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  1. Analogue Audio Association
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  4. Phono - Restaurierung und Selbstbau

F.A.T. : der Technik, Konstruktion und Aufbau Thread

  • McRiem
  • 8. April 2016 um 22:14
  • JRO
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    • 28. Oktober 2023 um 19:06
    • #1.281

    Vergleicht man die FAT mit dem bekannten RCA-Verstärker, fallen die höheren Impedanzen auf und die Röhren ECC83/12AX7. Hier habe ich ein Simulationsmodell der 12AX7 von Duncan Amplification verwendet.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Bei 5 mV Eingangsamplitude mit 1KHz gibt es hier 600 mV Ausgangsamplitude. Die Verstärkung ist also deutlich höher. Die Verzerrung liegt bei 0,06% bei der hohen Abschlussimpedanz. Im Vergleich ist das aber nicht schlecht, weil ja auch die Amplitude am Ausgang ca. doppelt so hoch ist.

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    Die angeblich zulässigen 180pF am Ausgang verträgt er aber nicht gut. Es gibt einen Höhenabfall von ca. 2 DB, der ohne die Kapazität nicht vorhanden ist.

    Ohne 180pF:

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    Mit 180pF:

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    Der „Alte“ ist zwar lauter aber nicht so praxistauglich bezüglich des Abschlusses. Schließt man den mit 50KOhm ab, verliert er an Verstärkung und die Verzerrungen gehen hoch. Der FAT hat mehr im Ärmel. Nach meinem Stand benimmt sich der FAT in der Simulation wie geplant.

    Sicher kann man mit dem Konzept auch endlos herumspielen: Entzerrung 2-stufig mit dem nachfolgenden Poti als Teil der Entzerrung, aktive Entzerrung……

    Viele Grüße

    Jörg

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    • 28. Oktober 2023 um 21:04
    • #1.282

    Hallo Jörg,

    danke für Deine Ergebnisse.

    Soweit ich mich erinnere, hatte mk_ vor einigen Jahren bereits die Schaltung simuliert und ihr eher schlechte Noten gegeben... 😉

    Was Frequenzgang, Verstärkung und Klirr angeht, bewegen sich die Ergebnisse im erwarteten Rahmen.

    Alleine die Abtastverzerrungen liegen idR um den Faktor 10 höher. Deswegen ist die ECC189 auch im grünen Bereich.

    Gain: mir ist lieber, die Leute drehen am Vorverstärker weiter auf. Im Umfeld passiver Riaas ist die FAT nicht leise.

    Vom Eigenrauschen her ist die FAT sowieso jenseits von gut und böse.

    Untere Grenzfrequenz: zugunsten einer vernünftigen Rumpel Unterdrückung ist die untere Grenzfrequenz mit Bedacht gewählt.

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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    • 28. Oktober 2023 um 22:02
    • #1.283

    Hallo nochmal,

    an der FAT habe ich tatsächlich nur das Netzteil mit der Siebkette simuliert (Duncanamps PSUD).

    Die eigentliche Schaltung ist nur solide durchgerechnet.

    Gruss,

    Dieter

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    • 28. Oktober 2023 um 22:19
    • #1.284

    Hallo Dieter,

    Also die RIAA-Kurve hast du bestimmt exakt ausgerechnet.

    Bezüglich des Rauschens sind andere (Röhren-)Verstärker vermutlich schlechter. Alleine unüberbrückte Kathodenwiderstände bringen Rauschen mit. Und wenn die dann noch jenseits von 2K (ECC83) groß sind.... Deine Schaltung ist ja recht niederohmig. Das muss doch einen Vorteil bringen.

    Oder meintest du mit jenseits von gut und böse: Unter Röhrenverstärkern top :)

    Leider beinhalten die Röhrenmodelle keine Simulation des Rauschens. Vielleicht setzt man einfach als Gridstopper 1kOhm mehr ein und hat dann so etwas wie einen equivalenten Rauschwiderstand.

