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Riss in der Sicke - suche Kleber

  • Siggi
  • 8. September 2014 um 13:07
  • Siggi
    Basisdemokrat
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    • 8. September 2014 um 13:07
    • #1

    Moin,
    bei meinen Kellerboxen (Regallautsprecher von JBL) ist eine Sicke des Mittel-/Tieftöners beschädigt. Ein ca. 1cm langer Längsriß, wahrscheinlich durch einen Transport verursacht.
    Einer aufwendige und teure Reparatur der Teile lohnt nicht wirklich. Daher die Frage in die Runde: welchen Kleber nutzt ihr um sowas zu flicken? (die Suchfunktion schmiss zwar viel
    zum Tausch und prof. Hilfe raus, aber keine Billiglösung.)
    Viele Grüße,
    Siggi

    Solides Mid-Fi / 2nd Hand Platten / taube Nachbarn

  • ottodo
    Auch das Ohr isst mit …
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    • 8. September 2014 um 13:16
    • #2

    Mit sämtlichen Allesklebern wirst du da auf Dauer wenig erfolg haben. Entweder einsenden oder selber mit neuen Sicken reparieren, die bekommt man auch schon recht günstig:
    http://sickenshop.de/ecombase/index.php?cPath=249

  • raetsken
    under construction
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    • 8. September 2014 um 13:51
    • #3

    Moin

    bei Gummisicken nehme ich diesen vulkanisierenden Fahrrad-Kleber, der auch zum aufbringen der Flickstücke auf Schläuche genommen wird.
    Bei Schaumstoff-Sicken wirds tricky, da die nicht immer aus 'kleberresistentem' Material bestehen.

    Sofern du aber den Riss nicht 'hörst', würde ich mir da erstmal keine allzu grossen Gedanken machen.

    Ansonsten hilft aud Dauer wirklich nur neu refoamen.

  • Siggi
    Basisdemokrat
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    • 8. September 2014 um 14:12
    • #4

    Hallo ihr Beide, Danke schon mal für die Antworten. Hören tu ich den Riss leider, es schnarrt. Es sind übrigens Gummisicken.

    Solides Mid-Fi / 2nd Hand Platten / taube Nachbarn

  • johnny.yen
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    • 8. September 2014 um 16:05
    • #5

    Hallo Siggi,

    Beschädigungen am Rand einer Sicke habe ich vor einigen Jahren dauerhaft mit Aquasure behoben. Sieht nicht besonders schön aus, hält aber bisher sehr gut und ist auch recht flexibel.

    Grüße, Brent

    I hob mi scho seit zehn Tag nimmer rasiert und nimmer gwoschn.

  • Juergen JC
    Profi
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    • 8. September 2014 um 17:49
    • #6

    Hallo Siggi,

    ich habe die Sicke meiner Onkyo mal mit Wasser-verdünntem Ponal und einem Rest Seide (Seidentuch zum selbst-bemalen) repariert. Ich hatte das irgendwo im Netz aufgeschnappt. Dürfte eigentlich von der Kombi her nicht funktionieren - hat es aber. Chassis ausgebaut, den Riss in der Sicke von der Rückseite her mit der Seide belegt und mit kleinem Pinsel vorsichtig mit dem Ponal getränkt... der Riss war mindestens 4cm lang und hatte dazu geführt, dass das Ganze nicht mehr mittig saß und geschnarrt hatte. Als dann 2 Jahre später beide Chassis zur Reparatur gingen war die Stelle immer noch vollkommen OK.

    Gruß
    Jürgen

    DIY-Dreher auf Scheu-Basis mit Rega + Benz Glider + m303 + Meldano NT

    Devialet Expert 140 Pro CI / Dali IKON 6 MK2 / Moxi Fit Pro:D

    Musiksammler

    DIY-PWM

  • QuongElvis
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    • 8. September 2014 um 20:09
    • #7

    Stückchen Gewebeband von hinten drauf war das einfachste

  • Captn Difool
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    • 8. September 2014 um 20:14
    • #8

    Die Flexibilität des Klebers sollte wenigstens ähnlich mit der der Sicke sein. Sonst besteht die Gefahr, das man es immer noch hört, weil die Membran an der Stelle nicht so auslenken kann, wie anderswo.

    Gruß André

    ____
    High End sollte eine besondere, herausragende Technik haben und nicht aus teuer bezahlten Lifestylegadgets bestehen.

  • _Frank_
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    • 8. September 2014 um 21:04
    • #9

    Wenn's eine echte Gummisicke ist, würde ich ein Stückchen aus einem alten dünnen Rennradschlauch ausschneiden (bei jedem Fahrradladen im Müll) und mittels Flickzeug von innen draufvulkanisieren - einen Flicken würde ich nicht nehmen, weil der zu massiv und störrisch ist, und nur Vulkanisierkleber wird vllt. nicht halten.

    Grüsse
    Frank

  • Captn Difool
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    • 8. September 2014 um 21:22
    • #10

    ...oder gleich ein Paar Ersatzsicken zum "refoaming" suchen... ;)

    Gruß André

    ____
    High End sollte eine besondere, herausragende Technik haben und nicht aus teuer bezahlten Lifestylegadgets bestehen.

  • uncoiled
    Gast
    • 8. September 2014 um 21:31
    • #11

    @ Frank
    Den Versuch mit Vulkanisierlösung und Fahrradschlauch hat vor Jahren schonmal ein Bekannter probiert und es hält nicht! Die Sicke ist aus Gummi und der Fahrradschlauch aus Butyl. ;)

  • _Frank_
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    • 8. September 2014 um 21:31
    • #12
    Zitat von Captn Difool

    ...oder gleich ein Paar Ersatzsicken zum "refoaming" suchen...


