmack abgesehen zu teuren weil gehypten Technics 1300-1700 haben sie alle die Strobo-Teller.
    Ich such aber noch nach was nettem in blitzeblanke glatt.


    jauu
    Calvin

  • Gebrauchte PS-X65 tauchen eigentlich recht regelmäßig auf und der Motor ist da eigentlich nie das Problem. Den besten Motor hat der PS-X70.


    Wobei, wenn nur ein Motor gebraucht wird, würd ich eher einen der größeren Denon Antriebe nehmen, da muss man nix schlachten.


    Mike

  • Hi,


    BSL war bei bei Sony Motoren nur die Abkürzung für Brush- and Slot-Less, also ein Motor ohne Bürsten und Nuten.
    Das ist exakt das gleiche Prinzip, das Dual bei seinen EDS-Motoren, Hitachi bei den Unitorque und Pioneer mit den SHR (Stable Hanging Rotor) anwandte.
    Wie ich die dagegen die Drehzahl ermittel und welche Art Regelung ich aufsetze ist eine andere Geschichte.
    Prinzipiell sind die 3 gängigen Regelungstypen auf alle diese Motoren anwendbar.
    Ist eher eine Frage der Kosten und des Aufwandes für den Hersteller.
    Dual nutzte in den frühen EDS die EMF der gerade nicht bestromten Spulen zur Erzeugung einer Drehzahl-proportionalen Spannung.
    Ab der EDS500er Serie, Technics und die meisten anderen Hersteller nutzen eine Mäanderspule als Frequenzgenerator (FG).
    Denon und Sony nutzen dafür einen Magnetstreifen und Kassetten-Tonabnehmer.
    Die vom FG erzeugten AC-Signale wurden entweder per Frequenz-Spannungs-Konverter in eine Drehzahl-proportionale Spannung verwandelt und mit einer Spannnungsreferenz verglichen (Servo-Drives), oder aber mittels PLL auf eine Referenzfrequenz (RC-Oszillator --> für Pitch, oder Quartz-Oszillator) abgeglichen.
    Sehr aufschlussreich dazu z.B. die bei Hifi-Engine downloadbare Pioneer Tuning-Fork Artikel-Serie, No. 2 ab S.17 und No.5 ab S.11.
    M.A.n eine der klarsten Kurz-Abhandlungen über die gängigen DD-Motoren und Servo-Techniken.


    jau
    Calvin

  • Direct-Drive Diskussionen mit "guten" Dreherempfehlungen gibts hier ja durchaus einige. Recherchier halt mal nach Modellen die dir gefallen (gute Suchbasis http://www.thevintageknob.org/) und such dann hier nach passenden Threads da wirst du schnell fündig.


    Und wenn du die Suchfunktion anwirfst und mal nach DD und Direct-Drive im Thread-Titel suchst dann ist das auch kein Problem was zu finden.


    Mike