Shakti‘s High End workshop, Nov 2016 „Devialet gegen "Alle"

  • Auf dem gestrigen workshop bei mir (ca 20 Besucher) hat sich als einer der HauptInteressensbereiche der Vergleich der Devialet Verstaerker gegen zB Jeff Rowland, Mark Levinson, NAT,herauskristallisiert. Deshalb mag ich diesem Vergleich ausserhalb des Veranstaltungsbereiches "analog besucht analog" einen eigenen thread goennen.


    In einem Raum stellte sich der


    - Devialet 250 Pro (UVP ca 15.000,-eur)


    einem Satz Monobloecke von NAT den


    NAT SE1 (Modell 2016) mit 211'er Roehren (UVP 8.000,-eur)


    als Lautsprecher wurden


    - Wilson Benesch Discovery (UVP 12.800,-eur)


    oder


    - RDAcoustic Evolution (UVP 10.000,-eur)


    (bei nur einem Stueck) verwendet.



    Die WB Discovery hat ca 88db, so dass eine mittlere Abhoerlautstaerke gewaehlt wurde, damit die 2x20w der NAT nicht voellig unterdimensioniert waren.


    Die weitere Kette waren:


    - Gryphon Scorpio CD Player (als reines Laufwerk verwendet) (UVP 8.000,-eur)


    - Aqua Formula DAC (UVP 12.500,-eur)


    - Conrad Johnson ACT II Pre (UVP 15.000,-eur)



    Der Devialet wurde direkt digital per AES/EBU versorgt, so dass die Devialet Kette deutlich "schlanker" und somit auch im Vergleich guenstiger war.


    Die Hoereindrueck mit dem Devialet 250 pro waren fuer mich ersteinmal ziemlich ueberraschend, da dieser sehr "warm" klingend abgestimmt war. Wir hatte im Vorfeld verschiedene Roehrenverstaerker verglichen und im Vergleich zu den anderen Amps spielte der Devialet auf der deutlich angenehm und gefaelligen Art und Weise. Speziell mit der im Vergleich gehoerten NAT 211'er Roehre, die zu den sehr offen und frei aufspielenden Typen gehoert viel dies auf.


    So hatten wir die erste Ueberraschung, die Roehre spielte im Vergleich ganz leicht heller analytischer, damit hatte ich zuvor nicht gerechnet!


    Im weiteren Klangvergleich viel auf, dass der Devialet nicht so gut aufloeste und viele Toene im Oberwellenbereich verschluckte und nicht wiedergab. Die Stimmenwiedergabe war im Verhaeltnis nicht proportional (dh Stimmen wurden zu gross wiedergegeben) und die raeumliche Lokalisierung war nicht stabil, mit dem lauter und leiser werden der Stimmen / Instrumente verschoben sich die Positionen im Raum.


    Die Basswiedergabe hingegen war, wohl dem mehr an Leistung geschuldet, deutlich strukturierter, aber dafuer nicht so integriert in den musikalischen Gesamtkontext.


    Devialet bietet fuer viele Lautsprechermodelle den Einmeßservice SAM an. Die Wilson Benesch Discovery ist bei SAM hinterlegt, so dass wir den Devialet 250 pro mit Zeit und Phasenkorrigierter Discovery antreten lassen konnten.


    Zu unser aller Uberraschung viel der SAM Unterschied extrem minimal aus. Die Wilson Benesh schein bereits ab Werk ein solch guter Lautsprecher zu sein, dass SAM kaum korrigierend eingreifen musste, ich haette den Unterschied zumindest kaum "blind" auseinanderhalten koennen.


    So blieb es bei dem Gesamteindruck, dass dem Gros der Hoerer die NAT 211'er Roehre besser gefallen hat.