    Geht auch, aber er schrieb ja oben, dass es keine "große" Reparatur werden sollte: mit Flickzeug und Gummistreifen dauert das 5 Minuten, der Sickentausch (wenn's überhaupt gut geht) für Ungeübte sicher 1-2 Stunden ...

    Zitat von uncoiled

    Sicke ist aus Gummi und der Fahrradschlauch aus Butyl.


    Oh, dann hatte ich Glück, denn früher gab es auch Gummischläuche ... dann müsste man halt einen anderen Gummistreifen nehmen, vllt. von einem def. Lautsprecher (gibt's auch auf dem Müll).

    Grüsse
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von _Frank_ (8. September 2014 um 21:37)

  • A.K.
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    • 8. September 2014 um 21:42
    • #13

    bei Gewebe-Aufhängungen (wie im PA-Bereich üblich) habe ich - sofern kleinere Risse zu füllen waren - mit diesem Material sehr gute Ergebnisse.
    Nach Auffüllen der Risse sollte der LÖautsprecher etwa 14 Tage unbenutzt bleiben. Auch für Gummi-Sicken geeignet.
    Bei Schaumstoff-Sicken, die kurz vor dem Zerfall stehen, bräuchte man einen Sprühkleber, um die ganze Sicke zu tränken. Die Konsistenz sollte so sein, das eine Parameter-Verschiebung nur unwesentlich ist. Desweiteren sollte danach Langzeitstabilität sichergestellt sein und die mechanische Belastbarkeit (größerer Hub) sollte sich verbessern.
    Einen solchen Kleber bzw. Imprägnierung gibt es - er ist serienmäßig eingesetzt beim Basslautsprecher mit Schaumstoff-Sicke meiner alten Phase Research Modell "R" unter
    http://www.hifidatabase.com/Detailed/Phase…odel_R_4179.php :merci:
    http://www.hifidatabase.com/Detailed/Phase…ttle_D_4180.php

    Man müßte ihn nur kennen.
    Übrigens - die Schaumstoff-Sicke des Polydax (Audax) Basslautsprechers von der erwähnten Box ist auch nach einem Alter von 35 Jahren und vielen Betriebsstunden wie neu.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    Einmal editiert, zuletzt von A.K. (8. September 2014 um 21:43)

  • _Frank_
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    • 8. September 2014 um 21:52
    • #14

    Es gab mal einen sog. "Elch-Kleber", mit dem Gummi sehr gut kleben und dichten konnte ... ich weiß nur nicht mehr wo?

    Grüsse
    Frank

  • Mattematixx
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    • 8. September 2014 um 23:03
    • #15

    ...... etwas trivial aber wirksam.

    Bei einem Basschassis im PKW klebte ich von Hinten einfach einen Streifen Isolierband über den Riss!
    Hat sich nie bemerkbar gemacht.

    Manchmal möchte man mit Gewalt mehr als unbedingt notwendig ist. :whistling:


    Tüsss
    Lothar

    ..... stellt euch vor, es ist Krieg. Alle gehen hin. Und keiner kommt zurück!

  • Siggi
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    • 9. September 2014 um 09:48
    • #16

    Hi Leute,
    danke schon mal für die vielen Anregungen. Generell möchte ich den Aufwand so gering wie möglich halten (finanziell und zeitlich), sind letztendlich
    nur die Basteleckboxen. Im Moment neige ich zu verdünntem Ponal mit Seidentuch, mit den Materialien habe ich etwas Erfahrung. Zudem werde ich mal im Tauchladen um die Ecke nachfragen - so ein Kleber kommt mir ebenfalls nicht abwegig vor.
    Mal sehen was passiert, ist ja eher eine Langzeitstudie ob es hält. Aber ich melde mich nach einem ersten Probehören noch mal.
    Viele Grüße,
    Siggi

    Solides Mid-Fi / 2nd Hand Platten / taube Nachbarn

  • Paul 07
    Gast
    • 9. September 2014 um 10:26
    • #17

    Mit Flüssiggummi ist die Reparatur völlig problemlos, einfach und dauerhaft zu bewerkstelligen.
    Paul

  • raetsken
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    • 9. September 2014 um 11:52
    • #18
    Zitat von Juergen JC

    Hallo Siggi,

    ich habe die Sicke meiner Onkyo mal mit Wasser-verdünntem Ponal und einem Rest Seide (Seidentuch zum selbst-bemalen) repariert. Ich hatte das irgendwo im Netz aufgeschnappt. Dürfte eigentlich von der Kombi her nicht funktionieren - hat es aber. Chassis ausgebaut, den Riss in der Sicke von der Rückseite her mit der Seide belegt und mit kleinem Pinsel vorsichtig mit dem Ponal getränkt... der Riss war mindestens 4cm lang und hatte dazu geführt, dass das Ganze nicht mehr mittig saß und geschnarrt hatte. Als dann 2 Jahre später beide Chassis zur Reparatur gingen war die Stelle immer noch vollkommen OK.

    Gruß
    Jürgen

    sollte Seidenmalerei kein Thema im Haushalt sein, gehen auch zurechtgeschnittene Teefilter als Ersatz ;)

  • _Frank_
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    • 9. September 2014 um 22:33
    • #19

    Nun hat der arme Siggi so viele Tipps, dass er lange probieren kann ... :pinch:

    Grüsse
    Frank

  • raetsken
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    • 10. September 2014 um 11:11
    • #20

    Moin

    so ist es mit der Sinn-Suche..
    Irgendwann hat man mehr Wege nach Rom zur Auswahl als Zeit zu wandern :)

    Einmal editiert, zuletzt von raetsken (10. September 2014 um 11:13)

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