Ebis Blues-Ecke

  • Seit vielen Jahren gehört mein Herz dem Blues und so ist es auch wenig erstaunlich,
    dass ein Grossteil meiner Platten aus dem Bereich Blues / BluesRock stammt.
    Mit den ganzen neuen Bluesern (bis auf wenige Ausnahmen) kann ich so recht nichts anfangen,
    da das Material irgendwo schon mal dagewesen ist, oder sich ständig wiederholt (live im kleinen Club jederzeit, aber nicht auf Tonträger).
    Wahrscheinlich geht es einigen von euch auch so und man ist dann immer froh für einen Hinweis auf eine Platte die man noch nicht kennt.
    Nachfolgend werde ich dann mal in lockeren Abständen einige Platten aus meinem Fundus vorstellen,
    die abseits von Clapton, Mayall, Vaughan oder B.B. King liegen und für die es sich trotzdem lohnt, mal auf die Suche zu gehen.






    Shakey Vick - Little Women You're So Sweet (Pye UK 1969)











    Shakey Vick (Graham Vickery, Harp & Voc) spielte in den 60ern mit Musikern wie Chris Youlden, Dave Peverett, Champion Jack Dupree,
    Arthur Big Boy Crudup oder Johnny Shines und war als Harp-Player bei Savoy Brown im Gespräch.
    Die Zusammenarbeit mit Savoy Brown kam aus finanziellen Gründen allerdings nicht zu Stande, so dass er in der Folgezeit (und das noch bis heute)
    mit seiner eigenen Band durch die Lande tourte.
    Das Album wurde 1969 live in Birmingham aufgenommen und bietet typ. Brit-Blues der damaligen Zeit.










    Ram John Holder - Black London Blues (Beacon UK 1969)











    Der 1934 in Guyana geborene John Holder (Cousin von Jazz-Sänger Frank Holder)
    zog 1962 nach einer FolkSinger-Zeit in New York nach London, wo er als Musiker und Schauspieler arbeitete
    und 1969 dieses Album aufnahm.
    Weitere Infos, wer auf dem Album noch alles mitgewirkt hat, sind mir unbekannt.










    Raven - Same (CBS DE 1969)











    Eine 5 Mann-Truppe aus Buffalo NY, gegründet 1967 als Stan and the Ravens, änderte die Band 1968, nach personellen Wechsel,
    ihren Bandnamen in Raven.
    1969 wurde dieses einzige Album der Band veröffentlicht, die sich dann 1970 auflöste.










    Outlaw Blues Band - Same




    BluesWay US 1968











    Die zur Zeit der Aufnahme des Albums aus 4 Mann bestehende Band, wurde in den 60ern in LA gegründet
    und bietet hier energiegeladenen US-Blues, der mich stark an Butterfield erinnert.
    Trotz Unstimmigkeiten mit ihrer Plattenfirma brachte die Band mit veränderter Besetzung ein zweites Album heraus (gefällt mir allerdings längst nicht so gut wie dieses)
    und löste sich dann kurze Zeit später auf.
    Bemerkenswert bei dem Album sind zwei Namen: Producer war Bob Thiele und Recording Engenier Rudy Van Gelder




    Das wars für heute




    Gruss Eberhard

  • Danke schon mal für die schönen Hinweise. Das könnte sehr interessant und wahrscheinlich wieder teuer werden. Ich werde auch mal kramen und sehen, ob ich das ein oder andere Interessante finde.
    VG
    Claus

  • Hallo Eberhard,


    ich bin sehr erfreut, dass du diesen Thread losgetreten hast. Ich mag zwar auch einges der neuen Bluesmusikergeneration, bin aber wie du, mehr im Bluesrock der 70er Jahre Zuhause. Wobei, von deinen ersten 4 Vorstellungen bisher nur die OUTLAW BLUES BAND in meinem Regal steht. Nach reinhören in die von dir benannten Platten, ist jetzt die RAM JOHN HOLDER auf dem Weg zu mir. Die gefällt mir von den mir bisher unbekannten Dreien am besten, da sie irgendwie einen eigenwilligen eigenen Stil hat.


    Dann möchte ich aber auch noch was beitragen, auch wenn du richtigerweise MAYALL schon als bekannt vorausgesetzt hast, aber da gibt es ja noch seinen ehemaligen Schlagzeuger...