    Nicht verschweigen moechte ich aber auch, dass bei 2 von den privat class D hoerenden Besuchern die Eindruecke teils unterschiedlich waren, diese zogen den "glatten" und gefaelligen Auftritt des Devialets vor und konnten einen "schwaerzeren" Hintergrund hoeren.
    Bei rund 20 Hoerern sind dies immerhin 10% der Anwesenden, was dem Devialet eine gute Berechtigung am Markt gibt, vor allem, wenn man den in Relation guenstigen Preis betrachtet!



    Gruss


    Juergen


    ps
    ....und den Vergleich Devialet 400 gegen Levinson , Rowland und NAT gibts im naechsten Beitrag!

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  • In der zweiten Session "Devialet gegen alle" trat Devialet in der Doppelmono Konfiguration


    - Devialet 400 (UVP 13.000,-eur)


    an.


    Als VergleichsAmps spielten die folgenden Geraete:


    - Jeff Rowland 501 (UVP 10.000,-eur)


    - Mark Levinson 434 (UVP 13.000,-eur)


    - NAT Transmitter (UVP 17.000,-eur)



    Auch in diesem Vergleich wurde der Devialet digital (AES/EBU) direkt angesteuert, die anderen Verstaerker spielten wie folgt:


    - Lampizator DER7 DAC (UVP 7.500,-eur)


    - Audio Note Kanada ANK Mentor Silver Signature (UVP 12.500,-eur)


    Abhoerlautsprecher waren die YG ANAT II (nur die Satelliten, keine subs)


    Begonnen haben wir mit den Jeff Rowland 501, einer Class D Mono Endstufe mit Lundahl Eingangsuebertragern, die durch eine gute Aufloesung und vor allem durch einen sehr dynamischen und kraftvollen Klang gefielen, die 2x500/8ohm, 2x10000w/4ohm setzten die Amps tatsaechlich in Geschwindigkeit um.


    Die Rowland spielte auf der einen Seite etwas rauher, als die anderen Amps, schluckte im Vergleich zum besten Amp aber auch ein paar Details. Insgesamt hatte man den Eindruck, einem sehr neutralen Verstaerker zu lauschen.


    Anschliessend wurde auf die Mark Levinson 434, einem klassischen A/B Mono Verstaerkerkonzept gewechselt. Spontan viel auf, dass die Levinson Monos im Vergleich ein wenig "weicher" und "waermer" abgestimmt waren, die zuvor wahrgenommenen leichten Haerten verschwanden. Insgesamt spielten die Levinson monos mit mehr Aufloesung in den Obertoenen und liessen Toene laenger ausklingen.
    Die raeumliche Plaztierung der Instrumente wirkte auch etwas fester.
    Insgesamt lagen beide Endstufen aber nahe beieinander, sodass das Auditorium sich ziemlich gleichmaessig, jeh nach persoenlichen Vorlieben, aufteilte.


    Nun durften die Devialet 400 ran.


    Diese spielten im Vergleich nochmals waermer und runder, was viele verwunderte, aber eigentlich nach dem Auftritt der 250pro sich angekuendigt hatte.


    Die Devialet 400 hatte Schwierigkeiten den Raum stabil aufzubauen, der anwesende Tonmeister sprach von einer pulsierenden Raumfahne. Bei einer Fluegelaufnahme wurde dies sehr deutlich, bei jedem gespielten Ton ging der Raum mit dem Ton auf und zu. Mit den vorher gehoerten Endstufen oeffnete sich der Raum zum Beginn der Aufnahme und man konnte den Fluegel fast im Raum sehen, mit den Devialet gelang diese Illusion nicht.
    Ich kann nicht sagen, ob es daran lag, aber viele Teilnahmer klagten, dass sie bei der gespielten Fluegel/Streicher Musik nach ein paar Sekunden mit den Gedanken weiterzogen und nicht mehr "in" der Musik waren.
    Die Wiedergabe der Devialets konnte mich auf jeden Fall nicht erreichen, der Zugang zur "Seele" der Musik blieb, zumindest fuer mich, verschlossen.
    Eine weitere Eigenschaft im Vergleich war, dass Stimmen und Instrumente in Abhaengigkeit von der Lautstaerke nicht stabil im Raum waren, dh lautere Stimmen wanderten nach vorne, was zB bei einer Choraufnahme , zumindest bei mir, zu Irritationen gefuehrt hat.
    Bei dieser Choraufnahme "Der Koenig von Thule" waren bei den Devialet auch scharfe Sybillanten wahrnehmbar, die es so bei den anderen Endstufen nicht gab.


