Immer die Probleme mit der zu lauten Vorstufe...

  • Der Unterschied ist (wenn überhaupt vorhanden) marginal... ;) Dämpfungsglied ist der kategorische Überbegriff :)


    Ein Spannungseiler ist ein Dämpfungsglied für elektrische Signalpegel. Im Audiofall sind Dämpfungsglieder allermeistens rein ohmsch, ausgeführt als Spannungsteiler aus Widerständen, also breitbandig. Man kann Dämpfungsglieder auch mit frequenzabhängigen Bauelementen (z.B. Spulen und Kondensatoren), mit Transistoren oder Operationsverstärkern aufbauen.


    Also das Dämpfungsglied, das sich bereits in Deiner Kette zu befinden scheint, ist sicherlich ein Spannungsteiler aus Widerständen in einem Buchse/Steckergehäuse.


    my 2 Cents worth...


    Gruß,
    Winfried

    Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind nicht Krankheiten und Katastrophen, sondern menschliche Dummheit, Angst und Gier!

  • Also das Dämpfungsglied, das sich bereits in Deiner Kette zu befinden scheint, ist sicherlich ein Spannungsteiler aus Widerständen in einem Buchse/Steckergehäuse.


    Genau und das hat sich als nicht zufriedenstellend erwiesen. Tatsächlich zu sehr gebremste Dynamik.


    Momentan erscheint es wohl am sinnvollsten die Vorstufe auf Gain Lo zu betreiben. Da komme ich bei Zimmerlautstärke zwar auch nur auf "5". Alternativ werde ich den SPL ausprobieren obwohl es mir nicht ganz wohl ist da noch einen Lautstärkeregler hinein zu hängen aber probieren geht ja. Kann ihn ja zurück senden wenn es nix bringt.


    Quote

    Will man den Sound bzw. die "Handschrift" der erwähnten Vorstufe im Klangbild mit dabei haben ohne Nachteile anderer Komponenten zur Dämpfung (bzw. deren Handschrift) in Kauf nehmen zu müssen, bleibt nur eine Lösung: ein Eingriff ins Gerät. Vor dem vorhandenen Lautstärkeregler wird ein weiterer in Form eine Potis implementiert. Nach Voreinstellung der Grundlautstärke in der Art, das die Vorstufe bei Vollausschlag die Endstufe noch nicht in den verzerrten Bereich gelangt, wird das Potentiometer ausgemessen und durch zwei Festwiderstände ersetzt.


    Das erscheint mir sehr verlockend aber ich werde wohl keinen finden der mir das macht. Auch die Idee mit dem Poti gefällt mir aber auch da fürchte ich, werde ich niemanden finden der mir das machen kann und selbst kann ich es nicht fürchte ich.


    Danke jedenfalls für die Lösungsvorschläge!


    Gruß
    Wolfgang

    Edited once, last by hyde ().

  • Bisher habe ich mit Übertragern von Lundahl nur gute Erfahrungen gemacht, deshalb kann ich sie empfehlen.


    http://www.lundahl.se/


    Es gibt aber selbstverständlich noch viel mehr Hersteller von Übertragern, zB. die Firma Sowter in England oder Haufe in Deutschland.


    Anschließen kannst du den ganz einfach, so wie es natürlich ist für die symmetrische Signalübertragung. Gerade in erdfreien symmetrischen Verbindungen sind doch Übertrager zuhause.


    Die Lundahl sind immer sehr universell einsetzbar, wenn du zB. diesen Eingangsübertrager 1:4 oder 1:8 umdrehst und als Ausgangsübertrager 4:1 benutzt, wäre das ein möglicher Weg.


    http://www.lundahl.se/wp-content/uploads/2013/05/1922.pdf


    Aber das muß man sehen, wenn man einen Blick auf die Schaltung deines Vorverstärkers wirft, welcher wirklich der richtige ist. Schön klein sind die Dinger und wenn da noch ein bischen Platz im Gehäuse ist, kann man die auch einbauen.


    Gruß
    Michael

  • GAIN
    Main Output: Selectable for each input: 24dB, 18dB, 12dB Balanced output (18dB, 12dB, 6dB SE output). Record output: 0dB (Processor input: 0dB balanced).