    Ich hab einen Röhrenpre ähnlich Audio Research SP3/SP6 (aktivve Entzerrung, 3-stufig, schöne Rechnerei) seit 30-Jahren in Betrieb. Durch die Gegenkopplung ist er aber langzeitstabil. Große Widerstände und nicht überbrückte Rks. Der ist im Rauschen sicher schlechter als der FAT.

    Die SP6 original hatte nur 50-fache Verstärkung. Die FAT ist schon ausreichend laut.

    Die Kurven für die ECC189 waren echt widerspenstig. Das würde mich eher von dieser Röhre abschrecken. Aber wenn das eh in den Abtastverzerrungen untergeht...

    Bei meinem sind die Schalter jetzt durch. Ich denke, ich werde die FAT mal probieren. Die kann das gleiche wie andere mit einer Stufe weniger.

    Falls du also irgendwann wieder eine Version auflegst, wäre ich gerne dabei.

    Viele Grüße

    Jörg

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    • 28. Oktober 2023 um 23:21
    • #1.285
    Zitat von JRO

    Falls du also irgendwann wieder eine Version auflegst, wäre ich gerne dabei.

    Ich habe bereits länger die Teile für die FÄZWO eingekauft. Dort ist eine andere Heizspannung vorgesehen, passend dazu die anderen Röhren. Allerdings möchte ich erst mal selbst eine Version aufbauen, bevor ich welche ausliefere.

    Riaa Filter: man kann tatsächlich von einem funktionierenden Werte Quartett als Startwerte ausgeben und dann über Dreisatz hoch oder runter skalieren. Danach muss man noch über Quellwiderstand usw. nachdenken und alles einrechnen aber auch das ist kein Hexenwerk. 😉

    Gruss,

    Dieter

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    • 29. Oktober 2023 um 14:01
    • #1.286

    Da meine Bastelei eine aktive Entzerrung hat, musste ich auch etwas tiefer einsteigen. Mittlerweile habe ich die Berechnung für einige Entzerrungen (aktiv und passiv) in einer EXCEL-Datei abgelegt.

    Bei Bedarf kann ich die gerne zur Verfügung stellen. Ich bin nicht "vom Fach" und habe daher keine berufliche Verwendung dafür und kann die bedenkenlos weitergeben.

    Grüße Jörg

  • Hatti
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    • 13. März 2024 um 17:43
    • #1.287

    Moin, ich habe vor ein paar Tagen einen der ersten Teilesätze, aus 2016, gekauft.

    Alles sortiert

    Fat Phono Bauteile vorsortiert

    und ich habe eine kleine Frage:

    Wer bekommt den Kühlkörper?

    LM2940T oder LM7806cv3

    Grüße Hartmut

    "Und wenn du denkst es geht nix mehr, kommt von Irgendwo Etwas besseres her"

    ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell

    2 Mal editiert, zuletzt von Hatti (13. März 2024 um 18:08)

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    • 13. März 2024 um 18:34
    • #1.288

    Hallo Hartmut,

    der 6V Regler (7806) hat die höhere Verlustleistung, also bekommt er den Kk.

    Gruss,

    Dieter

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    • 20. März 2024 um 19:36
    • #1.289

    Moin,

    er läuft!

    Vielleicht nicht der Schönste geworden, aber günstig und nachhaltig, mit recyceltem Alublech und recycelter Holzkiste, passend zu meiner TubeOne und den SE12spezial ClassA Endstufen (BuscherNachbauten).

    FAT phonopre Bausatz aus 2016

    Die Schaltung hängt komplett an den Röhrensockel und die Transistoren für die Heizungsstabilisierung sind isoliert auf ein Alutrennbrett gekommen.

    FAT phonopre Bausatz aus 2016

    Wenn der Deckel drauf ist, sieht man das wilde Chaos im Innern nicht :)

    FAT phonopre Bausatz aus 2016

    Es kommen seit 2 Stunden angenehme Töne... Am Eingang sitzt ein DUAL 741 mit AT20SLA. Hinter dem Phonopre sitzt die TubeOne und als Verstärker laufen wahlweise die Buscher SE12spezial oder SE25spezial.