    Als letzte Endstufe spielte die NAT Transmitter, 2 Roehrenmonos mit 2x110w SET aus einer grossen Sendetriode.


    Nach dem ersten Stueck, wieder die besagte Choraufnahme, durfte ich etwas erleben, was ich noch auf keinem workshop erfahren durfte. Waehrend der Wiedergabe war es absolut still im Raum, viele Teilnehmer schlossen die Augen, und als der letzte Ton leise verklang blieb es erstmal still und jeder musste langsam wieder im Raum des workshops ankommen. Dann wurde spontan geklatscht!!!
    Ueber alle persoenlichen Vorlieben und Debatten zu den gehoerten Verstaerkern hinweg, war man sich schnell einig, dass diese Wiedergabe "ganz grosses Kino" war und sich eine Debatte ueber diese Performance eigentlich eruebrigt.


    Wir haben dann mit der Transmitter noch ein wenig Musik gehoert, bei der ich die Roehre auch leistungsmaessig mal an die Grenze gefahren habe (Yello , mal ganz laut...)



    Als letzte Uebung gab es Devialet gegen Devialet, des es interessierte, wie sich das Pro update des 250 gegen die Standard 400 verhaelt. Dieses update wuerde fuer die 400'er satte 6.000,-eur kosten, entsprechend neugierig war man auf den Vergleich.


    Das Fazit war simple, der 250pro klingt besser als die 400'er monos, aber 6000,- eur sind fuers update einfach auch sehr viel Geld, zumal man den level der NAT Transmitter auch mit dem 250pro definitiv nicht erreicht.


    Wiederholen moechte ich auch an dieser Stelle, dass die Devialet Geraete fuer Ihren Preis eine sehr gute Performance geliefert haben, spielten diese doch sowohl als DAC/Vorverstaerker und Endstufe in einem.


    Ein "fairer" Vergleich waere es gewesen, wenn die Gesamtkette auf einem Preislevel geblieben waere.


    Doch sollte dies ja kein "objektiver" Vergleich sein, sondern einfach einen Eindruck zu unterschiedlichen Verstaerkerkonzepten ermoeglichen.


    Gruss
    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK:

    Veranstalter musikalischer Events,
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    AAA- Mitglied

  • Hi,


    man sollte auch testen ob die Devialets die Last sauber treiben.
    An unseren ESLs ziehen sie frühzeitig offenbar Reissleinen und reduzieren die Ausgangsleistung (vermutlich werden die "nachgeführten Betriebsspannungen" limitiert, oder der Signalpegel reduziert).
    Erst die dickste Kombi in Mono erreichte die Pegel die eine Kronzilla DM (70W, davon 50 gute W) locker aus dem Röhrli schüttelte.
    Das bei Euren Beschreibungen digitale Artefakte im Spiel waren ist eher unwahrscheinlich.
    Aus den Erfahrungen bzgl. Laststabilität vermute ich eher das die vielen Regelschleifen hier die entscheidende Rolle pielen.
    Konzeptionell sind die Ds ja kleine Verstärkerchen, die auf sehr geringer Betriebsspannung köcheln.
    Die ´Leistung´ entsteht dadurch, das die (Schalt-)Netzteile die Betriebsspannung gemäß dem Musikssignal nachführen.
    Aber überall wo viel geregelt wird, geht es ja oft zu Lasten des Klanges.


    jauu
    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Moin!


    vermute ich eher das die vielen Regelschleifen hier die entscheidende Rolle pielen.


