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  1. Analogue Audio Association
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  4. Phono - Schallplatten- und Nadelreinigung

"Unschädliches" Nassabspielen möglich?

  • soulseeker
  • 12. November 2016 um 21:49
  • soulseeker
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    • 12. November 2016 um 21:49
    • #1

    Hallo zusammen,

    auch auf die Gefahr hin, dass dieses Thema bereits 1000mal in dieser oder jener Form diskutiert wurde - mich interessiert jetzt mal der schädliche Effekt der Nassreingung.

    Darauf gekommen bin ich durch Cheap thrill mit Eigengebräu (25/75 Isoprop mit Spüli) und den darauf resultierenden, teils etwas ambivalenten Ergebnissen. Einige LPs klingen nach der Reinigung direkt gut, bei anderen hört man manchmal etwas knistern und rascheln in der Rille, was aber nach dem ersten Abspielen verschwindet. Darüber gibt es ja bereits seitenlange Diskussionen, z.B. hier: Starkes Knistern NACH dem Waschen!? ... aus diesem Grund wasche ich nur LPs per Hand, die es wirklich nötig haben (gebrauchtes, versifftes, neue Alben nur, wenn sie stark knistern).

    Ich gehöre also nicht zur der Vinylhörer-Gruppe, die jede LP direkt waschen, aber der Effekt des "Nasslaufens" interessiert mich trotzdem. Es gab und gibt ja nicht umsonst viele Anhänger. Wenn ich die Nadel beim Reinigen mal spaßeshalber noch auf die nasse LP senke, klingt es in der Tat knisterfreier.

    Wenn ich mir so die Bewertungen des Analogis-Lencoclean Nachbaus bei amazon durchlese, dann fällt mir auf, dass es einige Stimmen gibt, die den Nassläufer mit dem gleichen Gebräu befüllen, was man bei Cheap thrill und anderen PWMs einsetzt und diese Variante nicht dazu führen soll, dass die LP anschließend nicht mehr trocken abspielbar sein soll. Die Standard-Nassläuferflüssigkeit hingegen soll den Effekt haben - einmal nass, immer nass.

    Ist das wirklich so? Kann mann Platten nass und trocken im Wechsel abspielen? Oder sind das eher Einzelmeinungen, evtl. daraus resultierend, dass die nass abgespielten LPs vorher sehr sauber waren, so dass potentieller Rillensiff nicht wieder anbacken kann?

    Grüße

    Marcel

    Technics SL-1200 MK2 / 1210 GR / 1300 + Ortofon Music blue / VM red / AT 740

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    Hitachi PS48 + AT VM95 MR

    Marantz PM 8005 / 8006
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    Einmal editiert, zuletzt von soulseeker (12. November 2016 um 21:50)

  • Captn Difool
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    • 12. November 2016 um 21:59
    • #2

    Meine Erfahrungen über die Jahre war immer "einmal naß, immer naß". Das Knistern ging nie weg, es ist immer etwas Schmutz in der Rille, der dann verbäckt. Einige meiner alten Naßplatten mußte ich mehrmals waschen, bis der Restknister einigemaßen wieder weg war. Ich verwendete Auqadest mit ca. 30% Reinstalkohol.

    Gruß André
    Keine Emails mehr, nur PN. Emailfunktion ist deaktiviert.

  • thorupp
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    • 12. November 2016 um 22:00
    • #3

    Moin,
    Du hast recht, es wurde schon des öffteren durchgekaut. Das Problem beim Nassabspielen besteht darin dass der Staub nicht entfernt wird und wieder antrocknet. Somit ergibt sich beim Trockenlauf die Lagerfeuerromantik.
    Die Reinigung mit einer PWM die über eine Absaugung verfügt bekommt das wieder in den Griff.

