Thorens TD 2001

  • Ich wuerde unruhig werden, wenn der verbaute Motor kein Anfahrruckeln mehr zeigt.
    In den TD2001 sind Schrittmotoren verbaut, die genau dieses typische Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen bringen. Das sollte aber spätestens nach 3-5s erledigt sein.
    Wenn die Solldrehzahl erreicht ist, läuft alles ruhig und butterweich. Die Drehzahl hält trotz fehlender Rückführungsgröße
    sehr stabil. Wenn ich mal Lust und Laune habe, hänge ich den TD mal fuer eine Langzeitmessung an A+.
    Schwingt sich das Subchassis so sehr auf wie beschrieben, scheint die Justage suboptimal zu sein. Eventuell muss man sich auch die Blattfedern mal genauer anschauen.



    mfg, Hellas



    .

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  • Bei meinem 320 MK III hört es sich beim Starten so an, als wenn der Riemen auf dem Antriebspulley rutscht, also das Pulley dreht durch, ist ein helles Schleif-/Rutschgeräusch.
    Mit erreichen der Solldrehzahl ist das Geräusch dann weg.
    Dass sich mein Subchassis beim Starten aufschwingt konnte ich noch nicht beobachten.

    Grüße, Norbert :)

    Dreher: Kenwood KD-8030, Thorens TD 320 MKIII

    Phono Pre: LiTe Phono
    Amp: Rotel RC-995 & RB-991
    CDP: Arcam Diva CD192
    Speaker: Audio Exklusiv Tubular Bell 3

  • Moin Arno,


    erst 'mal Glückwunsch zu deinem Dreher!
    Ich weiß, dass es hier im Forum unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt. Dennoch: Ich würde mir den 2001 zuerst ausführlich mit TPN 2000 und dem Standardnetzteil anhören und vergleichen.
    Bei meinem 2001 RDC waren beide Netzteile dabei, und ich für meinen Teil würde das TPN 2000 nicht wieder hergeben...


    Schöne Festtage
    Klaus

    AAA-Mitglied, hört mit: Thorens Centennial + MCH 63 - Accuphase E-308 + AD 50 - Accuphase DP-57 - Harbeth C 7ES-3 + Skylan-stands - v.d.H., reson und Dusch- Kabel

    Edited once, last by Mäuser ().

  • Das TPN2000 wandert in die Bucht.


    Das würde ich nicht tun. Das große Netzteil bringt den 2001er noch mal deutlich ein Stück nach vorn. Perspektivisch würde ich über einen anderen Tonarm nachdenken. Ich hatte mal ganz kurz den SME 3009 SII auf meinem TD 3001 und das passte überhaupt nicht, optisch wie akustisch. Ein Linn Ittok z.B. war da deutlich "passender".

    Gruß
    Rainer
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    Mit einem Menschen zu streiten, der auf den Gebrauch der Vernunft verzichtet, ist wie die Verabreichung von Medikamenten an Tote.

    Tom Paine

  • Bei meinem 320 MK III hört es sich beim Starten so an, als wenn der Riemen auf dem Antriebspulley rutscht, also das Pulley dreht durch, ist ein helles Schleif-/Rutschgeräusch.
    Mit erreichen der Solldrehzahl ist das Geräusch dann weg.
    Dass sich mein Subchassis beim Starten aufschwingt konnte ich noch nicht beobachten.


    Hallo und "Frohe Weihnachten",


    zeitweise war dies bei meinem TD 2001 wie oben beschrieben ebenfalls festzustellen. Wenn der Riemen beim Start allerdings durchrutscht, besteht die Gefahr des Abspringens vom Pulley. Nach gründlicher Reinigung aller Laufflächen am Riemen, Pulley und Teller mit verdünntem Isopropanol höre ich kein Durchrutschen mehr, das Subchassis schüttelt sich beim Start kurz und dann läuft's einwandfrei.


    Gruß
    Martin

    Dual 704 (Shure V15III-LM), Dual 510 (Shure M95G-LM),
    Thorens TD2001 RDC TP90 TPN2000 (AT150MLX->Aikido Phono1)

    -> Kenwood KA-9100 -> Canton Ergo 670 DC

  • So, nachdem es hier regnet, hab ich mich mal für 2 Stündchen in den Bastelkeller verzogen.
    Ergebnis: Es ist nun, wie es sein soll :-)