    Hi Calvin, war auch meine spontane Vermutung. Ähnlich wie bei den T-Amps, bei denen chip-intern viel 'geregelt' wird, was sich dann klanglich doch ein wenig nachteilig bemerkbar macht.


    (Schalt-)Netzteile die Betriebsspannung gemäß dem Musikssignal nachführen.


    Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Gutes Beispiel wo es m.E. hervorragend funktioniert: Yamaha PA-Endstufen

  • Jürgen,
    jedes andere Ergebnis hätte mich auch sehr verblüfft. Die Devialets sind typische Lifestyle Produkte und haben mit guter Musikwiedergabe absolut nichts zu tun. Auf der vorletzten High End hatte ich das zweifelhafte Vergnügen auch mal deren Lautsprecher zu hören "Phantom" das waren in meinen Ohren so richtige Wumtata Kisten :thumbdown:
    Einige Besucher fanden diese Dinger sogar gut. Entweder ich hab es an den Ohren oder Die??? ?(


    Gruß
    Detlef

    Manche blasen auf einem Kamm und meinen die Berliner Philharmoniker spielen zu hören! (Frei nach Konfuzius)

  • Hallo Jürgen, danke für die interessanten Vergleiche, auch wenn die Geräte nicht zu meinen "Vorstellungen" passen. Ich habe verschiedene Devialets schon einmal im "Vorbeigehen" gehört, ohne dass es einen AHA-Effekt gegeben hat, den bei mir in ähnlichen Situationen, mit anderen Kombis sehr wohl gab.

    Viele Grüße


    Jörg


    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.




  • ja, die franzosen von devialet wissen wie es geht. alles richtig gemacht. die pwm technologie mit seiner komplexen high- and low pass filtertechnologie ist ja auch was feines. nix für anfänger.

    und schaut alles so edel aus - die frau freut sich mit. muss ja über 10k kosten, klar. ist ja wurscht - die kunden haben ja genug $$$.


    und dann die updates von devialet - wirklich nach dem marketing Handbuch. um nur 3k gibt es bald the next big thing - und kaum ist es installiert, gibt es schon das nächste update in der Vorankündigung. kundenbindung wird ja groß geschrieben...es wird ja immer wieder neu und besser.

    mark levinson ist ja noch unverschämter. der packt einfach ein hypex class-d Bausatz von bruno um knappe 300 euro netto im einkauf. bastelt ein schönes kasterl darum - nicht einmal mit einer Fernbedienung - schreibt die namen von seinen eltern drauf (daniel/hertz) und verrechnet dafür fast 6.000 euros. geiler db.

    man muss ja von was leben...in der schweiz.

    respekt.

    on the road to audio h... na ja, du weißt schon ;-)

    :thumbsup:


    gruß

    andries

    jadis da 50 s rc - living voice avatar II - project Xtension 10 - ortofon quintet black - remton 383 mk ii - creek destiny cd - wilbrand kabel - audio plan + audio agile stromversorgung, kabel & filter

  • Einige Besucher fanden diese Dinger sogar gut. Entweder ich hab es an den Ohren oder Die??? ?(


    Du hast Dich nicht geirrt, es war wirklich scheußlich :thumbdown: .
    Jürgen

    AAA-Mitglied
    "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A. Einstein

  • sehe ich auch so, devialet ist en gut gemachtes gesamtpaket, der klang war nur eins von vielen entwicklungszielen.
    und wenn man sich das design anschaut, die haptik der bedienungseinheit spuert, merkt man, dass zumindest einige der entwicklungsziele sehr gut erreicht wurden.


    gruss
    juergen

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    AAA- Mitglied

  • devialet ist en gut gemachtes gesamtpaket, der klang war nur eins von vielen entwicklungszielen.


    Da war es schon mutig, sich auf der High End zu präsentieren :D .

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  • Moin,


    schöner Bericht, kannst Du vielleicht auch was zu den Lautsprechern mitteilen? Wie kann man die Anat II und die Discovery hinsichtlich ihrer Performance beschreiben? Würde mich ehrlich interessieren.


