Neumann KH-420 - zu gut und unkompliziert für den High-Ender

  • Da aber passive MB2S (auch aus der Pro Serie) hier als Homeaudio bezeichnet wurden, konnte ich mir den Kommentar nicht verkneifen.


    Vieleicht kommentierst du das dann auch mal auf der Website von PMC, denn ich habe hier nur geschrieben, was ich genau dort gelesen habe.


    Hier sind die Studiomonitore aufgeführt, von denen du die MB3 XBD-A in den Fotos von Truesound wiederfindest.

    PMC bezeichnet diese Lautsprecher als "Professional"


    https://pmc-speakers.com/products/professional/active



    Die MB2 se findest du dagegen unter der Rubrik "Consumer"


    https://pmc-speakers.com/products/consumer



    Also schreib denen mal unbedingt eine E-Mail, wie unzufrieden du mit der Klassifizierung ihrer Produkte bist.


    Gruß

    Michael

  • Weißt du zufällig, welche Weichen sie für das DBA benutzen?


    Gruß

    Michael

    Hallo Michael,


    es wurden 5 mal O 500 und 4 mal O 900 installiert. Die O 900 werden wie gesagt aus Subwoofer Ausgängen der O 900 engesteuert. Das waren Liste in etwa ein Volumen von 130000 Euro inklusive Mehrwertsteuer...und klar gewerblich...Mehrwertsteuer wird gezogen und auch klar bei dem Volumen geht auch noch was mit dem Preis.


    PMC ist auch nicht gerade günstig wie mein Link weiter oben zeigt.


    Wie groß die Lautsprecher in etwa sein sollten hängt natürlich auch von Abhörentfernung und Raumgröße/Raumvolumen ab. Umso größer der Raum und auch Abhörentfernungen umso größer die Lautsprecher...


    Die PMC Lautsprecher gibt es Aktiv und Passiv aber eben bei so einer Installation wie in den Wisseloord Studio wo wirklich sehr aufwendig ausgebaut und renoviert wurde und auch eine ganze Reihe von Fachleuten ein und ausgingen ist es auch kein Thema dann solche PMC Lautsprecher zu modifizieren in dem Sinne das vor den Endstúfen eine digitale Weiche eingebaut eingemessen und programmiert wird...

    Da wurde in Summe sehr sehr viel Geld in die Hand genommen...

    Die Wisseloord Studio wurden Ende der 1970er Jahre vom Elektronikkonzern Philips gebaut für die Polygramsparte...will sagen die Grundsubstanz der Räume und Bauwerke dort wurde ganz speziell für Audio gebaut...das ist nicht irgend so ein Studio...der Bau hat damals Philips Millionen bereits gekostet.

    Darcy Proper und Ronald Prent habe das vor ein Paar Jahren übernommen die Akustik renoviert neue Technik eingebaut...das war schon ein wirklich großes Projekt. Von der Akustik dort kann man nur träumen....da wurden 6 stellige Eurobeträge in die Akustik gesteckt plus der Gebäudekomplex wurde damals mit Gebäudeentkoppelungen schon von Philips gebaut....Das sind Standards die dort umgesetzt wurden zum Teil die man ansonsten nur bei Staatsbauten wie beim deutschen Rundfunk finden konnte....


    Grüße Truesound

  • Letztendlich ist es eh vermessen die 40x40m große Bühne eines AC/DC Konzerts im Wohnzimmer zu erwarten...

    Moin,

    Das scheitert schon im kleineren Maß, zeig mir einen Lautsprecher der in einen normalen Raum,

    die gleiche Realität wie ein Schlagzeug in denselben Raum erzeugen kann. Ich beziehe das nicht

    auf den erzielbaren Maximalpegel.

    Musikhören über Anlage ist den bestmöglichen Kompromiss zu schaffen, wie man das erreicht

    Ist völlig Wumpe aktiv oder passiv.


    Schönen Abend

    Stephan

    "Liebe deine Ecken und Kanten.Denn nur eine Null hat Keine."

  • Also schreib denen mal unbedingt eine E-Mail, wie unzufrieden du mit der Klassifizierung ihrer Produkte bist.

    Ich bin überhaupt nicht unzufrieden. Die MB2SE (consumer) ist eine MB2S (pro) mit Holzfurnier, die es bei den bösen Consumern auch noch aktiv gibt. Früher gab es unter der Pro-Linie bei PMC auch noch die BB5 - das haben die etwas ausgedünnt. Ich störte mich in dem Zusammenhang an der Aussage:

    Aber das ist doch gar kein Studiomonitor, sondern eine reinrassige Hifi-Box. Sieht man schon daran, daß keinerlei technischen Daten veröffentlicht werden.


