Der virtuelle Analogstammtisch, rund um das Thema Phono und Analog

  • @ Detlef ... ich habe mich ausschließlich auf die Geräte (Anlage) von Harmut bezogen. So steht es in meinem Beitrag. Bitte genau lesen. Weiterhin spekuliere ich nicht und ich habe nicht behauptet das andere Mitglieder einen Reibradspieler nicht kennen.

    VG Thorsten





    stst motus / SUPA 2.0 / RV mit RS-1009 / Triangle Scalene

    Mitglied der AAA

  • möcht ich auch zu gern wissen :rolleyes:




    tout au contraire - schlechte Kabel hört man immer ’raus!


    dito,ganz besonders mit richtig guten Kopfhörern,der akustischen lupe sozusagen..dagegen versagt jeder Test mit LS schon im Vorfeld.
    Im übrigen finde ich alle nur möglichen anstrengungen auf der suche nach der Akustischen Wahrheit und bestmöglichen Wiedergabequalität für unterstützenswert und nützlich.


    viele grüße
    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • suche nach der Akustischen Wahrheit und bestmöglichen Wiedergabequalität


    … definiere bitte "akustische Wahrheit" - wer kann Einspielung, den dabei entstandenen Träger und das verkaufte Produkt vergleichen und bewerten? Zumal, wenn wie bei Klassikaufnahmen zig Mikrofone über den Raum verteilt und nachträglich abgemischt werden? LIvekonzerte von Bands völlig anders abgemischt werden als deren Tonträger?


    "bestmögliche Wiedergabequalität" hingegen kann ich leichter nachvollziehen: Dynamik, Details, Transparenz (?). Dinge, die mein 1219 mit MG-91 an einem lieblosen Sony Phonozug meiner Kompaktanlage im Vergleich zu meinem "neuen" Yamaha CX-2 eher "schlechter" konnte. Der kann Transparenz und Auflösung, für "Punch" braucht es einen NAD 912.


    Und damit geht es mir jetzt wie auf einer Veltliner Verkostung vor einigen Jahren:
    - auf (sehr) hohem Niveau sind Ausbaufehler und Unterschiede nur im Direktvergleich merkbar, niemals im Gedächtnisvergleich.
    - Fehler wie Schwefelgeschmack sind immer benennbar
    - Unterschiede sind bestenfalls nachvollziehbar beschreibbar
    - die Kohlensäure, die der/die eine mag, stört den/die anderen, der/die eine mags lieber pfeffrig oder vollmundig oderoderoderoder


    Und wo ist die "Wahrheit"?


    *verwirrtbin*
    Michael


    PS: zwischen dem CX-2 und dem 912 stecken NVA Sound cords, weil die den "Bumms" vom 912 mit "Transparenz" bekämpfen im Gegensatz zu QED direktionalen Kabeln, die den Klang eher "wollig" machen. Also eigentlich beide "schlechte" Kabel, die aber bestimmtes "Sounding" von Geräten ausgleichen helfen können …

    hört 33, 45 und 78 UPM mit diversem Gedöns …

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  • Moin


    Quote

    möcht ich auch zu gern wissen :rolleyes:


    Andere Frage:
    Auf was beschränkt sich denn die, für einen solchen Zweck "geeignete Auswahl", an Tonträgern für einen amtlichen Test?


    Vielleicht das übliche amtlich abgesegntete audiophile Gezirpe das jeder windig zusammengeschusterten 2 Wege Tischhupe mit 6 Zöllerchen TMT das überleben sichert?
    Um es mal, etwas modifiziert /entschärft mit J.E. (R.I.P) zu sagen.


    Grüße
    Herbert

    EV Sentry 3_SEQ _2xSPL Vitalizer mk 2-T_EMT TSD 15N SFL_SME 3_Thorens 126-3_Camtech Phono_Parasound HCA 1200 II_P/HP 850_ CDP/DAC 1000

    Geschwurbel: Die highfidele Mücke mutiert binnen Gedankenfrist mittels "Wort-, Satzakrobatik" zum Elefanten. ;)

    The post was edited 2 times, last by HerEVoice ().

  • Also wenn ich mir da ansehe welche Tonabnehmer untereinander verglichen wurden, denke ich daß die Unterschiede nicht groß sind, da die verwendeteten TA doch einen ähnlichen Klang haben.
    Interessanter wäre für mich, wie die Unterschiede sind, wenn ein wirklich sehr guter TA verwendet werden würde.
    Denke das bei einer perfekten TA/TA Kombi im obersten Bereich, die Unterschiede wesentlich größer wären.
    Dieter

  • @ Gingham
    Das Interesse steht dir frei. Mir ging es auch garnicht um den TE und seinen Test, eher darum wie er hier fraktionsweise instrumentalisiert wird.

