Vergleicht man die FAT mit dem bekannten RCA-Verstärker, fallen die höheren Impedanzen auf und die Röhren ECC83/12AX7. Hier habe ich ein Simulationsmodell der 12AX7 von Duncan Amplification verwendet.
Bei 5 mV Eingangsamplitude mit 1KHz gibt es hier 600 mV Ausgangsamplitude. Die Verstärkung ist also deutlich höher. Die Verzerrung liegt bei 0,06% bei der hohen Abschlussimpedanz. Im Vergleich ist das aber nicht schlecht, weil ja auch die Amplitude am Ausgang ca. doppelt so hoch ist.
Die angeblich zulässigen 180pF am Ausgang verträgt er aber nicht gut. Es gibt einen Höhenabfall von ca. 2 DB, der ohne die Kapazität nicht vorhanden ist.
Ohne 180pF:
Mit 180pF:
Der „Alte“ ist zwar lauter aber nicht so praxistauglich bezüglich des Abschlusses. Schließt man den mit 50KOhm ab, verliert er an Verstärkung und die Verzerrungen gehen hoch. Der FAT hat mehr im Ärmel. Nach meinem Stand benimmt sich der FAT in der Simulation wie geplant.
Sicher kann man mit dem Konzept auch endlos herumspielen: Entzerrung 2-stufig mit dem nachfolgenden Poti als Teil der Entzerrung, aktive Entzerrung……
Viele Grüße
Jörg