    Schönen Abend, Hartmut

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    • 21. März 2024 um 17:58
    • #1.290

    Moin,

    schön, dass es Gefallen findet.

    Mir sind 2 Fehler unterlaufen:

    Ich weis nicht wie ich auf 741 komme? Es ist ein Dual 704.

    Und als ich heute andere Doppeltrioden probieren wollte stellte ich fest, dass ich den Umschalter für die Heizung falsch angeschlossen habe. Daher bleibt die 812er zunächst, bis ich wieder eine Laptopmusikphase habe.

    Edit; Hier stand Blödsinn ich hatte n Knoten in meinen Gedanken?


    Der FAT ist auf Alle Fälle eine Steigerung zu meinen RJM VSPS 5.2b und bereitet große Freude.

    Vielen Dank an Dieter für diesen super Phonopre.

    Grüße, Hartmut

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    Einmal editiert, zuletzt von Hatti (21. März 2024 um 18:06)

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    • 21. März 2024 um 18:25
    • #1.291

    Hallo Hartmut,

    schön, dass es gut funktioniert.

    Die Ecc812 läuft mit 6,3V und ohne Heizfadenmitte, also würde auch die 6BQ7 funktionieren.

    Gruss,

    Dieter

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    2 Mal editiert, zuletzt von McRiem (21. März 2024 um 18:41)

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    • 21. März 2024 um 20:12
    • #1.292

    Hallo Dieter,

    Danke, stimmt! Die 6BQ7 habe ich gleich mal gesteckt - scheint noch etwas harmonischer zu spielen. Muss das später , wenn meine Rüsselpest wieder verschwunden ist, noch einmal vergleichen.

    Habe auch Siemens PC86 bestellt. Die kommen nächste Woche.

    Grüße, Hartmut

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  • rolf N
    Es geht auch anders....
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    • 22. März 2024 um 09:46
    • #1.293

    Hallo zusammen,

    habe eine gebrauchte, super schön aufgebaute F.A.T. erworben. (Danke Jürgen!)

    Sicher war das schon mal hier im Thread Thema: kann mir jemand sagen wie hoch die Eingangskapazität der Schaltung ist?

    Vielen Dank schon mal vorab in die Runde.

    rolf

  • jules
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    • 22. März 2024 um 11:28
    • #1.294

    Hallo Rolf,

    ich zitiere mal den Erschaffer:

    Beitrag 157 Eckdaten

    Eckdaten Röhrenteil:

    MM Verstärker mit 40,4dB (Faktor 105) Spannungsverstärkung @ 1kHz und ca. 3,3kohm Ausgangswiderstand; zum Betrieb an Line Eingängen von 47kohm oder höher.

    5965 oder 6BQ7 anstelle Ecc812: 39dB (Faktor 91) Spannungsverstärkung @ 1kHz und ca. 3,3kohm Ausgangswiderstand

    12AV7 oder 6N1P anstelle Ecc812: 37dB (Faktor 74) Spannungsverstärkung @ 1kHz und ca. 3,8kohm Ausgangswiderstand

    Angabe einer Empfindlichkeit hat eigentlich nicht viel Sinn, denn das wäre sowas wie: für z.B. 500mV am Ausgang bräuchte man xy mV am Eingang -> sowas lässt sich trivialerweise über die Spannungsverstärkung zurückrechnen. Ok ?

    Beitrag 179 Eingangskapazität

    Mit statischer, Einbau- und Miller-Kapazität der PC86 wird die F.A.T. circa 80pF Eingangskapazität erreichen.

    Grüße Jürgen.

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    McRiem
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    • 23. März 2024 um 09:48
    • #1.295

    Hallo Hartmut,

    auch wenn Siemens drauf steht, kann alles mögliche drin sein.

    Zitat von Hatti

    Habe auch Siemens PC86 bestellt.

    Pauls-Roehren Roehren, Radios, Verstaerker und anderer Krams

    Grüße,

    Dieter

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    • 23. März 2024 um 11:26
    • #1.296

    Moin,

    oh, ich dachte das ist wie bei "Nutella" - egal, die waren günstig und entweder sind sie brauchbar oder nicht.

