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Cabasse Sloop oder Clipper....

  • jewgeni
  • 24. Oktober 2014 um 13:20
  • jewgeni
    Gast
    • 24. Oktober 2014 um 13:20
    • #1

    Hallo

    Kennt jemand diese Lautsprecher und kann mir etwas zum Klang oder auch zu den Unterschieden dazu sagen.

    im Moment schwirren da so einige schöne Päärchen rum und mir zuckt der Finger......

    Danke für jeden Hinweis.

    Gruß von eugen

  • Jogi
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    6
    • 24. Oktober 2014 um 13:51
    • #2

    Aber klar doch ;) ...
    Bin seit geraumer Zeit auf dem Cabasse-Trip und die haben mich ziemlich von der "Audiophilia nervosa wechseliensis" kuriert. Die Sloop habe ich noch nicht gehört, wohl aber die Goelette mit dem gleichen Mitteltöner, aber kleineren Bass. Diesen MT fand ich im Vergleich zur großen Kalotte in der Clipper etwas nasal verfärbt, und die detailliertere Kalotte hat ein besseres Rundstrahlverhalten, was der Energieverteilung im Raum zugute kommt.
    Ich habe die Clipper hier. Und die haben meine Quad Esl57 abgelöst, weil sie ähnlich kohärent und vor allem phasenrichtig spielen, aber eben deutlich besser zu stellen sind, viel besseren Wirkungsgrad haben und auch wesentlich dynamischer und offener klingen. So ein bisschen ein Mittelding aus Horn und E-Stat irgendwie. Ich hatte auch mal eine Heresy, die war ein schlechter Witz dagegen.
    Der Unterschied zur Sloop ist der Mitteltöner, und die Gehäusegrösse; die Clipper war das größte 3-Wegemodell zu der Zeit. Weil sie sehr gut auflösen, und eher schlank klingen, ist es überhaupt nicht egal, was man vorne dranhängt, eher warm klingende Quellen/Verstärker sollten es sein, wegen des linearen Impedanzverlaufs gehen grade Röhren sehr gut, wenn es nicht grade eine 2A3 SE ist.
    Man merkt einfach, dass die Chassis alle aus einem Haus kommen, so gibt es z.B. keinen Widerstand in der Weiche, weil die Chassis alle gleich laut sind und keine Pegelanpassung brauchen.
    Meine Clipper sind allerdings arbeitslos im Schlafzimmer, weil ich ein Pärchen Galion ergattern konnte. :thumbup:
    Insgesamt ein verdammt guter LS, wenn man auf Tiefstbass verzichten kann, und grade bei Klassik, Jazz usw eine Hausnummer. Geht aber eigentlich alles, vielleicht Death Metall nicht so dolle :D

    liebe Grüße,

    Jürgen

    Besten Gruß, Jürgen

  • Egmont
    fight for your right to bike
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    • 24. Oktober 2014 um 14:24
    • #3
    Zitat von Jogi

    Geht aber eigentlich alles, vielleicht Death Metall nicht so dolle

    Einspruch; geht!
    Ok, das könnte natürlich größer, fetter, schwärzer...

    qRNfeMaUBbo

    egmont

  • Gast
    Gast
    • 24. Oktober 2014 um 14:35
    • #4
    Zitat von Jogi

    Ich hatte auch mal eine Heresy, die war ein schlechter Witz dagegen.


    Ich erinnere eine abgewrackte Heresy 1, oder war da noch was anderes ?
    Oswald

  • Jogi
    ended:single!
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    • 24. Oktober 2014 um 15:00
    • #5

    Nanana, abgewrackt.....altehrwürdig triffts schon eher :P . Mit überarbeiteter Weiche blieb es aber bei der Hochtonschätzung und sonstigen Eigenheiten. Für meinen Musikgeschmack eher unpassender LS. Würde auch für das spätromantische Video von Egmont nicht gut gehen, denke ich. Die Clipper können das, was die Heresy können, und eben noch einiges mehr.
    Vielleicht sind die neuen Klipsche ja sehr anders abgestimmt, wobei es um die hier ja gar nicht geht.
    Übrigens hier mal ein Frequenzschrieb, der techt aufschlussreich ist, wie ich finde:

    [Blockierte Grafik: http://medias.audiofanzine.com/images/normal/cabasse-clipper-312-i-m2-42280.jpg]

    Besten Gruß, Jürgen

  • Gast
    Gast
    • 24. Oktober 2014 um 15:42
    • #6
    Zitat von Jogi

    Vielleicht sind die neuen Klipsche ja sehr anders abgestimmt, wobei es um die hier ja gar nicht geht.

