„Langsam“ wird das schon grotesk hier ![]()
Welchen Plattenspieler verwendet Ihr?
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Und hier ist weder der Linn noch der Verdierfaden

Interessant !
LG Andreas
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Was mit Telefunkens Mr. Hit ? Das muß einfach einmal angesprochen werden!

Grüssle vom Monti
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Ich verwende einen Emerson Wondergram, da wird die Dynamik vom Treibrad endlich ohne störendes Plattenteller direkt auf das Medium übertragen.
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So einen 401 hat doch nicht weil er der Weltbeste Plattenspieler ist sondern eher um Stück Geschichte zu besitzen.
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Genau. 😉 Wie so einen rostigen Silver Shadow... 😉 😜
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„Langsam“ wird das schon grotesk hier

das ließe sich ja ganz schnell beenden, aber es ist so doch ganz unterhaltsam ….
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Seinen Plattenspieler hat man, weil man ihn geil, super, dufte … findet und weil er einen (hoffentlich) glücklich macht. 👍
Jeder hat halt so seine Vorlieben … 😉
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Ich hatte vor vielen Jahren auch mal den … und der war gar nicht mal so schlecht …
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Servus,
Garrard 401 ist mbMn nicht mal in Sichtweite des Endes der Fahnenstange.
Das war sicher der Grund, wieso Yoshiaki Sugano, Gründer von Koetsu, den Garrard 401 mit einem FR66s Tonarm als seinen Referenzplattenspieler verwendete.
Ken Shindo und Y. Sugano müssen regelrecht auf ihren Ohren gesessen haben, hatten einfach keine Ahnung, wie es auf der wirklichen Welt zugeht.
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Damit ihr etwas Mitleid mit mir habt:
Mein SP10/2 hatte 14 Dienstjahre beim ORF Radio, 11 in einer Disco und dann wieder 6 Jahre beim ORF (als Reservegerät, wo er nach einer kompletten Wartung mit neuem Netzteil ausschied), sowie dann leider 7 Monate halbtrocken Keller des letzten Wartungsingenieurs hinter sich, ehe er seinen Weg zu mir fand. Er läuft zwar absolut perfekt, die Korrosion am Gehäuse ist aber nicht mehr reversibel.
Also worst of both worlds, in einer Zarge aus Panzerholz, Eiche und Kunstgranit. Klingt dennoch "nicht" negativ (wo dem L75 sehr wohl mal das eine oder andere "Ich bin ein Reibradler, das gehört für mich zum guten Ton" entwischt).
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Servus.
Das sehe ich ganz anders: Die Spaltpolmotoren sind weniger drehzahlgenau wie ein Synchronmotor und driften mit Erwärmung, Temperatur Änderung oder Spannungs Änderung wie die Sau. 😉
Gruss, Dieter
Dann haben der BBC und andere ja tatsächlich "jaulende Musik" über den Äther gesendet. Die armen Briten.
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Das war sicher der Grund, wieso Yoshiaki Sugano, Gründer von Koetsu, den Garrard 401 mit einem FR66s Tonarm als seinen Referenzplattenspieler verwendete.
Ja wenn das der Sugano so gemacht hat, können wir ja hier aufhören. Finde zwar weder den FR, noch den 401 so richtig prall (Koetsu mag ich), aber dagegen kommt keiner an.
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Ja wenn das der Sugano so gemacht hat, können wir ja hier aufhören. Finde zwar weder den FR, noch den 401 so richtig prall (Koetsu mag ich), aber dagegen kommt keiner an.
Aufhören die guten Reibradantriebe schlecht zu reden!
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Aufhören die guten Reibradantriebe schlecht zu reden!
Macht doch keiner hier.
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Ja wenn das der Sugano so gemacht hat, können wir ja hier aufhören.
Das ist bekanntlicherweise genau das Ziel, wenn man ein Authoritätsargument anführt.
Nebenbei: Die BBC hat Mitte der 70-er Jahre die Garrards typischerweise gegen verschiedene Varianten des Technics SP-10 oder gegen den ebenfalls direktgetriebenen EMT 950 ausgetauscht.
