Transrotor Zet1 Fragen

  • Hallo Dieter,
    kannst Du noch kurz was zur original Tellermatte sagen? Warum ist die nix und was würdest Du empfehlen?


    Danke, Michael

    Hallo Michael


    Lass dich nicht verwirren, auf meinen ZET war die Carbon Auflage nicht das schlechterste. Der Bob wird die gleiche haben


    Habe einige ausprobiert aber letztenendes blieb die Orginale drauf. Die werden sich da bei TR auch was dabei gedacht haben........., eben diese draufgepackt zu haben


    Gruß
    Mike

    Edited once, last by Steel ().

  • Klar ist die günstigste Lösung.
    Es ist halt eine Anpassungsoption für die geneigten Spieltrieb.


    Für mich war die Schieferauflage die beste Lösung für den Metallteller.
    Wobei ich nicht mehr weiß ob diese noch hergestellt wird.


    Maik

  • Guten Abend zusammen,


    ich habe nun auch nochmals eine Frage und hoffe auf Eure Erfahrungen.
    Momentan betreibe ich meinen Zet1 mit dem 800s Tonarm und dem roten Jelco-Kabel. Mein System ist ein Goldenote Vanto.
    Da ich immer wieder lese, dass der Tonarm insgesamt, aber auch das Jelco-Kabel dem Zet1 nicht gerecht werden, frage ich mich, ob ein Wechsel zum Jelco SA-750d sinnvoll wäre. Hat da jemand hier Erfahrungswerte und wenn ja, was hat sich durch den Wechsel verändert oder verbessert?
    Ich würde den 750d dann bei MG mit durchgehender Verkabelung kaufen.
    Momentan bin ich soweit ganz zufrieden, mir fehlt aber auch der Vergleich und der kleine Mann im Ohr meldet sich beharrlich :whistling:


    Danke und Grüße, Michael

  • Ich denke, daß sich der Tausch nicht wirklich lohnt. Du kannst ja mal mit MG reden, ob er mit einer Rücknahme bei sorgsamer Behandlung einverstanden wäre. Den neuen Arm brauchst Du ja nur durch die bereits verbaute Basis schieben und das vorhandene Headshell mitsamt TA anstecken. Ist ja alles identisch, Geometrie, Headshell.


    Gruß
    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Ob ein anderer Jelco was bringt, weis ich nicht aber das Kabel wäre ein Upgrade. Aber der TR800S ist besser als sein Ruf.


    Wenn da schon gleich ein paar Nummern höher ansetzen.


    B

  • Also ich habe MG mal angeschrieben. Er meinte, dass zwischen 800s und 750D ein riesen Unterschied sei (Lager, Verarbeitung,...) und man, dann auch wegen der durchgehenden Verkabelung, einen deutlichen Unterschied hören würde.


    Mal überlegen :whistling:

  • Das kann natürlich sein, evtl bin ich da ja zu gutgläubig. Damit würde er sich auf Dauer aber ins eigene Fleisch schneiden.
    Trotzdem liest man ja recht häufig, dass direkt zum 750D geraten wird. Von einer anderen / durchgehenden Verkabelung mal ganz abgesehen.


    Den 800s kann ich ja dann verkaufen, dann sieht das schon wieder besser aus.

    Edited once, last by Torino ().

  • Damit würde er sich auf Dauer aber ins eigene Fleisch schneiden.


    Nö, der Glaube versetzt nicht nur Berge, er lässt auch besser hören.
    Vergleiche mit meinen drei Jelco-Armen untereinander und mit zB. Rega, SME und CA Unify erinnern im Ergebnis eher an das Hornberger Schießen.
    Auch der Vergleich eines durch verkabelten und mit besseren Lagern versehenen RB300, mit einem serienverkabelten RB600, brachten keine relevanten Unterschiede zu Tage.
    Das immer wieder angesprochene rote Kabel von Jelco ist ein professionelles Mikrofonkabel niedriger Kapazität, es wurde vor Jahren verschiedenfarbig unter unterschiedlichen
    Labeln vermarktet. Es ist lange her und ich erinnere nicht mehr alle Details meiner damaligen Recherche, aber es gab für viele Nutzer deutlich hörbare Unterschiede.
    Da es immer um das gleiche Kabel ging, was sie nicht wussten, sehe ich meinen Eingangssatz als untermauert an.
    Ach ja, der Hersteller des Kabels ist bis zum heutigen Tag die Fa. Mogami.
    Oswald
    Ps. und nein, ich behaupte nicht dass jedes Kabeldesign gleich klingt.