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    KEEF HARTLEY BAND - Halfbreed von 1969 auf Deram (UK)


    Die erste LP von Fünfen der Keef Hartley Band (dem ex Drummer von John Mayall's Bluesbreaker). Witzigerweise beginnt die Platte mit einem Telefonat zwischen Mayall und Hartley, bei dem ihm Mayall kündigt. Später hat er aber wieder öfter für Mayall gearbeitet. Die erste Scheibe der Band ist noch stark dem Bluesrock verschrieben. Als Sänger und Gitarrist fungiert hier Miller Anderson. Das ist brittischer Bluesrock vom Allerfeinsten.
    Im selben Jahr trat die Keef Hartley Band auf dem Woodstock-Festival auf (am 2. Tag vor der Band Santana). Von ihrem Auftritt existieren allerdings weder Audio noch Videomitschnitte, da ihr Manager damals einen zu hohen Preis forderte.
    Was die Band ein wenig von Anderen ihrer Zeit unterscheidet, ist der Einsatz von Bläsersätzen.


    Wolle

  • Und noch ein Nachschlag...


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    AYNSLEY DUNBAR RETALIATION - Doctor Dunbar's Prescription von 1969 auf Blue Thumb


    Und noch ein englischer Schlagzeuger mit eigener Band. Ihr Zweites von vier Alben und schon wieder hat Mayall seine Finger mit im Spiel, er hat sie alle produziert. Aynsley Dunbar war so unbekannt nicht, spielte er doch u.a. bei Frank Zappa, Jeff Beck, Ufo und mit Eric Burdon.

  • ..nun dann möchte mich ebenfalls als (Chicago-) Bluesfan outen und etwas beitragen, dass vermutlich nicht so bekannt ist, ich aber nichts desto trotz, als sehr gut empfinde..


    Eddie Kirkland - Pick Up The Pieces


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    Chicagoblues von 1981. Anspieltipp: Pick up the pieces.




    Eddy Clearwater – The Chief


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    (Chicago-)Blues von 1980. Anspieltipp: One day at a time.




    Vielen Dank für die tollen Tipps. Tatsächlich (fast) alles neu für mich

    Bleibe gesund, lebe lang, stirb schnell.

    Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst sowieso nicht lebend da raus!

  • Vor ein paar Jahren hatte ich mal das Vergnügen Eddy Clearwater in einer kleinen Blues-Kneipe in Chicago live zu erleben.
    Der Riesenkerl mit seiner Band auf einer Mini-Bühne, Abstand zum Publikum ca. 50 cm
    und eine Stimmung wie bei einer Privat-Party, besser geht ein Live-Konzert nicht.


    Gruss Eberhard

  • Sweet Pain - Same




    Mercury UK 1969











    Eine All-Star-Band aus 7 damals recht bekannten brit. Bluesmusikern, die sich zur Aufnahme dieses Albums
    zusammen getan hatten.
    Weiteres gibt es über die Band oder das Projekt nicht zu sagen, bzw. nicht zu erfahren, ausser dass es ein
    klasse BluesRock-Album mit guter Soundqualität ist.
    Wer sich für das Album interessiert, aber nicht bereit ist dafür so viel Geld auszugeben, dem kann ich die
    CD-Variante auf Sunrise empfehlen, die nahezu den gleichen Sound hat.










    Alan Jack Civilization - Bluesy Mind




    BYG FR 1970











    Alan Jack (jaques Braud 1944 - 1995) Organist,Pianist, Sänger und Songwriter, war der Kopf dieser franz. 4 Mann-Band,
    die das Album mit engl. Texten einspielte.
    Er war wohl damals in Frankreich ein recht bekannter Bluesmusiker und Mitbegründer
    der franz. HeavyRock-Band Magnum.
    In Deutschland ist das Album auf Metronome mit einem anderen Klapp-Cover erschienen (auf dem Bild das untere Cover)










    Bintangs - Travelling In The USA




    Decca NL 1970











    Eine holl. Blues-Band gegründet 1961.
    In ihrer Biographie gibt es so viele Mitglieder-Wechsel, Auflösungen und Reunions, dass man da
    gar nicht durchblickt (sie sollen noch oder wieder aktiv sein).
    Auf jeden Fall wurde dieses Album von 6 Leuten eingespielt und von
    Tony Vos (Cuby & Blizzards, John the Revelator, Ekseption) produziert.
    Das holl. Original heist "Travelling in the USA" und die deutsche Ausgabe des Albums auf Decca
    heist "Down South Blues"
    Bis auf jeweils dem ersten Stück auf der ersten Seite, sind die Songs sonst gleich.










