Ausgangswiederstand messen, wie?

  • Natürlich ist symmetrisch besser, keine Frage.
    Aber mit Niederohmigkeit allein kann man auch schon sehr viel erreichen. Ich bin im Automobilbau und ein Kfz ist in Punkto EMV so ziemlich der Super-Gau für ein Audiogerät. Und ich hab schon mehrfach die Erfahrung gemacht, daß man durch blosse Niederohmigkeit den Tag retten kann.


    Gruß
    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

    The post was edited 1 time, last by ake ().

  • Schnuffelig - und schon führt eine Frage nach ener WIEDERstandsmessung zu tollen Röhrenschaltungen.... ^^

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Meine Idee war die Ausgangsspannung des 1khz Messtons am Ausgang unbelastet zu messen und dann mit einem Wiederstand zu belasten bis sich die halbe Spannung einstellt.


    Bei Röhrengeräten macht eine einzelne Messung bei 1 KHz wenig Sinn.
    Der Ausgangskoppelkondensator bildet mit dem Eingangswiderstand des Empfängergeräts einen Hochpass.
    Mindestens eine weitere Messung bei 30 - 50 Hz ist erforderlich um den Einfluss an verschiedenen Abschlüssen einzuschätzen.


    Gruss, Reinhard

  • Mindestens eine weitere Messung bei 30 - 50 Hz ist erforderlich


    Hallo Reinhard,


    es ist auf jeden Fall sinnvoll, den Ausgangswiderstand an den Grenzen des Übertragungsbereiches zu messen. Besonders Verstärker mit Spannungsgegenkopplung zeigen in diesen Bereichen einen erhöhten Ausgangswiderstand aufgrund abnehmender Gegenkopplung (weil Verstärkung fehlt).


    Eine für grobe Betrachtungen ausreichende Methode wäre folgende: über einen 10 kΩ-Widerstand in die "heiße" Ausgangsbuchse des am Eingang kurzgeschlossenen, aber eingeschalteten Verstärkers eine Sinusspannung von 10 Volt RMS der gewünschten Frequenz einspeisen (Generatormasse und "kalte" Ausgangsbuchse sind verbunden) und mit einem Röhrenmillivoltmeter die Spannung am Verstärkerausgang ablesen. Der Ausgangswiderstand in Ohm entspricht den abgelesenen Millivolt.


    Gruß Andreas

  • Gut,


    bei dem angesprochenen Phono handelt es sich doch offensichtlich um die Audio Note Schaltung (ohne GK)
    Die hat einen Ausgangswiderstand von ca. 15 KOhm. Zu tiefen Frequenzen hin je nach Koppel C mehr.


    Also als standalone nur verwendbar wenn das Folgegerät mindestens 100 K hat.


    Gruss,
    Reinhard