  • Vergleiche mit meinen drei Jelco-Armen untereinander und mit zB. Rega, SME und CA Unify erinnern im Ergebnis eher an das Hornberger Schießen.


    Mit Verlaub, aber DAS glaub ich Dir nicht. Daß die SMEs überbewertet sind ist mir nicht neu, aber die Jelcos und Regas sind so grundverschieden, daß sie mit einunddemselben Tonabnehmer unterschiedliche Ergebnisse liefern müssen. Allein schon von der effektiven Masse her. Die Regas sind was für MM und die Jelcos sind was für MCs. Die Anzahl von Tonabnehmern, die an beiden Armen gleich gut laufen, dürfte extrem gering sein um nicht zu sagen gegen Null gehen...


    Gruß
    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


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  • Das immer wieder angesprochene rote Kabel von Jelco ist ein professionelles Mikrofonkabel niedriger Kapazität, es wurde vor Jahren verschiedenfarbig unter unterschiedlichen Labeln vermarktet.


    Hallo Oswald, ich fand es klanglich deutlich schlechter als ein WSS KS3 Phonokabel und das kostet nicht die Welt. Da hatte ich einen direkten Vergleich. Zwischen dem WSS und der MG Durchverkabelung meines 750D gab es ebenfalls Unterschiede, diese zu Gunsten des MG-Kabels.

    Viele Grüße


    Jörg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler oder bei DISCOGS.




  • Mit Verlaub, aber DAS glaub ich Dir nicht.


    Ist so eine Sache mit dem Glauben, ich möchte da nicht urteilen, meine aber er sollte besser Privat bleiben.


    Dass Tonarme von SME überbewertet sind, ist Meinung, dazu habe ich mich weiter oben schon geäußert.


    Die von dir propagierten großen Unterschiede der eff. Massen von Rega und Jelco sind ungenau, die Arme von Jelco -in meinem Besitz- verfügen über unterschiedliche eff. Massen und verhalten sich dennoch mit den von mir eingesetzten Tondosen sehr ähnlich.


    Die Anzahl von Tonabnehmern, die an beiden Armen gleich gut laufen, dürfte extrem gering sein um nicht zu sagen gegen Null gehen...


    Ein paar Beispiele:
    Ortofon Vero, Mc25E, Rondo haben eine Nadelnachgiebigkeit von 15-16.
    Clearaudio MM-Systeme eine Nadelnachgiebigkeit von 15.
    Benz, zB. meine Glider ... Nadelnachgiebigkeit von 15.
    AT MM-Systeme ... Nadelnachgiebigkeit von 15.
    Sumiko MM-Systeme, genau, Nadelnachgiebigkeit 15.
    Denon DL103 R ... Nadelnachgiebigkeit 14.


    Das es auch noch MM-Systeme mit höheren Nadelnachgiebigkeiten gibt ist richtig und schön für die Betreiber von leichten Tonarmen.
    Wir reden aber hier von sogenannten mittelschweren Armen und was die angedeuteten Ergebnisse betrifft, glaube ich nicht, ich habe sie erarbeitet.


    Hintergrund der Tests war, dass ich unterschiedliche Abtastfähigkeiten wollte, die wurden aber weniger über die angesprochenen Arme als durch unterschiedliche Systeme und Phonovorstufen erreicht.