    Von der kleinen Italienerin (von der Stefan Heistf) schwärmte habe ich auch welche gekauft. Die sind noch auf dem Versandweg. Magnadyne 6T27

    So ist ja auch nicht klar, ob ich mit jeglicher vorgeschlagener Kombi auch glücklich werde. Da sind ja auch unterschiedliche Vorlieben. Immerhin habe ich die Anlage von Stefan schon paar mal hören dürfen, was allerdings auch schon ca. 12 Jahre her ist.

    Ich habe es nun sogar geschafft alle 1295 Beiträge in diesem Tread durchzulesen, was sich durchaus gelohnt hat.

    An der Heizungsregelung muss ich auch die Reihenfolge Diode-Kondensator ändern.

    Mit der aktuellen Röhrenkombination Valvo PC86 und die 6BQ7 bin ich schon sehr zu frieden. Das kann auch so bleiben - es ist der Spieltrieb andere Röhren zu probieren. Es kostet auch nicht so viel und eine teure Telefunken ECC88 habe ich auch noch liegen.

    Interessant ist noch die kapazitive Anpassung. Da habe ich noch nicht verstanden, wie ich das berechnen kann, um im Parallelchinch einen kleinen Kondensator zu stecken. Gibt es da Richtwerte um sich mit try and error ranzutasten? Mein System ist ein AT20SLA und freut sich über 100 bis 200pF

    Laut Jürgen hat die FAT ca. 80pF

    das Kabel ist da auch noch. Kann ich das Sinnvoll messen? Hatte irgendeinen Schätzwert xpf je Kabellänge gelesen, aber weiß nicht mehr wo!

    Grüße Hartmut

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    • 23. März 2024 um 13:00
    • #1.297

    Moin,

    Heizung ist jetzt auch Alles richtig verdrahtet.

    LM2940 - Condi - Diode

    Heizungsumschalter

    Röhrenpin 4 - 9 - 5 auf 6,3 - 0 - 6,3 Volt

    Röhrenpin 4 - 9 - 5 auf 0 - 0 - 6,3 Volt

    und gleich die 5965 gesteckt.

    Töne kommen raus, immerhin funktioniert es. Der Klang verändert sich...

    nee, das war, so auf die Schnelle gehört, mit der 6BQ7 schöner.

    Vielleicht teste ich noch mal länger, aber jetzt habe ich wieder umgeschaltet und 6BQ7 laufen.

    Schönes Wochenende, Hartmut

    PS.: Geile Phono <3

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    Thies
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    • 23. März 2024 um 15:47
    • #1.298

    Hatti

    Hallo,

    zu den Kapazitäten.

    bei der Parallelschaltung von Kapazitäten kannst du diese einfach addieren.

    Wenn also die FAT z.B. 80pF Eingangskapazität hat, und z.B. das Phonokabel deines Laufwerkes 80pF hat, dann sieht dein System als Abschluss 160pF.

    Wenn man jetzt noch mit dem Chinchstecker zusätzlich z.B. 47pF dazu schaltet hat man dann in Summe 80pF + 80pF + 47 pF = 207pF.

    Ja, die F.A.T ist wirklich eine schöne Röhren-Phono.

    Ich habe auch eine, und genieße diese auch an meiner Röhren - Anlage.

    Habe ich hier im Forum vor ca 3-4 Jahren gebraucht gekauft.

    War allerdings erst einmal ein Fehlkauf, da nicht richtig Funktional,.

    Das war eher ein nicht ganz geglückter Versuch eines Selbstbauers , der dann bei mir erst einmal durchgecheckt werden musste, und dann richtig gestellt werden musste.

    Wurde mir allerdings als voll Funktionsfähig verkauft =O was jedoch beim ersten Höhrcheck nach 10Sek schon zu hören war, das die nicht in Ordnung war.

    Schlechte Bassperformance, und im Hochtonbereich Kanalungleichheit.

    Die Heizspannung war auf Grund falscher Dioden Verschaltung zu gering, so das die Röhren unterheizt wurden mit 5,6V und auch leichtes Brummen erzeugte.