  • Hartmut hat festgestellt
    das Marmelade Fett enthält :D
    Ja, nee, is klar: Mit gepimpten Lencos, klapprigen SME-Tonarmen und Allerwelts-TAs is doch eh alles wumpe, das Testergebnis also kein Wunder.
    Hätte er gar nicht testen müssen, wussten wir schon :D


    Den Zweiflern empfehle ich, bei Hartmut einen Hörtermin zu vereinbaren. Mit oder ohne diesen Test, egal. Es kann aber sein, das Euch dabei die Luft wegbleibt und ihr befürchtet, euer High-End Equipment daheim könnte kaputt sein :thumbsup:

  • Den Zweiflern empfehle ich, bei Hartmut einen Hörtermin zu vereinbaren. Mit oder ohne diesen Test, egal. Es kann aber sein, das Euch dabei die Luft wegbleibt und ihr befürchtet, euer High-End Equipment daheim könnte kaputt sein :thumbsup:

    Hört hört 8)

  • Ja, nee, is klar: Mit gepimpten Lencos, klapprigen SME-Tonarmen und Allerwelts-TAs is doch eh alles wumpe, das Testergebnis also kein Wunder.


    Hätte er gar nicht testen müssen, wussten wir schon

    Gibt es da eigentlich eine direkte Korrelation zwischen nix hören und nix verstehen? Was hier eingewandt worden ist, war, dass eventuell der Unterschied zwischen den getesteten Probanden schlicht nicht besonders groß ist, so dass eben keine signifikanten klanglichen Abweichungen gehört wurden. Über die absolute Qualität der Wiedergabe wurde keine Aussage getroffen. Ich kenne zwei von den drei Pres und da liegt nicht viel dazwischen. Die Phonomena war z. B. bei mir nicht in der Lage, die Qualität eines Shelter 501 II in vollem Umfang darzustellen. Das konnte erst ein silver cube. Die Phonomena ist dennoch schon eine sehr gute Phonovorstufe.


    Mir ging es auch garnicht um den TE und seinen Test, eher darum wie er hier fraktionsweise instrumentalisiert wird.


    Genau so sieht es aus!

  • Moin,


    ich habe jetzt keine Vorstellung von Hartmuts Anlage. Gibt es eine genauere Beschreibung und Bildmaterial für einen ersten Eindruck davon?
    Nachdem ich das Thread Thema einmal überschlafen habe, möchte ich mich doch gegen allzu viel Gleichmacherei aussprechen. Auch wenn eine Anlage auf sehr hohem Niveau spielt klingen verschiedene Komponenten beim Einwechseln nicht alle gleich.


    Ich war schon bei unzähligen A/B/C-Vergleichen und Shootouts zugegen. So erinnere ich mich z.B. an die Ergebnisse eines Vergleichs von damaligen High-End Phonovorstufen im SWR Stuttgart bei dem auch einige AAA-Forianer zugegen waren. Als Kandidaten die sehr krass unterscheidbar waren - nicht nur wg. minimaler Lautstärkeunterschiede - möchte ich nur die Röhrenvorstufe von Vacuumstate nennen und die X-Ono. Diese beiden Vorstufen sind fraglos sehr gut, haben aber jeweils eine völlig andere Klangcharakteristik.


    Mein Fazit: Ganz so einfach ist das alles nicht, auch wenn Hartmut glaubhaft darstellen konnte, dass es in seinem Setting kaum Unterschiede gab. Was beweist es genau nochmal?


    Achso nochwas: Ganz weit oben hatte ich schon mal nach der Musik (Aufnahme) gefragt die gehört wurde und die als Referenz genommen wurde. Später fragten auch noch andere danach. Diese Info wäre ebenfalls noch hilfreich.

    The post was edited 4 times, last by ComputerAudiophile ().

  • ich habe jetzt keine Vorstellung von Hartmuts Anlage


    Die beteligten Komponenten sind im Eröffnungsbeitrag eigentlich beschrieben. Ich denke aber nicht, dass die hier konkret genutzte Anlage an der grundsätzlichen Diskussion wirklich etwas ändert.

    Steve Albini: "I don't use computers to make records. I use tape machines, like nature intended. I use computers for correspondence, arguments, poker and porn."

    The post was edited 1 time, last by Brunolp12 ().

  • Moin Bruno


    ja, aber bildhaft kann ich es mir halt nicht so recht vorstellen. (Bin ein visuell orientierter Mensch)
    Ansonsten hast Du sicher Recht. Man muss seine Erfahrungen selbst machen und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.


    Meist sind Schilderungen von Fremderfahrungen kaum mit den eigenen vereinbar.

