Vorteil Stereosystem auf Mono brücken ?

  • Hallo Monohörer,


    welcher Vorteil ergibt sich bei euch durch das Brücken der Kanäle eines Stereoabtasters bei der Wiedergabe von Monoplatten im Vergleich zur Betätigung der Monotaste am Verstärker ?
    Klar, wenn keine Monotaste vorhanden reduziere ich die Nebengeräusche deutlich aber ansonsten…?
    Ich habe eine ganze Reihe Systeme auf Mono gebrückt und mit der Monoeinstellung am Verstärker verglichen, ich höre absolut keinen Unterschied, weder in Bezug auf die Nebengeräusche noch klanglich.
    Systeme mit denen ich experimentiert habe waren unter anderem ein Denon DL103, Shure M75 oder Ortofon Pro
    Wie sind eure Erfahrungen ?


    Gruß
    Sascha

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  • welcher Vorteil ergibt sich bei euch durch das Brücken der Kanäle eines Stereoabtasters bei der Wiedergabe von Monoplatten im Vergleich zur Betätigung der Monotaste am Verstärker ?


    Ist ja im Prinzip diesselbe Schaltung, nur an anderer Stelle.


    Thomas


  • Ist ja im Prinzip diesselbe Schaltung, nur an anderer Stelle. Thomas


    Moin,
    ach was 8) , wenn das wirklich die selbe Schaltung ist, dann kann ich mir auch ein Ohr zuhalten und habe den gleichen Mono-Effekt....und das sogar bei Stereoplatten :thumbdown: .
    Wenn ich die Ausgänge einer Phonovorstufe parallel schalte, passiert elektrisch nicht weltbewegendes......bei der Parallelschaltung beider Spulen eines Tonabnehmers passieren in Bezug auf den Phonoeingang aber schon "Welten". Wie wäre es mit einem Blindvergleich :rolleyes: .
    Gruß Kalle

  • [Blocked Image: http://www.lebong.de/phono-monotube/mono-wiring.gif]
    Wir gehn von dieser Schaltung aus? Soweit ich weiss, arbeitet die Monotaste in einem Verstärker auch ohne Widerstände, es wird dort auch an unterschiedlichsten Stellen "hart" gebrückt. Ich kenen zwar auch dei "Trick", mit Widerständer zu brücken (wie in der Monacorbox) [Blocked Image: http://images.junostatic.com/full/IS432335-01-01-BIG.jpg] oder mit Übertrager Übertargerschaltung [Blocked Image: http://silvercore.de/wp-content/blogs.dir/2/files/2013/04/monokonverter-150x94.jpg]

  • Moin Thomas,
    hier brechen Glaubenskriege aus über Eingangsimpedanzen von Phonostufen z.B. für ein Denon DL 103 :rolleyes: .
    Wenn man ein Denon hart zusammenkoppelt "sieht" die folgende RIAA-Stufe nicht nur den halben ohmschen Widerstand sondern auch noch die halbe Induktivität :huh: .
    Hier tut eine andere Anpassung wohl Not.
    Dein Silvercoreschaltplan zeigt doch eindeutig, dass hier kein Monoschalter brückt, sondern ein Übertrager für die Summenbildung der Signale sorgt........ich habe hier soviel Vertrauen, dass dessen Übersetzung so gewählt ist um an einem normalen MM-Verstärker sauber zu arbeiten.
    Es ist ein sehr deutlicher Unterschied, ob man ein MM-, MI- oder MC-System vor der Entzerrervorverstärker brückt, oder auf Line-"Normpegel" :whistling danach.
    Wenn du da keinen Unterschied bemerkst, dann höre doch einfach mit der guten alten Stahlnadel....aber Vorsicht, hier ist auch der Nachschub begrenzt.
    Interessant ist doch wirklich nicht der Vergleich mit einfachen Schaltern, sondern nur der Vergleich mit gleichzeitig veränderter Anpassung...........notfalls auch mit einer suboptimalen Widerstandmatrix.
    Gruß Kalle

  • Moin Thomas,
    hier brechen Glaubenskriege aus über Eingangsimpedanzen von Phonostufen z.B. für ein Denon DL 103 :rolleyes: .
    Wenn man ein Denon hart zusammenkoppelt "sieht" die folgende RIAA-Stufe nicht nur den halben ohmschen Widerstand sondern auch noch die halbe Induktivität :huh: .
    Hier tut eine andere Anpassung wohl Not.Dein Silvercoreschaltplan zeigt doch eindeutig, dass hier kein Monoschalter brückt, sondern ein Übertrager für die Summenbildung der Signale sorgt........ich habe hier soviel Vertrauen, dass dessen Übersetzung so gewählt ist um an einem normalen MM-Verstärker sauber zu arbeiten. Es ist ein sehr deutlicher Unterschied, ob man ein MM-, MI- oder MC-System vor der Entzerrervorverstärker brückt, oder auf Line-"Normpegel" :whistling danach.
    Wenn du da keinen Unterschied bemerkst, dann höre doch einfach mit der guten alten Stahlnadel....aber Vorsicht, hier ist auch der Nachschub begrenzt.
    Interessant ist doch wirklich nicht der Vergleich mit einfachen Schaltern, sondern nur der Vergleich mit gleichzeitig veränderter Anpassung...........notfalls auch mit einer suboptimalen Widerstandmatrix.


    Okay, für MC hast Du natürlich recht. Bei MM (AT 95) habe ich keinen grosssen Unterschied bemerkt. Den Übertrager habe ich auch nur als eine Möglichkeit gesehen. Bei MC ist es auch nicht egal, ob die in Reihe oder Parallel verschalte (es gibt ja bei de Varianten). Da ich pesönlich schon lange ein At33 Mono betreibe, habe ich damit aber auch nicht soviel experimentiert. Wie gesagt, bei MM habe ich beide Varianten ausprobiert und kenen Unterschied gehört.


    Grüsse


    Thomas