Einspielzeit eines TA / nachweisbar ?

  • Moin moin,


    vielleicht sollte man mal es so probieren wenn ein neuer TA vorhanden ist, vielleicht 2-5 Stunden hören,
    dann den Platten Dreher weiter spielen lassen und nur die Lautstärke runter drehen das kaum was zu hören ist und das mehrere Stunden und dann wieder laut hören, ich denke da kann man es besten hören ob sich was getan hat am klang und sich nicht das Ohr dran gewöhnt hat.Natürlich die gleiche LP, wie beim ersten hören.

    Die Menschen die diese Welt ruinieren, tragen Krawatten und keine Tattoos.

    Edited once, last by Igeltöter ().

  • Mach's doch mal wie die Profis: einen Kanal in der Phase drehen und dann in Mono Abhören. Bei Stereoplatten hörst du das Differenzsignal. Wenn sich jetzt durch Einspielen was tut, ändert sich DIESER Klang sehr deutlich. :whistling:

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Hallo Michael


    Ich fahre insgesamt 4x EMT TSD15 (3x SFL, 1x Rundnadel) auf EMT 930, 948 und 950.
    Die gefühlte Einspielzeit beschränkte sich bei mir jeweils auf wenige (ca. 2 - 4) Stunden.
    Bin gespannt, welches Deine Feststellungen sind.


    Gruss Adrian


  • Hallo Michael, falls du ein Aufnahmemedium hast, kannst du ja alle 10 Stunden eine Aufnahme machen und hinterher vergleichen. Das wäre dann, zumindest für dein EMT objektiv...

    Hallo Jörg,


    das ist vom Grunde her keine schlechte Idee - nur, wenn ich meine Aufnahme digital aufzeichne, habe ich das Gefühl, dass
    es "anders" klingt. Ich meine, weniger Grundton zu haben und werde auch das Gefühl nicht los, dass es insgesamt etwas
    härter klingt.


    Die Aufzeichnung mit einer guten Bandmaschine mit mindestens 19er Geschwindigkeit Halbspur würde schon zu anderen Ergebnissen
    führen, nur leider habe ich hierbei immer ein gewisses Grundrauschen. Wenn ich wiederum dann einen Rauschverminderer zwischenschalte,
    verändert sich das Ganze wiederum.


    Ich tendiere dazu, alle 10 Stunden mal wieder dieselbe Platte zu hören, um evtl. Unterschiede wahrzunehmen. Bei meinen ziemlich einfach
    gestrickten Systemen wie dem Ortofon Nr. 2, dem Shure V 15 III oder neuerdings dem ADC XLM muss ich gestehen, dass je länger der
    Tonabnehmer in Betrieb war, sich das Klangbild zum Vorteil entwickelte. Das kann natürlich Wunschdenken sein, aber ich habe es jedesmal
    so empfunden.


    Wenn Per Windfeld sagt, dass es nicht an den Gummis liegen kann - was auch so sein wird, dann wird es womöglich mit einer Änderung der
    gesamten Parameter wie Aufhängung etc. zu tun haben.


    Viele Grüße


    Rainer

    dig yourself a hole and jump in it.....

  • Mach's doch mal wie die Profis: einen Kanal in der Phase drehen und dann in Mono Abhören. Bei Stereoplatten hörst du das Differenzsignal. Wenn sich jetzt durch Einspielen was tut, ändert sich DIESER Klang sehr deutlich. :whistling:


    Ich dachte, ich hätte zitiert. Eine Aufnahme mit neuem TA und nach einiger Zeit nochmal eine Aufnahme und nun die Spuren übereinander und eine phasengedreht. Das geht meiner Meinung nach schlecht, da die Zeit bei beiden Spuren nie 100%ig stimmt.

  • Ich fahre insgesamt 4x EMT TSD15 (3x SFL, 1x Rundnadel) auf EMT 930, 948 und 950.
    Die gefühlte Einspielzeit beschränkte sich bei mir jeweils auf wenige (ca. 2 - 4) Stunden.
    Bin gespannt, welches Deine Feststellungen sind.


    Hallo Adrian


    Nun habe ich schon einige Schallplatten durchgehört in den letzten Tagen und ich bin mir sicher, daß sich in dieser Zeit nichts verändert hat.


    Bis heute am frühen Abend, als es plötzlich ein bischen anders klang. Nicht besser oder schlechter, einfach nur anders.


    Aber - die ganzen letzten Tage war es ja eher frisch draußen und die Temperatur hier oben unterm Dach lag immer so um 20°C. Heute hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und auch die Luft ist ja deutlich wärmer geworden. Ergebnis: ich habe hier 26°C im Raum und es klingt anders.