    Slim Harpo - Tip On In




    President UK 1968











    Slim Harpo (James Moore 1924 - 1970) war ein farbiger US-Musiker mit einer klassischen Karriere wie aus
    aus dem Fernsehen (Waisenkind, früh und hart arbeiten, dann der Blues).
    Er war der Schwager von Lightnin' Slim und begleitete diesen bei seinen Auftritten und Studioaufnahmen.
    Die Songs von ihm wurden u.a. von den Stones, Pretty Things oder den Yardbirds aufgenommen.
    1985 wurde er in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
    Das Album selbst ist ein tolles Harm/Gitarren-Blues Album.










    Earl Hooker - Sweet Black Angel




    Blue Horizon UK 1969 (in USA auf Blue Thumb)











    Earl Hooker (ca. 1929/30 - 1970) war ein farbiger US-Bluesmusiker und Cousin von John Lee Hooker.
    Das Album besteht grössten Teils aus Instrumentalstücken mit seinem ganz eigenen und
    unverwechselbaren Gitarrensound.
    Produziert und arrangiert wurde das Album von Ike Turner.








    Das wars für heute.




    Viele Grüsse und frohe Weihnachten




    Eberhard

  • Vor ein paar Jahren hatte ich mal das Vergnügen Eddy Clearwater in einer kleinen Blues-Kneipe in Chicago live zu erleben.


    Super. Was solche Konzerte angeht, kann ich nur mit Luther Allison kontern. Der ist immer mit seiner (per Funk angeschlossene) Gitarre durch die komplette Halle gegrooved und hat sich dabei die Seele aus dem Leib gespielt.


    Das kann hier ja noch Heiter werden (was mein Geldbeutel angeht).


    Oje, :rolleyes:



    ..eben im Regal gefunden.... ;-)


    Mon Dyh ‎– Murderer


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    Eine junge berliner (!) Band, die in den 1980er den weissen Chicago-Blues-Rock zelebriert hat. Gute Gitarre, gute Stimme.


    Anspiel-Tipp: Murderer, Magic Piano



    Schöne Weihnachten!
    Thomas

    Bleibe gesund, lebe lang, stirb schnell.

    Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst sowieso nicht lebend da raus!

    The post was edited 1 time, last by thomas_w ().

  • @Eberhard,


    so, jetzt habe ich mich auch mal durch deine Tips gehört. SWEET PAIN ... geiles Cover, gute Musik, nur mit der Sängerin kann ich überhaupt nichts anfangen. Wogegen BINTANGS und SLIM HARPO gefallen mir und sind schon gebucht. Die Alan Jack Civilization sind auch super, habe nur hier noch nichts bezahlbares gefunden.


    Kommen wir zu EARL HOOKER, von dem ich Anfang des Monats diese Scheibe bekommen habe...


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    EARL HOOKER - Don't Have To Worry von 1969 auf Bluesway (Ableger von ABC)


    Earl Hooker (* 15. Januar 1929 oder 1930 in Clarksdale, Mississippi; † 21. April 1970 in Chicago, Illinois), mit vollem Namen Earl Zebedee Hooker, war ein US-amerikanischer Bluesmusiker und ein Cousin der Blues-Legende John Lee Hooker. Mit 10 begann er Gitarre zu spielen und ging 1941 in Chicago in die Lyon and Healy School of Music. Mitte der 40er nahm er bei Robert Nighthawk Gitarrenunterricht. Im Oktober 1969 kam er im Rahmen einer Tour mit dem American Folk Blues Festival nach Europa. Jedoch schien diese Tournee ihn körperlich überanstrengt zu haben, da Hooker nach einigen Auftritten im November und Dezember 1969 in Chicago ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo er dann aufgrund von Komplikationen seiner Tuberkuloseerkrankung verstarb. Er ist in Chicago begraben.