    Danke und Gruß


    Dirk

  • Ja , ein klasse Bericht , danke. Ich liebäugelte auch mal mit einem Devi, aber da das dingen seit JAHREN noch immer kein UpnP versteht , nein danke.
    Irgendwann , will niemand mehr einen Devialet haben wollen.


    Aber dennoch würde ich gerne einmal einen Devi VS. Meine Kette einmal hören. ( Octave HP500SE + MRE 130 + Linn Majik DS + Martin Logan Aeon i )



    Gruß

  • Aber dennoch würde ich gerne einmal einen Devi VS. Meine Kette einmal hören.


    Höre Dir lieber mal einen Burmester101(auch Schaltverstärker, aber analoges Netzteil) an Deinen Logans an. Der ist wesentlich preiswerter und macht auch richtig Musik, wie ich bei einem Freund hören kann. Der hatte auch mal einen Devi zu Gast an seinen Logans, hat sich dann aber für einen 101 entschieden, weil der Devi nicht entfernt an den Burmester herankam.
    Jürgen

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  • Mich wundert, dass immer noch angenommen wird, dass Röhre wärmer klingen. Ein wenig mehr Sachverstand hätte ich der Runde schon zugetraut.


    Ich hatte für ein Jahr mal einen Nuforce Verstärker - von Roman Groß und der Presse als Revolution gefeiert. Die Überraschung war, dass der Vollverstärker deutlich schlechter klang, als ein Icon Amp für schlappe 150 Euro. Eine 20 Jahre alte Crimson Kombi deklassierte den Nuforce regelrecht.
    Zudem hatte ich keinen UKW Empfang und nur Rauschen bei meinem Röhreradio, wenn der Nuforce an war.


    Ich kaufe mir jedenfalls keinen Class D mehr. Zumal die Preise der Devialets absurd sind. Die Chinesen rotzen so etwas massenhaft für unter 100 Euro raus. Ich behaupte mal, dass keine 1000 Euro notwendig sind, um den Devi zu toppen. Auch ein weiteres, trauriges Beispiel über die Entwicklung der High-End Branche.

    LS: Klipsch Heresy III, Vollverstärker: Creek 4040 S2, Mission Cyrus II + PSX, CD: Creek CD42, Blu-Ray: Panasonic DMP-UB900EGK, Plattenspieler : Reson RS1, Avid Ingenium mit AT VM 95SH,Phonostufe: Mr. Nixie Digna


  • Höre Dir lieber mal einen Burmester101(auch Schaltverstärker, aber analoges Netzteil) an Deinen Logans an. Der ist wesentlich preiswerter und macht auch richtig Musik, wie ich bei einem Freund hören kann. Der hatte auch mal einen Devi zu Gast an seinen Logans, hat sich dann aber für einen 101 entschieden, weil der Devi nicht entfernt an den Burmester herankam.
    Jürgen


    Ich bin jetzt etwas verwirrt. In vielen Deiner Beiträge schreibst Du über Deinen Burmester 101 ...


    Peter

  • Hallo Peter,


    Jürgen hat aber keine Martin Logan - die Kombi hat er bei einem Freund gehört, denke ich...


    Gruß,
    Jörg

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    .. höre Musik mit Wilson Benesch Turntable - Act Two Arm - Van den Hul Colibri - X-Ono Clone - JRDG Capri/102 - Wilson Benesch Act Two - und Digital mit Micromega Trio LW & Musical Fidelity M1 DAC

  • Devialet habe ich erst einmal gehört, darum kann ich zum klang wenig sagen.


    Aber bei den Lyngdorf TDAI 2200 (Class-D) machte ich die Erfahrung, das sie mindestens zwei Tage eingeschaltet sein müssen, um hervorragend zu klingen!


    Desshalb habe ich zweifel am Test der Devialet. Die verglichenen Verstärker brauchen wohl nur 30 Minuten zum warm laufen.
    Gruss, Kurt