Analog-Forum Krefeld 2017

  • Lieber Christian,

    ich habe soeben meine Notizen noch mal überprüft.

    Du hast Recht ! :merci:

    Löfgren A und Baerwald sind gleich.

    Löfgren B wird von Wally favorisiert.


    Weitere Infos:

    80% der Platten werden mit einem Schneidestichel von 92° gefertigt. Bei 92° kann man die Späne in der Herstellung/Fertigung am besten absaugen. Somit ist der optimale VTA ungefähr 91,5° . Wally hatte (aus meiner Erinnerung heraus) VTA's von 87° bis 97° gemessen. Einige gemessene Lyra Systeme hatten einen VTA von >95°. Da weiss man auch, wo die "Auflösung" / Details herkommen...

    1° VTA Korrektur über die Tonarmhöhe entspricht bei einem 9 " Tonarm 4mm. Das heisst, wenn man schreibt, dass die Musik bei 1mm Höhenverstellung "einrastet" spricht man über 0,25° VTA Verstellung. Ich bin nicht sicher, ob das hörbar ist. Ich glaube aber, dass wenn der VTA schon bereits am Tonabnehmer aus dem Ruder läuft, ist jede Tonarmverstellung in die "Falsche Richtung" hörbar ist. Das heisst, wenn ich schon einen Tonabnehmer mit 95° VTA habe, höre ich wahrscheinlich jeder zusätzliche Veränderung in Richtung 96°, usw.

    Habe ich einen Tonabnehmer der die. 91° VTA ungefähr einhält, höre ich bei +_4 mm Höhenverstellung des Tonarmes kaum einen Unterschied. Vielleicht sollte man das Thema in einen separaten Thread kopieren. Oder ich fasse alles noch einmal sauber zusammen.


    LG und Danke für die Korrektur.

    Horst

  • Sehr interessant Horst, erklärt warum ich nicht viel bemerke wenn ich meinen Arm in der Höhe variiere, aber der Tonarm Abstand macht bei meinem SPU sehr viel aus.

    Nichts desto trotz ist das hier der falsche Beitrag.

    Eine Zusammenfassung wäre sehr diskutabel.


    Beste Grüße

    Oliver

  • Hallo zusammen,

    da ich auf eine gewisse "Attacke" im Hören nicht verzichten möchte haben mir besonders die Reflektor bei Andrejs (da haben wir stundenlang schön schräges Teufelszeuch gehört), und die Klughörner im Souterrain gefallen. Natürlich auch Klaus Bensingers Anlage im Workshopraum, die besonders analog gefüttert hervorragend klang. Digital mit viel elektronischen Tiefbass wurde es dann raumbedingt trotz guter Dämpfungsmaßnahmen dann manchmal doch zu viel (da hätte er bei diesem Raum vermutlich noch ein Dutzend Absorber benötigt). Die Dinger können halt richtig Tiefbass 8|


    Ebenfalls top die Valeuraudio und die Wolf von Langa bei Thomas Fast. Sehr schön sauber mit Druck und Tiefbass. Die Silberstatic bei Sperling Audio haben mich wieder an meine alte Liebe zu Flächenwandlern erinnert. Sehr schön!!!

    Dass auch wohnraumtauglicheres Hören mit etwas mehr WAF sehr viel Spaß machen kann haben Lautsprung, hORNS und PMC (bei audioconcept) gezeigt. Natürlich wie immer auch Audionote. Hier habe ich dann auch viel Zeit zugebracht.

    Bei Martina Schöner war es leider immer voll, so daß ich nur einen Seitenplatz ergattern konnte. War aber trotzdem großes Kino und Martina ist immer ein MUSS (eines Tages kaufe ich mir das Laufwerk doch noch...:*).

    Und richtig schlecht fand ich eigentlich keine einzige Vorführung, trotz der kleinen Räume. Vielen Dank an die Aussteller.


    viele Grüße
    Tom

  • Moin,

    mit haben die Vorführungen bei Thomas Fast und Martina Schöner ebenfalls sehr gefallen. Das hatte beides Leidenschaft und Esprit.

    Bei Andreas habe ich die Anlage im Vintageraum auch gut gefunden. Nächstes Jahr höre ich dann tatsächlich auch mal die Eels an. Das neue Schicklaufwerk finde ich optisch auch sehr ansprechend - hervorragend reduzierte Erscheinung.


    Am besten gefielen mir aber mal wieder nette Gespräche mit teilweise alten Bekannten:)

    Vielen Dank für die Organisation, das kann man nicht oft genug sagen.


    Alex

    technology won't save us

  • Neben dem DS Audio DS-002 im AMG-Spieler hat mir auch das Phasemation PP-300

    im Holzakustik-Dreher sehr gut gefallen. Das klang ebenfalls sehr unaufgeregt und

    stimmig. Die kleine Blumenhofer Mini entfesselte zwar keine Bassgewalten, ließ aber

    einen tiefen Einblick in die Aufnahmen zu.


    Bei Thomas Fast hatten mir die "normalen" Versionen von Atlas und Etna im letzten

    Jahr besser gefallen, als die "SL"-Versionen in diesem Jahr. Die werden international

    auch durchaus kontrovers diskutiert. Da sollte dann insgesamt aber für viele (nur

    nicht für jeden Geldbeutel) etwas dabei sein.