    OUTPUT IMPEDANCE
    700 ohms Balanced, 350 ohms SE Main (2). 20K ohms minimum load and 2000pF maximum capacitance. Outputs (3): 2 Main, 1 Main, 1 Record (XLR and RCA connectors).


    Wenn ich mir die Daten so ansehe, wäre ein Cinckkabel auch einen Versuch wert.


    Da sind die Impedanzen und die Verstärkung schon mal kleiner.


    Mit dem Dämpfungsglied kommst Du bestimmt unter die 20Kohm, die AR empfiehlt.


    Grüße
    Andreas

  • Wenn ich mir die Daten so ansehe, wäre ein Cinckkabel auch einen Versuch wert.
    Da sind die Impedanzen und die Verstärkung schon mal kleiner.


    Ja, wäre vorerst mal der praktikabelste Weg. Allerdings habe ich auch da die Sorge das Cinch weniger gut klingt oder ich bei den 2x3 Meter NF störrungen bekomme.
    Zudem hat die "ältere" aw180, 2 Cinch, 1x plus und 1x minus. Wo anschliessen? Bei Plus und bei Minus einen Kurzschlußstecker oder einfach nix?

  • Hallo
    Ich hatte die LS 27 selber und fand die Low Stufe gar nicht so schlecht. Ich wünschte mir, meine Ref5 SE hätte die gleiche Funktion. Betrieben mit der Ref 150. Kommt natürlich auch drauf an was der Lautsprecher bei einem Watt bringt. 85 dB oder 103 dB sind halt ein grosser unterschied. Wobei ich auf dir Kraft der Endstufen nicht mehr verzichten kann. Trioden Amps mit und ohne InterStage gelinde gesagt solches " Zeug" steht auch nur noch rum.
    Momentan habe ich das Problem mit der Lautstärke so gelöst, habe ein Music F. F1DAC und Hashimoto HI 6-10K 1:4 Input Trafos. Die 1:4 umgedreht und direkt am Chip angeschlossen. So umgehe die letzen OP Stufen wo 2 Volt SE oder 4 Volt Balance bringt. Somit habe ich drei Fliegen :D mit einer klappe geschlagen . Keine unnötigen OP im Signal und die Lautstärke sank etwa 10 dB und tönt um Meilen besser.


    Gruss
    Felix

  • Single-ended (normal) input and operation
    Upon arrival, the amplifier is set for single-ended use with a shorting plug in the negative
    RCA input.This will short the negative (-) input of the amplifier to ground. With shorting
    plugs in position, the amplifier is ready to be connected in a normal way with a single
    ended preamplifier.

  • Hallo hyde


    Zum besseren Verständnis: Die beiden Cinch-Eingänge, die mit + und - bezeichnet sind, entsprechen einem einzelnen XLR-Stecker. Pin 1 beim XLR ist Masse bzw. die Schirmung des Kabels, entspricht also dem Außenring der beiden Cinch-Stecker.
    Pin 2 ist der nichtinvertierte Eingang des Verstärkers, der entspricht dem Cinch-Stecker mit dem + und Pin 3 ist der invertierte Eingang, der dem mit - bezeichneten Cinchstecker entspricht.


    Wenn du das Signal nun asymmetrisch (single-ended) übertragen willst, nimmst du normalerweise den nichtinvertierten Eingang, also den mit dem + Zeichen. Der invertierende Eingang muß nun auf Masse gelegt werden und das wird mit einem Kurzschlußstecker gemacht.
    Du kannst es auch genausogut anders herum machen, dann ist halt das Signal um 180° gedreht.


    Warum nun aber das asymmetrische Anschließen per Cinch-Stecker als "normal way" bezeichnet wird, ist mir völlig unverständlich. Wer benutzt denn heute schon noch Cinch-Stecker? ;)


    Gruß
    Michael

  • Hallo Wolfgang,


    ich verstehe nicht, warum eine Lösung mit einem Spannungsteiler nicht funktionieren soll. Nimm einfach ein XLR-Kabel und löte im Stecker auf Seite der Endstufen die Drähte von PIN 2 und PIN 3 ab. Löte jeweils einen 10 kOhm Widerstand an die PINs und auf die andere Seite der Widerstände werden dann die Drähte angelötet.