    Eine wahnsinnig gute Bluesscheibe, woraufhin ich mir noch diese...


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    2 Bugs And A Roach von 1969/2012 auf Arhoolie (US)


    von ihm bsorgt habe. Die werde ich gleich mal auflegen. Ach ja, die "Sweet Black Angel" ist natürlich auch schon gesichert.


    Wolle

  • ich hab auch noch Eine...


    BLUES IMAGE


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    BLUES IMAGE - Open von 1970 auf ATCO (US)


    Eine Bluesformation die 1966 von Manuel Bertematti, Joe Lalla und Mike Pinera in Florida gegründet wurden. Mit ihrer esrten LP "Blues Image" erzielten sie schonmal einen Achtungserfolg. Aber die hier vorgestellte "Open", ihr Zweites von drei Alben, zählt zu den Besten Platten der Rockgeschichte (zumindest nach Rockzirkus). Blues Image spielten eine Mischung aus Bluesrock und Psychedelic Rock und hatten sogar einen Chasrtserfolg mit "Ride Captain Ride".


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    Welche Qualität diese Band hatte, zeigt sich auch daran, dass Mike Pinera danach von IRON BUTTERFLY abgeworden wurde, während Joe Lalla zu STEPHEN STILLS MANASSAS und Kent Henry zu STEPPENWOLF wechselte.


    Wolle

  • Chuck Norris - The Los Angeles Flash




    Stockholm Records SW 1980











    Chuck Norris war ein sehr gefragter und viel beschäftigter Begleit- und Studio-Musiker aus L.A.
    und spielte u.a. für die Platters, Charles Brown, Lionel Hampton, Floyd Dixon und Joe Turner.
    Der Album-Titel ist sein Spitzname, den er bekam, weil er auf Grund seiner Vielzahl an Auftragsterminen
    ständig in L.A. und Umgebung unterwegs war.
    Dieses Album wurde am 25. und 26. Juni 1980 live in Schweden, mit einer 6-köpfigen, schwedischen Begleitband (darunter 2 Bläser) aufgenommen.










    Hip Linkchain - Change My Blues




    Teardrop US 1981











    Ein klasse Chicagoblues-Album von Hip Linkchain (1936 - 1989), der zwar schon seit den 50ern mit
    seiner eigenen Band Blues-Musik macht, hiermit aber erst sein erstes Album aufnehmen konnte.
    Begleitet wird er dabei u.a. von Pinetop Perkins.










    Pappo's Blues 2




    Music Hall Argent. 1972











    Pappo's Blues war ein Projekt von dem zu seiner Zeit (in Argentinien) wohl sehr bekannten
    argentinischen Musiker Noberto Napolitano (1950 - 2005),
    der hier mit seiner Band ein knochentrockenes BluesRock-Album eingespielt hat.










    Chain - Toward The Blues




    Infinity Austr. 1971











    Diese australische Band wurde 1968 gegründet
    und tourt vermutlich noch heute durch das weite Australien.
    Genau kann man das nicht sagen, da es im Laufe der Bandgeschichte eine unübersehbare Vielzahl von
    Personalwechsel, Bandauflösungen und Wiedervereinigungen gegeben hat.
    Davon unabhängig gefällt mir dieses Album aber sehr gut.










    Delta Blues Band - Same




    RI auf Shadoks 2014











    Eine dänische 4Mann-Band, gegründet 1968, hier mit ihrem ersten Album.
    Im Original ist das Album von 1969 kaum und wenn, dann nur zu hohen dreistelligen Euro-Beträgen
    zu bekommen.
    Es hat mich deshalb sehr gefreut, dass Shadoks das Album wieder aufgelegt hat.






    Gruss Eberhard

  • Hallo Eberhard, du legst aber ein ganz schönes Tempo vor, wieder viel zum reinhören, was mir bislang unbekannt ist.


    Ich habe hier nochmal klassischen Blues...


    EDDIE BOYD


    Boyd.jpg


    EDDIE BOYD - Five Long Years von 1965/1980 auf L+R Records


    Bekannt wurde er hier ja eher duch seine LP mit Fleetwood Mac. Auf dieser, seiner ersten Platte, spielt Boyd (Piano) einen relaxten Piano Blues mit u.a. Buddy Guy. Eddie Boyd war der Halbbruder von Memphis Slim und Muddy Waters war sein Vetter. Alles eine große Familie im Chicago Blues.
    Nachdem er von einer Plantage in Mississippi fliehen musste, arbeitete er in einer Stahlfabrik, was er in seiner wohl bekanntesten Komposition "Five Long Years" auch beschreibt.