  • Hallo,



    ich habe den Test auch mit Kopfhörer (Audio Technica ATH AD700) durchgeführt.
    Das war das erste was ich gemacht habe, da der Funk LAP doch so einen super KHV mit an Bord hat.
    Das mit dem KHV, kann ich nur bestätigen.
    Ich möchte aber auch noch eins klar stellen.
    Mein Raum ist akustisch total optimiert und ist mit einem Abhör- oder Regieraum gleich zu setzen.
    In meiner Galerie gibt es noch ein paar ältere Fotos. Die sind aber leider nicht mehr ganz aktuell.
    Als Plattenmaterial wurde unter anderem folgendes auf gelegt:


    Esther ATR Mastercut, Concierto de Aranjuez und Andaluz Academy of St. Martin
    in the Fields Neville Marriner, Amanda Mc Broom Dreaming, Chris Rea Shamrock
    Diaries, Paul Simon Graceland, Santana Zebop, um nur ein paar zu nennen.


    Ich habe auch dabei festgestellt, dass es Scheiben gibt mit denen geht es nicht wie z.B. Fleetwood Mac Rumours.
    Das sind scheinbar sehr unterschiedliche Pressungen, die ich da besitze weil eine etwas lauter ist.
    Ich werde mir in der nächsten Zeit noch einen neuen Satz a 3 Stück von einer guten Pressung zu legen.
    Zu den Phonovorstufen möchte ich noch bemerken, dass die Phonomena in USA extra für die Benz Systeme entwickelt wurde.
    Ein guter Bekannter von mir hat z.B. noch eine North Star Design mitgebracht und die wurde auch in den Test mit einbezogen.
    Mir persönlich ist es eigentlich egal ob die Unterschiede groß oder klein sind.
    Für mich war eigentlich zu klären ob die These stimmt, die immer wieder aus der alten Zeit kommt,
    dass Mitarbeiter von der Deutschen Grammophon zum Testen der Pressungen nur einen großen Dual zur Verfügung hatten,
    weil einfach behauptet wurde der langt, weil in der Rille eh nicht mehr drin ist.
    Dieser Anekdote wollte ich eigentlich nur nachgehen, ob da was dran ist.
    Für mich habe ich dabei festgestellt, wenn man mit der Anlage ein sehr hohes technisches Niveau erreicht hat,
    ist aus der LP nicht mehr heraus zu holen.
    Die Frage warum ich eigentlich drei oder sogar des Öfteren vier Dreher rumstehen habe hängt einfach mit dem Hobby zusammen.
    Bevor ich den Funk LAP hatte, war ich ja auch noch in dem Glauben die Teile sind extrem unterschiedlich in der eigentlichen Wiedergabe.
    Ich hatte zwar immer versucht die Teile mit einem Bruel & Kjaer 2209 ein zu Pegeln, das hat aber nie so richtig funktioniert.
    Zu meinem Transrotor möchte ich noch anmerken, dass dieser mit dem eigentlichen Hydraulic nicht mehr viel Gemeinsames hat.
    Das Chassis ist zusätzlich bedämpft, der Teller, der ja wirklich nur für das Auge ist,
    hat die originale Räke Verbundglasplatte mit der Räke-Ansaugung.
    Ich gebe allen Recht, die behaupten, dass der im Original nicht besonders gut ist.
    Des Weitern muß ich leider wieder einmal feststellen, dass dieser Thread von einigen hier schriftlich aus der untersten Schublade bearbeitet wurde.


    "!!!Ich hoffe die, die sich angesprochen fühlen denken einmal darüber nach!!!"


    Gruß aus Wiesbaden


    Hartmut


    P.S. Ich möchte mich noch für die vielen Danksagungen bedanken. Das hätte ich so nicht erwartet.

  • Bleib doch mal so entspannt, wie Du es von anderen erwartest...


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    LINN - MastersounD - hORNS


    Just listen

  • Danke Hartmut,


    jetzt habe ich in Deiner Galerie ein paar Bilder gefunden. Man muss zu den älteren Einträgen durchblättern... :)

  • Mein Reden - 85% ist Psychoakustik. Besonders im digitalen Bereich sind die Unterschiede sehr gering. Mit dem Pioneer Lx88 habe ich seit langem mal ein Gerät, wo ich denke, dass es besser klingt, als ein Standartgerät. Ob bei meinem Plattenspieler die OM 10 oder OM40 darunterhängt höre ich schon noch raus. Aber ich vergleiche auch nicht mehr - wenn es gefällt, bleibt es.

    LS: Klipsch Heresy III, Vorstufe: Crimson 610B, Endstufe: Crimson 620B, Vollverstärker: AMC XIA, CD: Naim CD3, Blu-Ray: Panasonic DMP-UB900EGK, Plattespieler: Reson RS1 m. Ortofon 2M Blue, Phonostufe: Albs RAM IV

    The post was edited 1 time, last by benne ().