    Wie gesagt, Glauben und Meinung kann jeder haben, mit Wissen hat es aber nichts zu tun und das sollte in den Beiträgen kenntlich werden.
    Oswald

  • Hey Jörg,
    Kabel haben unterschiedliche Parameter und verbinden unterschiedliche Komponenten. Es ist klar, dass es da zu Klangunterschieden kommt und im ungünstigen Fall auch zu hörbaren.
    Ein wahrgenommener Unterschied ist aber nicht einfach auf andere Konstellationen übertragbar, wenn man schreibt dass der Eindruck mit den Geräten XY erhört wurde, ist das OK. Zu schreiben, Kabel A ist Mist und sollte schnell ausgetauscht werden, finde ich weniger optimal, es erweckt den falschen Eindruck, dass das Kabel minderwertig und ungeeignet sei.
    Oswald

  • Mag sein Mike, allerdings zeigten die Kabel gleiche Eigenschaften in unterschiedlichen Kombis. Integrierter Phono Pre im PM14, Trigon Advance, Trigon Vanguard mit/ohne ÜT, mit DL103, van den Hul Frog und Shelter 501II. Allerdings nur das rote gegen das KS3. Aber ihr habt Recht, das sind meine Erfahrungen die nicht repräsentativ sind. :pinch:


    :24:

    Viele Grüße


    Jörg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler oder bei DISCOGS.




  • Langsam kommt Licht ins Dunkel, Oswald, wenn Du in aufwändigen Versuchsreihen Dir was erarbeitest, dann ist das Wissen. Andere tun das Gleiche, machen
    sich jahrelang Gedanken um Dämpfung, Ankopplung, Abkopplung oder Resonanzen, deren Ergebnis ist dann bestenfalls Meinung, schon merkwürdig.
    Auch hast Du mit Phonostufen Einfluss auf das Abtastverhalten genommen. Hast Du die auf das Headshell gebunden? Was war das Ergebnis, eine Smartphono tastet
    schlechter ab als eine Pass XP25? Das wäre dann Wissen, wie es geklungen hat dann wiederum Meinung.
    Wenn ich schreibe, das SME Tonarme, für das was sie können schlichtweg zu teuer sind, ist das auch Meinung.
    Konform gehe ich mit Dir, gleiche Tonabnehmer klingen in unterschiedlichen Tonarmen ähnlich, Meinung, in welchem Arm sie optimal passen ist auch Meinung.
    Andere Wahrnehmungen als Deine eigenen sind für Dich nicht akzeptabel, das ist jetzt Wissen.
    Ich hoffe alles ausreichend kenntlich gemacht zu haben.
    Dieter

    Edited once, last by Diet. ().


  • Dann hier mal meine zum Teil ziemlich unterschiedlichen Ergebnisse:
    - Vero kenne ich nicht, MC25E geht so lala auf dem Rega wenn auch tiefbaßbefreit (Grenze um die 40Hz)
    - Clearaudio hatte ich mal ein MM, das war mir aber nicht wirklich reizvoll genug, um es zu behalten, daher keine Erfahrung am Rega und am schweren Arm erst recht nicht
    - Benz: ich hab mal ein Wood L2 am Rega gehabt, das hab ich ganze 5sec spielen lassen und hab es dann wieder demontiert, weil es ziemlich verfärbt hat
    - AT-MM hatte ich noch keines am Rega aber auf etwa massegleichen Mikro Seikis (CF1 und MA707), klanglich etwas biestig, mag nicht alle Armgeometrien und reagieren bekanntlich auch ziemlich empfindlich auf die Abschlußkapa, aber verträgt sich gut mit der Masse; einen schweren Arm möchte ich den filigranen Nadelträgern nicht antun, da in solchen Kombinationen schon mal Nadelträger gebrochen sein sollen...
    - Sumiko Pearl hatte ich auch an einem der Mikros laufen, ging gut; hab es aber nie an einem schweren Arm gehabt
    - DL103R: klang sehr nervös und verzerrt am Rega, weitgehend sauber am Jelco, soweit es die Konstruktion zuläßt (erst durch strippen gehen die Verzerrungen weg)


    Gegenbeispiel: Ortofon Quintet Black: am Rega noch leicht nervös, am Technics M1 mit 13g Arm schon weitgehendst verzerrungsarm; die 1,5g Unterschied machen sich schon gravierend bemerkbar... Immerhin entgegen meiner Erwartung kam auch am Rega schon Tiefbaß raus


    Gruß
    Andreas


    Gruß
    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."