Neumann KH-420 - zu gut und unkompliziert für den High-Ender

  • Geräte, die von sich aus immer eine Klangsignatur beimischen, sind für mich unbrauchbar.

    IMMER.....bedeutet was genau jetzt ?


    Das ist einfach erklärt, wie ich das meine. Ein Gerät wie zB. ein Verstärker kann so konstruiert sein, daß er dem Ideal eines verstärkenden Stückchen Drahtes nahe kommt, oder es ist so konstruiert, daß ein ganz besonderer Klang entsteht, der durch die Schaltung und die Bauteile des Verstärkers hervorgerufen wird.


    Um zwei krasse Beispiele zu nennen, einmal der Vorverstärker von Funk Tonstudiotechnik und diametral entgegengesetzt eine Vorstufe in Röhrentechnik von Shindo.


    Da würde ich ganz klar zum Gerät von Funk greifen, selbst wenn der Shindo deutlich billiger zu haben wäre.


    Der Funk läßt mich hören was auf dem Tonträger drauf ist. Wenn ich daran klanglich was ändern will, kann ich das jederzeit tun, muß es aber nicht.


    Mit dem Shindo habe ich diese Wahl nicht. Der drückt der Musik immer seine Klangsignatur auf, ob ich das nun gerade will oder nicht.


    Mehr wollte ich damit nicht sagen.


    Deshalb achte ich so sehr auf Meßwerte, einfach weil ich Geräte mit so wenig eigener Klangsignatur wie nur möglich haben möchte.

    Wenn ich mal "Sound" will, kann ich den trotzdem haben.


    Gruß

    Michael

  • Ein Beispiel würde mir helfen, welchem Lautsprecher Du das Kriterium "heranreichen" zugestehst.

    Gruß

    skeptiker

    Den hier in Rede stehenden Lautsprecher zähle ich persönlich dazu.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Der Funk läßt mich hören was auf dem Tonträger drauf ist. Wenn ich daran klanglich was ändern will, kann ich das jederzeit tun, muß es aber nicht.


    Gruß

    Michael

    nun Bitteschön , welcher entspricht denn deiner -Stück Draht Philosophie:


    Funk MTX MONITOR.V3b-4.2.


    SPL Pro-Fi Director black





  • nun Bitteschön , welcher entspricht denn deiner -Stück Draht Philosophie:


    Funk MTX MONITOR.V3b-4.2.


    SPL Pro-Fi Director black

    Das kann ich dir nicht beantworten. Im Gegensatz zum vorbildlichen Datenblatt der Firma Funk, kenne ich die Daten des SPL nicht.


    http://www.funk-tonstudiotechn…1-techn.Daten-deutsch.pdf



    Und ohne Daten ist ein objektiver Vergleich leider nicht möglich.


    Deshalb würde ich, müßte ich zwischen diesen beiden Geräten eine Wahl treffen, den Funk nehmen. Da wüßte ich was ich bekomme, während ich bei SPL die Katze im Sack bestellen müßte.


    Gruß

    Michael

  • Hmm, jemand der den RME als das Maß aller Dinge beschreibt hat mbMn noch nicht richtig gut Musik gehört. Verstehe mich bitte nicht falsch. Das Ding ist ganz ok, aber auf analoger Seite klingt ein Funk besser und als D/A Wandler hält er auch nicht überall mit. Und die digitale LS Regelung erreicht in keiner Weise das, was ROON in einer 64 Bit Architektur auf einem ordentlichen Rechner zustande bringt. Aber ich weiß jetzt, auf welchem Niveau wir hier diskutieren - auch recht.

    Lg

    Sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • So nicht richtig. Du verwechselt Lautstärke mit Dynamik. Wenn ein Sänger oder Drummer mit seiner Dynamik umgehen bzw. es gelernt hat damit umzugehen und man von dem Unsinn der Nahstmikrofonierung Abstand nimmt, so braucht es keinen Kompressor. Ich habe einge wundervolle sehr alte Masterbandkopien hier, die vor Dynamik strotzen und es macht einen mächtigen Spaß das anzuhören. Die LS sollten das natürlich abkönnen. Einen Snarekompressor nimmt man in der Regel, weil der Transient im Vergleich zum Bauch der Snare sehr hoch im Pegel aber nur sehr kurz ist. Nun drückt/komprimiert man diesen und kann den Bauch lauter fahren. Wenn ich live ein Mischpult von der Vorband übernehme, so sind da meißt auf nahezu allen Kanälen Kompressoren. Der Digitalpultmist macht es ja möglich...Ich deaktiviere bis auf den Gesang erstmal alles und mische erstmal. Hat dann jemand sein Instrument, wie z.B. Keyboardsound nicht unter Kontrolle, dann....Bis jetzt haben sich Leute im Publikum nicht beschwert...

  • Und die digitale LS Regelung erreicht in keiner Weise das, was ROON in einer 64 Bit Architektur auf einem ordentlichen Rechner zustande bringt. Aber ich weiß jetzt, auf welchem Niveau wir hier diskutieren

    Sascha, wieviel Bit Auflösung erreicht denn deine komplette Anlage?


    Nur damit ich mal einordnen kann, auf welchen Niveau du hier diskutierst.



    öhmm , macht/kann mein Smartpone auch

    Ja, dann hör doch damit. Wenn dir das reicht, ist es doch in Ordnung.


    Gruß

    Michael

  • Ja, dann hör doch damit. Wenn dir das reicht, ist es doch in Ordnung.


    Gruß

    Michael

    Michael komm mal runter


    Datenlieferant :

    mit einem OTG Kabel connected ich JEDEN beliebigen DAC - AMP der Welt , zumindest solange es über USB geht ...

    usw.usw

  • Du verwechselt Lautstärke mit Dynamik.

    Tue ich nicht. Nur müssen wir diese Zusammenhänge ja nun nicht in gefühlt jedem Zweiten Thread bis ins Detail ausleuchten.




    Wenn ein Sänger oder Drummer mit seiner Dynamik umgehen bzw. es gelernt hat damit umzugehen und man von dem Unsinn der Nahstmikrofonierung Abstand nimmt, so braucht es keinen Kompressor.

    Wenn der Schlagzeuger aber die harten Schläge als Stilmittel einsetzen möchte und auf deinen Vorschlag mit gebremsten Schaum zu spielen nicht eingehen will?

    Wenn es so knallen soll, wie bei dieser Aufnahme aus 1969?


    Hör mal ab Minute 5:10 rein.




    Gruß

    Michael