    Die Unterheizung war auch die Ursache für die schlechte Tieftonqualitäten.

    Im Frequenzschrieb konnte man einen massiven Einbruch in den unteren Frequenzen auch messen.

    Nach richtig Stellung der Dioden als Brückengleichrichter, war das Problem mit der Heizspannung behoben, und auch mit 6,3V dann auch exakt richtig.

    Dazu diverse kalte Lötstellen nachgelötet.

    Eine Lötstelle an einer Lötleiste war gar nicht gelötet, und der Draht der Anodenspannung lag nur lose auf. Ein Wunder das überhaupt ein Signal aus der Phono kam ;) .

    Zum Schluss musste die RIAA Entzerrung noch mal richtig gestellt werden, da eine Seite 7-8dB bei 20kHz abwich von der RIAA Kurve.

    Ein falscher Kondensator, statt 22nF war auf einem Kanal nur 10nF eingebaut.

    Die Kondensatoren der RIAA habe ich dann auf beiden Kanälen durch Röderstein KP 1832 Kondensatoren ersetzt.

    Seit der gründlichen Überholung bei mir läuft sie zu absoluten Zufriedenheit. :)

    Die FAT hatte vor mir sogar zwei Besitzer =O und wurde mir als völlig Intakt und Funktionsfähig angeboten. :rolleyes:

    Aber nach der Reparatur bin ich nun absolut zufrieden mit der FAT, und würde die auch nicht mehr aus der Röhren Anlage raus nehmen.

    Es sei den sie würde noch mal durch eine F.A.T. de Luxe abgelöst werden. 8)

    An der Röhrenanlage mit der FAT ist der Musikgenuß noch einen Tick emotionaler wie an meiner Anlage im Wohnzimmer die hier unten in meiner Signatur steht.

    Ich betreibe die Röhrenanlage mit einem Übertrager Denon AU-340 und diversen MC Systemen,

    Aktuell ein TD 126 MK III mit SME 3009 R, Ortofon MC 30 Super II, Denon AU-340, F.A.T. Audreal XA3200 MK II , QUAD II Endstufen und ALR Take 5 Lautsprecher.

    Ich wünsche viel Spaß beim Musik hören mit der F.A.T

    Gruß Thies

    Dr Feickert Woodpecker II Linear Netzteil, Analogschmiede 22.1.1-12", Hana ML / C.E.C ST930, Analogschmiede 22.1.1-9“ DV Karat 17D2 MKII / AudioLab 8000ppa / Quad Artera Pre / 2x Quad Artera Mono / ALR-Jordan Note 7, Rotwein u. OHREN ( :) )

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  • Hatti
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    • 23. März 2024 um 18:38
    • #1.299

    Hallo Thies,

    danke für die Erläuterung der Kapazitäten. Da ich jetzt nur schätzen kann wieviel pF mein Kabel hat, mache ich also gar nix, da mein System mit 100-200pF glücklich ist. Das war jetzt einfach. :merci:

    Von Deiner FAT hattest Du ja weiter Vorne schon berichtet. Ich erinnere mich. Es sind dann doch Manche mit dem Nachbau überfordert, obwohl Dieter das super aufbereitet hat und ich bewundere auch seine Geduld und Kompetenz bei der Online-Fehlersuche.

    Immerhin bist Du so auch zu einer FAT gekommen. Meine wurde erst gar nicht gebaut - was meiner Meinung einfacher ist, als Fehler zu finden. Ich befürchte bei den Buscher-Projekten wird es auch noch Tränen geben.

    Schönen Abend, Hartmut

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    • 23. März 2024 um 20:21
    • #1.300

    Servus,

    Zitat von Hatti

    Kapazitäten. Da ich jetzt nur schätzen kann wieviel pF mein Kabel hat, mache ich also gar nix, da mein System mit 100-200pF glücklich ist

    wenn man die Steckerchen am Tonabnehmer abzieht, kann man mit einem DMM oder LCR Meter von der Cinchseite reinmessen und somit die Kapazität von Tonarmkabel plus Anschlusskabel messen.

    Gruss,

    Dieter

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