    Ab Sonntag ist es wieder vorbei mit dem schönen Wetter und ich vermute mal ganz stark, daß es dann wieder wie vorher klingt.


    Mein altes Shure hat nicht so sehr auf Temperaturschwankungen reagiert.


    Gruß
    Michael

  • Hi,
    ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Einspielen und auch mit der Gummialterung gemacht .
    Bei der kürzlich erworbene AT 20ss Nadel angeblich original also schon älter änderte sich der Klang nach abspielen der ersten vier Seiten nicht mehr .
    Bei verschiedenen Goldring 10xx Systemen war eine deutlich längere Einspielphase merkbar und nach mehreren Jahren wurde der Klang zunehmend schriller .
    Es sind dennoch toll klingende Abtaster und bei Vielhörern ist die Nadel eh eher runter .
    Meine Vermutung Gummi ist nicht gleich Gummi .
    Urs

  • Hi,
    zumindest sank das 1042 mit neuem Nadeleinschub wieder bis zur Waagerechten ein.
    Schon durch einfaches Befühlen war ein deutlicher Unterschied zu merken .
    Mangels Nadelmikros kann ich zur Abnützung nichts sagen .
    Urs

  • Ich habe mir tatsächlich die Mühe gemacht alle Posts zu lesen. 8o
    Zum eigentlichen Thema tragen die wenigsten bei. Und Geschwurbel wie "nach 50 -60h Einspielzeit ging klanglich die Sonne auf" ist schon einigermaßen bedenklich.Genauso wie die Mähr von Tonabnehmern, die nach mehr oder weniger vielen Betriebsstunden vom klanglichen Saulus zum Paulus mutiert sind.
    Anyway: Das Thema der Meherzahl der Posts ist meist schon deshalb verfehlt, weil es dem TE um Nachweisbares ging und nicht um die Selbstdarstellung übernatürlicher akkustischer Fähigkeiten. Und da gibt es bislang noch nichts Objektives, oder?

    Edited once, last by fossilinus ().

  • Weißt du, Fossi, wegen solcher Bemerkungen.... habe ich alle meine Beweise gelöscht und mein Engagement hier im Forum stark zurückgeschraubt. Zu recht, finde ich, lebe seitdem viel gelassener und habe mehr Zeit zum Musikhören.


    Gute Nacht!


    Frank

    Hyperspace, SAEC 8000, ACE SPACE 294, ZYX Omega, ART - 9, ZYX DIAMOND, GROOVE, GROOVE+ PXR, VIBE und PULSE 2, SPECTRAL, CARDAS, 908, NSA, CIA, FBI => MAD!

  • Aber - die ganzen letzten Tage war es ja eher frisch draußen und die Temperatur hier oben unterm Dach lag immer so um 20°C. Heute hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und auch die Luft ist ja deutlich wärmer geworden. Ergebnis: ich habe hier 26°C im Raum und es klingt anders


    Hallo Michael,
    hast du dafür auch eine Erklärung?
    Wieso sollte es an der Temp. liegen und nicht oder weniger an deinem Befinden?
    LG
    Rolf

  • Hallo Frank, wenn Fossi noch keine Unterschiede während des Einspielens gehört hat, verstehe ich das. Wenn er allerdings andere mit der Floskel "Geschwurbel" abkanzelt, ist das für mich inakzeptabel.

    Viele Grüße


    Jörg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler oder bei DISCOGS.




    Edited once, last by Jörg K ().

  • Hi,
    ja da das Goldring 1042 ein mm ist läßt sich problemlos der Nadeleinschub wechseln .
    Schon am nackten Nadeleinschub ist durch vorsichtiges Betasten eine deutlich verminderte Beweglichkeit am alten Nadeleinschub zu bemerken .
    Ausser einer sich verringerten Gummielastizität will sich mir kein anderer dafür erschließen .
    Urs

  • Wieso sollte es an der Temp. liegen und nicht oder weniger an deinem Befinden?


    Moin Rolf


    Weil ich nicht so temperaturempfindlich bin. Im Bereich von 18 - 35°C fühle ich mich recht wohl.


    Aber so feinmechanische Meisterwerke wie Abtaster verändern sich ja nun mal über die Temperatur. In ganz geringem Maße verändern sich sogar die elektrischen Eigenschaften der Spulen, das ist aber den geringen Temperaturschwankungen in Wohnräumen wohl eher vernachlässigbar. Mechanisch jedoch tut sich ja nun mal was.


    In den Garantiebedingungen des EMT steht folgendes:


    "Bitte vermeiden Sie:
    Direkte Sonneneinstrahlung, Raumtemperaturen unter 21, bzw. über 26°C, sowie jegliche Zugluft, speziell auch durch Klimaanlagen."


    Weißte Bescheid. ;)


    Gruß
    Michael