    Hinzu kommt, daß es ein Passivlautsprecher ist ...

    Mir ist das etwas zu eng gefasst und selbst meine passiven PMC ziehe ich einer KH-120A oder einer Genelec 8040BPM vor, nicht aber einer Neumann 310 oder einer MEG 903K. Mir ist das nur alles zu kategorisch formuliert.

  • Weißt du zufällig, welche Weichen sie für das DBA benutzen?


    Gruß

    Michael

    das wurde mit ProC 28 realisiert denk ich, in Verbindung mit dem genialen Pro M 1012 (der ProC ist ja direkt in der O500 als FIR Filter und Weiche)

    Händler für Audio und Raumakustik

  • Consumer Class:


    https://pmc-speakers.com/produ…tive-series/bb5-se-active


    Studio/ Profi Class:


    https://pmc-speakers.com/products/professional/active/bb6


    Jeweils unter Spezifikationen vergleichen

  • Moin Stephan


    Es gibt sie , die Anlagen die es im kleinen und das nur im kleinen Maßstab hinbekommen .


    Ein Beispiel ist die ML Audio Musical Nova , ein Schlagzeug darüber abgespielt , wird dir dein Scheitel neu gezogen.


    Die dynamischen Abstufungen , sind die Hölle ....und wie Truesound weiter oben aufgeführt hatte , wurde auch dort die Hörbedingungen ..NEU gebaut .


    Der Bau kostete ein Mehrfaches , des Abspielequipment und dies war auch kein Schnäppchen

  • jau, eine Massstab Verkleinerung sieht nicht so gewaltig aus und wir haben halt nur 2 Ohren, aber die tun es.

    Allerdings ist der maximale Abhörpegel begrenzt, wenn man Headroom für Pegelspitzen mit berücksichtigt.

    Nen Scheitel möchte ich mir nicht ziehen lassen, finde ich unangenehm.

  • Nen Scheitel möchte ich mir nicht ziehen lassen, finde ich unangenehm.

    Den könnte man ja wieder geradekämmen, bei mir besteht diese Option

    mangels Haare aber nicht mehr.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Hier sind ein Paar Videos von der Bauphase der Wisseloord Studios Ende der 1970er Jahre...:

    https://www.youtube.com/user/wisseloordstudiosnl/videos


    http://www.jv-acoustics.de/cms…nterview%20Wisseloord.pdf


    Heute nochmal neu gebaut würde einige Millionen Euros kosten....


    Grüße Truesound

  • Nun kommen wir aber von Abhörmonitoren als Heimlautsprecher “missbraucht“, über persönliche anders liegende Preferenzen, auf Superlativen, doch etwas weit vom Thema ab.

    Gut, ich höre auch mit einer großen Horngeschichte, so etwas lässt sich aber unter Beachtung der Physik und Nutzung von moderner Technik (FIR Filter, digital vollaktiv) in die “gleiche Richtung“ bringen,

    wie ein Monitor sich zeigt.

    Sollte ich umziehen müssen (die Zeichen stehen privat so) kann ich mir, wenn der große Hörraum wegfällt, einen Umstieg nicht nur vorstellen.

  • Ja aber das Knacken. Das schreckliche Knacken!

    Man wird immer Gründe finden sich nicht mit derartigen Lautsprechern zu befassen (natürlich ohne nach der Klarstellung des Sachverhaltes zurückzurudern).


    Anstatt dessen freut man sich so etwas zu hören:


    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/69708/


    Vielleicht bin ich einfach noch nicht alt genug.


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Ja aber das Knacken. Das schreckliche Knacken! :meld:


    Gruß

    Michael

    Hihi, mir wäre das wirklich völlig egal.

    Wobei, da muß ich mal einem ganz speziellen Freund, Werkstattmeister bei BMW, ich nenne ihn Schweinchen schlau, drauf ansprechen, daß so etwas bei einem Premiumhersteller nicht sein darf.

    UND mir sind auch die Einspritzventile viel zu laut.

    Um auch noch mal etwas zum Thema zu schreiben, sucht jemand einen Lautsprecher, der ein definiertes, dokumentiertes Abstrahlverhalten mit effektfreien, extrem klirrarmen (bei Wohnzimmerpegel innerhalb der Spezifikation), saubersten Klang bietet, ist er bei den Neumännern gut aufgehoben. Das ist eigentlich alles.

    Gruß, Detlef