    Wolle

  • ...nu ich wieder... Für mich die "Chicago-Blues-Scheibe", stammt aus den 1980. "Fastfinger" Jimmy Dawkins spielte immer einen Sound ohne "Weichmacher" wie Bläser, Keyboard etc. Ein purer ruppiger Stil mit der E-Gitarre und genialer Stimme. Wie die meisten schwarzen Blueser hatten er nur geringen kommerziellen Erfolg. Wenn dann eher in Europa. Anfangs spielte auch Jimmy Johnson beim ihm in der Band.


    Jimmy Dawkins – Hot Wire 81


    R-3034025-1312649641.jpeg.jpg



    Anspieltipp: Welfare Line. Ein "endlos" langer tieftrauriger Slow-Blues.


    Thomas

    Bleibe gesund, lebe lang, stirb schnell.

    Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst sowieso nicht lebend da raus!

    The post was edited 1 time, last by thomas_w ().

  • Hallo,




    schöner Fred, Blues ist ein weites Feld, ein ziemlich unbekannter weisser Gegenentwurf mit den gleichen Wurzeln.
    Eher selten auf Vinyl zu bekommen, ich habe eine :D




    .




    http://www.youtube.com/watch?v=tSqzqWGWqFE
    http://www.youtube.com/watch?v=aBiN-OLPnH0




    Mit besten Grüßen aus der friesischen Karibik




    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

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  • Troyce Key & J.J. Malone




    I've Got A New Car Red Lightnin UK 1980




    Younger Than Yesterday Red Lightnin UK 1982











    Troyce Key (1937 - 1992) und J.J. Malone (1935 - 2004) waren zwei Sänger und Gitarristen, die bereits seit
    1961 mit ihrer Band The Rhythm Rockers zusammen spielten, konnten aber erst mit RL ihre ersten Alben aufnehmen.
    Die beiden besassen in den 70ern in der S.F. Bay Area eine sehr bekannte Blues-Bar und Restaurant,
    welches sich damals zum Who's Who des Blues entwickelte.




    Unterstützt werden die Beiden bei den Aufnahmen von einer, mit bis zu 8 Mann starken, Begleitband, einschl. 3-4 Bläser.










    Guitar Slim Green - Stone Down Blues




    Kent US 1970











    Guitar Slim Green (1907 - 1975) nahm bereits in den 40ern Songs auf,
    soweit mir bekannt, ist dies allerdings sein einziges Album.
    Begleitet wird er bei den Aufnahmen von Johnny und Shuggi Otis, produziert hat das Album Johnny Otis










    Don Preston




    Bluse AM US 1968




    Sacre Blues Rag Baby DE 1979











    Amerik. Gitarrist, Sänger und Songwriter (nicht zu verwechseln mit dem Don Preston von Zappa),
    der u.a. für und mit den Coasters, Ritchie Valens, Leon Russel, Joe Cocker und Freddie King gespielt hat.
    Hier seine beiden Blues-Alben, die anderen beiden (Hot Air Through A Straw und Been Here All The Time)
    sind für mich eher so eine Mischung aus RockPopBlues.










    Mc Kenna Mendelson Mainline




    Stink UA US 1969




    Blues Paragon US 1969











    Kanadische 4 Mann Band, 1968 gegründet und Anfang der 70er wieder aufgelöst, starker BluesRock.










    Dr K's Blues Band - Same




    World Pacific US 1968 (in UK auf Spark)











    Brit. 6 Mann Band, gegründet irgendwann in den 60ern
    und nach einigen Umbesetzungen Mitte der 70er aufgelöst.
    Das hier ist ihr einziges Album.






    Gruss Eberhard

  • Hallo,




    <img src=" height="46"> Harmonica Frank Floyd
    gehört unbedingt hierher
    The Missing Link
    (* 11. Oktober 1908 in Toccopola Mississippi, † 07. August 1984 in Blanchester Ohio),




    unter anderen in meiner kleinen Sammlung







    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik




    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila