Ebis Blues-Ecke

  • Hallo Dietmar,


    diese RE habe ich auch gesehen, ist aber nur eine inoffizielle RE

    ohne Klapp-Cover.

    Ich meinte eigentlich, ob es davon auch eine offizielle RE gibt.

    Trotzdem Danke für die Info.


    Gruss

    Eberhard


    i

  • Heute bin ich ganz schnell fertig:



    The Exkursions


    Privatpressung US 1971






    Die einzige Info, die man (bzw. ich) über die Band finden kann,

    befindet sich auf der Cover-Rückseite ihres einzigen Albums.


    Das BluesRock - Trio aus Chicago wurde 1968 gegründet

    und tourte ausgiebig im Osten der USA.


    Sämtliche Songs sind Eigenkompositionen und auf 98g Vinyl gepresst.

    Die Klangqualität ist gut, die Pressqualität meines Exemplars eher nicht,

    da recht wellig.


    Zum Schluß noch ein musikalischer Fingerabdruck der Band:





    Gruss

    Eberhard

  • Hallo Eberhard,

    yep - das Album habe ich auch schon eine Zeit lang auf dem Schirm, ist aber schwierig zu bekommen von deutschen Anbietern (außer via discogs zu Mondpreisen) und aus den USA bestelle ich derzeit nichts wegen Problemen mit hohen Zoll/Versandgebühren.

    Die vermeintlich miese Raubpressung möchte ich nicht. Also warten, bis die LP zufällig mal irgendwo auftaucht.


    Grüße

    Rudi

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Ram John Holder habe ich bereits am 23.12.2014

    mit dem ersten Beitrag in diesem Thread vorgestellt:


    Ram John Holder - Black London Blues (Beacon UK 1969)






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    Der 1934 in Guyana geborene John Holder (Cousin von Jazz-Sänger Frank Holder)

    zog 1962 nach einer FolkSinger-Zeit in New York nach London, wo er als Musiker und Schauspieler arbeitete

    und 1969 dieses Album aufnahm.

    Weitere Infos, wer auf dem Album noch alles mitgewirkt hat, sind mir unbekannt.




    Nach seinem Debüt-Album "Blues + Gospel + Soul" aus dem Jahr 1963

    (sehr selten und noch viel teurer), bestand (neben seinem schauspielerischen Engagement)

    seine musikalische Aktivität u.a. in der Zugehörigkeit zur damals in UK

    sehr angesagten Soul-Band "Geno Washington & The Ram Jam Band".





    Auf welchem Album er dabei war, lässt sich nicht sagen,

    da dort nie die beteiligten Musiker gelistet sind.


    Nur so nebenbei: Ram John Holder war bei ein paar Folgen

    der brit. TY-Serie "Death in Paradise" mit dabei.


    Das zweite Album von Ram John Holder (Black London Blues)

    erschien im selben Jahr, in dem auch die Ram Jam Band auseinander ging.


    Für einen farbigen Einwanderer im UK der 60er Jahre,

    war es sicherlich nicht ganz einfach, sich beruflich, wirtschaftlich und sozial zu etablieren.

    Es ist deshalb auch nicht verwunderlich,dass seine Songs auf "Black London Blues"

    recht aggressiv rüber kommen.


    Sämtliche 10 Songs des Albums enden übrigens mit dem Wort "Blues".


    1971 erschien dann das nächste Album von ihm:



    Ram John Holder - Bootleg Blues


    Beacon Records UK 1971







    Sämtliche Songs der beiden Alben sind von Holder,

    der die Alben auch arrangiert und produziert hat.


    Meine Exemplare der beiden Alben haben jeweils eine fehlerfreie 145g Pressung

    mit einer recht guten Klang-Qualität.


    Die Besonderheit bei "Bootleg Blues" ist das Klapp-Cover mit Einschub von oben

    und dem beiliegenden, sehr großen Poster.

    Diesmal sind auch die anderen beteiligten Musiker namentlich aufgeführt,

    was mich allerdings auch nicht viel weiter bringt, da mir davon keiner bekannt ist.


    Gegenüber dem Vorgänger-Album, kommt die musikalische Grundstimmung

    deutlich entspannter und freundlicher rüber, was sicherlich an dem

    weicheren Gesangsstil und dem Einstreuen einiger sehr guter Akustik-Stücke liegen mag.

    Aus diesem Grund gefällt mir dieses Album auch deutlich besser.


    Richtet euren Blick und eure Ohren mal auf dieses Album,

    es lohnt sich.



    Gruss

    Eberhard









  • Lange Zeit habe ich um Delbert McClinton einen großen musikalischen Bogen gemacht,

    da er für mich immer der Inbegriff der von mir nicht besonders geliebten

    Country-Musik war.

    Ich kann noch nicht mal genau sagen, woher ich diese Abneigung gegenüber McClinton habe.

    Wahrscheinlich einfach nur zur falschen Zeit, ein paar falsche Songs von ihm gehört.


    Irgendwann hörte ich im Web-Radio dann mal einen Blues-Song,

    der mich sofort begeisterte und ich war überrascht,

    daß dieser Song von McClinton war.

    Natürlich musste ich sofort nach dem Album suchen, auf dem der Song drauf war

    und wurde auch schnell fündig.

    Zu finden ist der Song (C.O.D.) auf dem ersten Album von McClinton.

    Allerdings ist dies kein Solo-Album von ihm, sondern ein

    Gemeinschaftswerk mit seinem Kumpel, dem Sänger und Tasten-Mann Glen Clark

    und deswegen läuft dieses Musik-Projekt auch unter dem Namen Delbert & Glen.



    Delbert & Glen


    Clean Records (ein Unter-Label von Atlantic) US 1972










    Das ist jetzt kein reinrassiges Blues-Album,

    da sich hier und dort auch schon mal ein CountryRock-Song eingeschlichen hat.

    Im vorliegenden Fall stört mich das aber überhaupt nicht,

    da es dem Album dadurch zu einer besonderen musikalischen Note verhilft

    und mit den Blues-Songs sehr gut harmoniert.


    Immer schön locker bis heiter und sehr unterhaltsam.


    Der für mich beste Song des Albums (C.O.D.), den ich auch im Radio gehört hatte,

    ist zu meinem Erstaunen, nicht im Netz verfügbar.

    Deshalb nachfolgend ein anderer, auch guter, Blues-Song des Albums,

    der später von den Blues Brothers gecovert wurde:






    Ein weiteres Album von Delbert & Glen folgte ein Jahr später:


    Delbert & Glen - Subject To Change


    Clean Records US 1973





    Auf diesem Album sind auch eine Reihe guter Blues-Songs zu finden,

    die musikalische Tendenz geht mir dann aber ein wenig zu sehr

    in Richtung CountryPop.


    Erst 40 Jahre nach diesem Album erschien das nächste

    gemeinsame Werk:


    Delbert & Glen


    New West Records US 2013





    Das Besondere an diesem Do-Album mit Klapp-Cover ist,

    daß es nur drei bespielte Plattenseiten gibt.

    Ansonsten ist da richtig guter BluesRock drauf.



    Gruss

    Eberhard

  • Oh man was für ein Elend, schon wieder ist ein Jahr vorbei.


    Und deshalb hier und heute:




    Geburtstag Nummer 5






    Neben dieser wunderschönen Winterlandschaft gibt es heute aber natürlich

    auch ein weiteres Blues-Album zu bestaunen:



    J. Monque'D Blues Band - Butter Churnin' Man


    Wolf Records Austria 1993/94






    Es ist erstaunlicher Weise ein Label aus Österreich,

    auf dem dieses Album erschienen ist,

    denn J. Monque'D ist ein waschechter Acadian aus Louisiana

    und das Album wurde deshalb natürlich auch in New Orleans aufgenommen.


    Kennengelernt habe ich die Band und ihren Chef, dem Sänger, Harp-Player und Songwriter

    J. Monque'D bei drei Live-Auftritten in einer Open-Air Bar an der Bourbon Street in New Orleans,

    anlässlich des Jazz & Heritage Festivals 1991 & 92.


    Die J. Monque'D Blues Band gibt es bereits seit 1959,

    bis heute wurden allerdings erst drei Alben eingespielt und veröffentlicht.

    Ansonsten ist er ein in New Orleans und Umgebung sehr angesagter und bekannter

    Blues-Musiker und Live-Performer.

    Ausserhalb der Staaten, dürfte er allerdings keinem großen Publikum bekannt sein.

    Das erste seiner drei Alben, ist das hier Vorgestellte.

    Bis auf Art Neville, der auf einem Song den Synthesizer bedient,

    sind mir die restlichen, beteiligten Musiker nicht bekannt.

    Macht aber nichts, denn letztendlich zählt nur das Endergebnis.


    Und das ist in diesem Fall ein klasse New Orleans Harp-Blues Album.


    Neun der zwölf Songs stammen von J.M.D, der auch das Album mit produziert hat.


    Wer etwas mehr über J.M.D erfahren möchte, sollte ruhig mal den verlinkten Bericht lesen:



    Livin' Large: J. Monque'D - OffBeat Magazinewww.offbeat.com › articles › livin-large-the-hard-life-...



    Zum Schluss noch dieses:

    Ich gestehe, dieses Album (wie auch die anderen beiden) gibt es nur auf CD oder Stream.

    Aber was solls, besser so, als gar nicht anhören können.

    Ausserdem ist heute Geburtstag und da darf ich das.


    Songs vom Album konnte ich bei YouTube nicht finden,

    dafür aber ein Live-Stück von 1986 (mit der gleichen Band-Besetzund wie auf dem Album),

    um mal einen ersten Eindruck von J.M.D zu bekommen:






    Und weil es so schön ist,

    ein weiteres Bild unserer verschneiten Gartenlandschaft (vor 5 Minuten frisch fotografiert)

    zum Abschluss für ein interessantes, musikalisches Jahr 2019.






    Gruss

    Eberhard














  • Hallo liebe Blues-Freunde,


    das neue Jahr möchte ich mal mit einem Vergleich beginnen.

    Das Album wird sicherlich jedem bekannt und in jeder Blues-Sammlung vorhanden sein.

    Bei mir steht es nun seit seinem Erscheinen 1979, seit über 4ß Jahren

    in einem meiner Plattenregale.

    Dieses Album hat schon eine gewisse Bedeutung für mich,

    da ich damals alle meine Partys (und davon gab es jede Menge)

    immer mit dem ersten Song von der ersten Seite dieses Albums begonnen habe,

    völlig egal, ob es Widerspruch von Seiten der weiblichen Gäste gab oder nicht.






    Und damit ist auch klar, um welches Album es sich heute handelt:



    Muddy "Mississippi" Waters Live


    Von diesem Album habe ich nun drei Vinyl-Versionen,

    die ich mal miteinander verglichen habe.

    Die Klangeindrücke, die ich dabei gewonnen habe,

    möchte ich nachfolgend mit euch teilen.



    1. das europ. Original auf CBS/Blue Sky aus dem Jahr 1979,

    hergestellt in NL, mit beidseitig bedruckter Innenhülle und einer fehlerfreien 120g Pressung






    2. die DDR-Variante auf Amiga aus dem Jahr 1985,

    mit einem anderen Cover und ohne bedruckter Innenhülle, 130g Pressung mit leichtem Wellengang






    3. RE von Friday Music, US, aus dem Jahr 2014, Klapp-Cover, auf den Innenseiten

    ist das abgedruckt, was beim Original auf der Innenhülle drauf ist,

    HQ-180g Pressung mit leichtem Wellengang






    Bei den Klangvergleichen zwischen Original und Amiga

    kann ich keine Unterschiede heraushören, die Lautstärke ist bei beiden Varianten

    ebenfalls gleich.


    Vergleiche ich das Original mit der RE von Friday Music,

    meinen meine Ohren, dass der Sound vom Original etwas verhaltener ist.

    Der Klang der RE ist für mich klarer und aufgeräumter, die einzelnen

    Instrumente und der Gesang sind besser voneinander getrennt

    und ergeben ein angenehmeres Klangbild.

    Das sind sicherlich keine Klangwelten, die dazwischen liegen,

    für mich reicht das aber aus, um der RE den klanglichen Vorzug zu geben.


    Die RE bietet einen sauberen Sound, der auch bei hoher Lautstärke

    verzerrungsfrei und entspannt anzuhören ist.



    Auf der digitalen Seite habe ich das Album in Form dieser CD:






    Veröffentlicht wurde die CD im Jahr 2003 von Epic/Sony Music.


    Im Vergleich zu der Vinyl-Variante von Friday Music,

    zieht die CD klanglich ganz deutlich den Kürzeren.

    Der Sound ist da nämlich wesentlich heller, höhenbetonter, flacher

    und hört sich bei hoher Lautstärke recht grell/verzerrt in meinen Ohren an.

    Was da von Vinyl kommt, ist dagegen wesentlich angenehmer und entspannter anzuhören.


    Der große Vorteil dieser CD ist jedoch,

    dass es sich um eine Doppel-CD handelt, mit 11 weiteren, bis dahin unveröffentlichten

    Songs aus diesen Live-Shows, einschl. eines tollen 24-seitigen Booklets.

    Und genau diese Songs gefallen mir sogar besser, als die vom Original-Album.


    Vor zwei Jahren wurden diese 11 Songs dann zum ersten Mal

    auch auf Vinyl veröffentlicht:



    More Muddy "Mississippi" Waters Live


    Epic/Blue Sky/Sony Music 2018






    Die 11 Songs wurden auf 2 x Vinyl verteilt und stecken in einem Einfach-Cover.

    Meine beiden 150g Pressungen sind bis auf einen geringen Wellengang OK.

    Dem Album liegr außerdem noch ein Download-Code bei.

    Veröffentlich wurde das Album im Rahmen eines RSD und auf 2000 Exemplare limitiert.


    Beim Sound verhält es sich wie schon vorher beim anderen Album beschrieben.

    Mir gefällt die Vinyl-Ausgabe daher klanglich deutlich besser als von CD.


    Wer dieses Album noch nicht kennt, sollte sich unbedingt mal danach umschauen,

    ich kann es nur sehr empfehlen.



    Mein Lieblings-Album von Muddy Waters ist allerdings

    seit ewigen Zeiten (eigentlich schon immer) dieses hier:






    Gruss

    Eberhard

  • 1. das europ. Original auf CBS/Blue Sky aus dem Jahr 1979,

    Hallo Ebi,


    die Habe ich als US Ausgabe klingt ganz ordentlich

    Mein Lieblings-Album von Muddy Waters ist allerdings

    Du solltest Dir die mal Anhören


    Plantation Front AAA.JPG


    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik


    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Hallo Jürgen,


    vielen Dank für den Tipp. :thumbup:

    Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht der unbedingte Hardcore-Fan von Muddy Waters bin,

    um mir die Sachen aus seinen musikalischen Anfängen anzuhören.


    Dazu kann ich aber das Buch von Robert Gordon sehr empfehlen,

    in dem sehr spannend und höchst informativ über diese Zeit berichtet wird,

    u.a. auch wie diese Aufnahmen von John Work und Alan Lomax zustande kamen.





    Gruss

    Eberhard

  • Backhouse James' Blues Band


    Record Collector Magazine UK 2013







    Meine 195g Pressung ist fehlerfrei, Mono,

    auf 500 Exemplare limitiert und nummeriert, mit Echtheitszertifikat



    Vier junge Bluesfreunde (Gitarre/Gesang, Piano, Drums, Bass + Gast an Harp und Gesang)

    aus Kent, schliessen sich Ende 1967 zur Backhouse James' Blues Band zusammen

    und bekommen bei lokalen Live-Auftritten sofort sehr viel Zuspruch.