  • Dort, wo die Tune Audio Lautsprecher stehen, sehe ich ein wenig Einstein-Equipment. Ist da ne neue Phonostage dabei gewesen? Wenn ja, gibt es Infos dazu?

    Ja das war die neue "kleine" Einstein The Phonostage... da sie mir für den gefragten Preis von 4k ausgesprochen gut gefällt habe ich sie gerne wieder auf der Messe in Krefeld benutzt. Bis zu 74dB und immer ohne Rauschen und Brumm ausschließlich für MC Übertrager gedacht. Tonabnehmer in Krefeld war ein Lyra Kleos...


    Und zur Messe kann nur sagen - das war bis dato die entspannteste deutschsprachige Messe für mich ... 8)

  • Obwohl ich jetzt seit fast 20 Jahren um die Ecke wohne (Verberg), war ich jetzt das erste Mal auf dem Forum. Es hat mir sehr gefallen und ich habe mir auch zwei schöne Bänder von STS und Hemiolia mitgenommen. Was mich persönlich aber am meisten beruhigt hat ist, dass ich keinen upgrade Bedarf für meine Anlage festgestellt habe. Zu Hause schmeckt es nicht nur am Besten, es klingt auch so...

    Gerhard

    LP12; TD124; NAGRA -IVS, -Seven, -Jazz, -VPS, -Classic DAC, -MPS, -CDC, -300p; FUNK -MTX, -Kabel; Open Baffle;

    AAA Mitglied;

  • Zu Hause schmeckt es nicht nur am Besten, es klingt auch so...

    das ist genau mein "Problem" mit dieser Messe, ich fände es schoen, wenn zumindest in den grossen Räumen eine Performance zelebriert wuerde, die einem zeigt, was alles noch möglich ist, auch wenn ich mir die gezeigten Geraete dann vielleicht nie werde erlauben können, gaebe es meiner Hörerfahrung doch eine Richtung, nach der ich meine eigenes Set Up besser beurteilen und womöglich optimieren könnte.


    Fue mich war "früher" der Reiz einer solchen Messe auch immer, dass ich Geraete sehen und hören durfte, die man sich normalerweise nie wuerde erlauben können, wenn dann die Performance noch passend gut ist *perfekt*

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Also ich fand es wieder kurzweilig.

    In manchen Räumen klang es auch wirklich gut. So eine Messe muss man erst mal organisieren, danke an alle Helfer!

    Nun, manchmal habe ich schon bei solchen Veranstaltungen das Gefühl, auf einer Esoterikmesse zu sein, hier ging es aber. Ich hatte auch das Glück, bei Acapelle reinhören zu können und meine, dass der vorgeführte Dreher einen ziemlichen Höhenschlag hatte, geklungen hat das trotzdem nett...

    Thomas Fast hat wieder schön performed. Das kann man sich auch immer antun.

    Wenn nur die weite Anreise nicht wäre, das war wieder länger als ein Arbeitstag mit Überstunden. Was tut man sich nicht alles fürs Hobby an...

    Wenn ich lese, dass 13k€ Dreher Mittelklasse sein sollen, nun ja... was habe ich dann hier stehen? Auf jeden Fall Geraffel, mit dem man schon ganz ordentlich Musik hören kann und was mich finanziell nicht ruiniert hat...

    Und - ich glaube, das hat hier auch schon jemand geschrieben - es ist schön, nach Hause zu kommen, eine Platte aufzulegen und einfach nur zufrieden zu sein.

  • Bei Martina Schöner war es leider immer voll, so daß ich nur einen Seitenplatz ergattern konnte. War aber trotzdem großes Kino und Martina ist immer ein MUSS (eines Tages kaufe ich mir das Laufwerk doch noch...:*).

    ich hatte an anderer Stelle bereits einmal gefragt welches Sie denn hatte? Wer kann helfen?

    501? Auf 401-Basis?


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • @Jürgen: Normalerweise stellt sich ein richtig gutes Hörerlebnis bei einer etwas diffizileren Kette ja erst nach einigen Optimierungen ein. Da ist es aus meiner Sicht schon viel verlangt, wenn es bei der Messe besser klingen soll als zu Hause. Schließlich haben die Aussteller ja nur einen Tag Vorbereitungszeit.

    Daher sind meine Hörerwartungen bei Messen meist nicht allzu hoch.


    Wenn ich mal zurückblicke, hat es die ersten 3 Jahre mit den Altec Voice of the Theatre bei mir auch echt übel geklungen, bis man dann irgendwann weiß an welchen Stellschrauben man drehen kann.

    Grüße,
    Jonas


    "Das Problem bei Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß, ob sie authentisch sind." -Abraham Lincoln-

  • Wenn ich mal zurückblicke, hat es die ersten 3 Jahre mit den Altec Voice of the Theatre bei mir auch echt übel geklungen, bis man dann irgendwann weiß an welchen Stellschrauben man drehen kann.

    3 Jahre ?? Ich hätte das Zeug nach den ersten zwei Monaten wieder verkauft.

    :)

    Gruß

    Bernd

  • ich hatte an anderer Stelle bereits einmal gefragt welches Sie denn hatte? Wer kann helfen?

    501? Auf 401-Basis?


    Grüße von Doc No

    Nein das war ein l´art du son (könnte der Reference gewesen sein) War leider nicht dabei als Martina den vorgestellt hat.

    viele Grüße
    Tom