    LG aus dem Altmühltal
    Thomas


  • Goetz
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    • 12. November 2016 um 23:10
    • #4

    Ich spiele meine Schallplatten seit ca. 36 Jahren nass ab ! ca. 20% Isopropanol/80% dest. Wasser. :thumbup:

    Systemdek II; CEC; Audio Linear TD4001,SME 3009; Dual 731; Thorens TD 325; div. MM TA; Grundig MXV ; D3A RIAA; 6N2P RIAA Übertr.; Cary VV Klone m. Übertr.; Aikido VV 6N1P/6922; Airtight ATM-1, EL 34 Triode, o. Überalles-Ggk ; 6c33 m. ECC85, Lundahl, div. Chokes, 1045CCS, Ultrapath; Luxman L-210 in class A, Toshiba TTA1943, m. GD-Audio Op-Amp in RIAA !; div. CD Pl.; Burson DA ; LS: Yamaha NS-G25 mod.; div. Schallwände m. vielen Papptröten bis 38cm; AcousticBalanceSka; Kithara; 6000 Klassikvinyl

  • MonstroMorini
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    • 12. November 2016 um 23:54
    • #5

    Ich leider schon 45 jahre ;( Aber wasche (ueber knosti mit gleichen eigenbrau und neuerdings mit ultraschall) zuerst alle platten, neu oder gebraucht.
    Einzige sorge ist: woher neue buerstchen? Ueber die analogis sind die meinungen sehr verteilt, ich hasse zuviel fluessigkeit auf meine platten.

    ---

    Mfgr,
    Rob

    "There is a crack in everything..... That's how the light gets in."

    Einmal editiert, zuletzt von MonstroMorini (12. November 2016 um 23:57)

  • Doc No
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    • 13. November 2016 um 08:14
    • #6

    "Unschädliches" Nassabspielen ist möglich:

    Wenn ich eine Platte nass abspiele (oft alte Klassik-LPs), und ich diese LP nicht nur noch nass abspielen möchte, kommt sie nach dem hören direkt in die Ultraschall-PWM.

    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Goetz
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    • 13. November 2016 um 10:28
    • #7

    Analogis hat nur wenig verstanden. Das Reinigungsmittel gehört gleich in's Klo und nicht auf die Platte. Das Zeugs, das man schwer wieder runter kriegt, ist eine Antiwerbung für's Nassabspielen. Der billige lowtech Schaumstoffpfropfen am Ausfluss anstatt Bürste wie im alten Original, ein einfaches Beispiel des allgegenwärtigen technologischen Armutszeugnisses der sogenannten High_End Schallplattenspieler Manufakturen und Zulieferer.

    Systemdek II; CEC; Audio Linear TD4001,SME 3009; Dual 731; Thorens TD 325; div. MM TA; Grundig MXV ; D3A RIAA; 6N2P RIAA Übertr.; Cary VV Klone m. Übertr.; Aikido VV 6N1P/6922; Airtight ATM-1, EL 34 Triode, o. Überalles-Ggk ; 6c33 m. ECC85, Lundahl, div. Chokes, 1045CCS, Ultrapath; Luxman L-210 in class A, Toshiba TTA1943, m. GD-Audio Op-Amp in RIAA !; div. CD Pl.; Burson DA ; LS: Yamaha NS-G25 mod.; div. Schallwände m. vielen Papptröten bis 38cm; AcousticBalanceSka; Kithara; 6000 Klassikvinyl

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    • 13. November 2016 um 12:13
    • #8

    Kann ich nicht bestätigen: mein Analogis-Arm hat eine kleines, grünes Mikrofaser-Pad - keine Rede von Schaumstoff!

    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Garuda
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    • 13. November 2016 um 12:35
    • #9

    :meld: Ich spiele seit 1974 alle meine Platten nass ab. Mischung 15% IPA, 85% aqua bidest.
    Immer ohne
    Probleme keine defekte Nadel kein defektes System.
    Und auch kein verstärktes Knistern wenn ich eine Platte aus
    Faulheit trocken laufen lasse.
    Keine Ahnung warum hier das Nassabspielen so verteufelt wird.

    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik
    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"

    Theresia von Avila

    Einmal editiert, zuletzt von Garuda (13. November 2016 um 12:50)

  • Garuda
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    • 13. November 2016 um 12:48
    • #10
    Zitat von Doc No

    Kann ich nicht bestätigen: mein Analogis-Arm hat eine kleines, grünes Mikrofaser-Pad - keine Rede von Schaumstoff!