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Die BBC hat Mitte der 70-er Jahre die Garrards typischerweise gegen verschiedene Varianten des Technics SP-10 oder den ebenfalls direktgetriebenen EMT 950 ausgetauscht.
Ja, aber das hat nichts mit dem Klang zu tun, der über die alten Reibradler natürlich besser war. Aufgrund der räumlichen Enge war es nicht mehr möglich, jeweils mindestens fünf davon am laufen zu halten. Da einige der Moderatoren, die ja damals auch noch DJs waren, es sich einfach nicht abgewöhnen konnten, nach dem Plattenwechsel den Spieler auszuschalten, mussten immer drei in Reserve laufen, während die anderen ihre 30 minütige Hochlaufzeit hatten, in der sie die richtige Drehzahl erreichen und halten konnten. Da hat man dann irgendwann schweren Herzens die klanglich minderwertigen, aber praktischeren Plattenspieler mit Direktantrieb genommen, obwohl das nun wirklich nicht das Gleiche war.
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Ich finde es schon seit langer Zeit irgendwie merkwürdig, das Rundfunkanstalten als das Maximum der Schallplattenwiedergabe gelten, Discotheken und Nachtclubs aber oft abschätzig betrachtet werden.
Na ja. Das mag bei den meisten Discoanlagen vielleicht vom Plattenspieler bis zum Mischpult gelten. Ab da ging's dann meist steil bergab mit der Tonqualität.
Ich war von 78 bis 95 als DJ unterwegs und erst ab Mitte der 80er setzten sich die 1210er und das Dynacord M1 Mischpult so langsam auch in der Breite in den neueren Läden durch. Davor gab es alles mögliche an Plattenspielern, oft und gerne die kleinen Dual. Und irgendwelche Mischpulte mit unbekanntem Rauschfaktor. Verstärker und Boxen waren meist schon bei mittelhoher Lautstärke an der Leistungsgrenze. Wenn die Bude voll war... nein, ich mag mich nicht daran erinnern. Nadeln wurden nicht nach 500 Stunden oder gar monatlich getauscht, sondern wenn sie keine Platten mehr abspielen konnten. Oft gab's nicht mal eine Ersatznadel bzw. mußte diese beim Chef persönlich abgeholt werden... Ersatzriemen??? Habe ich in meiner ganzen Zeit keinen gesehen.
Ganz zu Schweigen von der Behandlung der Platten. Es hat niemanden interessiert, ob da Fingerabdrücke, Staub oder Kratzer drauf waren. Solange sie spielbar waren wurden sie auch gespielt oder bei Bedarf neu gekauft. Was aber selten vorkam, weil die Lieder vorher meist eh ihren Zenit überschritten haben.
Es mag schon sein, daß einige Großraum-Discotheken wirklich gute Anlagen hatten, aber die Mehrzahl der Discos leider nicht. Hauptsache laut, viel Bass und viele blinkende Lichter. Die Mädels mußten auf der Tanzfläche zappeln, damit die Männer beim Saufen was zu Gaffen hatten. Der Zweck heiligte die Mittel, denn unterm Strich zählte nur der Umsatz.
Discotheken mit Rundfunkanstalten zu vergleichen geht einfach nicht.
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Das ist bekanntlicherweise genau das Ziel, wenn man ein Authoritätsargument anführt.
Welches Ziel?
Wäre das Anführen von angeblich gemessenen Messwerten nicht ebenso ein Authoritätsargument? -
1. Das ist weiter oben bereits ausgeführt.
2. Nein, Messwerte sind keine Personen, sogenannte "Autoritäten".
Discotheken mit Rundfunkanstalten zu vergleichen geht einfach nicht.
Auch bei Radiostationen waren keineswegs immer die Flagschiffe von Garrard, EMT und Technics im Einsatz. Viele kleine Privatsender, wie die Local Channels in den USA, hätten sich wahrscheinlich den all inclusive Service von beispielsweise EMT gar nicht leisten können.
Vielleicht tu ich ihm ja Unrecht, aber wenn ich mir z. B. den BBC-Tonarm ansehe, ...
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. ... der auch mit Technics SP-10 kombiniert wurde, dann kommen mir doch leichte Zweifel auf, ob der für den Heimanwender wirklich unbedingt begehrenswert ist, nur weil er von der BBC benutzt wurde.
Aber vielleicht ist er nur nicht einer bestimmten Sorte von HiFi-Autoren oder gewissen audiophilen Geheimzirkeln zu einem günstigen Zeitpunkt in die Hände gefallen. Die hätten dann möglicherweise wahre Wunderdinge über diesen Tonarm berichten können und schon wäre eine weitere "Legende" geboren gewesen.
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