    Zwischen PIN 2 und PIN 3 musst du dann noch einen 2 kOhm Widerstand löten und schon hast du eine Dämpfung von ca. 20 dB (Spannungsteilungsfaktor 10).


    Als Widerstände nimmst du Metallschichtwiderstände.


    Die Dämpfung kannst du in gewissen Grenzen durch Änderung des 2 kOhm Widerstandes anpassen.


    Diese Lösung müsste funktionieren. Die Vorstufe hat einen Ausgangswiderstand von 700 Ohm und der Hersteller gibt als minimale Last 20 kOhm an. Der von mir vorgeschlagene Spannungsteiler stellt eine Last von 22 kOhm dar, also voll in der Spezifikation.


    Die Endstufe hat einen Eingangswiderstand von 110 kOhm. Üblicherweise sollte der Ausgangswiderstand der Vorstufe mindestens um Faktor 10 kleiner sein. Der Spannungsteiler hat einen Ausgangswiderstand von ca. 2 kOhm, also wird auch diese Anforderung erfüllt.


    Ich sehe also keinen Grund, warum es mit dem Spannungsteiler nicht funktionieren sollte.


    Du hast zwar schon ein passives Dämpfungsglied ausprobiert aber die Widerstandwerte solcher Dämpfungsgliedern müssen zu den Ausgangs- und Eingangsparameter der Geräte passen, weil es ansonsten durchaus eine klangliche Beeinflussung geben kann. Daher ist es immer besser solche Dämpfungsglieder selber zu dimensionieren und somit selber zu bauen.



    Gruß


    Uwe

  • Warum nun aber das asymmetrische Anschließen per Cinch-Stecker als "normal way" bezeichnet wird, ist mir völlig unverständlich. Wer benutzt denn heute schon noch Cinch-Stecker?


    Danke für die Übersetzung!


    Electrocompaniet hat diesen spleen mit diesen 2 Cinchsteckern so um ende 90er/anfang 2000 gehabt. Die Vorstufen hatten das auch aber mittlerweile haben sie das wieder aufgegeben.


    Grüße
    Wolfgang

  • Momentan habe ich das Problem mit der Lautstärke so gelöst, habe ein Music F. F1DAC und Hashimoto HI 6-10K 1:4 Input Trafos. Die 1:4 umgedreht und direkt am Chip angeschlossen. So umgehe die letzen OP Stufen wo 2 Volt SE oder 4 Volt Balance bringt. Somit habe ich drei Fliegen :D mit einer klappe geschlagen . Keine unnötigen OP im Signal und die Lautstärke sank etwa 10 dB und tönt um Meilen besser.


    Was hat dich diese Lösung gekostet?


    Klingt die Ref.5 besser als die ls27???


    Gruß
    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,



    gleiches Problem war bei mir auch vorhanden ( Röhren-Vorverstärker an Transistor-Monos nur bis 8 oder 9 "Uhr" regelbar ). Versuche mit eingebauten Festwiderständen, Dämpfungsgliedern, WELTER Anpassungsregler "2E" und auch einen Funk Differenzverstärker SAM-1Bs im Eingang der Endstufe funktionierten zwar (teilweise), konnten mich aber klanglich überhaupt nicht überzeugen.



    Soweit Deine Endstufen über Cincheingänge verfügen ( -die Vorstufe hat ja wohl Cinchanschlüsse ? ), könnte ich Dir bei Interesse mal versuchsweise ein externen Eingangpegelregler zur Probe zukommen lassen. Dieses Kästchen habe ich vor den Festeinbau der Regler in meine Endstufen zu Versuchszwecke aufgebaut. Das kleine Stück Cinchkabel und die Steckverbinder würden dann ja als "Klangeinbuße" bei den Festeinbau noch wegfallen können.



    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/72103/ ... so sieht das Teil aus.



    Gruß,
    Johannes

  • Soweit Deine Endstufen über Cincheingänge verfügen ( -die Vorstufe hat ja wohl Cinchanschlüsse ? ), könnte ich Dir bei Interesse mal versuchsweise ein externen Eingangpegelregler zur Probe zukommen lassen.


