Thorens Tonarmbasis

  • Ein frohes, Neues Jahr euch allen.
    Habe eine Frage zu den Tonarmbasen der Modelle Thorens Td 14xxx und 16xxx.
    Die original verbauten sind alle kleiner und passen locker in die dafür vorgesehene Aussparung in der Deckplatte. Die Nachbauten sind alle größer und decken die Aussparung ab.
    Warum ist das so?
    Alle 9" Tonarme müssen durch die Öffnung im Subchassis. Da reichen doch, bis auf den SME, die Armbasen mit originalen Abmessungen.
    Ist das nur der Optik wegen, oder gibt es andere Gründe?


    Habe für den Thorens TP92 eine Basis mit originalen Abmessungen gefertigt und eine mit den Außen-Abmessungen einer SME Basis.
    Welche soll man nehmen?


    Es grüßt:
    Ansgar

  • Hallo, lieber Junge,


    speziell für die Thorens TD 14xxx und 16xxx bietet SME passende Tonarmbasen an. Für den
    Einbau muss allerdings die Öffnung im Subchassis mit einer Eisenfeile um ca. 5 mm nach
    hinten erweitert werden, damit die Überhangjustage der SME-Arme möglich ist.


    Ansonsten passen diese speziellen Basen aber sehr gut in die Einbauöffnung. Die Originalbasis
    aus MDF ist allerdings um 3 mm höher als der SME-Nachbau und auch leichter. Dadurch kann
    man die Subchassis-Federn etwas weicher einstellen, weil der Tonarm nicht so weit in das
    Chassis eintaucht. Das kommt dem Klang zu gute.
    Ich selbst habe bisher eine SME-Basis an meinem TD 160 Super für den SME 3009 Series III
    verwendet. Habe sie jetzt gegen die Original-Thorens-Basis ausgetauscht. Die Feder in der
    Tonarmecke ist jetzt weicher vorgespannt, der Teller schwingt deutlich gleichmäßiger und ohne
    Taumeln.



    Herzliche Grüße
    Roland (alias Monadjemi)

  • Guten Tag.
    Das Subchassis des Thorens war schon ab Werk für die Montage eines SME vorbereitet. Trotzdem waren für die Montage des TP 92 Blecharbeiten notwendig.
    Den TP 92 konnte man einsetzen, seine Befestigungsmutter im Zargeninneren aber nicht festdrehen.
    Seltsam ist aber auch der Umstand, das der TP 92 einen Befestigungsabstand von 215mm hat, die damals verwendeten Tonarme TP 11 und TP 16 einen von 215,6mm und das trotzdem das Loch im Subchassis zu erweitern war.
    Gewogen habe ich keine der bislang genutzten Tonarmbasen. Gefühlt am leichtesten war die Plastikbasis von SME.
    Die am besten verarbeitete war die von Thorens, mit der ,schiefen, Aussparung. Da kratzten aber die Schrauben an der Deckplatte.
    Unterschiede im Klang konnte ich nicht feststellen.
    Jetzt habe ich mir zum Vergleich noch eine originale Tonarmbasis gekauft um einmal festzustellen ob sich der neue Tonarm darin montieren läßt.
    Die 0,6mm Differenz beim Einbaumaß kann ich am Headshell des TP 92 kompensieren.


    Vielleicht ist ja tatsächlich das geringe Gewicht der Grund für den Einbau der kleinen originalen Tonarmbasen gewesen?
    Oder kennt jemand einen anderen Grund.
    Ich weiß das nicht.


    es grüßt:
    der liebe junge

  • Die Rega RDC Basis meines ehemaligen TD 166 stand überall über, funktioniert hat das Ganze aber trotzdem ohne auf dem Topblech anzuschlagen.

  • Guten Tag.
    Das Subchassis des Thorens war schon ab Werk für die Montage eines SME vorbereitet.

    Hallo nicht ganz, sonder nur die BC Modeller haben den größeren Ausschnitt.


    TD 160 Super BC
    TD 160 S Mk IV BC
    TD 160 S Mk V BC
    TD 160 S BC
    TD 160 B Mk II
    TD 160 BC Mk II
    TD 166 BC Mk II
    TD 166 BC

    und vielleicht noch ein, zwei mehr !