    Grüße von Doc No


    Hallo Doc,

    die grüne "Bürste" ist schon die zweite Generation Bürsten bei Analogis, scheinen auch bemerkt zu haben das die Ersten Bürsten nichts taugten :whistling:

    Ich habe von den "grünen" einige eingelagert, aber noch nicht ausprobiert, die "Ersten" sind aber definitiv Schrott.
    Nur gut das ich noch original Lenco Bürsten im Fundus habe.

    Liebe Grüße aus der Nordsee

    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"

    Theresia von Avila

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    • 13. November 2016 um 13:57
    • #11

    Danke für die Info, Jürgen! Die grüne kannst Du unbesorgt benutzen wenn Dein Original-Vorrat mal zur Neige geht!

    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • soulseeker
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    • 13. November 2016 um 14:30
    • #12

    Danke bis jetzt für eure Meinungen :)

    Wie es aussieht, gibt es hier wie immer mehrere Meinungen ;). Nassabspielen und danach nochmal waschen, dafür wäre ich eindeutig zu faul. Der Kram von analogis ist allgemein irgendwie eher schein als sein, sieht zumindest für mich so aus ....

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    • 13. November 2016 um 14:43
    • #13

    Nein, das ist eben nicht wahr! Der jetzt im Verkauf befindliche Analogis-Arm ist gut. Die grüne Mikrofaserspitze funktioniert völlig einwandfrei.
    Ich finde es schade, wenn ein Hersteller aus Fehlern lernt - und dann der Eindruck aufrecht erhalten wird als habe der Hersteller nichts verbessert.

    Ohne Gläss käme ich auch nicht auf die Idee nach dem nassabspielen zu waschen. Mit Gläss PWM bietet es sich förmlich an. Macht ja gar keine Mühe die LP eben mal in die PWM zu stellen und einen Knopf zu drücken!

    Du solltest den Satz von Jürgen, der hier wohl die meiste Erfahrung mit nassabspielen hat, auch nicht ignorieren: er schreibt bei seiner Mischung kann er auch problemlos trocken hören.

    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

    3 Mal editiert, zuletzt von Doc No (13. November 2016 um 14:47)

  • MonstroMorini
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    • 13. November 2016 um 21:08
    • #14

    Dann probiere ich mal die gruenen, danke.

    ---

    Mfgr,
    Rob

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  • Goetz
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    • 13. November 2016 um 22:31
    • #15
    Zitat von MonstroMorini

    Dann probiere ich mal die gruenen, danke.


    Ebenso ! Danke für den Hinweis ! :thumbup:

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    • 15. November 2016 um 09:27
    • #16

    Ich ignoriere ja keine Meinungen, aber da ich keine PWM besitze, bin ich mit Experimenten halt vorsichtig :)

    Danke nochmals für die Meinungen, ich werde es bestimmt mal irgendwann ausprobieren.

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    • 22. November 2016 um 08:36
    • #17
    Zitat von MonstroMorini

    Dann probiere ich mal die gruenen, danke.


    Und funktionieren - danke! Auf das gruen sieht man auch dass die nicht umsonst gebraucht wird :D
    [Blockierte Grafik: https://c2.staticflickr.com/6/5764/31056855281_3e45ff5f24_b.jpg]

    ---

    Mfgr,
    Rob

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  • cptfrank
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    • 22. November 2016 um 10:53
    • #18

    Hallo,
    ich spiele schon seit Ende der 60er Jahre alle meine Platten nass ab. Keine Probleme, weder bei den Nadeln, noch bei den Platten.
    Wichtig ist, dass man Nassabspielen nicht statt Reinigen macht, sondern erst nach dem Reinigen.
    Freundlich
    Frank

  • Doc No
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    • 22. November 2016 um 22:41
    • #19

    Freut mich, Rob! :thumbup:

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  • Captn Difool
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    • 23. November 2016 um 06:57
    • #20
    Zitat von cptfrank

    Wichtig ist, dass man Nassabspielen nicht statt Reinigen macht, sondern erst nach dem Reinigen.

    Was wohl nur die Wenigsten machen und entsprechend sammelt sich der (Trocken)Schlamm in der Rille... :whistling:

    Gruß André
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