    Im April 1968 wird das Song-Material, welches sie live spielen,

    im Zimmer eines Wohnhauses mit einer Revox-Bandmaschine und ohne

    weitere Nachbearbeitung aufgenommen, um genau den Sound zu erzeugen,

    den sie auch live wiedergeben können.


    In Eigenregie und auf eigene Kosten, lassen die Jungs das Material

    auf die Mindest-Abnahmemenge von 30 Platten pressen,

    gestalten das Cover selbst und beschriften jedes der 60 in weiss gelieferten

    Label-Etiketten ebenfalls eigenhändig selbst.

    Das bedeutet, dass jedes einzelne Original-Exemplar des Albums

    ein Unikat war bzw. ist.

    Mich würde wirklich mal interessieren, was man heute für so

    ein Teil auf den Tisch legen muss.


    Nach anfänglichem Interesse der Musikmedien an der Band,

    erlosch dies dann aber wieder recht schnell und besiegelte damit

    das Ende der Band Anfang 1969.


    Zum Glück gibt es aber diese RE, bei der sich die Beschaffungskosten

    noch in einem vernünftigen Rahmen bewegen.

    Man erhält dafür das Album mit dem Cover-Design von damals,

    eine Mono-Pressung mit 14 tollen Songs in einer guten Klang-Qualität,

    die Labels sind ebenfalls weiss und unbeschriftet (man kann also nur raten,

    welche Plattenseite man gerade auflegt, es sei denn, man macht es wie die

    Jungs damals und kreiert seine eigenen beiden Label-Seiten selbst)

    und ein eingeschweisstes Echtheitszertifikat vom Record Collector.


    Die Songs sind zum Teil Eigenkompositionen und teilweise Cover-Versionen

    von heute noch sehr bekannten Blues-Klassikern.


    Der Blues-Stil der Band spiegelt den guten, alten britischen Blues

    dieser Zeit wieder.

    Denkt an die alten Fleetwood Mac Songs und ihr wisst wohin die Reise

    musikalisch geht.

    Für mich jedenfalls genau in die richtige Richtung und deshalb möchte

    ich euch dieses Album auch wärmstens empfehlen.



    Gruss

    Eberhard

  • Hallo Eberhard, gesehen - gesucht - gekauft, heute gekommen. Zertifikatsnr. 296.

    Ich bin mehr als begeistert. War wieder einmal ein super Tip. Danke Dir nochmals, wäre wohl sonst nie auf diese Band gestoßen.

    "Denkt an die alten Fleetwood Mac Songs und ihr wisst wohin die Reise

    musikalisch geht " - hast Du recht:thumbup::thumbup::):)


    Gruß Uwe

  • Wrapped In My Baby


    Pearl/Delmark US 1989






    Das Album ist zwar aus dem Jahr 1989,

    die Songs wurden aber bereits schon 35 Jahre vorher aufgenommen,

    allerdings bis dahin noch nie veröffentlicht.

    Die Aufnahmen erfolgten 1954/55 im Keller des Hauses von Produzent Al Smith,

    der in den 60ern u.a. auch eine ganze Reihe von Alben für Jimmy Reed produziert hat.


    Eingespielt wurden die Songs von zwei Bands bzw. Musiker-Formationen,

    einmal um den Sänger & Gitarristen Morris Pejoe und seinen Musikern,

    von denen mir nur der Pianist Henry Gray bekannt ist

    und zum anderen von Arthur "Big Boy" Spires & Willie "Big Eye" Smith (Muddy Waters Band)

    mit mir ansonsten unbekannten weiteren Musikern.


    Wie auf der Cover-Vorderseite schon zu lesen ist,

    bekommt man Chicago Blues zu höre und das auch noch von der sehr guten Sorte,

    mit einer für die Aufnahme-Umstände und das Alter der Aufnahmen

    recht guten und ansprechenden Sound-Qualität.

    Die Fertigungs-Qualität meiner 120g Pressung und der Kaufpreis sind ebenfalls OK.



    Gruss

    Eberhard