    Gruß Matthis

    KEF The Reference 3, Accupahse C2420, 2 x Accuphase P4200, Accuphase DP 500, Linn LP12 Acurate, Thorens TD3001 BC - SME 3500

  • Tach, der Herr.
    Das ist wohl richtig.
    Habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.
    War von meinem Thorens ausgegangen und der hat nun einmal die für den SME passende Öffnung.
    Mittlerweile habe ich auch herausgefunden warum der TP92 sich nicht befestigen ließ, trotz des fast gleichen Montageabstandes wie der von dem TP 11 und einigen TP 16.
    Diese beiden Tonarm-Typen haben zylindrische, glatte Rohrabschnitte, welche mittels zweier Madenschrauben in der Tonarmbasis auf exakter Tonarmhohe gehalten werden.
    Der neue hat ein Außengewinde und die Befestigungsmutter passt nicht durch den Subchassisausschnitt.
    Das ist aber jetzt erledigt.
    Wie schon mal erwähnt.
    Vielleicht kann ich mit etwas Bastelarbeit die kleine originale Tonarmbasis nutzen. Zum Wochenende denke ich, wird sie wohl eingetroffen sein.
    Dann weiß ich mehr.


    Es grüßt:
    Ansgar

  • Guten Abend.
    Die original Thorens Tonarmbasis ist eingetroffen.
    Habe den neuen TP 92 einmal montiert und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus.
    Der Ring zur Höhenverstellung am TP 92 hat exakt den gleichen Außendurchmesser wie die Aufnahme an der Thorens Tonarmbasis.
    Damit nicht genug.
    Die U-Scheibe zur Befestigung des TP 92 passt haargenau in die Aussparung auf der Unterseite der Tonarmbasis.
    Sind das Zufälle?
    Oder hat man an diejenigen gedacht, die vielleicht ihren TP 11 oder TP 16 an ihren Laufwerken einmal tauschen wollen?
    Aber seht selbst.


    Es grüßt:
    der liebe junge

  • Hallo :-) lieber Junge

    .... und hallo in die Runde


    ich erwecke mal diesen Thread zu neuem Leben.

    Ich besitze einen TD 145 MKnix mit dem alten TP 16. Das war mein allererster Plattenspieler, gekauft von meinem ersten selbst verdienten Geld in den 70ern. Ich überlege schon lange, dieses Teil jetzt richtig schick (Zarge, neue Federn, Dämpfung des Subchassis, Tonarm ....) zu machen und jetzt ....


    Nun habe ich einen TP 92 erhalten und überlege diesen auf dem TD 145 aufzubauen. Deshalb interessieren mich Erfahrungen klanglicher Art:

    - wie ist der Unterschied vom TP 16 (alt) zum TP 92 (heute) zu bewerten?

    - lohnt es sich, Phonosophie-Federn oder die RDC-Dämpfer von Clearlight-Audio (für den TD 160 HD entwickelt) einzubauen?


    Ich bin gespannt auf Antworten

    beste Grüße

    Klaus

  • hallo Klaus


    ich kenne die Wirkung von RDC von meinem TD 320mk2.

    Für dessen Tonarm TP 90 habe ich ein RDC Headshell genutzt.

    Damit wurde die Wiedergabe ruhiger und detailreicher.


    Auch habe ich den Innenteller bei clearlightaudio damit modifizieren lassen. Auch diese Maßnahme führte zu ruhigerer Wiedergabe.


    Der Austausch von Federn kann sicher auch klangförderlich sein.

    Ideal wäre dazu, dass sich der Masseschwerpunkt mittig des Federdreiecks befindet.


    viele Grüße


    Jo

    ...Bauen wir das jetzt richtig :?:

    ...oder machen wir's wie immer :?:

  • Hallo Klaus.

    Ich freue mich über deinen Tonarmtausch.

    Das wird, richtiger TA eingesetzt, ein Fortschritt sein.

    Ich habe leider noch keinen passenden gekauft. Bisher waren andere Sachen wichtiger.

    Somit höre ich immer noch mit einem recht leisen MM-System aus den 80zigern.


    Die Federn habe ich auch einmal getauscht. Habe solche vom Linn LP12 eingesetzt.

    Klanglich konnte ich aber keinen Unterschied ausmachen.

    Wohl aber beim Schwingverhalten des Subchassis.

    Das gefiel mir gar nicht. Viel zu hart!

    Mit den originalen Federn ist das ganz klar besser!


    Ein wirklicher Fortschritt war der Tausch der 3 RDC Kegel an der Bodenplatte gegen die gleiche Anzahl von Gummifüßen des Linn Trampolin 2.

    Der Thorens stand, und steht immer noch, auf einer MDF Rackplatte und mit diesen Linnfüßen klingt der Thorens ganz anders.


    Beschreiben kann ich das leider nicht so gut.

    Der Klang ist auf eine angenehme Art ruhiger geworden. Nicht mehr so kühl.


    Es grüßt:

    Ansgar