    Da das Subchassis penibel ausgerichtet war, habe ich ein Augenmerk auf die Blattfedern und deren Vorspannung geworfen.
    Da ich einen ziemlich schweren Tonarm drauf habe (750g) hatte ich neben dem Plattenlager ein 50g Ausgleichsgewicht montiert. Resultat war, daß alle 3 Einstellschrauben des Chasis zu ziemlich gleich in der Höhe waren.
    Allerdings waren sie so ziemlich am oberen Ende des Alu Gewindeeinsatzes. D.H. heftige Vorspannung.
    Klar ich verwende ja auch die dicke 6mm Gummimatte und das Thorens Plattengewicht.
    Also muß eine stärkere Blattfeder her.
    0,7mm war montiert und so kam ich auf die Idee das ganze auf 1mm zu erhöhen. 1,0mm sind nicht vorhanden aber 0,5er und somit hab ich einfach 2x 0,5er genommen.
    Enttäuschend - das Chassis hing stärker durch als vorher. anscheinend sind die 0,7er etwas straffer.
    Also wieder alles zerlegt, die 0,7er + 0,5er eingebaut ... zu straff. Die Plastikschrauben waren fast ganz unten..... grummel
    Nächster Versuch 2x 0,6mm aber so eingebaut, daß die natürliche Krümmung des Federstahlbandes nach oben Richtung Plattenteller zeigt. (so wie wenn sie vorgespannt sind)


    Die Einstellung ist so ziemlich perfekt. Alle Schrauben sind ca 6mm unterhalb des Alu Gewindeeinsatzes und das Chassis schwingt sehr schön und butterweich, beruhigt sich aber ziemlich schnell.


    Die Sache mit dem Anlaufschütteln ist viel, viel besser geworden. Bin nun rundum zufrieden.


    Vielen Dank für die zahlreichen Tips.


    Grüße
    Arno

    Files

    • TD2001.jpg

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    :/

  • Hallo die Herren,


    also ich hab sicher 5 oder 6 Stück TPN 2000 besessen.
    Teilweise brand neu aus einem alten Lagerbestand, teilweise originalen Teile welche dann wieder zu einem Komplettnetzteil verheiratet wurden.


    Ich habe ausgiebige Tests gemacht aber mein Eigenbau ist dem TPN deutlichst Überlegen.
    Gut, das TPN2000 ist natürlich besser als das billig Steckernetzteil - keine Frage und wenn ich nicht den Lötkolben schwingen könnte, dann würde ich es auch behalten. Es ist aber bei weitem nicht so ruhig und brummfrei wie mein eigenes. Man hat das TPN im laufe der Jahre auf ein Voodoo Podest erhoben auf welches es technisch absolut nicht gehört. Ein Sedlbauer Ringkern mit galvanischer Trennung z.B. macht technisch alles besser als die beiden uralt Blocktrafos im TPN2000.


    Viele Grüße
    Arno

  • Das würde ich nicht tun. Das große Netzteil bringt den 2001er noch mal deutlich ein Stück nach vorn. Perspektivisch würde ich über einen anderen Tonarm nachdenken. Ich hatte mal ganz kurz den SME 3009 SII auf meinem TD 3001 und das passte überhaupt nicht, optisch wie akustisch. Ein Linn Ittok z.B. war da deutlich "passender".


    Warum soll ich den Tonarm austauschen? Ist der verbaute SME schlecht ??


    Grüße

    :/

  • Warum soll ich den Tonarm austauschen? Ist der verbaute SME schlecht ??


    Grüße

    Ich habe zwar "nur" den normalen TP 90 an meinem 2001er in Betrieb, dass der SME aber schlecht ist, denke ich nicht, im Gegenteil. Nun bin ich auch nicht der große Auskenner, aber so einen SME hat ein Bekannter an seinem TD 160 B MKII, das ist schon sehr fein, wenn man ein passendes System fährt...


    Kann mal jemand eine Einschätzung geben, wie der SME im Vergleich zum TP 90 ist? (falls ich das nicht schon mal gefragt habe :huh: :S )

    beste Grüße


    Rainer

    Edited once, last by otti.clz ().

  • Kann mal jemand eine Einschätzung geben, wie der SME im Vergleich zum TP 90 ist?


    So sehr ich den TP90 mag, befürchte ich das der SME doch noch ein klein wenig besser ist.

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • Ich denke eher der TP 90 liefert die bessere Klangperformance. Das Messerlager des SME war für meine Ohren in Sachen Auflösung nicht das letzte Wort. Beim TP 90 hatte ich selbst bei einem Benz ACE nicht das Gefühl am Ende der Fahnenstange zu sein. Aber, der SME sieht natürlich popiger aus... ;)

  • Ich hatte noch nie einen TP90, ergo kann ich zu dem Arm nicht's sagen. Manche schwören auf ihn andere bezeichnen ihn als Schrott und schwören auf den TP16 Isotrack. Ist wahrscheinlich mit dem SME 3009 nicht anders. Einer so der andere so .... :heul: Ist fast so wie mit Frauen ... :D


    Kann auch sein, daß dieser SME Arm durch das Tuning (Bronzemesserlager, Bronzeplatte und Silberverkabelung) sich um sooo viel besser anhört als der TP16 MKIII. :rolleyes:
    Was ich definitiv sagen kann ist, daß der SME Arm, im Gegensatz zum TP16 Isotrack, so leichtgängig ist, daß ich ihn nur mit 0,5 Gramm Antiscating fahren kann, weil ich sonst Die Nadel, bei Benutzung des Lifts, kaum in die Anfangsrille bekomme.