    Ist wirklich ein sehr nettes Angebot von dir! Ich müsste allerdings meine Kabel auf Cinch umlöten und außerdem stehen die Monos zu weit auseinander. Ich müßte das Teil an der Vorstufe anschliessen was auch nicht ideal wäre. Ist aber eine gute Anregung sowas ev. selbst zu bauen. Müsste das 2x Mono machen und direkt vor der Endstufe anbringen.


    Der SPL wurde bei Ebay bestellt und ich werde den ausprobieren. Würde alle Probleme mit einem Schlag lösen. Wenns nicht geht, sende ichs zurück. Ist ein Händler und habe 2 Wochen rückgaberecht.


    Ist natürlich irre, da gibt man eine Menge Geld für guten Klang aus und dann schaltet man so ein ominöses Teil dazwischen :rolleyes: .
    Allerdings verwenden viele das Teil um ihre Aktivboxen (Geithains etc.) zu regeln also kann es nicht so grottig sein...


    Danke nochmals ojo.


    Grüße
    Wolfgang

  • Hallo,


    das einzigste was hier erst mal Sinnig wäre ist genauestens die Ausgangsschaltung des VV und die Eingangsschaltung der Endstufen zu ergründen.
    Nur so ist es möglich Frequenzgang und Qualitätsbeeinflussende Massnahmen zu optimieren.


    Manche umgehen auch solches indem in die Endstufe zusätzlich ein 0-Ohm OP-AMP eingebaut ( oder ein vorhandener ersetzt, also die komplette Eingangsschaltung geändert ) wird ( hier dann halt mit VErgibt so auch einen besseren Signal / Rauschabstand wenn schon mal Pegel vom VV da ist. Ansonnsten muß man halt die genaue Schaltung des VV haben um da zu schauen was da zu ändern wäre um möglichst weit hinten den Pegel runter zu bekommen und trotzdem noch das Kabel niederohmig fahren kann.


    ;) Wellenfront

    Auch Gewerblich tätig.


    Viele tun halt vieles um bestmögliche Klangwiedergabe möglicht wirkungsvoll zu verhindern !

    Edited once, last by Wellenfront ().

  • Also ich raff' irgendwie nicht was der TE jetzt eigentlich wirklich akzeptiert...


    Ein Spannungsteiler bremst die Dynamik.
    Ein Poti (auch ein Spannungsteiler!) scheint das nicht zu tun. Hä?
    Ein Kästchen (wo man den Inhalt nicht sieht, das aber sicher auch Widerstände enthält) scheint auch akzeptabel.
    usw.


    Irgendwie krieg ich den Eindruck: Warum einfach wenn's auch umständlich geht...


    Gruß,
    Winfried

    Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind nicht Krankheiten und Katastrophen, sondern menschliche Dummheit, Angst und Gier!

  • Winfried du bist gut...
    Ich habe null Ahnung von Elektronik als kommen nur einfache Lösungen für mich in Frage. Ich weiß aber auch nicht den unterschied zwischen Dämpfungsglied, Spannungsteiler und Poti bzw. deren auswirkungen. Es gibt hier viele Elektronikbastler und Profis, da komme ich nicht mit!


    Immerhin ist es Interessant die verschiedenen Möglichkeiten kennen zu lernen. Ich kann nur versuchen jemanden zu finden der Durchblick hat. Meine Schätzchen gebe ich auch nur jemanden dem ich Vertraue! Ich kenne keine Werkstätte die sich dem Problem zuverlässig annehmen könnte.


    Ich habe ja auch geschrieben was ich jetzt mal zu tun gedenke. Erstmal mit etwas Mißtrauen den SPL testen, zwischenzeitlich mit den Gain Schaltern leben und mal in meinem Umfeld jemanden zu finden der sich da auskennt. Jetzt kenne ich immerhin schon mal ein paar Möglichkeiten.
    Habe auch schon versucht den Servicetechniker zu kontaktieren von der Firma wo ich ihn gekauft habe aber zur Zeit ohne Erfolg.


    Bitte also um Nachsicht.