Welche Phonovorstufen sind aktuell bei Euch in Benutzung?

  • Es gibt Hersteller, die immer wieder an ihren Sachen weiterarbeiten und neue OPs ausprobieren.

    Mit einem simplen Tausch des OPs ist es nicht getan, da muss meist auch die Beschaltung

    angepasst werden. Ob es besser wird ist nochmal ein anderes Thema, nicht umsonst

    werden die 5532/5534 auch heute noch gerne eingesetzt.

    Zitat

    Und wenn es dann besser ist, kann der Kunde das einfach austauschen, wenn dabei sonst nichts zu ändern ist.

    Kenne keinen einzigen rennomierten Hersteller der das so handhabt, die müssten auch

    mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn man den Kunden selber rumwursteln

    lässt. Da sind dann Rerparaturen durch unsachgemässes Gebastel an der Tagesordnung,

    mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den Ruf der Firma. Sowas gibt es

    nur bei Bastelbuden welche diese spezielle Klientel der Forumsbesserwisser adressieren.

    Auch auf den Gebrauchtpreis kann das Auswirkungen haben, es kann ja nicht mehr

    festgestellt werden ob die oft auch selektierten ICs drin sind oder unqualifiziert rum-

    gebastelt wurde.

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • Und wenn es dann besser ist, kann der Kunde das einfach austauschen, wenn dabei sonst nichts zu ändern ist.

    Mir ist kein einziger solcher Hersteller bekannt.

    (Mit Ausnahme von MM-Austauschnadeln irgendwelcher Provenienz, hat aber nix mit Chips zu tun)


    Da gibt es bestenfalls kostenpflichtige Upgrades von schottischen Herstellern.

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Echt!
    Und bitte deute mit deinem Zeigefinger doch mal auf die Stelle, an welcher dir die Aliens das Metallteil reingesteckt haben, welches nicht rauszukriegen ist!

  • Hallo Hans

    ……… und bereits ein fliegender Aufbau mit Steckernetzteil und einem 10.000yF dazwischen läuft gans 🪿 gut

    Wo kommt denn die zweite Versorgungsspannung her?

    Muss das Board nicht symmetrisch gespeist werden?


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Hi,


    Herr Riem .... Ihre Frage verwundert bei Ihrer unzweifelhaften Kompetenz.

    Zu diesem Zweck verfügt die E-Technik doch über die geeigneten Bauteile ... Elkos, bzw. genereller ... Kondensatoren. ;)


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Um andere OP-Amps auszuprobieren.

    Was selten eine wirklich gute Idee ist.


    Sofern die Operationsverstärker in der Originalschaltung nicht objektiv am Rande oder ausserhalb ihrer Spezifikation oder ihres Anwendungszweckes betrieben werden, "verbessert" ein Austausch selten etwas. Oft generiert er Probleme, und fuehrt zu messtechnisch nachweisbaren Verschlechterungen fuehrt (*).


    Zum Thema empfehle ich dieses Buch:


    Douglas Self: Small Signal Audio Design (4th edition), Focal Press - ISBN 978-1-032366-25-8


    Auch alle älteren Ausgaben arbeiten dieselbe Grundinfomation heraus...


    Gruesse


    Micha

    =->

    (*) Es gibt Ausnahmen - z. B. der Ersatz von LM741 in aelterer Audiogeraetschaft - weil der OpAm nur marginal fuer Audioanwendungen geeignet war, und messbar schlechte Eigenschaften hat. Wenn es das Platinenlayout zulässt, sollte man diese ersetzen.

  • Kondensatoren

    Schön unsymmetrisch symmetriert über zwei Elkos in Reihenschaltung?!? 😉

    PFUI😜


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Ob es besser wird ist nochmal ein anderes Thema, nicht umsonst

    werden die 5532/5534 auch heute noch gerne eingesetzt.

    Bei Preisen von 1/2 € sehe ich die Motivation allerdings ganz woanders... 😉


    Klangliche Unterschiede zwischen OpAmps können wie Tag und Nacht sein.


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Douglas Self nutzt die immer noch gern, mit ausführlicher Begründung.

    Empfehle dazu die Artikel in der Elektor und Linear Audio.

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • Ich nutze sie niemals mehr und weiß auch warum... 😉 :P


    Gruss,

    Dieter

    Und ich mag die Teile.


    Die Argumentation von Douglas Self ist einigermassen wasserdicht - an richtiger Stelle verwendet sind die Teile auch heute noch sehr gut.


    Gruesse


    Micha

    =->

  • - an richtiger Stelle verwendet

    Genau das ist der Punkt! Und hier ist planloses tauschen gegen irgendeinen

    aktuellen Hype-OP mit Sicherheit kontraproduktiv.

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


    Einmal editiert, zuletzt von Arkadin ()

  • Ich nutze sie niemals mehr und weiß auch warum... 😉 :P


    Gruss,

    Dieter

    Ich wüsste schon gerne, warum Du die nicht mehr benutzt?

    LG Toni


    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Ist doch wohl klar, weil der Dieter der Auffassung ist dass es heutzutage klanglich besseres gibt als die NE5532/5534.


    Einiges dazu kann man vielleicht auch in seinem früheren sehr guten DIY Lite Phonoverstärker Projekt finden welches hier im Forum vor einigen Jahren mal als Bausatz angeboten wurde und wenn ich mich richtig erinnere ausschliesslich mit Opamps bestückt war.


    LG Günter

    2 Mal editiert, zuletzt von vpifan ()

  • vpifan


    Wenn man Operationsverstärker der Serie NE5532 bzw NE5534 korrekt einsetzt, sind die zu erwartenden Verzerrungen so gering, dass ein Eigenklang nicht zu erwarten ist...


    Dasselbe gilt fuer die Mehrzahl audiotauglicher moderner Operationsverstärker vergleichbarer Qualitaet.


    Das Lesen von Douglas Self's Buch "Small Signal Audio Design", egal welcher Auflage, sagt mehr darueber - spezifisch auch ueber die korrekten Einsatzbedingungen... und ueber gemessene Werte von Verzerrungen etc...


    Gruesse


    Micha

    =->

  • Ist doch wohl klar, weil der Dieter der Auffassung ist dass es heutzutage klanglich besseres gibt als die NE5532/5534.

    Ich hätte mir gewünscht, dass McRiem selber dazu etwas äußert.

    LG Toni


    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.