    Jogi, die erste Heresy erschien schon 1957 und klar spielen die heutigen anders. Mir geht es nur um deinen Vergleich, da solltest du nicht von der Heresy schreiben, sondern den genauen Typ und Baujahr benennen. ;)
    Oswald

  • jewgeni
    Gast
    • 24. Oktober 2014 um 17:44
    • #7

    Hallo

    Ich habe vor einem Jahr eine Goelette hören können und komme so ziemlich zu dem gleichen Schluß, sehr fein und detailliert im Mittel-Hochtonbereich, etwas nasal. Schlank im Bass, aber sehr trocken und differenziert.

    Lief an einem Transistorverstärker und ich könnte mir vorstellen, daß da ein Röhrenamp mit weniger Kontrolle im Bass dann satter klingt. Gefallen an der Goelette hatte mir auch dieses anspringende, dynamische und gleichzeitig schön räumliche Klangbild, sehr akkurat und differenziert. In etwa so wie frischer Spargel im Vergleich zu fettem Schweinebraten.... :rolleyes::D

    Die hatten mir schon sehr gut gefallen, zumal ich sehr viel Klassik und etwas Jazz höre.

    Als Verstärker habe ich eine 6C4C Triode und eine ECL82 als Triode stehen und beide gehen lautstärkemäßig auch mit einer alten Telefunken RB 45 sehr gut.

    Ganz tief müssen die Lautsprecher auch nicht runter, da ich mit 2 aktiv angesteuerten Visaton TIW 300 sanft anschieben könnte, falls nötig.

    Das Rundstrahlverhalten der Clipper sieht sehr gut aus.

    Jogi:

    Ich schicke Dir noch eine PN zu.

    Danke.

    Gruß von eugen

    Einmal editiert, zuletzt von jewgeni (24. Oktober 2014 um 17:49)

  • Werner73
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    637
    • 15. Februar 2026 um 17:29
    • #8
    Zitat von Jogi

    Aber klar doch ;) ...
    Bin seit geraumer Zeit auf dem Cabasse-Trip und die haben mich ziemlich von der "Audiophilia nervosa wechseliensis" kuriert. Die Sloop habe ich noch nicht gehört, wohl aber die Goelette mit dem gleichen Mitteltöner, aber kleineren Bass. Diesen MT fand ich im Vergleich zur großen Kalotte in der Clipper etwas nasal verfärbt, und die detailliertere Kalotte hat ein besseres Rundstrahlverhalten, was der Energieverteilung im Raum zugute kommt.
    Ich habe die Clipper hier. Und die haben meine Quad Esl57 abgelöst, weil sie ähnlich kohärent und vor allem phasenrichtig spielen, aber eben deutlich besser zu stellen sind, viel besseren Wirkungsgrad haben und auch wesentlich dynamischer und offener klingen. So ein bisschen ein Mittelding aus Horn und E-Stat irgendwie. Ich hatte auch mal eine Heresy, die war ein schlechter Witz dagegen.
    Der Unterschied zur Sloop ist der Mitteltöner, und die Gehäusegrösse; die Clipper war das größte 3-Wegemodell zu der Zeit. Weil sie sehr gut auflösen, und eher schlank klingen, ist es überhaupt nicht egal, was man vorne dranhängt, eher warm klingende Quellen/Verstärker sollten es sein, wegen des linearen Impedanzverlaufs gehen grade Röhren sehr gut, wenn es nicht grade eine 2A3 SE ist.
    Man merkt einfach, dass die Chassis alle aus einem Haus kommen, so gibt es z.B. keinen Widerstand in der Weiche, weil die Chassis alle gleich laut sind und keine Pegelanpassung brauchen.
    Meine Clipper sind allerdings arbeitslos im Schlafzimmer, weil ich ein Pärchen Galion ergattern konnte. :thumbup:
    Insgesamt ein verdammt guter LS, wenn man auf Tiefstbass verzichten kann, und grade bei Klassik, Jazz usw eine Hausnummer. Geht aber eigentlich alles, vielleicht Death Metall nicht so dolle :D

    liebe Grüße,

    Jürgen

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    Genau das empfinde ich gerade mit einer Galion 4

    Ich hätte gerne eine ESL57 kann sie aber leider nicht stellen

    Die Galion spielt jetzt an Quad II und wenn man es nicht weis könnte es auch ne Quad 57 sein

    Gruß Werner

  • woodymood
    Fortgeschrittener
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    • 15. Februar 2026 um 18:04
    • #9

    Ich höre gerade wieder sehr gerne mit meiner Clipper mit einer Valvet Endstufe.

    Kann nur sagen, dass mir so auch der Tiefton sehr gut gefällt. Mehr würde je nach Musik gar nicht passen.

    Die Clipper macht wunderbar offene, differenzierte Mitten. Ich werde sie wohl behalten.

    VG

    Einmal editiert, zuletzt von woodymood (15. Februar 2026 um 18:10)

  • Werner73
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    • 15. Februar 2026 um 18:13
    • #10

    Ist meine 1 Cabasse

    Aufgrund von Empfehlungen sie würden einer alten Quad ESL am Nächten kommen und lassen sich halt besser stellen

    Und ja ich muss sagen das kommt hin

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