    Ich war auf alle Fälle erstaunt was der leicht überarbeitete TD2001 mit dem getunten SME Arm an Bassfundament und Auflösung bringt im Gegensatz zu meinem komplett überarbeiteten TD-147 mit TP16 MKIII Tonarm.
    Ich habe alles in allem die gleichen Bedingungen geschaffen. Also nicht nur der gleiche Tonabnehmer sondern sogar die Plattentellerauflage und das Netzteil ist identisch. Fahre auch beide mit Plattengewicht aber der TD2001 mit dem SME Arm ist DRAMATISCH besser.
    Er produziert einen Tiefbass der, schwer auszudrücken, über die Beine in den Körper kriecht und für Gänsehaut sorgt. :thumbsup:


    Hätte nie gedacht, daß es sich noch so stark auswirkt.



    Viele Grüße
    Arno

    :/

  • Vielleicht solltest du mal die Lager des TP 16 überarbeiten lassen... ;)

  • Was ich definitiv sagen kann ist, daß der SME Arm, im Gegensatz zum TP16 Isotrack, so leichtgängig ist, daß ich ihn nur mit 0,5 Gramm Antiscating fahren kann, weil ich sonst Die Nadel, bei Benutzung des Lifts, kaum in die Anfangsrille bekomme.


    Das hat eigentlich weniger was mit der Leichtgängigkeit der Lager zu tun (das sollte eigentlich normal sein...) sondern mehr damit, daß der Tonarmlift keine Reibung mehr zum Arm hin erzeugt. Schau mal genau hin: ist auf dem Knubbel, der bei den 30xx Armen aus der Liftdose rauskommt, noch ein Gummiknubbel drauf? Wenn ja, dann fahr da mal mit feinem Schmirgelpapier leicht drüber. Im Notfall ersetzen. Das Gegenstück dazu auch mal mit Alk reinigen und fettfrei machen. Das passiert bei Tonarm-Senioren öfter mal, daß der Gummi auf der Liftbank bzw das Pendent bei dazu bei exotischen Konstrukten, einfach an Grip verliert. Die Dinger scheint es aber bei SME (wie fast alles andere auch) zum Nachkaufen zu geben. Behelfslösungen sind natürlich auch denkbar...


    Gruß
    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Warum soll ich den Tonarm austauschen? Ist der verbaute SME schlecht ??


    Warum austauschen? Der 3009er Imp. ist bestimmt kein schlechter Tonarm, aber der TD2001 hat besseres verdient.

    Gruß
    Rainer
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    Mit einem Menschen zu streiten, der auf den Gebrauch der Vernunft verzichtet, ist wie die Verabreichung von Medikamenten an Tote.

    Tom Paine

  • Was ich definitiv sagen kann ist, daß der SME Arm, im Gegensatz zum TP16 Isotrack, so leichtgängig ist, daß ich ihn nur mit 0,5 Gramm Antiscating fahren kann, weil ich sonst Die Nadel, bei Benutzung des Lifts, kaum in die Anfangsrille bekomme.

    Das mit dem Antiskating des SME ist mir bei dem Dreher meines Bekannten auch aufgefallen, ich dachte, dass da grob was verstellt sein muss und wollte mir das demnächst mal anschauen...

    beste Grüße


    Rainer

    Edited once, last by otti.clz ().

  • @ Andreas


    Du bist mein Mann ... perfekt, genau das ist es !!


    Absolut richtig Andreas. Es ist zwar ein Gummi drauf, der fühlt sich aber so glatt an wie ein Babypopo und ist noch eher hart dazu. Dem Ding werde ich morgen mal mit Schmirgelleinen und Alkohol zu Leibe rücken. Logisch, daß dieser den Arm beim Absenken nicht mehr auf Position halten kann.


    Was der Hammer ist .... auf der letzten Seite der Tonarm BDA wird sogar auf dieses Problem hingewiesen. :rolleyes:


    Danke für den Augenöffner :D


    Grüße
    Arno

  • So sehr ich den TP90 mag, befürchte ich das der SME doch noch ein klein wenig besser ist.



    Huch ;(
    sehe gerade das der 3009 gemeint ist und nicht der 309.
    Da würde ich den TP90 auch vorziehen, den alten SME-Knochen kann ich nichts abgewinnen

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